Welches Fahrrad zum 6. Geburtstag

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von colli26 31.03.11 - 09:19 Uhr

Hi,
meine Mädels sollen zum 6. Geburtstag ein neues Fahrrad bekommen. Sie sind beide recht groß für ihr Alter. Natürlich werden wir zuerst in ein Fahrradgeschäft gehen, damit sie die Räder auch probieren können. Dennoch wollte ich euch fragen, was für Räder ihr für eure Kinder in dem Alter habt und was eure Entscheidungskriterien waren. Ich selbst kenn mich mit Rädern nicht wirklich aus und möchte vermeiden, dass man mir im Fachgeschäft einfach nur das teuerste Rad verkauft.

- Größe?
- Marke? (Die Puky-Räder sind ja schon unglaublich teuer, vor allem, wenn man gleich zwei auf einmal braucht#zitter)
- Gangschaltung, ja oder nein?
- Rücktrittsbremse, ja oder nein?
- Stahl- oder Alurahmen?

Auf was muss man beim Fahrradkauf denn alles achten? Ich hab schon herausgefunden, dass bei weitem nicht alle Kinderfahrräder verkehrssicher sind. Wie waren eure Erfahrungen damit?

Bin schon auf eure Antworten gespannt.

LG
Coli

Beitrag von marion2 31.03.11 - 09:55 Uhr

Hallo,

Marke: wir haben uns gerade für Erlkönig entschieden
Größe: wahrscheinlich 20" (meine fahren 16er sind aber sehr klein für ihr alter (4))
Gangschaltung: ne kleine wäre gut
Rücktritt: für Kinder in dem Alter schon besser
Stahl oder Alu: fast egal

Kinderfahrräder sind selten verkehrssicher - lasst euch die Räder mit Licht und Ständer anbieten

Gruß Marion

Beitrag von tauchmaus01 31.03.11 - 10:30 Uhr

"Kinderfahrräder sind selten verkehrssicher"

Warum? Hast Du eine Quelle wo man das nachlesen kann?
Hier ist nicht die Rede von Spielfahrrädern denke ich.....

Danke
Mona

Beitrag von marion2 31.03.11 - 10:48 Uhr

Ich war schon öfter im Fahrradladen.

Kinderräder sind juristisch gesehen Spielzeug.

Beitrag von tauchmaus01 31.03.11 - 10:55 Uhr

Fahrrad oder doch nur Spielzeug?

Immer wieder stehen junge Eltern vor der Frage, auf welchem Straßenteil ihr Kind doch nun mit dem Fahrrad fahren muss. Kleine Kinderräder, die überwiegend im Vorschulalter benutzt werden, unterliegen nicht den Ausrüstungsvorschriften der StZVO. Das gilt auch für Tretroller, Laufräder, Inline Skates; sie sind keine Fahrzeuge im Sinne des Gesetzes, sondern fallen unter die Kategorie "besondere Fortbewegungsmittel". Wer ein solches mit sich führt, gehört zu den Fußgängern und muss allein aus diesem Grund schon den Fußweg benutzen.

Wird hingegen ein Kinderfahrrad von einem 7jährigen Kind benutzt, um zur Schule zu fahren, ist dieses Fahrrad kein Spielgerät mehr, sondern ein normales Fortbewegungsmittel und muss, wie oben beschrieben, ausgerüstet sein.

Quelle
http://www.polizei.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen09.c.3499.de

Weiter heißt es tatsächlich:
http://www.kinderfahrradladen.de/spielfahrrad:_:62.html

Also, für die Verkehrssicherheit zu sorgen ist kein großer Akt. Siehe dem ersten Link.
Die Räder meiner Kinder haben alles was sie brauchen und sind nicht anders ausgestattet als mein verkehrsicheres Fahrrad;-)

Lg
Mona

Beitrag von marion2 31.03.11 - 11:46 Uhr

Ich habe nie behauptet, dass es schwierig sei, ein Kinderfahrrad verkehrssicher auszurüsten, sondern lediglich auf einen Umstand hingewiesen, der mir aufgefallen ist.

Beitrag von tauchmaus01 31.03.11 - 13:46 Uhr

Weiß ich doch ;-), aber ich denke dass man ein Kinderfahrrad eben nicht nur als Spielzeug betrachten sollte, eben weil sie manchmal nicht "verkehrssicher" sind.

Mona

Beitrag von marion2 31.03.11 - 14:12 Uhr

ach sooooooooooooooooo

Hätteste auch gleich sagen können. ;-)

Beitrag von anarchie 31.03.11 - 10:54 Uhr

huhu!


Ich finde viele räder überteuert.

Kind(da 6, klein und zierlich) wollte ne Gangschaltung und kein rosa/pink/gelb.

ich wollte
- alu, weil leichter
- vekehrssicher(sind ab 20 zoll fast alle)
- gepäckträger
- markenbremse und -gangschaltung
- rücktritt war mir egal, sie kann das mit der handbremse

ich habe eines im i-net ausgesucht, in 20zoll(war recht groß, aber sie fuhr ja sichern und in 16 gabs keine gangschaltung) und bei ebay beim händler bestellt - 130EUR.

sie fährt seit fast 1,5 jahren gern und gut damit

puky ist mir schlicht zu teuer...300Eur geht garnicht!
ich hab 4 kinder...das kann und will ich nicht,

lg

melanie

Beitrag von binnurich 31.03.11 - 11:21 Uhr

wichtig ist: soll es eher ein Rad zum "rumgurken" sein oder wollt ihr gemeinsame Touren machen.

Beim Rumgurken ist es fast egal

bei Touren:
- Gangschaltung
- richtige Größe - nicht zu klein, nicht zu groß
- GANZ WICHTIG: es sollte leicht sein

Beitrag von 1982jenny 31.03.11 - 12:03 Uhr

Hallo,

mein Sohn hat ein 20zoll mit 6Gängen zum Geburtstag bekommen!
Er ist normal Groß so ca. 122cm und es passt perfekt am das Schalten klappt noch nicht so richtig, aber wir haben ja nochnicht soviel geübt

LG JeNNy

Beitrag von litalia 31.03.11 - 16:20 Uhr

20 zoll
Marke Pegasus
3 gang schaltung
Rücktrittbremse Ja

sehr gut gebraucht für 50 euro gekauft ;-)

Beitrag von farina76 31.03.11 - 20:36 Uhr

Hallo!

Es kommt auf euch an, auf eure Mädels und so weiter.

Meine hat mit 5 1/2 ein Ghost Mountainbike bekommen mit 7-Gängen und ohne Rücktrittsbremse.
Ich selber fahre 3 mal die Woche Fahrrad, wir fahren viel gemeinsam Fahrrad, meine Tochter bei schönem Wetter fast täglich, wir machen auch Touren, wir fahren auch über holprige Waldwege wo Wurzeln durchwachsen etc. Deshalb für uns die beste Wahl.

Größe: ausprobieren! Meine steigt schon schräg auf ohne dass sie mit dem Po auf dem Sattel sein muß. Da kann man dann auch ruhig ne Größe größer nehmen. Mein Neffe mit fast 8 kann nur los fahren wenn er den Po am Sattel hat, der braucht jetzt noch 20 Zoll.

Marke: Was ist euch wichtig, Geländetauglich oder eher Straßentauglich. Sagt dass beim Fahrradhändler.

Gangschaltung: Ja, die gewöhnen sich da schnell dran. Am Anfang klar ne Umstellung. Aber hilft ungemein bei langen Touren wenns mal bergauf, bergab geht. Irgendwann müssen sie sich dran gewöhnen.

Rücktrittsbremse: Meiner Meinung nach nicht notwendig. Es ist immer ne Umstellung. Meine Tochter war am Anfang auch entsetzt dass sie keine mehr hat, paar Wochen später gab sie an wie Schmitz Katze dass sie keine hat und das viel cooler ist ;-)

Ich bin für Alurahmen!

Aber wie gesagt, ihr müßt es auf eure Umstände anpassen.

LG Sabine

Beitrag von tammyli 01.04.11 - 09:39 Uhr

Hallo, es kommt darauf an wo ihr wohnt. Im Flachland mit guten Radwegen geht ein einfaches Puky. In den Bergen wo eher Waldwege befahren werden, empfehle ich ein Mountainbike.

Das Mountainbike ist neu natürlich teurer als das Puky. Unser Sohn (7) hat eine neues Rad bekommen. Mit Gangschaltung, wobei die Schaltung für das vordere Rad (weißt schon) erst einmal nicht zu benutzen ist, damit er das schalten lern. So hat er 7 Gänge und das reicht vorerst.

Ihr müsst auf alle Fälle die richtige Größe nehmen. Das wird bestimmt so 20 Zoll werden.

Die meisten Radläden bieten auch gebrauchte Räder an.

Der Wiederverkaufswert bei Markenrädern ist hoch.



Viel Glück beim Suchen.

Beitrag von foerstergeist 02.04.11 - 07:48 Uhr

Also unsere Tochter hat ein 20 Zoll Rad von Pegasus bekommen.

7 Gang - Nabenschaltung - springt nicht so oft raus
2 Bremsen am Lenker + 1 Rücktrittbremse.

Es war zwar nicht ganz billig, ist es uns aber wert. Allein schon der Gedanke, dass ich jede Woche die Kette wieder reinmachen kann, weil die Kleinen noch nicht mit der Gangschaltung umgehen können, macht mich schon irre.

Für die Oma haben wir dann ein gebrauchtes Rad von Bekannten gekauft. Das war ein guter Kompromiss.

LG
A

Beitrag von urmel09 02.04.11 - 21:06 Uhr

Mein Sohn hat zum Geburtstag ein Alurad von Puky bekommen, 20 Zoll mit Schaltung und 3 Bremsen. Das Rad ist super verarbeitet und sein Geld wert, allerdings sind 299,- schon teuer.