Kann ich anderen Psychologen hinzu ziehen???

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von sweatheart83 31.03.11 - 09:43 Uhr

Hallo, bräuchte mal dringend einen rat.......

Mein exmann und ich sind seit 3 Jahren geschieden. Wir haben 2 gemeinsame Kinder, von denen jeweils eins beim Vater und eins bei mir lebt.
Mein Sohn, der beim Vater lebt ist in psychologischer behandlung. Wegen extremen auffälligkeiten, in der schule aber auch zu hause.
Nun meint doch die psychologin mein sohn fühle sich hin und her gerissen und wisse nicht wohin er gehört. (stand anfang 2010). Somit wurde mir der Umgang auf einmal im Monat reduziert. Weil das besser wäre für mein Sohn.

Ich bin nun vor gericht gegangen um den umgang wieder auszuweiten. hat auch schon teilweise geklappt, hab ihn zwar immer noch nur einmal im monat, aber die geschwister sind wieder zusammen. Es folgt eine Familientherapie! Danach wird der Umgang noch mehr ausgeweitet.

Heute hatte ich mal ein Gespräch mit der Psychologin und ich musste im Gespräch feststellen das sie auf der seite meines exmannes steht. Sie stellt mich als schlechte Mutter da.....natürlich hat sie das schön umschrieben.
Bin echt geschockt und frage mich nun ob ich denn nicht die möglichkeit habe einen anderen Arzt hinzu zu ziehen? Einen der nicht partei ergreift?!
Weiss jemand ob ich diese möglichkeit habe? Haben das gemeinsame Sorgerecht......

Lg sweatheart83

Beitrag von jennykannsauch 31.03.11 - 10:21 Uhr

Freunde dich doch mal mit dem Gedanken an, dass sie auf der Seite des Kindes steht und für SEIN wohl entscheidet, nur weil das dir nicht gefällt....!!

Es wird schon seine Gründe haben und wir kennen nur deine vagen Angaben.

Versuche du auch zum Wohl deines Kindes zu entscheiden und halt dich an die Ratschläge!!

Beitrag von ppg 31.03.11 - 10:26 Uhr

Normalerweis steht der Psychologe weder auf Deiner Seite, noch auf der Deines Ex - Mannes, sondern einzig auf der des Patienten / des Kindes.

Kann es nicht sein, das es bei Dir wirklich einige Defizite gibt? Mangel an Selbstreflektion, Wahrnehmungsstörung, oder sogar eine Erkrankung???

Es ist gar nicht so selten, das die Einsicht feht und wir bekommen hier nur Deine Sicht der Dinge mitgeteilt - zumal es ja schon sehr verwunderlich ist, das eine Reduzierung der Umgangs durchgesetzt wurde, welcher auch vom Gericht nicht wirklich verlängert wurde.

Das gibt mir zu denken

Ute

Beitrag von lene77 01.04.11 - 08:47 Uhr

was ich mich gerade ein bisschen frage: Wer hatte denn die glorreiche Idee die Geschwister voneinander zu trennen?
Habt ihr das unter Euch, also Du und Dein Exmann, ausgemacht?

Es ist für Kinder schon schlimm genug wenn Eltern sich trennen, aber wenn man dann auch noch vom Bruder/von der Schwester "getrennt" wird ...

Gerade wenn Eltern sich trennen können sich Geschwister einander Halt geben, viel mehr als es Mutter/Vater in vielen Fällen können ...

Na gut, das war zwar jetzt nicht die Frage, wollte das aber trotzdem mal loswerden ...

Gruß, Lena