Trennung im KiGa unter Tränen

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von perlmutter77 31.03.11 - 10:34 Uhr

Hallo,

meine Maus (22 Monate) geht seit letzter Woche Dienstag in die Krabbelstube meiner Firma.
Die Einrichtung ist toll:

Nur 2 Gruppen mit je 10 Kindern, je 2 Erzieherinnen und 1 Praktikantin. Die Krabbelstube wurde erst letztes Jahr eröffnet.

Die ersten kurzen Trennungen letzte Woche (30, 60, 90 Minuten) haben gut geklappt. Gestern sollte ich nun das 1. Mal direkt nach dem Bringen (morgens kurz vor 9 Uhr) gehen, was in Tränen bei meiner Kleinen und mir endete #heul Nach dem Mittag habe ich sie wieder abgeholt. Ihre Erzieherin meinte, sie hätte sich schnell beruhigt und danach auch gespielt, Frühstück und Mittag gegessen.

Heute morgen das gleiche Spiel: Tränen! Allerdings bin ich so schnell raus, dass sie nicht wieder sieht, dass ich auch weinen muss!
Bin dann nach Hause gefahren und da kamen die Tränen erst richtig, als ich ihre ganzen Sachen hier gesehen habe.
Sie fehlt mir so!!! Hätte nie gedacht, dass mir die Trennung so schwer fällt! Die Hormone (bin in der 9. Woche #schwanger) tun dazu noch ihr übriges!

Wie war die Eingewöhnung bei euch? Auch so emotional? Bitte sagt mir, dass es besser wird #gruebel

#winke
P. Mutti

Beitrag von tauchmaus01 31.03.11 - 10:38 Uhr

Hallo,
ich weiß selber wie komisch das ist wenn die Kinder ihre Eingewöhnung haben. Aber Du MUSST Dich einfach zusammenreißen. Stell Dir vor wie normal das schon bald ist und stell Dich darauf ein. Dein Kind merkt doch Deine Verunsicherung, das macht die Eingewöhnung nicht leichter.

Ich mußte bei der Ersten auch weinen, hab mich aber immer sehr zusammengerissen bis ich draussen war.

Du hast eine tolle Einrichtung, das kann nicht jeder behaupten.

TiP! Baldrian für Dich in den nächsten Tagen

Beitrag von haruka80 31.03.11 - 10:41 Uhr

Huhu,

es wird besser:-D
Bei uns verlief jede Trennung Tränenreich die ersten 5-6 Wochen, nach 5 Wochen hatte er auch ne Phase, wo er immer wieder anfing doll zu weinen und eine ERzieherin (ist leider ne große Gruppe, 30 Kinder, 4 Erzieherinnen) in der Woche ihn ganz viel bekuscheln mußte. Ich hab ihn in der Woche dann auch 2 Tage daheim gelassen, weil es mir so leid tat und ich mich eh nicht auf meine Schule konzentrieren konnte.
Ich bin übrigens auch schwanger und als mein Sohn aufhörte zu weinen, sondern nur winkte, saß ich heulend im Auto#heul
Wobei er eh nur 10 Tage für die Eingewöhnung gebraucht hat-ich brauchte länger.

Nun ist mein Sohn (wird in 3 Wochen 2 Jahre) seit 8 Wochen in der KiTa und klar mag er mich erstmal nicht loslassen wenn ich gehe, aber dann kommt seine Erzieherin, trägt ihn zum Fenster, wenn er mich dann da sieht, schaut er nur kurz, dreht sich um, geht spielen. Und er ist total gut drauf seit er in der KiTa ist-kein Wunder, vorher haben wir uns hier gegenseitig etwas angenervt, weil ich Weiterbildung und Kind unter einen Hut kriegen wollte und gerne genervt war, wenn ich nur 1 Std mittags lernen konnte, weil er mich natürlich ganz für sich haben wollte.

Es wird besser, wart mal ab:-D

Beitrag von alexa81 31.03.11 - 10:42 Uhr

Hallo,

ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin immer wieder schockiert, wie schnell in vielen Einrichtungen, aber auch bei Tagesmüttern, die "Eingewöhnung" abgehandelt wird.

Ich persönlich würde noch mal drei Schritte zurückmachen und mein Kind keinesfalls weinend zurücklassen.

Wir haben insgesamt vier Eingewöhnungen hinter uns - unsere beiden Mädels waren erst in einer Spielgruppe, anschließend im Kindergarten. Bei unserer Mittleren hat gerade die Kindergarteneingewöhnung sehr lange gedauert, aber ich habe sie nie weinend dort gelassen.

Sorry, Du wolltest sicher was anderes hören - aber ich habe in so Fällen um einiges mehr Mitleid mit dem Kind, als mit der Mutter, die nun mal diejenige ist, die den Verlauf der Situation bestimmen kann...

Viele Grüße, Alex

Beitrag von elistra 31.03.11 - 10:56 Uhr

wie lange habt ihr denn eingewöhnt? also wieviele tage warst du dabei ohne weg zu gehen? hat sie schon eine sichere bindung zur erzieherin?

Beitrag von agra 31.03.11 - 10:56 Uhr

Huhu

uns gings ähnlich...

ab dem 1.3. geht mein sohn in eine kiga vorgruppe 3 mal für 2 1/2std.er ist 26monate

ich konnte auch ne std gehen, garkein problem.
die esrte woche ohne mich dann,hat emilian geklammert ohne ende, die erzieherin hat ihn dann übernommen.da kam dann auch ein paar tränchen.
und als ich raus war auch bei mir. hatte ein ganz schlechtes gewissen und zuhause wars langweilig ohne ihn.
aber sobald ich ausm raum bin, ist es für ihn ok.er spielt udn hat seinen spaß.
nun war er 2wochen krank und ich stellte mich diese woche darauf ein, das es tränen geben wird.

aber garnichts, schon vorm eingang meinet er, tschüß mama, küsschen.und weg war er.
das ging mir dann etwas zu schnell :-)

also du siehst es wird besser....
ich kann die nur empfehlen, den abschied so kurz wie möglich zu halten,ihr nicht zeigen wie traurig du bist oder wie unsicher.das macht die sache nur schlimmer.
und ein kleines Ritual kann auch helfen.

wir machen es so, nachm hausschuhe anziehen, bringen wir zusammen den Rucksack an den Haken, kleiens Küsschen....
und ein bis später.

sie muss halt erstmal lernen dass du ja nach einer weile wieder kommst.

alles liebe für euch!!

Beitrag von delidazo87 31.03.11 - 17:08 Uhr

bei meiner Tochter war das auch so die eingewöhnung war super und als es richtig los gehen sollte hat sie geweint mir tat das natürlich auch furchtbar weh und ich habe überlegt wie ich das ändern kann da ich nicht wollte das sie irgendwann mal garnicht gehen will also habe ich meinen Bruder gefragt ob er sie mal probeweiser bringen kann mein Mann ist zu der Zeit schon auf Arbeit sonst hätte er das ja gemacht. Naja also hat mein Bruder sie hin gebracht und kein geweihne, sie freude strahlend in die Gruppe da wollte ich mich natülich selbst von überzeugen und bin am nächsten Tag hinter her gegangen so dass sie mich nicht sieht und wirklich alles ohne tränen und mit viel freude ich glaube das man als Mutter auch selber nicht wirklich loslassen will und sich das auf die kleinen überträgt und die kleinen sich auch von Verwandschaft die man nicht 24h am Tag bei sich hat leichter verabschieden können die Mama ist halt extrem wichtig für die kleinen. das haben wir zwei Wochen gemacht und jetzt kann ich sie auch ohne tränen in die kita bringen. Bruder sei Dank

Beitrag von schnupps22 31.03.11 - 21:56 Uhr

Nein bei uns verlief sie nicht so emotional. Ich habe mich aber auch sehr gut im Griff was weinen angeht.
Ich denke, du hast den größten Fehler gemacht den man machen kann. Du hast geweint.
Ich kanns ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen. Ich hab mich total gefreut, als ich sie das erste mal nur abgegeben habe. Und noch mehr gefreut hab ich mich als mir beim abholen erzählt wurde wie toll es lief.
Meine tochter geht seit 2 Monaten in die Krippe und hat noch nie geweint beim bringen. ich gehe aber auch freudig darein, quatsche etwas mit den betreuern und verabschiede mich dann freudestrahlend. das zeigt meiner tochter, dass es toll ist im kiga und dass man da nicht weinen muss. du hast das gegenteil getan.

Beitrag von edna71 03.04.11 - 12:41 Uhr

Hallo,

also, wenn ihr beide weinen müsst, würde ich sagen, es ist einfach noch nicht die richtige Zeit dafür. Oder die Eingewöhnung lief viel zu schnell ab, war also keine echte Eingewöhnung....

LG, edna