Rechtsfrage wer kann helfen?

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Beitrag von wir2casa 31.03.11 - 12:30 Uhr

Hallo,

ich weis nicht wo ich mit meiner Frage hin soll, deshalb stelle ich sie hier und hoffe auf viel Hilfe. Seit gestern steht bei uns fest, wir kaufen uns einen Mazda 5 und die Freude ist groß.

Nun ist das so, ich habe die Anzahlung alleine zusammen gespart für das Auto und möchte den Wagen auf meinen Namen zulassen. Mein Freund (wir sind seit 8,5 Jahren zusammen und haben 2 Kinder von 4 Monaten & 4 Jahren) möchte seinen Teil bei der Ratenzahlung abzahlen und somit den Wagen auf seinen Namen zulassen.

Jetzt ist die Frage: Wie ist das von der rechtlichen Seite her, wenn wir uns trennen? Keiner von uns möchte nachher ohne etwas dastehen und da wir nicht verheiratet sind... Wie kann man das regeln???

Vielleicht kann uns jemand helfen der Ahnung hat, damit wir ab morgen stolze Besitzer eines neuen, gebrauchten Autos sind.

LG Caro

Beitrag von windsbraut69 31.03.11 - 12:38 Uhr

Unter den Bedingungen würde ich mir gar nichts gemeinsam anschaffen, ob Auto oder Kinder.

Gruß,

W

Beitrag von donaldine1 31.03.11 - 13:54 Uhr

Warum?

Eine Trennung kann theoretisch immer sein. Dann müßte man ja grundsätzlich auf alles verzichten. Es ist nur vernünftig, sich Gedanken zu machen.

Beitrag von ich1975 31.03.11 - 14:06 Uhr

#pro

Beitrag von windsbraut69 31.03.11 - 14:14 Uhr

Warum verzichten? Das habe ich nicht gesagt.
Aber ich mach doch keinen Aufstand, wer als Halter im Fahrzeugschein steht, wenn ich mit dem Partner schon 2 Kinder habe, über die man nicht notariell verfügen kann.

Beitrag von paddelboot-neu 31.03.11 - 20:24 Uhr

unter welchen "Bedingungen"? Was meinst du`? Dass die nicht verheiratet sind?

Beitrag von mini-bibo 31.03.11 - 12:49 Uhr

Hallo Caro,

mit dem Gedanken, würde ich schauen, dass ich das Auto komplett selber bezahle!!

Oder, wenns auseinander geht, dann das Auto verkaufen und den Gewinn teilen.

Ich kannte mal ein Paar (die hatten KEINE Kinder!), die wussten vom ganzen Haushalt, was wem gehört und wer was mitnimmt, bei einer Trennung.

Viel spass mit dem neuen Auto!

LG mini-bibo

Beitrag von wartemama 31.03.11 - 12:56 Uhr

Ihr führt seit über acht Jahren eine Beziehung, habt zwei gemeinsame Kinder und macht Euch über so etwas Gedanken? Das macht mich etwas sprachlos. #gruebel

Was ist denn mit Euren Kindern, wenn Ihr Euch trennt? Das wäre ja dann meine erste Sorge und nicht das Auto.

Wem gehört denn die Küche? Der Fernseher? Das Schlafzimmer? Computer etc.? Wenn Ihr Euch so penibel absichern müßt, hat das doch sicher auch schon für Gesprächsstoff gesorgt?
Vielleicht lasst Ihr den Wagen einfach auf Deinen Partner zu und dafür setzt Ihr einen Vertrag auf, daß Du im Gegenzug alle Rechte an der Küche besitzt? Meinetwegen auch Küche und Fernseher - je nachdem, wie teuer der Wagen ist. #schwitz

LG wartemama

Beitrag von windsbraut69 31.03.11 - 13:02 Uhr

Alternativ könnte sie ein ein halbes Kind zusätzlich behalten im Falle einer Trennung :)

Beitrag von ich1975 31.03.11 - 13:07 Uhr

Und solche dummen Antworten auf ernste Fragen, könnte man sich auch sparen #klatsch

Ist ja ein Kindergarten hier , man man man !!!!

Beitrag von windsbraut69 31.03.11 - 14:09 Uhr

Stimmt, eigentlich ist die Frage eher zum Heulen als zum Lachen.

Beitrag von wir2casa 31.03.11 - 13:22 Uhr

Bei deinen Antworten frage ich mich echt wie alt du eigendlich bist!

Beitrag von windsbraut69 31.03.11 - 14:11 Uhr

Okay, geht zum Notar und laßt ein beglaubigtes Schriftstück erstellen, indem die exakten Eigentumsverhältnisse am Gebrauchtwagen festgehalten werden.
Dann müßt Ihr noch exakt Fahrtenbuch führen, um sicherzustellen, dass nicht einer von Euch das Auto mehr nutzt als der andere.
Viel Spaß mit dem Auto!

Beitrag von bezzi 31.03.11 - 15:07 Uhr

Das geht viel einfacher:

Einfach beide den Kaufvertrag unterschreiben - voilla !

Beitrag von gh1954 31.03.11 - 15:32 Uhr

Hat die Unterschrift auf dem Kaufvertrag etwas mit den Besitzverhältnissen zu tun?
Ich kenne es nur so, dass demjenigen das Auto gehört, der den Brief hat und dessen Name in der zulassung steht. Da kann die Oma den Kaufvertrag unterschrieben haben.

Beitrag von demy 31.03.11 - 15:50 Uhr

Hallo,
ja nur der Kaufvertrag hat in erster Linie etwas mit den Besitzverhältnissen zu tun.

Wer Halter des Fahrzeugs ist, oder den Fahrzeugbrief bzw. Zulassungsbescheinigung Teil II hat ist völlig unerheblich.
Beides ist kein Beweis für das Eigentum an dem Fahrzeug.
Das steht neuerdings sogar extra nocheinmal in der Bescheinigung drin.

Der Brief wird zwar als Eigentumsindiz gewertet, klärt aber grundsätzlich nicht wer Eigentümer eines Fahrzeugs ist.

Gruß
Demy

Beitrag von gh1954 31.03.11 - 15:53 Uhr

#danke

Beitrag von bezzi 31.03.11 - 19:39 Uhr

Wie kann man das Eigentum an einer Sache besser nachweisen als über einen Kaufvertrag ?
Da macht ein Auto keine Ausnahme.

Die Zulassungspapiere sind nur Formalien.

Beitrag von gh1954 31.03.11 - 19:59 Uhr

Das war früher aber anders. Der Name im Fahrzeugschein war ausschlaggebend.

Beitrag von bezzi 31.03.11 - 20:13 Uhr

Der Fahrzeugbrief ist und war immer schon "Anscheinsbeweis". Wer den vorweisen kann ist erstmal der Eigentümer, solage bis das Gegenteil (z.B. durch Kaufvertrag) bewiesen wird.

Beitrag von gh1954 31.03.11 - 14:13 Uhr

>>>Bei deinen Antworten frage ich mich echt wie alt du eigendlich bist! <<<

Das frage ich mich auch, wenn ein Paar wie ihr wegen eines Gebrauchtwagens solche "Probleme" hat.

Beitrag von landmaus 31.03.11 - 14:42 Uhr

Wo haben die beiden denn Probleme. Die Frage war, wie man eine Regelung für den Fallk der Trennung trifft. Das ist dochvollkommen legitim. Die einzige, die heute mit dem falschen Fuß aufgestandenzu sein scheint, ist die windige Braut.

Beitrag von ich1975 31.03.11 - 13:03 Uhr

Also ich weiß jetzt nicht wo das Problem ist,wenn man sich über soetwas Gedanken macht.
Leider ist das ja heute schon fast an der Tagesordnung, das man bei den kleinsten Streitigkeiten auseinander geht , anstatt die Probleme zu Besprechen und sich damit auseinander zu setzen.

Also sollte man bei solch großen Anschaffung sich auch ein bißchen absichern.
Was ist daran falsch ????

Beitrag von wartemama 31.03.11 - 13:26 Uhr

Vor dem Hintergrund, daß die TE mit ihrem Partner schon seit fast neun Jahren zusammen ist und die beiden zwei gemeinsame Kinder haben, finde ich, daß diese Art der Absicherung maßlos übertrieben ist.

Ich gehe auch davon aus, daß die TE und ihr Partner nicht wegen der kleinsten Streitigkeit auseinandergehen - denn Streitigkeiten hatten sie in ihrer jahrelangen Beziehung sicherlich schon einige.

Absicherung ist nie verkehrt - aber man kann es auch übertreiben. Nach knapp neunjähriger Beziehung sollten die TE und ihr Partner etwas mehr Vertrauen zueinander haben. Zumindest so viel Vertrauen, daß sie sich ohne große Diskussion darüber einigen können, auf wen das Auto zugelassen wird.

LG wartemama

Beitrag von ich1975 31.03.11 - 13:29 Uhr

Also Rosenkriege um irgendwelche Sachen gibt es auch nach 30 Jährigen Beziehungen oder Ehen, mit und ohne Kinder.

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