Familienbett abgewöhnen? Kommt es von alleine?

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Beitrag von hopeful09 31.03.11 - 12:42 Uhr

Hallo, guten Morgen!

Unser Sohn wird heute genau 10 Monate alt und macht gerade sein Mittagsschläfchen (im großen Bett) #verliebt

Es gab Phasen ganz zu Anfangs, dass er in sein Bettchen gelegt wurde und dort auch geschlafen hat. Irgenwann hat es sich eingependelt, dass er zu uns ins Bett kam (in den Phasen als er nachts stündlich kam zum Stillen, etc.)
Das haben wir eigentlich so beibehalten auch jetzt, wo ich nicht mehr stille. Ich finde es schön und bin irgendwie beruhigter, wenn ich ihn direkt spüren kann. Zudem ist er nachts teilweise immer noch recht unruhig und sucht unsere Nähe indem wir ihm das Händchen halten müssen, den Kopf streicheln usw....

Gestern Abend beim zu Bett gehen meinte er dann, noch etwas im Bett rumhampeln zu müssen (wir haben ihn schon mal fast an der Kante gefunden) #nanana
Da hab ich ihn dann in sein Bettchen gelegt (steht noch bei uns im Schlafzimmer). Das Einschlafen war auch relativ problemlos aber nach gut 2 Stunden wurde er wach, hat geweint und hat uns gesucht. Wir haben ihn dann geschnappt und sind mit ihm ins große Bett. Da ist er dann auch direkt wieder friedlich eingeschlafen und alles war wieder gut.

Ich glaube, mein Mann hätte schon gerne, dass unser Sohn sich daran gewöhnt in seinem Bettchen zu schlafen. Ich bin der Meinung, dass wir ihn nicht dazu zwingen, dass er in seinem Bett schlafen MUSS. Meine Geschwister und ich haben auch ganz lange bei unseren Eltern geschlafen - zwar nicht mit im Bett aber auf ner großen Matratze neben dem Bett.

Macht es einen Sinn ihn umzugewöhnen oder tu ich damit keinem einen Gefallen? Ich denke ja, dass Sohnemann irgendwann schon alleine schlafen wird.... wenn auch noch nicht direkt morgen, oder nächste Woche, oder oder oder ..... #verliebt

Wie seht ihr das? Schlafen lassen wo sie sich am wohlsten fühlen oder umgewöhnen?

LG
hopeful

Beitrag von magnoona 31.03.11 - 12:50 Uhr

je nachdem, womit IHR euch wohl fühlt. Von allein wird er vermutlich nicht so schnell ausziehen, unser Großer - fast 4, würde immernoch am liebsten in meinem Bett schlafen. Als er knapp 2 war, habe ich ihn ausquartiert. Den Kleinen mit 6 Monaten, weil ich einfach irgendwann auch mal mein Bett und Zeit für mich will. Aber wenn es euch damit gut geht, dann lass ihn doch noch...so lange dein Mann damit leben kann...

Beitrag von brille09 31.03.11 - 12:55 Uhr

Tja, irgendwie ist das ein schwieriges Thema und wir stehen auch vor nem ähnlichen Problem. Unser Kleiner hat bis 7 Monate problemlos im Bettchen geschlafen, mittlerweile schläft er fast nur noch bei uns. Einerseits finde ich es schon schön, andererseits würd ich mich auch mal wieder ganz gern nicht nur auf dem Sofa an meinen Mann kuscheln. Und unser Intimleben leidet schon auch drunter, nicht jetzt NUR auf Sex bezogen, aber schon auch.

Einerseits tut er mir leid, wenn er allein im Bettchen schlafen muss, weil ichs selber auch nicht gern tu. Außerdem schläft er bei uns einfach länger bzw. besser durch und ich bin da irgendwie zu bequem. Also, lieber durchschlafen mit Baby im Bett als Baby im Bettchen, wo es m.E. schon auch irgendwie "hingehört" (das Bettchen steht direkt an unserem Bett, also nichts mit "abschieben" oder so), und nachts aufstehen. Andererseits merk ich, wie es mich/uns überfordert ANDAUERND den Kleinen an und um uns zu haben. Außerdem ist ja doch immer die Gefahr, dass sie rausfallen und ich kann morgens nicht mal aufs Klo.

Naja, wir machens - immer dann, wenn wir ne "ausgeschlafene Phase" haben - so, dass wir ihn abends ins Bettchen legen und wenn er nachts aufwacht, dann nehmen wir ihn zu uns. Das ist eigentlich ein guter Kompromiss, find ich. Und ich find es wichtig, dass beide Partner da gleichberechtigt mit entscheiden dürfen und wenns einen stört, dann sollte schon irgend eine Kompromisslösung gefunden werden. Denn sonst schläft das Baby irgendwann mit Mama allein im Bett und so solls ja auch nicht kommen. Denk, es ist ein sensibles Thema und die Beziehung leidet in den allermeisten Fällen, wenn das Kind die ganze Nacht bei den Eltern schläft - oder sie ist schon so "abgekühlt", dass das dann auch schon wurscht ist.

Beitrag von elistra 31.03.11 - 13:39 Uhr

ich lasse da schlafen, wo sich die kinder am wohlsten fühlen. ausziehen tun sie von ganz alleine wenn sie soweit sind und dann sagen sie das auch.

ich würde aber wohl das babybett umbauen, also es als babybalkon nutzen, dann hättet ihr euer bett wieder für euch und euer kleiner könnte trotzdem bei euch sein.

das man in getrennten zimmern schläft ist doch nur eine errungenschaft unserer kultur bzw. unserer gesellschaftlichen möglichkeiten. es gibt genug familien auf der welt, da spielt sich das ganze leben in einem zimmer ab und die kinder können genauso glücklich aufwachsen wie unsere. wenn nicht in manchen dinger so noch glücklicher. ich halte es nicht für gut, wenn so kleine menschen schon alleine schlafen müssen.

Beitrag von hascherl84 31.03.11 - 13:50 Uhr

Hey,
also FB war für uns von Anfang an kein Thema.

Laura schlief bei uns in ihrem Beistellbettchen.
Jetzt nach 6 Monate haben wir sie ans eigene Bett gewöhnt,da Laura schon zu mobil ist(robbt wie wild durch die gegend) und wir sie schon am Bettrand entdeckt haben.
Ich musste sie auch immer wieder zurechtschieben wenn sie Nachts unterm schlafen sich auf die Arme gestellt hat und sich andersrum drehen wollte.sie stieß dann mit dem Kopf an und ging natürlich nichts mehr weiter.
Dass riss sie dann immer aus dem schlaf.

jetzt ist sie in ihrem Bett im eigenen Zimmer, schläft zwischen 20.00/21.00 Uhr ein, und wacht morgens um 7.00auf.
so starten wir gut gelaunt und ausgeschlafen in den Tag hinein.

Es ist soo schön nach 6Monaten mal wieder das Schlafzimmer für sich allein zu haben. Wir brauchen nicht mehr leise sein,können uns bewegen ohne dass sie aufwacht,... können noch reden im Bett ohne das sie aufwacht.

lg melanie+Laura bald 7Monate alt