ungewissheit

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von martiena 31.03.11 - 19:52 Uhr

hallo,
am montag erfahre ich ob ich mit meiner berufsreha weitermachen kann. wie soll ich das nur aushalten? das ganze wochenende und morgen, der freitag, der is ja auch noch. ich bin so gereizt und genervt von allem rings um mir. ich halt diese ungewissheit einfach kaum aus!
wenn ich nicht weitermachen kann...dann soll ich mich drauf einstellen das ich vorerst erwerbsunfähigkeitsrente beantragen soll und mich um mich kümmern soll, sprich nochmal therapie. aber so daneben, nein, so daneben bin ich doch nun auch wieder nicht. ich hab ein so beschi... gefühl bei dem gedanken rente zu beantragen. heul!
sorry fürs rumjammern, aber ich muss mir einfach mal luft machen. sonst explodiere ich noch#zitter
martiena

Beitrag von myimmortal1977 31.03.11 - 23:46 Uhr

Die Rente muss ja nicht für immer sein. Sie wird so wie so heute vornehmlich befristet gewährt.

Es wäre also nur ein begrenzter Ausstieg. Vorerst.

Dann muss man die Hürde des Antrages auch erstmal schaffen. 3/4 der Anträge werden in erster Instanz abgelehnt, bzw. falsch bewertet.

Warum darfst Du evtl. Deine Reha nicht weiter fortführen, wenn ich fragen darf?

Beitrag von martiena 02.04.11 - 09:54 Uhr

mangelnde psychische stabilität. :-(
aber ich seh das nicht so. ich will unbedingt da bleiben. was soll denn aus mir werden? wenn die mich nicht mehr wollen, dann hab ich total angst wieder in ein tiefes loch zu fallen. das übersteh ich nicht. dann is mein selbstwertgefühl wieder gleich null. ich könnt heulen! noch den ganzen heutigen tag und morgend urchhalten. wie soll ich das nur ü+berstehen???

Beitrag von myimmortal1977 02.04.11 - 12:12 Uhr

Wie wirkt sich diese Instabilität denn in Deinem jetzigen beruflichen wie auch privatem Leben aus?

Es ist einfacher zu Antworten, wenn Du einem etwas mehr zu dem Warum und Wieso schreibst.

Ich kann Dich sehr gut verstehen, dass Du denkst, dass es Dir dann psychisch noch schlechter gehen würde. Wenn einem Aufgaben im Leben fehlen und man sich dadurch zwangsläufig relativ wertlos vorkommt, ist es sicherlich der psychischen Gesundheit nicht förderlich.

Dem entgegenstehend müsste man aber wissen, warum die Einrichtung befindet, dass die berufliche Wiedereingliederung für Dich keinen Sinn mehr macht.

LG Janette

Beitrag von martiena 02.04.11 - 20:59 Uhr

das "wieso" wollen wir ja erst noch genauer besprechen. naja, also meine therapeutin dort meinte aber schonmal ganz grob zu mir sie sieht zwar das ich, wenns mir gut geht, super arbeit leiste, aber wenn smir nich so gut geht, is es eben gar nicht der fall.
mein befinden schwankt sehr stark. und es genügen kleine "falsche" worte und ich bin down für die nächsten tage. ich komm schwer aus den tiefs raus. ich hab große schwierigkeiten mich bissi länger zu konzentrieren, lösungen zu finden. ich bin zimelich schnell blockiert im kopf und dann geht nix mehr. ich hab zwar versucht das auch zu verbergen, aber, nee, keine chance. sie sind einfach zu geschult. sie habens immer sofort gemerkt wenns gen null lief.
ich hab mir wirklich so große mühe gegeben. ich WILL ja auch arbeiten, endlich wieder was leisten, geld verdienen. aber ich habs mir leichter vorgestellt. viel leichter. wenn ich bedenke, ich habe vor meiner ganz großen krise 2008 richtig viel gearbeitet. ich war unter anderem baustellensekretärin. ich hab überstunden gemacht, kind, haushalt, hausbau...naja, und dann kam der knall...und nun is alles so anders. ich fühl mich so scheiße mit dem gedanken es einfach nicht mehr zu packen. zu doof geworden zu sein, oder wie auch immer ich das nennen soll.:-(