Wie geht ihr mit Übermüdungs-Schrei-Attacken um?

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von abendrot79 31.03.11 - 20:47 Uhr

Hallo,

ich muss euch mal was fragen. Meine Tochter (5) geht im Vergleich zu anderen Kindern recht früh ins Bett, meistens gegen 18.45 / 19.00 Uhr. Sie ist abends einfach so müde#gaehn, dass sie selbst um diese frühe Zeit einschläft wie ein Stein.

Jetzt ist es so, dass es Tage wie heute gibt, da geht gar nichts! Sie war heute zu einem Geburtstag eingeladen und letztendlich waren wir erst um 18.45 Uhr zu Hause, dann wollte sie noch was essen #mampf (dort war sie zu abgelenkt zum essen) und dann kam das grosse Drama #schock. Umziehen und Zähne putzen endete in einer Arie aus Geschrei, Gebrüll und Ablenkungs-Manövern. Sie ist dann so müde, dass es meistens im Streit endet und der eigentlich schöne Tag vollkommen übel endet #schmoll. Bis sie dann im Bett war, dauerte es bestimmt nochmal 30 Minuten.

Wie reagiert ihr, wenn solche Situationen auftreten? #kratz Ich schwanke dann immer zwischen Verständnis haben und helfe ihr dann schnell, weil ich sehe wie müde sie ist und fürchterlich wütend werden :-[. Dann frage ich mich, wie man sich mit 5 Jahren aufführen kann wie ein Baby! Kann sich ein 5-jähriges Kind nicht auch mal zusammenreissen? Es ist ja nicht so, dass es um ein bischen Meckerei geht, sondern um abendliche Dramen #wolke die Ausmaße annehmen die nicht mehr schön sind. Am liebsten würde ich keine dieser Einladungen / Termine mehr annehmen ....

Wie würdet ihr reagieren? #danke

Viele Grüsse,
abendrot79 #blume

Beitrag von zahnweh 31.03.11 - 20:59 Uhr

Hallo,

ja, das kenne ich. Momentan ist meine auch total früh und sehr müde. Normalerweise geht sie zwischen 21 und 22 Uhr ins Bett. Zurzeit will sie schon um 17 Uhr und ab da geht das dann los wie du es beschrieben hast...

"Ich schwanke dann immer zwischen Verständnis haben und helfe ihr dann schnell, weil ich sehe wie müde sie ist und fürchterlich wütend werden "

das versuche ich auch. Allerdings, wenn ich selbst müde bin, bin ich die größere Dramenauslöserin. Da hilft nur noch. Beide sofort hinlegen, Kind festhalten (damit sie zur Ruhe kommt), ich schlafe ein, sie döst, steht noch mal auf, spielt.

Ich bin dann halbwegs ausgeschlafen für den Moment, sie brüllt, weil sie müde ist, ich schwanke wie du, wobei ich hauptsächlich so schnell wie möglich und möglichst liebevoll durchziehe.
Zusammen mit ihr hinlegen und sie schläft binnen Sekunden. Zu meiner Überraschung teilweise schon um 18 Uhr #kratz

ganz ehrlich... da fand ich ihre 21 Uhr Bettzeit deutlich entspannter und gemütlicher.

Beitrag von dore1977 31.03.11 - 21:00 Uhr

Hallo,

sie ist erst 5 total übermüdet und kann nicht mehr!
Wie Du damit umgehen solltest? Sieh es locker! Irgendwann wird es besser, wen die Mäuse größer werden.
Meine Maus ist jetzt 8 und inzwischen tobt sie nicht mehr wen sie total übermüdet ist sondern heult nur noch ohne Ende. Dann pack ich sie ins Bett, zieh sie aus so gut es geht und lass sie schlafen. Waschen und Zähneputzen kann man in Ausnahmefällen auch mal am nächsten Morgen.

Also locker bleiben !

LG dore

Beitrag von claudi2712 01.04.11 - 07:44 Uhr

Guten Morgen!

Das mach ich ganz genauso... wenn nix mehr geht, also eine Ausnahmesituation da ist, dann mache ich - was abendliche Körperpflege angeht - auch Ausnahmen. Schlafanzug, kurze Geschichte und Äuglein zu...

Und nein, ein 5jähriges Kind ist ein 5jähriges KIND und kann sich NICHT so zusammenreißen...

LG
Claudia

Beitrag von humor 31.03.11 - 21:14 Uhr

Hallo,
ich denke das wichtigste ist "Ruhe bewahren" beruhigen, ausziehen und hinlegen. Alles andere auf den anderen Tag verlegen. Das hilft bei uns.
Ich sehe zu, wenn anstrengende Termine sind, dass meine Kinder nach Möglichkeit vorher nochmal schlafen (wenn es geht mit Arbeit).
Lg, Anna

Beitrag von gluecksschnecke 31.03.11 - 21:47 Uhr

Hallo,

wenn ich merke, dass mein Sohn ganz müde ist, helfe ich ihm. Mein Ziel ist ja, dass er so dass er so schnell wie möglich ins Bettchen kommt. Ich mache ihm nicht noch zusätzlich Stress, denn ich finde, dass "Erziehung zur Nacht" nicht sein muß.

Lg Elvira

Beitrag von amory 01.04.11 - 08:17 Uhr

Hallo,

ich versuche dann immer, alles so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen und sage mir innerlich die ganze Zeit: "Ruhig beliben, gleich ist es vorbei..."
Und so ist es ja auch.

Mein Tipp: nicht diskutieren, nicht reden, nicht beruhigen (außer über die eigenen, äußerliche Rhue und Bestimmtheit), einfach umziehen, Zähne putzen, ins Bett stecken, Geschichte kurz halten, Kuscheln kurz halten, mien Kind schläft dann meist sofort ein.

und dann gibt´s Rotwein...oder ein Bad...oder einen guten Film;)

Grüße, Amory




Beitrag von twins 01.04.11 - 09:13 Uhr

HI,
wir lassen dann auch mal das Zähneputzen sein ...ab ins Bett.
Je mehr wir betüteln, desto schlimmer schreit unser Sohn.
Da gibt es nur ein schnelles Gebet, Bussi, Tür zu und fertig.
Der dreht sich dann rum und schläft, ab und zu meckert er noch eine Minute.

Mein Mann hat das am Anfang auch nicht verstanden, und wollte ihn immer trösten und beruhigen aber das Kind ist sooo müde, das will einfach gar nichts mehr - nur noch schlafen.

Grüße
Lisa

Beitrag von schnuffel0101 01.04.11 - 20:59 Uhr

Sowas haben wir auch manchmal. Sind zwar keine richtigen Schreiattacken, aber Fabian ( auch 5) wird dann schon mächtig unleidlich und ist kaum noch zu ertragen. Ich lasse ihm zwar dann auch nicht alles durchgehen, aber ich versuche, auch nicht so wirklich drauf einzugehen. Ich ziehe dann die Sachen durch, die noch notwendig sind und dann ist gut.