Ich weiß nicht mehr weiter

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von faridari 31.03.11 - 22:30 Uhr

Hallo!

Mein Junge weint seit einem Monat von in der Früh beim aufstehen bis zum Kindergarten das er nicht mehr gehen möchte es ist ihm zu lang sagt er. Habe ihn aber eh nur drei Stunden vormittags drin.Ich hab bald keine Nerven mehr habe schon alles probiert wir haben echt schon stundenlang geredet ich habe ihn ignoriert dann tut er mir wieder leid.Aber ich kann doch nicht nachgeben und ihn nicht hineintun dann geht er mir doch nächstes Jahr auch nicht oder? Die Erzieherin meint ich muß hart bleiben da er mitlerweile gleich aufhört wenn ich weg bin.Wenn ich ihn abhole ist er auch gut drauf und den ganzen Tag ausgeglichen aber wenn er am Abend hört das er am nächsten Tag wieder Kiga hat dann fängt er wieder an zu brüllen und zu weinen er kann sich gar nicht beruhigen. Wer hat einen Rat für mich?
Liebe Grüße#zitter

Die schon wieder Bammel vor morgen hat!!

Beitrag von murmel72 01.04.11 - 00:10 Uhr

Hallo,

ich finde schon, dass man Kinder und ihre Ängste und Sorgen sehr ernst nehmen sollte.
Ich bin kein Verfechter der "das Kind muss da durch" und "wir als Eltern müssen hart bleiben" Theorie.

Wenn ein Kind sich verbal so ausdrücken kann, dass es mitteilen kann, dass es definitiv nicht mehr in diesen Kindergarten gehen will, muss man das respektieren.
Kinder sind nicht unsere Untergebenen, die wir ständig zu irgendwelchen Dingen (jaja, nur zu ihrem Wohle) zwingen dürfen.

Hast du eine Ahnung, warum er nicht in den Kindergarten will? Kommt er mit den Kindern nicht klar? Oder mit den Erzieherinnen?

Dass Kinder sich im Kindergarten dann beruhigen, ist nichts aussergewöhnliches. Kinder passen sich an und fügen sich ein und machen quasi das Beste aus der Situation. Das heisst aber oft noch lange nicht, dass sie auch glücklich dabei sind. Wer heult schon stundenlang durch? Jeder wird sich wieder "einkriegen" wenn er merkt, dass er an der Situation momentan nichts ändern kann.

Hinterfrage ein bisschen, warum dein Sohn nicht da hin will. War die Eingewöhnung sehr kurz oder gar nicht vorhanden?

Alles Gute
Murmel

Beitrag von faridari 01.04.11 - 10:09 Uhr

Er sagt es dauert ihm zu lange ohne mich wir haben da echt momentan kein geregeltes Leben mehr.Auf der anderen Seite gefällt es ihm dort ja sonst würde er mir doch nicht so viel vom Kiga erzählen.
Lg

Beitrag von ellannajoe 01.04.11 - 09:53 Uhr

Hallo,

ich bin da immer total zwiegespalten. Einerseits denke ich, Zwang muss nicht sein, andererseits ist der Kindergarten doch so toll.

Eine Bekannte von mir hatte dieses Theater vom 1. - bis zum 6. Lebensjahr jeden Tag, das gleiche Theater, es gab keinen Tag wo das Kind nicht geschrien hat beim abgeben.

Jetzt ist sie so alt und kann klar artikulieren, dass sie wegen dem Trennungsschmerz geweint hat, sobald die Mama aus der Sichtweite war, war die Welt wieder in Ordnung. Sie ist heute wie damals ein ganz tolles Mädchen, trennt sich aber nicht gerne von ihrer Mama.

Die Mutter hatte keine andere Wahl, denn sie musste arbeiten gehen.

Eine wiederum andere Bekannte, da hat der Bub auch jeden Tag geheult. Seine Oma war zu Hause und er war lieber bei ihr. Da blieb er dann ebend halt häufiger.

Wenn du alles ausgeschlossen hast, dann steck ihn in den Kindergarten, oder behalt ihn wenn es zu doll ist, auch mal zu Hause. Musst du arbeiten, hast du irgendwann keine Wahl mehr.

#winke

Beitrag von zeitmaschine99 01.04.11 - 10:55 Uhr

Hallo Faridari,

wie alt ist dein Kleiner? Ich habe 5jährige Zwillingsjungs und einer davon hatte auch eine gute Weile lang so eine Phase, war glaub ich im Herbst letztes Jahr. Da ich halbtags arbeite und Oma und Opa nicht gerade um die Ecke wohnen, habe ich ihn und seinen Bruder natürlich trotz Protest hingebracht.
Irgendwann war es dann auch wieder okay.
Heute morgen z.B. war unser Abschied total easy, kleiner Abschiedskuss und dann sofort in die Gruppe zu einem Kindergartenkumpel gerannt... er geht auch echt gerne hin und ich bin auch schon fast von Anbeginn an Fan unseres Kindergartens.
Dann geht es auch leichter, solche Situationen auszuhalten, wenn man mit der Einrichtung zufrieden ist, finde ich.
Ich glaube, wenn ich mit unserem Kiga nicht zufrieden gewesen wäre in dieser Phase, wäre ich vielleicht auch nervöser und unsicherer gewesen.
Wie stehst du zu Eurem Kiga?
Drück Dir die Daumen, dass es bald wieder besser läuft,
Tina

Beitrag von faridari 01.04.11 - 11:59 Uhr

Ich finde den Kiga und Erzieherin ganz toll!

Lg