Umfrage: gegen Rota-Viren impfen ? JA o. NEIN ?

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Beitrag von cucina3 01.04.11 - 14:08 Uhr

Hallo,
meine Frage steht ja im Betreff.

Habt ihr Eure Mäuse impfen lassen ?
Mir wurde es vom Kinderarzt dringend empfohlen.
Von anderen Müttern höre ich jetzt jedoch dass sie unter keinen Umständen diese Impfung durchführen lassen wollen.

Ich bin etwas planlos.

DANKE#winke

Beitrag von koerci 01.04.11 - 14:12 Uhr

JA, wir haben impfen lassen und würden es immer wieder tun.
Ist ne Schluckimpfung und tut nichtmal weh.

LG
koerCi

Beitrag von stefanie975 01.04.11 - 14:14 Uhr

HALLO!

also wir haben sie machen lassen. unser tom hatte mit drei wochen schon nen rsv virus. Der große geht in den kiga und schleppt von da alles mit.
wollte sie gerne machen bevor wir wieder ewig im krankenhaus liegen müssen.
beim großen haben wir sie nicht machen lassen. der kam ja nicht ständig mit größeren kindern in berührung. so war uns das lieber.
tom hat sie gut vertragen die impfung.

tja, die entscheidung kann einem leider keiner abnehmen.
lg

Beitrag von mayababy 01.04.11 - 14:15 Uhr

Haben unsere Kröte auch gegen Rotaviren impfen lassen. Gerade wenn die Kinder früh in eine Kita kommen macht das Sinn, da es dort nur so vor Rotaviren wimmelt.

Grüße,

mayababy#winke

Beitrag von putzemann 01.04.11 - 14:16 Uhr

hi

ich habs nicht impfen lassen, und auhc sonst nix

ich finds wichtig sich gut zu informierne und nicht auf anraten des arztes irgendwas zu tun...entscheide selbst!

lg

http://www.impf-info.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=58&Itemid=364

Rotaviren
Allgemeines
Rotaviren sind weltweit verbreitet. Bis zum Ende des dritten Lebensjahres haben die meisten Kinder (>90%) bereits eine Rotavirusinfektion durchgemacht. Im Laufe der ersten Lebensjahre werden infolge von Kontakten mit Rotaviren zunehmend AntikörperAntikörper, auch Immunglobuline genannt, sind Proteine (Eiweiße) aus der Klasse der Globuline, die in Wirbeltieren als Reaktion auf bestimmte eingedrungene Fremdstoffe, wie z.B. Bakterien (als Antigene bezeichnet) gebildet werden. Sie dienen der Abwehr dieser Fremdstoffe. Die spezifische Bindung von Antikörpern an die Antigene bildet einen wesentlichen Teil der Abwehr gegen die eingedrungenen Fremdstoffe. Antikörper werden von einer Klasse von weißen Blutzellen, d.h. zu Effektorzellen differenzierten B-Zellen (=Plasmazellen), abgesondert. Sie kommen im Blut und in der extrazellulären Flüssigkeit der Gewebe vor. Sie "erkennen" meist nicht die gesamte Struktur des Antigens, sondern nur einen Teil desselben, die sogenannte antigene Determinante (das sogenannte Epitop). gebildet. Frühere Erkrankungen können bei einer späteren Reinfektion mit demselben bzw. anderen Rotaviren-Typen vor erneuter Erkrankung schützen. Im Erwachsenenalter treten Erkrankungen vor allem als Reisedurchfall auf, wobei jedoch nur ca. 20% der Reisedurchfälle durch Rotaviren entstehen. Die schwersten Krankheitsverläufe sind in der Altersgruppe zwischen 6 Monaten und 2 Jahren zu finden. In den gemäßigten Klimazonen sind Rotavirusinfektionen hauptsächlich während der Wintermonate zu beobachten, da sich die Erreger im warmen, trockenen Klima der geheizten Wohnungen leichter verbreiten. Außer bei Kindern sind schwere Erkrankungen durch Rotavirusinfektion nur bei älteren oder immunsupprimierten zu verzeichnen. Rotaviren findet man häufig in Krankenhäusern, hier können sie bei der überwiegenden Mehrheit des Krankenhauspersonals in Handabstrichen nachgewiesen werden (Gleizes O, Desselberber U, Tatochenka V et al.: Nosocomial rotavirus infection in European countries. Pediatr. Infect Dis J 2006, 255:12-19).

In Industrieländern verläuft die Erkrankung in den seltensten Fällen tödlich oder mit schweren Komplikationen.

Zur Zeit wird die Rotaimpfung noch nicht offiziell empfohlen. Dies dürfte sich aber mit der Verfügbarkeit des Impfstoffes bald ändern. So ist damit zu rechnen, dass die Impfung demnächst in den Impfkalender mit aufgenommen wird, obwohl dazu keine medizinische Notwendigkeit bei uns besteht.
So leitete STIKOSTIKO ist die Abkürzung für die ständige Impfkommision in Deutschland. -Mitglied C. Hülßle, die "REVEAL"-Studie, finanziert vom RotaTeq-Hersteller Sanofi Pasteur MSD, die zu dem Ergebnis kam, dass durch die Impfung 2-6 Krankheitstage verhindert werden und damit Fehlzeiten der Eltern am Arbeitsplatz vermieden werden können (www.dgk.de/web/dgk_file/Monatzeitschrift_Kinderheilkunde_Wiese-Posselt_2007.pdf). Frau Hülßle ist zudem Mitglied im Sachverständigenrat für Rotavirusimpfstoffe bei Sanofi Pasteur.

Beitrag von hoffnung2011 01.04.11 - 14:17 Uhr

von anderen Müttern höre ich....jo, hast du aber nach dem Grund gefragt ?

- nicht jeder KK zahlt..
-wenn ich richtig gehört habe, ist es eine impfung nur gegen einige Rotavierenstämme...
........hilft mir auf die Sprünge ?

jo, beide Kinder sind dagegen geimpft. Wenn ich es heir richtig gelesen habe, hat es kaum Nebenwirkungen...und schlucken tut nicht mal weh

Beitrag von cucina3 01.04.11 - 14:20 Uhr

Super - DANKE für Eure Beiträge.
Macht mir die Entscheidung jetzt viel leichter.

Beitrag von catch-up 01.04.11 - 14:21 Uhr

Wir haben auch impfen lassen!

Es gab keine Probleme! Felix hatte danach ein paar Tage Durchfall, aber ihn hats nicht gestört. Für mich oder besser mein Portmonee wars ne größere Belastung! :-p

Beitrag von lilalaus2000 01.04.11 - 14:22 Uhr

Hallo

Ja ich wollte impfen lassen, aber weil meine Kleine das dann auch schon hatte, kamen wir nicht mehr dazu.

Mein KiA rät davon ab. Aber er impft wenn die Eltern das wünschen.


Wie du dich auch entscheidest, es wird immer Kritik hageln..... das ist leider so.


#winke

Beitrag von thalia.81 01.04.11 - 14:23 Uhr

Nein. Kann die Impfung nicht verantworten. Dazu zitiere ich aus Martin Hirte "Impfen - pro und contra":


Jedes Kind erkrankt bis zum 5. Lebensjahr mind. 1x am Rotavirus. 2 von 100 Kindern müssen stationär behandelt werden. Wiederholte Erkrankungen führen zu Resistenz. Viele Neugeborene infizieren sich bereits in der Klinik, stehen aber unter dem Schutzschirm mütterlicher Antikörper und erwerben natürliche Immunität.
Darminfektionen durch Rotaviren sind unangenehm, aber i.d.R. harmlos.

In der EU sind die Impfstoffe Rotarix und Rotateq zugelassen. Der Impfschutz nimmt ab. Die Langzeitwirkung ist fraglich.
Der Rotateq Hersteller Sanofi hat eine Studie finanziert, die den Ärzten die Impfempfehlung schmackhaft machen will. Studienleiter war ein Mitglied der STIKO!

Nebenwirkungen: vermehrte Reizbarkeit, Appetitverlust, Durchfall, Erbrechen, Blähungen, Bauchschmerzen, Würgen, Fieber, Abgeschlagenheit.
Bei der Impfung mit Rotarix ist das Risiko für Krampfanfälle und Todesfälle erhöht, nach Rotateq gab es vermehrt Meldungen zur schweren Blutgefäßerkrankung Kawasaki-Syndrom.
Der Vorläuferimpfstoff (in USA zugelassen) wurde vom Markt genommen, da er bei 1 von 8000-30000 Geimpften zu Einstülpungen des Darms geführt hatte. Auch Rotateq fällt in den USA dazu auf (28 gemeldete Fälle). Die amerikanische Zulassungebehörde gab Warnung heraus, der sich die europäische bislang nicht anschloss.

Beitrag von deenchen 01.04.11 - 14:29 Uhr

Tochter Nr. 1 wurde nicht geimpft weil sie nicht zeitig in die Krippe sollte und der Kontakt zu anderen Kindern vorraussichtlich eh nur gering wird.

Tochter Nr. 2 dagegen lasse ich gerade impfen da die Gefahr doch hoch ist, das sie sich etwas wegholt dank der großen Schwester.

Beitrag von lilly7686 01.04.11 - 14:40 Uhr

Hallo!

Ja, ist die einzige Impfung, die meine Tochter bisher bekommen hat ;-)
Ich lag mit der Großen damals eine ganze Woche lang im KH mit den Rotaviren... Damals gabs die Impfung noch nicht. War echt hässlich...

Beitrag von kleiner-gruener-hase 01.04.11 - 14:56 Uhr

Nein wir haben nicht impfen lassen und werden es auch nicht tun...

Beitrag von hexe201184 01.04.11 - 15:08 Uhr

ich habe es auch nicht impfen lassen, da mit mein KiA davon ''abgeraten'' hat. Hatte verschiedene Gründe, aber sie impfen auch, wenn man es möchte.( Mein KiA stellt den Impfstoff dabei nicht als schlecht hin, aber jeder Arzt hat seine eigene Meinung) Ich finde es auch absolut sinnvoll zu impfen, wenn man ältere Kinder hat, die in die Kit etc. gehen und somit halt wirklich viel mit heim bringen.
LG Nicole

Beitrag von sunberl 01.04.11 - 16:22 Uhr

JA!

Schluckimpfung wurde sehr gut vertragen Nur etwas gluckern im Bauch.

:-D

Mei Kind kommt mit 11 Monaten in die Kita. Da ist die Ansteckung sehr gegeben.

Beitrag von evaisa 01.04.11 - 16:37 Uhr

Nein, wir haben es nicht impfen lassen und Liam (6 Monate) ist schon in der Kita.
Als dort ein Magen-Darm Infekt rumging war er der Einzige (!) der nicht angesteckt wurde.

Ich finde die Impfung unnütz. Es geht um Durchfall.....


lg Eva

Beitrag von melanie-1979 01.04.11 - 18:05 Uhr

Wir haben ALLES impfen lassen - auch gegen Rota-Viren. Keinerlei Nebenwirkungen - gar nichts...

Kann diese Mütter nicht verstehen, die ihre Kinder heutzutage nicht mehr impfen lassen.

VERANTWORTUNGSLOS nenn ich das #klatsch

LG Melli #winke

Beitrag von 2joschi 01.04.11 - 18:32 Uhr

#pro Das sehe ich genauso...

Meine Maus wurde am Mittwoch dagegen geimpft....

Beitrag von hailie 02.04.11 - 00:12 Uhr

#augen

Im Gegenteil: Diese Mütter sind verantwortungsvoll genug, sich über das Thema zu informieren und diese schwerwiegenden Entscheidungen selbst zu treffen, statt sie der STIKO zu überlassen!

Und bevor du jetzt weiter stänkerst: Nein, ich bin nicht komplett gegen das Impfen. Aber für Toleranz und gegen Beleidigungen.

VG