Muschu-WICHTIGE FRAGE..

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von caffi 01.04.11 - 14:42 Uhr

Hallo,
hier bin ich hoffentlich unter den Expertinnen....
Meine liebe Nichte ist schwanger- ist in der Altenpflege tätig und meint doch ernsthaft, dass sie noch bis 3 Wochen vor der Geburt arbeiten darf...
im Netz habe ich auf die schnelle nur meine alte Regelung, die ich selber damals auch bei beiden Kindern hatte: 6 Wochen vor Geburtstermin und 8 Wochen nach Geburt ist die Mutterschutzzeit..
Ihr Arbeitgeber hätte ihr mitgeteilt, dass sich das geändert hätte und sie erst 3 Wochen vorher aufhört- wenn sie möchte, dürfte sie auch noch länger...
Was sagt Ihr dazu?
Und wie war das noch mit den Fristen und dem Beantragen der Elternzeit und so- da sind doch auch Fristen gewesen?
Aber die wichtigste aller Fragen ist echt die mit dem Muschutz... ich glaube ja, dass sie sie ausnutzen wollen..
Ihr ET ist 4.7. sie hat auch noch Unmengen an Urlaub und Überstunden, da müsste nach meiner Rechnung sehr schnell Schluss sein....

Ich hoffe auf viele Antworten...
lg caffi

Beitrag von pumagirl2010 01.04.11 - 14:44 Uhr

Nein mutterschutz ist immer noch 6 wochen vor der geburt und 8 wochen vor der geburt

Beitrag von windsbraut69 01.04.11 - 14:46 Uhr

Der Mutterschutz VOR ET ist aber für die Arbeitnehmerin NICHT verpflichtend. Sie darf bis ET arbeiten, wenn sie das möchte!

Gruß,

W

Beitrag von beat81 01.04.11 - 14:48 Uhr

stimmt :-)

Beitrag von pumagirl2010 01.04.11 - 14:53 Uhr

ja das stimmt wenn sie es möchte dann darf sie des:)

Beitrag von hoffehoffe1985 01.04.11 - 16:03 Uhr

DEFINITIV 6 Wochen vor der Geburt. Wenn sie möchte, darf sie schriftlich ausdrücklich erklären, dass sie weiter arbeiten gehen will, dann darf sie bis zur Geburt.

Nach der Geburt 8 Wochen, daran ist NIX zu machen:)

Beitrag von 30052009 01.04.11 - 14:45 Uhr

Also wenn das mit den 3 Wochen stimmt, fehle ich sei Wochen unentschuldigt :-D. Also das ist mir total neu. Stimmt auch nicht, da bin ich sicher. Aber ich glaube, man kann wenn man möchte noch länger arbeiten gehen, aber gesetzlich sind 6 Wochen vor der Geburt Schluß.

Bekommt man nicht wenn man in der Altenpflege ist ein Beschäftigungsverbot, hab das zumindest schon des öfteren hier gelesen ?

Elternzeit muss man meine ich spätensten 1 Woche nach der Geburt beim Arbeitgeber bekanntgeben.

LG
Nicole

Beitrag von fischmac 01.04.11 - 14:45 Uhr

hey, das ist quatsch. ruf mal bitte bei ihrer krankenkasse an.
meine hat mir da auch ganz schnell auskunft gegeben. die wissen da wirklich bescheid und müssen ja dann auch zahlen. :-)
lg

Beitrag von munre 01.04.11 - 15:34 Uhr

Hallo

die 6 Wochen vorhaer kannst du arbeiten gehen(musst aber nicht) aber die 8 Wochen nach der Geburt musst du zu Hause bleiben.

Lg munre

Beitrag von janine92 01.04.11 - 14:49 Uhr

also das ist ja wohl eine unverschämtheit von dem arbeitgeber ihr zu erzählen 3wochen vorher also ich muss 6 wochen vor dem et aufhören hat meine ärztin gesagt einfach auch damit ich mich nich überanstrenge das ist ja echt ne frechheit http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gesetze,did=3264.html
das könnt ihr dem arbeitgeber ja mal vorlegen
viel glück noch:)
lg
janine

Beitrag von kathyb 01.04.11 - 14:51 Uhr

Hallo,

Die gesetzliche Regelung ist Mutterschutz 6 Wochen vor ET und 8 Wochen nach ET. Es bezahlt ein Teil des Lohnes die Krankenkasse den Rest der Arbeitgeber. Die 6 Wochen vor Geburtstermin kann man auf Wunsch auch verkürzen, wenn deine Nichte das möchte. Ansonsten stehen Ihr die 6 Wochen rechtlich zu und jeder Arbeitgeber sollte darüber bescheid wissen. Ansonsten das Mutterschutzgesetz über google suchen da steht es auch nochmal beschrieben.

Liebe Grüße

Beitrag von angel2110 01.04.11 - 14:59 Uhr

Hallo.

Darf ich fragen wie weit sie ist?
Ich kenn mich nicht wirklich aus mit Altenpflege.
Aber ich kenne die Arbeit im Krankenhaus.
Ich denke, sie wird noch froh sein wenn sie nicht so lange arbeiten muss.

Dass sie die 6 Wochen vor dem ET nicht nehmen muss, sondern verkürzen kann, wurde ja schon geschrieben. Das stimmt so.

LG

Beitrag von caffi 01.04.11 - 15:03 Uhr

DANKE EUCH ALLEN FÜR DIE SCHNELLEN ANTWORTEN...............

lg caffi

Beitrag von bobby81 01.04.11 - 15:03 Uhr

Als Altenpfleger muss man doch sicher auch Leute heben, oder???
Darf man du überhaupt noch bis 6 Wochen vorher arbeiten?
Dachte immer, in den Pflegeberufen wäre das noch strenger.

Beitrag von lucas2009 01.04.11 - 15:10 Uhr

Man darf grundsätzlich nur bis max. 5 kg heben, alles andre stellt ein Gefahr für die SS da, lt. Gesetz. Sollte sie das in Ihrem Beruf müssen oder sollte es durch andre Tätigkeiten in dem Beruf zu einer Gefährdung der SS kommen gibt es ein BV. Mehr als 8,5 Std arbeiten ist sowieso tabu und dann darf man nur zu bestimmten Zeiten arbeiten.

LG

Beitrag von ginalena 01.04.11 - 15:38 Uhr

Hallo bin selbst in der Altenpflege tätig und lass dir sofort von deinem Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aushändigen.

Oder der Arbeitgeber stellt dieses aus. Aber es ist im Mutterschutzgesetz vorgeschrieben das du nicht arbeiten darfst §4.

Bin auch schwanger in der 7 ssw und bin von anfang an zuhause.

Du darfst auch keine Nachtschicht mehr machen und Wochenende auch nicht und nicht über 22 uhr arbeiten.

Sprich mit deinem Arzt!!!

Viel Glück und alles Gute#winke#klee

Beitrag von widowwadman 01.04.11 - 15:40 Uhr

Sie DARF weiter arbeiten, muss aber nicht. Verpflichtend ist nur die Zeit nach der Geburt. Wenn sie weiter arbeiten moechte, dann lass sie doch.

Beitrag von hibbelhibbel 01.04.11 - 16:28 Uhr

War bestimmt nur ein Aprilscherz #rofl#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl

Beitrag von canadia.und.baby. 01.04.11 - 16:28 Uhr

Der offizielle Mutterschutz beginnt 6Wochen vorher! Aber sie darf bis zum schluss arbeiten wenn sie es will!!

Nur der Mutterschutz nach der geburt ist pflicht!