Warum macht man mir es immer schwerer?

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von ich kann nicht mehr 01.04.11 - 20:27 Uhr

Hey ihr,
ich bins mal wieder, weil meine Situation so be..... ist, dass ich meinem Ärger jetzt einfach noch Mal Luft machen muss.

Damit ihr meine Geschichte nicht ewig suchen müsst, die Links für alle, die es sich durchlesen möchten um was es genau geht.

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=30&tid=3007551
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=30&tid=3013908
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=30&tid=3028367
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=30&tid=3074031

Ok, ich hab ja jetzt noch mit einem zweiten Lehrer über meine Schwangerschaft geredet. Das Gespräch war akzeptabel, er wusste jedoch nicht, in wie weit er mir überhaupt helfen kann.
So weit so gut, ist ja nicht schlimm

Mein nächster Schritt war nun ja mit dem Jugendamt Kontakt aufzunehmen. Einer der wichtigsten Schritte, wie ich dachte.
Also rief ich am 24.03 beim Jugendamt an, wurde zig mal weitergeleitet, bis ich endlich da war, wo ich anscheinend hingehörte. Dem freundlichen Mann, an den ich geraten war, sollte ich also am Telefon erzählen worum es geht. Ich versuchte also kurz und knapp (telefonierte vom Handy aus und hatte in absehbarer Zeit meine erste Fahrstunde) meine Situation darzulegen und herauszufinden, was denn konkret meine Möglichkeiten wären, und an wen ich mich melden soll, sollte meine Mutter so reagieren wenn sie es erfährt, dass es für mich nicht mehr auszuhalten ist.
Der gute Mann hat nicht verstanden, was mein Problem ist und gab mir so auch keine Antworten auf meine Fragen, geschweige denn dass er überhaupt verstanden hat, was meine Fragen überhaupt sind.
Also habe ich mich mit ihm darauf geeinigt, dass ich (mit meinem Freund) in nächster Zeit vorbeikommen werde um persönlich darüber zu reden und ich hoffte, dass ich mit Hilfe von meinem Freund, die Situation deutlicher machen zu können, als ich es am Telefon geschafft hatte.

Danach kam ich 5 Minuten zu spät zu meiner Fahrstunde, habe aber trotz aller Aufregung zum Glück nichts zusammengefahren.

Gestern Nachmittag war ich also mit meinem Freund zusammen beim Jugendamt um endlich die gewünschten Antworten zu bekommen. Und um das ganze Gespräch abzukürzen, fasse ich kurz zusammen was diese freundliche Frau uns nach etlichen Erklärungsversuchen gesagt hat: "Um die zehn Menschen wissen von meiner Schwangerschaft, aber meine Erziehungsberechtigten, die das größte Recht darauf hätten es zu erfahren, wissen es nicht." "Alle wälzen die Verantwortung auf das Jugendamt ab." "Meine Mutter hat zu bestimmen was ich tue und was nicht und da kann man nichts dagegen machen." "Das Jugendamt kann da auch nichts machen." "Das Jugendamt ist nicht neutral, sie können mir keine Begleitung zur Seite stellen." "Ich habe keine Möglichkeit, meine Mutter hat alles zu bestimmen." "Selbst wenn ich ein Verfahren gegen meine Mutter anzettel, weil ich ausziehen möchte, und sie mich nicht lässt, hat sie immer noch das Recht zu bestimmen, wo ich mich aufhalte und was ich tue solange dieses Verfahren in Gang ist." "Ich habe im Prinzip keine Rechte."

Toll. Das einzige Verwertbare, das wir aus den Aussagen der jungen Frau, welche unser Problem trotz absolut eindeutiger Erklärungen nicht verstand und meinte wir sollten nicht über Eventualitäten nachdenken, entnehmen konnten, war, dass ich, wenn es zu Hause unerträglich wird, zu meinem Freund flüchten sollte und dann dort warten sollte, bis meine Mutter die Polizei ruft und das ganze dann mit denen klären, oder, wenn sie gewaltätig werden, selbst die Polizei rufen und das dann mit denen klären.
Ich fühle mich so verarscht! Alle, die mir helfen wollen, können es nicht, und die, die mir helfen könnten, interessieren sich nur für die Rechte meiner Mutter und sind nicht in der Lage den etwas komplexeren Satzbau meines Freundes zu verstehen, geschweige denn davon, was ich sage.

Ich fühle mich so alleingelassen und meine Pläne haben sich damit erschöpft. #heul

Ich weiß einfach nicht, wie ich das alles schaffen soll, und ich muss doch stark sein für mich, meinen Freund, (dessen Familie) und vor allem für mein Kleines. Aber ich kann doch nicht immer kämpfen. Ich fühle mich so schlecht. Sol falsch.

Wie soll ich denn jetzt weitermachen??

Ganz #herzlich Grüße von ich kann nicht mehr + #ei (12+5)

Beitrag von my.tj 01.04.11 - 20:41 Uhr

Warum hast du solche angst es deiner Mutter zu sagen?Hatte mir jetzt nur diesen beitrag durch gelesen und war davon schon ziemlich erstaunt gewesen.
Was die Dame vom Jugendamt sagt ist einer seites richtig anderseits falsch,denn wenn es wirklich so heftige problem gibt nach dem du es deiner Mum gesagt hast dann ist es für dich eine nicht tragbare situation die auch gesundheitslich für dich und dein kind nicht gut ist,was heisst du kannst dann wieder zum jugendamt und dich vorerst beim notdienst unterbringen lassen in der zeit wird dann entschieden wie es weiter geht ein gespräch mit deiner mutter wird vereinbart und es wird versucht eine lösung zu finden!!

Beitrag von meandco 01.04.11 - 20:44 Uhr

lies dir den ersten beitrag durch - da schildert sie die situation die sie hatte, als sie schon mal das prob hatten. nett ist was anderes #cool mit so einer mutter brauchst du keine feinde mehr, wenn das alles so stimmt wie sie das schreibt #schwitz

lg
me

Beitrag von my.tj 01.04.11 - 20:54 Uhr

oh okay na dann sollte sie wie du schon geshrieben hattest zu einer stiftung gehen bzw caritas!ich musste es auch tun bin ungeplat schwanger geworden kindsvater im 5 ten monat frmed gegangen habe noch bei meiner mum und ihrem freund gewohnt 2 zimmer whg 3 erwachsene davon der freund schichtarbeiter,das arbeitsamt hat sich quer gestellt(war in der probezeit,leider nicht übernommen)und da habe ich mir hilfe gesucht und gott sei dank hat es geklappt,war nervlich auch schon am ende,7te monat gab es dann noch vorzeitige wehen inkl 2 wochen krankenhaus aufenthalt,und sowas muss echt nicht sein!!Das war echt schon stress gewesen aber so wie bei ihr??nee drücke ihr echt die daumen!!

Beitrag von meandco 01.04.11 - 20:42 Uhr

mach dir schleunigst einen beratungstermin bei pro familia oder caritas- ss-beratung!

mit der vom ja würd ich mich nicht weiter auseinandersetzen - sie hat ihren standpunkt klargemacht, nützlich wird sie dir nicht ... denn möglichkeiten hättest du, auch wenn deine mutter dagegen ist. du bist keine 13 mehr #cool
im falle eines falles könnten die sogar deine vormundschaft übernehmen.

im großen und ganzen denke ich, dass dir die anderen einrichtungen besser helfen können.

und: mach es nicht so kompliziert. beschreib was du befürchtest dass passiert und welche möglichkeiten bestehen - zb beim freund wohnen ... (was ich in anbetracht der tatsache dass da im raum steht dass du ihm das kind untergejubelt hast auch nicht unbedingt als beste lösung sehen würde ....), und ob sie andere lösungsansätze haben. schließ mal vorweg keinen aus, kann ja auch eine übergangslösung sein, auch wenn es am anfang nicht perfekt ist. was du brauchst ist vor allem zeit - bald bist du 18 #pro

und kein zeitstress bei solchen sachen - nicht zwischen schule und fahrstunde, sondern wenn du wirklich zeit hast. auch keine langen erklärungen am tel, termin ausmachen und nur kurz anreißen dass du 17 bist und schon ne vorgeschichte mit deiner mum hast und daher wissen möchtest was deine möglichkeiten sind jetzt ... den rest klärst du vorort persönlich!

alles gute
me

Beitrag von ungeheuerlich 01.04.11 - 20:58 Uhr

Hallo,

wann wirst Du 18? Wann ist ET?

LG

Kerstin

Beitrag von ich kann nicht mehr 01.04.11 - 21:00 Uhr

Geburtstag: Ende November
ET: 09.10.2011

Beitrag von my.tj 01.04.11 - 21:01 Uhr

Naja selbst wenn die vor dem ET 18 wird wenn sie nicht arbeitet und die miete von der ARGE übernommen werden sollte wird es shwer unter 25,kenn es aus erfahrung leider,das war nen kampf!!Aber selbst da kann sie hilfe bekommen!!

Anders rum aus welcher Stadt kommst du wenn man fragen darf?Vielleicht kann man dir ja etwas behilflich sein!!

Beitrag von ich kann nicht mehr 01.04.11 - 21:23 Uhr

Ich komme aus Baden-Württemberg und wohne ziemlich nahe der "Grenze" zu Bayern. Relativ Mittig (Norden-Süden).

Genaueres möchte ich, im Forum zumindest, nicht schreiben. Wenn jemand denkt, er kann mir unter dieser Ortsbeschreibung behilflich sein, sagt es, dann schreibe ich denjenigen über VK an.

Beitrag von forfour 01.04.11 - 21:01 Uhr

Hallo,

versteh ich nicht, also die Jugendamtaussagen. Sie können nichts machen? Mhh, sie wollen nicht sollte man sagen.
Es gibt Häuser für junge Mütter in die Frau gehen kann, es gibt Jugendwohnungen in denen du erst einmal unterkommen könntest und es gibt mit 17, mittlerweile mußt du ja auch schon auf die 18 zugehen, die Möglichkeit eine Wohnung zu beziehen und das Jugendamt trägt die Sorgaltspflicht für dich und das Kind.
Wie alt ist dein Freund eigentlich und was sagen seine Eltern jetzt?
Es gibt Möglichkeiten für dich, frag sonst auch mal deinen Frauenarzt, der muß da wo du wohnst Informationen für dich haben.

VG und eine hoffentlich bald unbeschwerte Schwangerschaft
forfour

Beitrag von ich kann nicht mehr 01.04.11 - 21:11 Uhr

Mein Freund wird in einem halben Monat 19.
Seine Eltern wollen uns unterstützen und wir (mein Freund, ich und das Kleine) können in die Wohnung, in der die Oma von meinem Freund gewohnt hat, bevor sie vor einem Monat gestorben ist, ziehen. (Die Wohnung ist unten drin im Haus von den Eltern von meinem Freund.)

Ich werde meinem Freund vorschlagen doch noch zu einer weiteren Beratungsstelle zu gehen, wir hatte eigentlich erstmal die Nase voll von diesem ganzen Zeug, wo man uns auch nur immer wieder dasselbe sagt und nie irgendetwas, das uns in unserer Situation wirklich weiterhelfen könnte.

Lg

Beitrag von my.tj 01.04.11 - 21:16 Uhr

Ansonsten geh nochmal zum jugendamt und lass dir broschüren geben von solchen einrichtungen bzw stiftungen,das sollten sie ja wohl hin bekommen!!


Ich hoffe wirklich das es alles klappt und du noch eine schöne schwangerschaft haben kannst,weiss selbst wie sch..sse es ist wenn man so unter stress und druck steht nur ist es bei dir noch schlimmer!!Drücke dir echt die daumen und wünsche euch viel glück!!


Fühl dich #liebdrueck

Beitrag von blaue-rose 01.04.11 - 21:17 Uhr

Hallo " ich kann nicht mehr "


ich hab nicht deinen ganzen Beiträge gelesen, muss dir aber sagen das das was ich gelesen habe sehr unverständlich für mich ist.

Ich kann es nicht verstehen das dich so gut wie niemand in deiner Situation unterstützt. Ich denke deine Mutter hat erheblich psychische Probleme und hat angst dich zu verlieren. Ich möchte sie dadurch nicht in Schutz nehmen da sie in meinen Augen zu weit geht.

Über die Reaktion vom Jugendamt kann ich nur den Kopf schütteln. Sie sollten dich vertreten und nicht die Interessen deiner Mutter verfolgen.

Schau dir bitte ein mal folgende Seite an, ich denke dort kannst du hilfreiche Informationen finden:

http://www.schwanger-unter-20.de/

Vielleicht findest du dort Alternativen und Hilfe.

Eine weitere Möglichkeit denke ich ist das du dich an eine kirchliche Einrichtung wendest und dort um Unterstützung bittest.


Wenn du möchtest kannst du mich auch über Vk anschreiben.


Lg

Beitrag von ich kann nicht mehr 01.04.11 - 21:29 Uhr

Ich weiß, dass meine Mutter mir nichts böses will und ich werde, wenn meine Mutter irgendwann einmal noch eine Chance möchte, ihr immer und immer wieder eine Chance geben. Denn sie ist trotz allem meine Mutter.

Vielleicht sollte ich mich ja doch noch an eine weitere Beratungsstelle wenden, damit ich vielleicht endlich mal Unterstützung bekomme.

Lg

Beitrag von blaue-rose 01.04.11 - 21:43 Uhr

Ich finde es gut das du deiner Mutter gern eine weitere Chance einräumen möchtest, Jetzt solltest du aber erst einmal an dich und deine kleine Familie denken.

Ich denke es kann nicht zum Schaden sein wenn du/ ihr noch weitere Beratungsstellen aufsucht. Es gibt auch Organisationen die werdende Mütter unterstützen.


Freundliche Grüße

Beitrag von jakutia 01.04.11 - 22:04 Uhr

Hallo Du,

traurig, dass das JA Dich so im Stich lässt. Dabei kämpfst Du Dich so tapfer durch. Hut ab! Für Deine Klassenkameraden dürfte allein die 12. Klasse schon anstrengend genug sein.
Hast Du eine gute Freundin, die ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern hat, so dass Du Dich ihnen anvertrauen könntest? Konnte man Euch bei der Schwangerenberatungsstelle nicht weiterhelfen? Es ist Aufgabe jeder Beratungsstelle Dir so beizustehen, dass Du Dein Baby unter möglichst günstigen Bedingungen zur Welt bringen kannst. Aber wie beim JA gibt es auch da sicher Qualitätsunterschiede. Du machst Dir vor allem Sorgen, wie Du mit Deiner Mutter klarkommen sollst. Aber vielleicht reagiert Deine Mama diesmal ja auch anders, als Du erwartest.
Wenn Du mich über PN anschreibst, könnte ich Dir sagen, wo und wie Du konkret Unterstützung finden könntest.
Schade, würde Dich jetzt gerne an die Hand nehmen und ein paar Wege mit Dir gehen – geht leider nicht via internet. Deshalb wünsch ich sehr, dass Du bald jemand findest, wo Du Dich ein bißchen fallen lassen kannst und dass sich die Knoten so langsam lösen. Bis dahin, bleib tapfer! Bin in Gedanken bei Dir.





Beitrag von ich kann nicht mehr 01.04.11 - 22:29 Uhr

Werde mich mal über VK bei dir melden (aber morgen, heute bin ich zu müde dazu).
Naja, das mit einer guten Freundin ist so eine Sache. Ich habe viele gute Freunde (kann sie alle gar nicht zählen), jedoch ist niemand dabei, der wirklich zu mir passt und mit dem ich wirklich viel anfangen könnte. Ich bin wohl eben schon länger kein Kind mehr, im übertragenen Sinne, so wie die anderen, obwohl ich es wirklich gerne noch wäre. Vielleicht finde ich später mal eine wirklich gute Freundin :-)
Bei der Beratungsstelle, bei der wir waren, hat man uns gesagt, dass wir die Dinge, die das mit meiner Mutter betreffen, mit dem Jugendamt klären sollten und die uns besser helfen könnten. Allerdings war diese Beratungsstelle nicht bei uns im Kreis, sondern im "Nachbarkreis", deshalb überlege ich auch noch zu einer im näheren Umfeld zu gehen, vielleicht können die ja gezieltere Aussagen machen.

Ich wünschte, meine Mutter würde anders reagieren. Aber aufgrund meiner wirklich vielfältigen Erfahrung kann ich das beinahe vollständig ausschließen.

So lange tapfer zu bleiben ohne einzubrechen ist verdammt schwer. Nur weiß ich, wenn ich wirklich einbrechen würde, dann wäre das alles nicht mehr so umsetzbar wie ich es mir wünsche. (Mit meinem Freund zusammen in die kleine Wohnung ziehen zu können, nächstes oder übernächstes Jahr, wenn es nicht anders geht, mein Abi machen und dann in Ruhe irgendwann mein Studium beginnen zu können.)

Lg

Beitrag von sunflower5 01.04.11 - 22:56 Uhr

Hey, also das stimmt nicht so ganz, das mit dem JA.
Ichselber kenne jemanden, die vom JA von zu hause rausgeholt und in eine Einrichtung für jg Mütter gebracht wurde.

Nur zur Klarstellung: Sicher hat deine Ma das SorgeR für dich und damit das Aufenthaltsbestimmungsrecht.
Aber wenn sie dich zur Atreibung drängen würde, muss das JA dich und dein Baby beschützen!

Vll ist es besser , zur Caritas, SKF, Diakonie oder pro fam.zu gehen und dort dein Problem zu schildern. Die können dir auch im Umgang mit dem JA helfen, sie sind dazu verpflichtet!

Über deine SS bzw übereine Abtreibung hast nur DU zu entscheiden, sonst niemand, egal, in welchem Alter man ist.

Ist es richtig, dass du deine SS so lange wie möglich , verstecken willst vor deinen Eltern?

Das JA hat auch Famlienhelfer und Mitarbeiter, die mit dir zsm das Gespräch mit Mutter führen können und dich unterstützen, dafür sind sie da.

Ich hoffe, du packst das alles, lass die Reaktion deiner Mutter erstmal auf dich zukommen.
Ich wünsche dir viel Kraft!

Beitrag von ich kann nicht mehr 01.04.11 - 23:20 Uhr

Hi,
wie ich oben schon irgendwo geschrieben habe, werde ich dann wohl noch zu so einer, von dir aufgeführten, Beratungsstelle in meiner Nähe gehen.
Zur Abtreibung: Da ich in der 13.SSW bin ist es sowieso nicht mehr erlaubt abzutreiben, außerdem habe ich mich für das Kind entschieden, auch wenn ich immer wieder zweifle, ob es das alles Wert ist. Ich habe mehr Angst, dass der Freund von meiner Mutter, wenn er sauer ist, mir in den Bauch schlägt und das Kleine somit verletzt. (Ich weiß, ich könnte ihn dann anzeigen, aber dann ist ja schon zu spät.)

Was ich oben vergessen habe zu erwähnen: Die nette Frau vom Jugendamt war der Meinung, dass mein Frauenarzt keine Schweigepflicht gegenüber meiner Mutter hat und es ihr mitteilen müsste. Was ja mal vollkommener Blödsinn ist. Des weiteren sind sie ja der Meinung, dass sie nicht neutral sind und deswegen mir bei dem Gespräch mit meiner Mutter eben nicht helfen können. Und sie meinte, das das eh nichts bringen würde.

Das ich die Schwangerschaft lange (nicht so lange wie möglich, aber lange) vor meiner Mutter geheim halten will hat folgenden Grund: Ich möchte auf jeden Fall die 12.Klasse fertig machen und dann eben nächstes oder übernächstes Jahr mein Abi machen. Da ich in nächster Zeit sehr viele Arbeiten schreibe, habe ich eben das Ziel so viele Klausuren wie möglich hinter mich bringen zu können, bevor es meine Mutter weiß. Denn ich weiß, dass ich in dem kritischen Zeitraum nicht in der Lage sein werde wirklich viel für die Schule zu tun, und wie lange das andauert kann niemand sagen.
Ein weiterer, aber lange nicht so wichtiger Grund ist, dass ich ja die Eltern von meinem Freund mit in die ganze Geschichte ziehe und ich von meiner Mutter (nur aufgrund von Erpressung ihrerseits - hängt mit den Sommerferien zusammen) erlaubt bekommen habe, eine halbe Woche mit meinem Freund und seiner Familie mit zum Wandern nach Südtirol zu dürfen in den Osterferien. Und davon erhoffe ich mir, seine Eltern noch besser kennen zu lernen und noch Mal entspannt über alles reden zu können, was so nicht so leicht möglich ist.

Kraft werde ich sicherlich brauchen.

Lg

Beitrag von sunflower5 03.04.11 - 14:53 Uhr

Hey, da wünsche ich dir einen schönen entspannten Aufenthalt in Südtirol!

ISt schön da..

Wg Ab: Ich weiss, dass es nun in D nicht mehr (so einfach) möglich ist, aber es gibt Eltern, die schleppen ihre Tochter nach NL, leider ist eine Ab dort bis ca 22. sSW möglich, und das habe ich schon 2x gelesen und gehört.
Deshalb sei bitte wachsam, pass auf dich auf!
Und JA, es lohnt sich, dein Kampf um dein Kind, ich wünsche dir, dass du genug Kraft schöpfen kannst..Und deine SS genießen kannst..

finde ich vernünftig, die 12. Kl zu Ende zu machen und ich wünsche dir viel Erfolg bei den Klausuren und viel Konzentration!

lg

Beitrag von hoffnung2011 02.04.11 - 23:12 Uhr

Hi du, weißt du wo Problem ist. Hier geht es sehr viel um ,,das Recht´´ im eigentlichen Sinne. Man kann dir seelisch beistehen, man kann dir ,,zuhören´´, du brauchst aber dringend eine ganz konrekte Unterstützung vor ort. Wenn ich es richtig gelesen habe, schreist du nach Hilfe und hast du irgendwie Pech.

Weißt du was, du wirst es bald eskalieren lassen mpssen und dir vorher überlegen, was du machst. Sagst du es, deine Mutter erpresst dich egl wie emotional, dann stehst du be ider Polizei und dagst du: ich gehe nicht nach Hause..lass es jetzt eskalieren, wenn du noch nicht hochschwanger bist. Wenn du nicht nach Hause willst und du auf der Wache bist, wird das JA informiert und dann sind sie verpflichtet eine Lösung zu suchen!!! Verstehst du was ich meine ??? und wenn die dich nach Hause bringen sollen oder Lösung die dir nicht gefällt, dann gehst du wieder zur Polizei...du gehst denen solange auf den Sack, bis man für dich eine akzeptable Lösung findet...Man hat für Krisenintervention Häuser, wo man sich profesionell um dich kümmert. Wenn ich es richtig verstnaden habe, bis du bald 18, bald kann dir keienr was. Es ist nicht di Frage von Jahren, du musst für dein zARTES Alter so viel Scheiße aushalten.

der weitere Weg wurde erwähnt. Ziehe sonst wohin, zu deinem Freund..lass es eskalieren..

der Junge, die Tante von Ja...jaaa, mal angenommen sie erzählen alles richtig, du bist aber für sie gleichzeitig eine Arbeit und man kann manchmal so viel erzählen..

die nächste Möglichkeit, ich habe aber keine Ahnung, wer es bei euch anbietet.. Du brauchst wirklich einen der dir sagt, was man dir antun kann (rechtlich) und was nicht..jmand, der dich hier begleitet. Der dir sagt, wie du dich zu verhalten hast..Schwangerschaftsberatung ist n sich nicht schlecht..Schau mal, ob du nicht irgendwo ein Termin kriegen kannst...

Du suchst, nicht grade wenig..jetzt ist die Frage, wie erreichst du das, was du dir wünschst..

Am Ende nimmst du dir wahrschienlich von jedem was...und übrigens, ich hätte der für dich zuständigen PErson im JA schriftlich per Einschreiben klar und sehr deutlich zum verstehen gegeben, dass die situation für dich unerträglich ist.. auch ein mitarbeiter hat einen Vorgesetzten..

Gebe nicht auf, kämpfe..ich mit doppelt so alt, eine vollkommen andere Trauma hinter dir aber ich habe gelernt, manchmal muss man so hart kämpfen, dass du dabei dein Verstand verlierst.

Du musst aber bei jedem Schritt daran denken, dass dein Tun mit dem Baby zu vereinbaren sein muss, damit du es behalten kannst. Deswegen würde ich immer bei offfzielen Stellen erwähnen, wie sehr dich die Situation wegen dem Baby belastet..du willst verantwortungsvolle Mama sein aber bei deinem ,,monster´´ bist du nciht gut aufgehoben..

bitte kämpfe, hole dir weiter Hilfe...vllt wird es erst die X-te sein...aber lass langsam sachen eskalieren...Keine stelle wird es ,,wissen´´, wenn du nur zum Beratungstermin läufst..

Ich denke an dich und an das ungedborene Kind! Tut mir sehr leid, was du durchmachen musst.

Beitrag von ich kann nicht mehr 03.04.11 - 17:34 Uhr

Ihr helft mir alle wirklich sehr und ich muss mir jetzt einfach einen neuen Plan machen, wie ich das alles schaffen soll; und natürlich MUSS ich es irgendwann sagen und es wird sicherlich eskalieren (ich wäre aber auch echt erfreut, wenn es nicht so kommt, aber davon darf/kann ich einfach nicht ausgehen).
So oder so ähnlich wie du es beschreibst werde ich es auch machen müssen, davon gehe ich mal aus, aber zuerst muss ich wirklich noch herausfinden, was ich denn genau für Möglichkeiten habe, das hat mir ja bisher immer noch niemand (beim JA oder sonst wo) sagen können. Wahrscheinlich werde ich erst noch Mal mit der Psychologin sprechen und den weiteren Plan mit ihr machen.
Ich sollte mit meinem Freund jetzt wirklich noch Mal darüber reden, mal schauen, ob wir heute noch dazukommen.

Ich habe einfach so Angst das alles nicht zu schaffen. Zu schwach dafür zu sein!

Lg von ich kann nicht mehr

Beitrag von hoffnung2011 03.04.11 - 19:19 Uhr

Falls es noch keiner angeboten hat, ich habe jedezeit ohren für dich offen!!!!

Ich weiß, dass es Mutter-Kind-Heime gibt, wo du überwacht wirst, man dir helfen würde...und in den schwersten Stunden wärest du nicht alleine. Jugendamt wäre ja beruhigt, dass dein Baby unter Kontrolle ist..ich würde eindeutig (si mir nicht böse) die richtung gehen. vllt auch mal so eine einrichtung kontaktieren..was du tun musst, damit du da rein kannst.. Du brachst dermaßen jemandem, der dir helfen kann...rund um die Uhr zweite Mami..auf dich kommen schon von der Schwangerschaft und der Zeit danach Sachen zu, das belastet selbst erwachsene Frauen im besten Alter..

ich kann verstehen du willst Plan und weißt du was, es ist GROßARTIG (!!!!) du hasz eine Psychologin, bin ich mehr als beruhigt!!!

ich halte dir ganz ganz viel die Daumen!!! Ich habe die ausbildung, die die Damen im JA haben, hab da auh nene Zeitlang gearbeitet und jenachdem, an wen du geraten bist kann es schon sein, dass es eine faule Socke ist..und man erstmal keine Arbeit haben will..

kopf hoch, du wirst es schaffen und denke dran, tue deinem Baby kein Stress, wenn du meinst, mit deiner Mama geht es nicht! Dein Baby und du sind jetzt wichtiger (!!!!)

undn ochmals...ich und andere sind jedezeit für dich da :-)

Beitrag von interressiert 04.04.11 - 15:34 Uhr

Darf man fragen, was du beruflich machst, ist ja immer gut wenn man #Ansprechpartner hier hat im Forum?

Sind sie ausländerin, ?

Viele Grüsse

Beitrag von hoffnung2011 04.04.11 - 21:57 Uhr

Ja klar. ich will allerdings kein Ansprechpartner im Sachen Recht sein, weil es viel zu lange her ist. Ich bin Sozialpädagogin und zurzeit mit dem kleinsten zuhause.

oh ja, die tollste ,faulste Ausländerin mit einer großen Anzahl an Flüchtigkeitsfehlern.:-p

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