SO NUN HAT ES UNS AUCH ERWISCHT....WAS KANN MAN DA NOCH TUN...

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von phili7 01.04.11 - 20:56 Uhr

Also vollgendes ist uns passiert...

Bei meinen kleinen Sohn ist ein Mädchen in der Gruppe (2Jahre) das Zwickt in einer Tour....
Heute hat es wohl 5 Kinder in der Gruppe erwischt..
Darunter auch meinen...Die halbe wange ist mit abdrücken versehn...
Und als würde das nicht noch reichen waren wir vorhin auf den Spielplatz und da war das Mädchen auch...Und es kam wies kommen mußte...
Zack hat sie ihn wieder gekniffen..Nun hat er noch mehr abdrücke im Geschicht...

Ich meine ich weiß das Kinder in den Alter auch mal kneiffen....Aber wenn es doch schon über einen länger Zeitraum geht..Finde ich es irgendwie nicht Ok...(Ach noch was mein mittleren Sohn hat sie gestern in die Wange gekniffen)

In der Kita hat sie auch schon gespräche mit Der Leiterin und Erziehrin gehabt...Bloß die können wohl nix mehr machen...

Habt ihr vieleicht noch eine Idee was man da machen kann...

Ach ja habe sie vorhin drauf angesprochen....Als sie mir mit ihrer Mutter weiß machen wollte das mein 2Jähriger gewalttätig ist..Bloß weil er mit einen kleinen Jungen gespielt hat und ihn dabei hin geschupst hat...

Das ist dann aber nicht zu einen gespräch gekommen..Weil ihre Mutter mich nur voll geschrien hat...

Hoffe ihr könnt mal ein paar gute Tips da lassen

Lg und ein Sonniges WE

Beitrag von munirah 01.04.11 - 21:13 Uhr

sind nur so kleine Kinder in der Gruppe oder auch größere? Bei meinem Sohn in der Gruppe sind die Kinder 2 bis 6, und die Größeren achten ganz rührend auf die Kleineren und verteidigen diejenigen, die es noch nicht selbst können.
Bei Zweijährigen ist es schwierig. Die einen kneifen, andere beißen... Einzelbetreuung ist nicht drin und wäre ja für das gewalttätige Kind eher eine Belohnung. Aber mehr drauf achten sollten die Erzieher(innen) schon!
Bei uns dürfen die Kinder, die anderen weh tun, nicht so viel wie die anderen. Sie müssen z.B. im Gruppenraum bleiben statt wie die anderen sich frei im Gebäude zu bewegen. Und auch Zweijährige können diese Grenzen verstehen, wenn die nur deutlich genug gezeigt werden!

Beitrag von stormkite 03.04.11 - 10:12 Uhr

Hallo phili,

mein Sohn hat in dem Alter auch "gezwickt". Und die Betreuerinnen haben das Problem nicht in den Griff gekriegt.

So kleine Kinder kneifen andere, und finden die erschreckte Reaktion der anderen Kinder spannend. Ich tue was das einen mächtigen Wirbel verursacht. TOLL ...

In eine Altersgemischten Kindergartengruppe verschwindet dieses Verhalten meistens sehr schnell - die älteren Kinder lassen sich nicht erschrecken, und wissen, wie sie sich wehren, und "schützen" auch die anderen Kleinen wesentlich effektiver, als eine erwachsene Betreuerin das könnte.

Trotzdem ist deutet die Situation auf ein Versagen der Betreuungspersonen hin - also der Erzieherinnen der Gruppe.

Die Mutter des Kindes reagiert heftig - ihr wird die Schuld für das Verhalten des Kindes in die Schuhe geschoben, auf das sie in dieser Situation aber gar keinen Einfluss hat. Von ihr wird verlangt, das sie an dem Verhalten etwas ändert (und es wird ihr unterstellt, das sie das Kind schlecht erzieht). Das macht echt wütend, und sie ist außerdem hilflos. In dieser Situation kann sie überhautp nichts machen, sie ist schließlich nicht dabei. Daheim ist das Kind aber vermutlich gar nicht aggressiv, und dort sind auch keine anderen Kindergartenzwerge. Klar, sie sollte trotzdem nicht brüllen. Es zeigt aber nur ihre Demütigung und Hilflosigkeit. (Mich hat damals ein Vater angerufen, und mein Kind asoziale Brut genannt. DAS war sicher nicht leicht zu schlucken).

Aber das Einzige, was sie TUN könnte, ist das Kind aus der Gruppe rauszunehmen. So habe ich damals gehandelt - aber ich war nicht auf die Betreuung angewiesen. Das ist diese Mutter aber vielleicht?

Bleiben also die Betreuerinnen. UND die sollen gefälligst ihren JOB machen. Und das heißt, in der Gruppe das Kind entsprechend beaufsichtigen, und aufpassen, das es nicht übergriffig wird. Die Mutter mit Vorwürfen und Problemen zu konfrontieren bringt gar nichts. Was soll die Frau denn machen? Die einuigen, die hier handeln können, sind die Erzieherinnen. Auf die würde ich an deiner Stelle auch entsprechend Druck ausüben.

Wenn die Erzieherinnen das Problem nicht in den Griff kriegen, muss das Kind notfalls raus aus der Gruppe. Das wäre übrigens ein echtes Armutszeugnis für die Erzieher dort.

Mein Sohn war kurz danach in einer anderen (altersgemischten) Gruppe - und dort gab es nie auch nur ein einziges Problem damit, das er aggressiv wäre. Da waren einfach gute Erzieherinnen, genügend Platz, um sich auszutoben, und "große" Kinder, die sich nichts gefallen lassen.

Kite