Was tun wenn man durch das Zusammenschlafen am Rande der Depression...

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von hopelove 01.04.11 - 21:01 Uhr

steht?

Hallo!

Ich frage hier für eine Freundin. Wir haben uns neulich zum Kaffee getroffen und seit dem mache ich mir Sorgen um sie. Sie ist im November Mama geworden und hat die kleine von anfang an bei sich schlafen lassen. Jede Stunde des Tages. Nach den 4 Monaten fühlt sie sich einfach wie kurz vor einer Depression. Sie hat das Gefühl ihr Leben dreht sich nur noch um das Kind (soll es ja auch) aber sie hätte so gerne mal 1-2 Stunde am Tag frei wo die Kleine in ihrem Bett liegt und schläft.
Was kann mann ihr raten?? (Ihr Mann muss fast den ganzen Tag arbeiten und sonst gibt es auch keinen)

Lg hopelove

Beitrag von wieseline 01.04.11 - 21:06 Uhr

mal eine frage, warum legt sie die kleine dann nicht in ihr bett? hat sie das schon probiert?

Beitrag von hopelove 01.04.11 - 21:11 Uhr

Weil sie dann weint.

Lg hopelove

Beitrag von kikiy 01.04.11 - 21:07 Uhr

Ich muss sagen dass ich die Frage nicht ganz verstehe.

Warum deprimiert es sie, mit dem Kind zusammen zu sein? Das zusammen schlafen ist sicher nicht der Grund dafür! Das wirkt sich erwiesener maßen eher positiv auf Kind UND Mutter aus!

Du schreibst,sie liegt jede Stunde des Tages im Bett? Warum das?

Und warum kann sie nicht aus dem gemeinsamen Bett aufstehen,wenn das Kind eingeschlafen ist?

also ich denke die Ursachen für eine Depression (die muss übrigens ordentlich diagnostiziert werden,um zu wissen ob es wirklich eine ist!) liegen woanders.vielleicht in der Abwesenheit des Mannes? Kann ich nichts zu sagen,dafür berichtest du zu wenig.

LG

Beitrag von hopelove 01.04.11 - 21:09 Uhr

Ich meinte jede Stunde in der das Kind schläft. Sorry.

Auf meine Freundin wirkt es sich irgendwie nicht positiv aus das sie immer zusammen schlafen. Keine Ahnung warum.
Wenn sie aufstehen will fängt die kleine immer an zu weinen. Deshalb bleibt sie bei ihr.

lg hopelove

Beitrag von kikiy 01.04.11 - 21:15 Uhr

So aus der Ferne ist das schwer zu beurteilen. Schläft die Kleine denn gut,wenn sie im Bett liegen?

Beitrag von hopelove 01.04.11 - 21:16 Uhr

Ja dann schläft sie gut. Ich weiß das es schwierig ist.

lg hopelove

Beitrag von akti_mel 01.04.11 - 21:58 Uhr

Warum liegt sie denn immer im Bett? Meine Tochter hat auch nie ohne mich geschlafen, aber tagsüber hatte ich sie im Tragetuch. Wenn ich so oft im Bett liegen müsste, würde ich wohl auch schlecht drauf werden. Schlag ihr das doch mal vor... :-)

LG Mel

Beitrag von hexlein77 02.04.11 - 22:12 Uhr

Weil es vielleicht auch knirpse gibt die Tragetücher nicht mögen! #aha ;-)
Meine Maus z.B. ist so ein Fall: Tragetuch findet sie toooootal blöd, ist ihr einfach zu "eng"! ;-)

Beitrag von escada87 04.04.11 - 18:50 Uhr

ja war leider bei meinem Sohn auch so, was aber auch nur daran liegen kann weil er es von ANFANG an nicht gewohnt war, dann ist es echt schwierig #zitter

außer man versucht es mit den verschiedensten Tragevarianten... bzw. wenn er schlafen wollte dann war ihm auch das TT nicht zu "eng" nur tagsüber beim Spazierengehen oder so, das werde ich beim nächsten Kind anders machen und gleich an die Nähe zu Mama gewöhnen :-)

Beitrag von thalia.81 01.04.11 - 21:07 Uhr

Sie soll sich ihrem Arzt und der Hebamme anvertrauen! Unbedingt und im Notfall behandeln lassen.

Ich kenne eine Mama, der geht es ähnlich. Sie nimmt nun Medikamente und macht eine Therapie, nachdem sie nachts gar nicht mehr geschlafen hat.

Beitrag von wieseline 01.04.11 - 21:19 Uhr

also ich finde auch, da sollte was unternommen werden. mein kleiner schläft auch nur mit mir ein, aber spätestens wenn er tief und fest schläft, lege ich ihn ins bettchen.
tagsüber ist er immer mit mir in der stube und liegt entweder im laufgitter oder schläft neben mir aufm sofa.

schön, dass sich alles ums baby dreht, aber nicht in so einer art und weise.
ich würde mich auch einer hebamme oder einem arzt anvertrauen.

die kleine muss doch mal irgendwann so fest schlafen, dass sie weggehen kann.

oder sie soll die kleine im tragetuch mitnehmen, da ist sie immer noch bei ihr, aber sie kann trotzdem was machen.

Beitrag von bine3002 01.04.11 - 22:15 Uhr

Mir ging es ähnlich. Meine Tochter schlief lange Zeit sehr sehr schlecht und ich hatte auch das Gefühl, dass ich 24 Stunden für sie da bin und niemals mehr Zeit für mich habe. Noch nicht mal für die einfachsten Grundbedürfnisse wie Essen oder Duschen war Zeit. Alles wurde begleitet von Gebrüll und das war schon sehr belastend.

Ich habe in dieser Zeit auch oft mit einer Freundin gesprochen und das hat mir sehr geholfen. Einfach mal reden, meckern, sich ausheulen. Ohne große Ratschläge und Tipps, denn die helfen in der Regel nicht. Ich würde dir deswegen raten, dass Du sie einfach aufbasust, indem Du ihr sagst, wie toll sie das macht und dass es sicher irgendwann besser wird. Du könntest auch versuchen, ihre "Arbeit" anzuerkennen und ihr sagen, wie toll sich ihr Baby entwickelt und dass das sicher auch ihr "Verdienst" ist. Sowas hilft sehr.

Beitrag von hailie 01.04.11 - 23:50 Uhr

Deine Freundin sollte sich eine Lösung suchen, mit der sie auch glücklich ist.
Es ist super, dass sie das Baby nicht weinen lassen möchte. #pro

Meine Kleine schlief im ersten Jahr auch niemals alleine... meist war sie in einer Tragehilfe. Empfiehl das doch einmal deiner Freundin. Es erleichtert den Alltag ungemein! #klee

LG

Beitrag von margarita73 02.04.11 - 07:36 Uhr

Den Tipp mit der Tragehilfe finde ich gut. Kannst Du ihr denn nicht die Kleine auch vielleicht hin und wieder für ein Stündchen abnehmen?

Beitrag von hoffnung2011 02.04.11 - 10:21 Uhr

hi Hopelove,

das ist wikrlich schön du machst dir Srogen um deine Freundin. Weißt du aber, was das problem ist. Du schilderst hier etwas und wenn man ihr wikrlich helfen wollte, muss SIE es erzählen. Man kommt vllt auf ihr ,,Grundproblem´´ aber wenn du ihr was ratrn solltest, dann kann es nur folgendes sein:

Sie soll zu Urbia gehen und es selbst schildern !!! oder ...sie hat den Eindruck, ein Fachmann sollte ran und dann sind sowieso andere Menschen der richtige Ansprechpartner!

Zu dem was du schreibst. Du schreibst, dass du nicht vertehst, wie man davon kaputt sein kann. Kann man, relativ locker. Wir Menschen sind unterschiedlich. Für manche Mamis ist es großartig, wenn das Baby ununterbrochen bei ihnen ist. Sie können gemeinsam wunderbar schlafen. Nicht jeder ist so. Man soll (und dies sollte die Grundbotschaft für deine Freundin sein) die Form wählen, dass beide Seiten zufrieden sind. Es ist ehe nur eine Vermutung, eine Möglichkeit:
Deine Freundin versint in dem Baby, hat nur den Eindruck als würde nur die Welt des BAbys existieren und sie immer und immer in ständig Anspannung für ihn da sein. Eine große Verantwortung...Zudem hat sie vllt einen leichten Schlaf, wird bei dem Baby eher leichter wach, als dass sie beruhigen würde, dass alles o.k. ist...Verstehst du, wir Menschen, sind so unterschiedlich!

Es ist nur eine pure Theorie, die sie erzählen müsste...Sie muss lernen, dass sie nicht 100% sein muss. Dass sie eben auch von dem kind getrennt schlafen kann. Nur gott weiss, wo ihr ,,Grundproblem´´ liegt.. heir war eine Mami, die genauso gestresst war. Ich sagte ihr, sie soll eine nacht von dem Baby getrennt schlafen. Sie gab es ihrem FReund und schleif getrennt. Sie berichtete mir dann begeistert..Jo, wir sind wikrlich unterschiedlich.
Genauso kann es sein, sie muss das kind einfach den Omas oder gott weiss wem geben, um wieder aufzuatmen...Vertehst du, sie soll erzählen, was sie genau fühlt!!!

Manchmal ist das gemeinesame Schlafen gar kein Problem an sich (sekundär), manchmal ist es aber dringend notwendig, dass man andere Weg sucht.

Ich schlafe bei beiden Kindern (!!!) getrennt. Für uns war es primäres Problem, hätte ich es aber ignoriert..na ja..

ich wünsche deiner Freundin viel Glück. Das erste Kind ist soweiso eine riesige Herausforderung, nicht jede kommt mit dem Stress 100% klar.

Beitrag von anarchie 03.04.11 - 00:42 Uhr

Hallo!


ich würde als Erstes ein Tragetuch anschaffen - Kind bei mir, ich bin 1. mobil und 2. kann ich zumindest ein Bisschenw as tun.
Dann soll sie sich das bett möglichst ausstaffieren: gute Bücher, rätsel, i-pod, fernsehen(kopfhörer), telefon, etc...
Und ansonsten würde ich ruhog immer wieder versuchen aufzustehen, wieder dazu legen, wenn sie aufwacht...

oder im Wohnzimmer auf der couch hinlegen...

diese Phase geht vorbei.

wenn sie wirklich depressiv scheint, muss sie das abklären . ihrem Kind zur Liebe!

lg

melanie

Beitrag von marysa1705 03.04.11 - 23:40 Uhr

Hallo,

ich würde ihr auch zu einem Tragetuch raten. Und dann auf diese Weise mal raus, unter Leute, mit Freundinnen was unternehmen.

Der Sinn davon ist, dass sich eben nicht einfach alles nur ums Baby dreht! Das soll es auch gar nicht.
Der Vorteil beim Tragen ist, dass das Kind immer die Mutter spürt, WÄHREND diese ihren Alltag erlebt. Ob es nun zu Hause bei der täglichen Hausarbeit oder eben z.B. bei einem Spaziergang mit Freundinnen ist.

Und natürlich sollte sie mit jemandem darüber sprechen. Mit ihrem Mann, mit Dir als ihrer Freundin oder eben auch mit einer Fachperson.

LG Sabrina