Studium mit Baby?!

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Beitrag von becky10 02.04.11 - 10:27 Uhr

Hey ihr lieben,

ich habe eine Frage an euch und hoffe ihr könnt mir ein klein wenig weiterhelfen.
Mein Sohn ist mittlerweile 5 Monate alt und ich denke so langsam wieder ans ,,weitermachen"
Im Februar habe ich mich für ein duales Studium beworben. Gestern kam ein Anruf (AB) das der Betrieb Interesse an mir hätte. Nun habe ich in den vergangenen Monaten aber festgestellt, dass ich meinen kleinen noch nicht allein lassen will und wollte somit im Oktober ein Fernstudium beginnen um zuhause zu sein bis mein kleiner mit 2 in die Kita gehen soll.

Dieser Anruf hat mich jetzt aber doch wieder zum grübeln gebracht da ich dort auch Geld verdienen würde. Das Fernstudium hingegen kostet Geld.
Allerdings ist der Betrieb des dualen Studium eine Stunde mit der Bahn, entfernt.
Ich weiß nicht was ich ich machen soll.
Die Dame zurück rufen und absagen? Fragen ob es eine Möglichkeit gibt den kleinen mitzunehmen? (wohl sehr utopisch)
Stelle ich mich an weil ich ihn nicht allein lassen will?
Der Vater von ihm studiert auch ab Oktober, also käme er auch nicht als Betreuung in Frage. Und eigentlich will ja sowieso ich bei ihm sein... Die Zeit kommt ja nicht wieder und ich geniesse es sehr...


Was denkt ihr? Sage ich ab? Mache das Fernstudium?

Beitrag von hoffnung2011 02.04.11 - 10:47 Uhr

Hi du,

die Entscheidung hängt davon ab, was du auch vom Leben erwartest. Weißt du, dass du bischen Karriere machen willst, hätte ich auf jeden Fall dieses duale Studium gewählt. Es muss auch doch eine Möglichkeit der Tagesmutter von Ort da geben (!!!) d.h. ihr wäret ja die 1 Stunde gemeinsam.
Hast du schon eine Ausbildung oder mti 23 Jahren erst dein Abitur ???? Wie lange dauer das Fernstudium ???? Ein Arbeitgeber wird in der Zukunft sehr gerne sehen, wenn du dabei geschafft hast zu arbeiten aber klar, eine Stunde Fahrt.
Zudem heißt ein duales Studium auch eine PRAXIS, die irre wichtig ist.

ich habe bereits ein Studium hinter mir und habe jetzt auch grade an der Fernuni Hagen was angefangen. klar, es ist großartig. ich kann aber einschätzen, dass ich an sich kaum Hilfe brauchen werde. Ich weiß, was für mich ein weiteres theoretisches Studium im Lebenslauf bedeutet..

jo, die Zeit wird dir keiner zurückgeben. klar, die Entscheidung leigt nur an dir.

Beitrag von becky10 02.04.11 - 11:10 Uhr

Ja ich habe erst eine Ausbildung zur Kosmetikerin gemacht, dann auf de
2.Bildungsweg mein Abitur nachgeholt.
Meinst du eine Tagesmutter in dem Ort wo der Betrieb liegt? Oder eine die mitkommt?
Oh man, ich werde die Dame gleich mal anrufen und hören was sie sagt. Das ich ein Kind habe weiß sie ja noch garnicht. Wer weiß, vielleicht ist sie dann auch garnicht mehr so begeistert....
Danke für die Antwort :)

Beitrag von hoffnung2011 02.04.11 - 12:21 Uhr

hi du,

es gehört zu deiner Verplfichtung über das Kind zu inforieren, bereits in deinem lebenslauf. Je nachdem wann so ein Studium anfangen sollte, muss die Frage der Betrteuung eindeutig geklärt sein.
Du bist für den Beitrieb sonst ein Faktor der unsicherheit und das kann sich keienr leisten (!!!)
ichj würde wetten, wenn es sich nicht erledigt hätte. Nur sehr große Betriebe haben eigene Kitas oder Verträge mit privatpersonen.

jo, ich meinte im Ort, i ndem du arbeiten wirst. ich weiß natürlich nicht, ob dein Studienort weit ist ???

Dein kind aber dort zu unterbringen, wo man wohnt, hat auch Vorteile. So kann sich doch auch dein Partner kümmern (abholen, hinbringen). Du kannst die Fahrzeiten dann zum Studium (lesen) nutzen.

Übrigens auch wenn nur das Fernstudium möglich sein sollte, auch dies kannst du je nachdem vollzeit machen ( an der Fernuni Hagen) ist es z.b. möglich. Dann (auch bei Teilzeit) hast du einen Anspruch auf die Betreuung. Es hat ein Vorteil, die langen Fahrtzeiten wegfallen. und ein Fernstudium läßt sich besser verteilen d.h. du wirst von dem Kind erheblich mehr haben (!!!).

Die Stadt (bei uns) wäre auch bei einer Heimunterbringung (in Ortsnähe) vllt auch mal großzügiger, weil sie nicht für Fremde zahlen müsste. Bei uns sind z.B. sämtliche Kitas in der Trägerschaft der Stadt.

Bevor du aber überhaupt darüber nachdenkst, was du tun willst, musst du klären, was bei euch möglich ist. Sind Tagesmütter verfügbar, wenn ja, ab wann. Wie viel würde dir die Stast als Stundenzahl geben, wie viel würdest du überhaupt weg sein wollen..

Erst dann, wenn du weißt, was überhaupt möglich ist, kannst du sagen: ich kämpfe für dies oder jenes...

(Grr, warum habe ich den Eindruck es ist bischen wirr geschrieben ?!?!?)

LG und übrigens, ich habe großen Respekt vor Menschen, die sich so durchbeißen (!!!!)

Beitrag von tigaluna 02.04.11 - 10:48 Uhr

Ich würde es wohl annehmen. Natürlich möchte man möglichst lange nur mit dem Kind verbringen aber du bist jung und solltest auch an deine Zukunft denken. Du bekommst vermutlich nicht jede Woch auf ein bezahltes Studium und damit kommst du deinem Ziel ja auch näher. Dazu kommt, das dein Kleiner ja bis dahin 1 Jahr alt ist und da arbeiten sooo viele Mütter wieder. Ich würde also zusagen. Es spricht ja nichts dagegen, trotzdem zu fragen, ob es die Möglichkeit gäbe, den Kleinen mitzunehmen. Wenn das nicht möglich ist, würde ich in der Uni fragen, manchma haben die auch eigene Kindergärten oder kennen Betreuungsmöglichkeiten. Ansonsten eine Tagesmutter. Evt. Zuschüsse kannst du ja beim Jugendamt erfragen.

Viel Glück

Beitrag von irish.cream 02.04.11 - 12:15 Uhr

Die Entscheidung kann dir wohl keiner abnehmen.. ich kann nur von mir berichten, falls es dich interessiert:

Ich habe nach Gymnasium und abgeschlossender Ausbildung meinen Sohn zur Welt gebracht - als er 10 Monate alt war habe ich ein Fernstudium an der FernUniversität Hagen, aufbauend auf meine Ausbildung, angefangen..

Eigentlich wollte ich "normal" studieren - dies war mir aber nicht gegönnt, da ich keinerlei optimale Betreuung gefunden habe.. mein Mann war ganztags arbeiten, meine Eltern arbeiten in Schichtdienst, KiTa gibt es hier nur halbtags und somit hätte ich viele Vorlesungen verpasst - hinzu käme die Anfahrt zur Uni usw...

Also hab ich mir gedacht, machst du halt das Beste aus der Situation: Bleibst beim Kind zu Hause und hälst nebenbei deine grauen bissl fit (=Fernstudium)

Ich habe diese Entscheidung bisher nicht bereut, auch wenn ich ganz allein auf weiter Flur stehe, denn meine Familie ist nicht gerade die große Hilfe.. ich lerne abends, wenn mein Sohn im Bett ist.. vor Klausuren lerne ich unterwegs auf den Spielplätzen usw.. anders ist es nicht machbar hier - aber es geht.. und mittlerweile bin ich mit meiner N°2 schwanger, die in den nächsten Tagen zur Welt kommen soll..
Im September stehen die nächsten Klausuren an - und auch die werde ich mit Diziplin schaffen #schwitz

Die Frage ist halt, was willst DU! Willst du arbeiten/Karriere machen? Oder dich erstmal nur weiterbilden/auf dem laufendem bleiben?
Beides wird nicht einfach sein - mit dem dualen Studium hast du direkt praktische Erfahrungen und kannst was vorweisen - mit dem Fernstudium hast du zwar eine theoretische Ausbildung, fängst praktisch dann aber wohlmöglich erstmal kleiner an, wenn es soweit ist..

Überleg dir deine Ziele/deine Motivation - was bist du auch bereit zu opfern..

LG
Tanja mit Brian (3) und Amy (ET-8)

Beitrag von anarchie 02.04.11 - 13:14 Uhr

Hallo!


ich habe ein duales Studium gemacht - und abgebrochen, als ich schwanger wurde.
Es war SO viel Arbeit!
Ich bin effizient und belastbar - und mir war klar, dass beides nicht geht, wenn ich mein kind noch sehen will.

50-60 Std/Woche waren die Norm.

In meinen Augen nicht mit Kind kompatibel.

lg

melanie mit 4 kids, die glücklich hausfrau ist, aber auch nochmal loslegen möchte(und wird;-))

Beitrag von enanita 03.04.11 - 10:04 Uhr

Hallo Becky,

ich denke auch, dass ein duales Studium mit sehr viel Zeitaufwand verbunden ist. Du hast da ja vermutlich eine normale 40-Stunden-Woche + Anfahrt und dann musst du noch was lernen. Da hast du effektiv von deinem Kind nichts mehr. Von daher würde ich dir ein Studium empfehlen, das du dir einteilen kannst. Entweder also das Fernstudium oder ein normales Studium an einer Uni. Mein Freund und ich studieren beide normal an der Uni und bei uns klappt es sehr gut. Wir können uns abwechseln mit der Betreuung unserer Tochter (7 Monate) und kommen an der Uni voran. Ein duales Studium könnte ich mir gar nicht vorstellen.

Alles Gute!