hilfe mein Baby wird nicht satt...

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Forum: Baby

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Beitrag von grisa 02.04.11 - 21:47 Uhr

Hallöle,
Sorry fürs doppelt Posten aber bin echt am verzweifeln...

Also mein Sohn ist 6 Tage alt und hat jetzt von 3850gramm auf 3480gramm abgenommen. Eigentlich dachte ich er zieht gut und wenn ich selber drücke kommt auch immer noch Milch. Aber meine Hebamme meinte er sollte jetzt langsam echt zunehmen... muss ihn jetzt alle 3 stunden für insgesamt 40minuten anlegen, er zieht dann zwar schläft aber immer wieder ein und muss geweckt werden... hab auch das Gefühl das er dabei garnicht wirklich schluck. Danach Soll ich dann noch 30minuten pumpen und ihm das dann immer nach der Mahlzeit geben. Beim pumpen kommen aber nur 20 ml und dann trinkt er noch 20ml pre. Wie schaffe ich es nur das er nur bei mir

Trinkt und auch satt wird.....?


LG und danke Sandra

Beitrag von shadow-91 02.04.11 - 21:52 Uhr

Vll ist ihm das trinken an der Brust zu anstrengend.
Und wenn du ganz ab pumpst und dann Flasche gibst?
Flasche ist für die Zwergeleichter, außerdem kann man dann besser nachvollziehen wie viel die Zwerhe trinken.
Hab ich auch so gemacht, weil meinem Zwerg das trinken aus der brust zu schwer war.

Beitrag von karra005 02.04.11 - 22:06 Uhr

babys schlafen dabei sehr oft ein! Ich finde es auch sehr viel und etwas "merkwürdig" das du alle drei stunden 40 Minuten stillen sollst und danach noch mal 30 min. pumpen sollst. Ist ja kein Wunder wieso da kaum was rauskommt...
Dein kleiner ist erst 6 Tage alt!! Dass die babys nach der geburt etwas abnehmen ist normal. Ich denke das ist ihm einfach nur zu anstrengend.
Stillen ist eine Teamarbeit und ihr müsst euch beide ja auch erst mal aufeinander einstellen. Dein Sohn kann auch nicht von der 1. Stunde an saugen wie ein Weltmeister. Meine Maus wusste zb. anfangs gar nicht was sie mit der Brust machen sollte. Ich musste alle halbe Stunde, Stunde anlegen. Auch nachts. Und wenn sie eingeschlafen war und nicht merk zu wecken war, dann war das halt so und dann wurde sie wieder gestillt wenn sie sich gemeldet hat. War zwar nervig so oft zu stillen mit 1000mal anlegen und abdocken, weil sie das nicht kapierte, aber da muss man durch.
Zumal ich den abstand von 3 h ja auch echt krass finde! Meine Maus hat wie gesagt viel viel eher nach Milch verlangt. Ich würde zudem nach Bedarf stillen! dh. wenn er sich meldet, dann stille, wenn nicht dann eben nicht. Die Kids geben das Tempo vor.
Was wichtig ist, stille bitte nicht ab, weil du glaubst er wird nicht satt!
Das habe ich zum teil auch gemacht. Und habe festgestellt, dass sie auch trotz abstillen kaum zunimmt... Sie ist auch weiterhin ein großes schlankes Mädchen, trotz Brei und 1er.

Beitrag von vio.lett 02.04.11 - 22:08 Uhr

Lass dich nicht verunsichern. Hör auf abzupumpen. Leg ihn häufiger an. Er ist sechs Tage alt, da braucht er seine Zeit. Mein Kleiner hat anfangs immer eine bis ein einhalb Stunden getrunken, alle drei Stunden. Er ist immer wieder eingeschlafen. Lass dich nicht verunsichern. Meine Hebi meinte, er muss nach 2 bis drei Wochen sein Gewicht wieder haben. Finde deinen eigenen Rhythmus mit deinem Schatzemann und hör auf abzupumpen. Abpumpen - bye the way - funktioniert für gewöhnlich erst nach ca. drei Monaten so richtig. Nach sechs Tagen hast du ja gerade erst einmal deine endgültige Milch oder sogar noch diese Übergangsmilch... Also, hör auf auf andere zu hören und höre auf deine innere Stimme!

Beitrag von grisa 02.04.11 - 22:12 Uhr

Meine innere stimme sagt mir das dass vielleicht gut ist wenn ich pumpe und somit mehr Milch anrege oder ? Was mir halt so Angst macht ist das ich ihn nicht wirklich schlucken höre...

LG Sandra

Beitrag von shadow-91 02.04.11 - 22:15 Uhr

Das der kleine schluckt, dass hörst du auch nicht.
Bei mir ist die Milch komplett zurück gegangen weil ich nur noch angepumpt habe. Und die Milch regst du da durch auch nicht mehr an, denn Pumpe und Baby ist ein himmelweiter Unterschied.
Wenn das Baby bei dir andockt dann werden bei dir Hormone ausgeschüttet die die Milch anregen, was bei der Pumpe nicht der Fall ist.

Beitrag von mukmukk 03.04.11 - 07:06 Uhr

Hallo Sandra!

Erstmal noch herzlichen Glückwunsch zum Baby! #klee Ich würde Dir raten, einfach mal eine ausgebildete Stillberaterin zu kontaktieren, sie kann Euch ganz sicher helfen und sagen ob so alles ok ist und sich nur noch einspielen muss oder ob Handlungsbedarf besteht! Bei uns gibt es ne Stillberatung z.B. direkt in der Klinik wo ich entbunden habe - leider habe ich selbst diese zu spät aufgesucht weil ich mich auf meine "normale" Hebi verlassen habe! Sie war jedoch offenbar mit unserem Stillproblem überfordert, hat mir jedoch NICHT gesagt, dass ich mich lieber an eine spezielle Stillberaterin wenden soll weil sie mit ihrem Latein am Ende war! :-(

Hilfe findest Du z.B. bei der "La Leche Liga": http://www.lalecheliga.de/index.php?option=com_content&view=article&id=401&Itemid=93

Ich halte nix von Ferndiagnosen weil Stillprobleme sehr individuell sind! Ich selbst hatte auch arge Stillprobleme, sollte pumpen etc. Gebracht hat es mir leider nix, die Milch wurde nicht mehr und ich konnte nie voll stillen, selbst wenn ich permanent angelegt hätte wie hier ja immer geraten wird. Bei mir wäre es nur mit Medikamenten und SEHR viel Ausdauer gegangen! Leider bin ich nämlich erst zur Beratung als ich bereits permanent abgepumpt und zugefüttert habe, Finja schon etwa 9 Wochen alt war und partout nicht mehr an die Brust wollte!

Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr Euch gut einspielt!

LG,
Steffi mit Finja (22 Monate)