Trink doch ne Berliner Weiße mit!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lanni2010 03.04.11 - 10:20 Uhr

Jaaaa, das hat meine Schwiegermutter Gestern zu mir gesagt!

Mein Mann und ich sind fast vom Glauben abgekommen.
Ich hab sie dann gefragt ob ihr aufgefallen ist, dass ich schwanger bin.
Da haben sie und mein Schwiegervater gesagt ich solle mich nicht so anstellen. Ein Bier hätte noch keinem Kind geschadet!
Mein Schwiegervater fing dann danach an erst einmal wie ein Arzt zu mir zu sprechen, von wegen Schnaps dürfte ich nicht, aber so ein Bier macht dem Kind gar nichts #schock

Ich habe meinen Mann noch nie seinen Eltern gegenüber erlebt, wie Gestern.
Der ist eh kein Freund von Alkohol und deshalb hat der erstmal ordentlich gekontert und war nachher auf dem Nachhauseweg echt schockiert.

Halllooooooo, ich finde Alkohol in der SS wohl schlimm und erst recht weil ich gerade erst in der 8. SSW bin.

Naja, wollte ich nur mal so erzählen....... Leute gibts #kratz

Schönen Sonntag noch.
Lanni

Beitrag von corinna.2010.w 03.04.11 - 10:23 Uhr

huhu

hat meine schwiegermutter auch zu mri gesagt, am weihnachten:D

hat mri nen schönes Becks green lemon angeboten und ich sag nene .. un sie ach komm das ''kinderpippi'' das darfste trinken.

ich hab nur geschmunzelt un nix gesagt ;)

einfach drauf Schei****

lg
corinna
#schwanger mit Miguel in der 26ssw

Beitrag von lilasoeckchen84 03.04.11 - 10:27 Uhr

bei euch sagten das verwandte-mir sagte sowas ein arzt!!! ein orthopäde. er meinte nur weil ich schwanger bin brauch ich auf nix verzichten und wenn ich lust auf wein,bier oder sonst was habe soll ich ddas ruhig trinken. hallo????? gehts noch???? dageh ich nie wieder hin

Beitrag von windsbraut69 03.04.11 - 10:39 Uhr

Er hat aber Recht, dass MAL ein GLAS Wein oder Bier kein Problem darstellt.

Gruß,

W

Beitrag von dienichte 03.04.11 - 11:05 Uhr

Falsch. Es kann immer schaden. Viele denken, Schäden durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft müssen immer gleich offensichtlich sein (z.B. körperliche Behinderungen) aber die meisten Schäden durch Alkohol sind im Gehirn. Krankheitsbilder wie ADHS oder ähnliches können oft eine Folge sein. Die Kinder können sich nicht organisieren, kriegen ihr Leben nicht geregelt. Das wird leider oft ignoriert.

Deswegen gibt es genau eine Haltung in der SChwangerschaft: Finger weg vom Alkohol!!!!

Beitrag von widowwadman 03.04.11 - 10:28 Uhr

Ab und zu eine Weisse finden sogar mein Arzt und meine Hebamme ok. Solange du keinen Schwipps dabei bekommst und es nicht jeden Tag ist.

Wenn du nicht willst, ist das natuerlich voellig ok, aber trotzdem kein Grund sich aufzuregen.

http://www.shortnews.de/id/856692/UK-Studie-Kleine-Mengen-von-Alkohol-waehrend-der-Schwangerschaft-unbedenklich

Beitrag von windsbraut69 03.04.11 - 10:38 Uhr

Es ist natürlich Deine Entscheidung und ich halte generell nichts davon, Leuten Alkohol aufzudrängen, ABER geschadet hätte ein Weißbier weder dem Kind noch Dir.

Gruß,

W

Beitrag von hasengesicht 03.04.11 - 12:51 Uhr

hmmm, seh´ich nicht so locker - Du kannst ja nicht wissen, wie das Kind ohne Alkohol geworden wär - FAS (fetales Alkoholsyndrom) hat viele Gesichter. Es muss ja nicht gleich das "Vollbild" mit sichtbaren Fehlbildungen und deutlicher Intelligenzminderung + Aufmerksamkeitsstörung sein....

Man kann aber keine Schwangere vom Bier fernhalten aber "aufdrängen", wie die SchwiMu es getan hat, ist ja wohl unter aller S...:-[:-[:-[

Beitrag von windsbraut69 04.04.11 - 07:17 Uhr

Rechne einfach mal durch, wieviel Alkohol von einer Berliner Weiße beim Kind ankommt, bevor Du von Fehlbildungen usw. sprichst.
Wir reden hier nicht von Dauerkonsum o. Alkoholismus.

Zum Aufdrängen habe ich mich ebenfalls schon geäußert.

Beitrag von lanni2010 03.04.11 - 10:39 Uhr

Ja, jedem seine Meinung und die wird sicher auch in zeh Jahren noch teilen.
Ich weiß was ich meinem Kind antun möchte und was nicht und das sollte ja auch jeder selbst entscheiden.

Allerdings rege ich mich dann auf, wenn meine Schwiegereltern anfangen mich überreden zu wollen und mich als hohles Früchtchen darstehen lassen wollen.

Naja, wie gut das wir das alles selbst entscheiden können ;-)
Kommt ja keiner und kippt einen das Zeug rein #rofl

Alles Liebe
Lanni

Beitrag von sunnyside24 03.04.11 - 11:33 Uhr

Also ob mal oder regelmäßig, ist völlig egal, in der SS darauf zu "verzichten" sollte keiner Frau schwer fallen. Für mich ist Alkohol ein Genussmittel und kein Teil meiner Ernährung, es ist eben kein Nahrungsmittel. Ich versteh ja noch, dass man mal Lust auf Sushi, Salami oder sowas hat, aber Alkohol? Und auch mir wurde von meinem Vater letztens ein Bier angeboten, mit der Erklärung, früher hätte man es da auch nicht so eng gesehen. Ich habe dankend abgelehnt, war aber auch etwas erschrocken, weil ich denke jeder Tropfen schadet! Alkohol ist plazentagängig und der Konsum somit definitiv nicht zu empfehlen. Aber das muss jede Frau für sich entscheiden, wobei ich mir schon Gedanken machen würde, wenn ich nicht mal die Zeit der SS ohne Alkohol überstehe...

Beitrag von susannea 03.04.11 - 14:04 Uhr

Naja, wenn du da so einen Aufstand gemacht hast, wie jetzt hier, dann wundert mich gar nichts.

Ich finde es auch nicht schlimm und ein einfaches "nein, möchte ich nicht!" hätte es wohl auch getan!

Beitrag von luftschloesschen 03.04.11 - 14:16 Uhr

Wenn es über's bloße Anbieten (darin sehe ich jetzt nicht das Problem) hinausgeht und man den Alkohol etc. regelrecht aufgedrängt bekommt, finde ich das reichlich daneben. Mal abgesehen davon, was der Grund dagegen ist, ob schwanger oder man niemals oder einfach heute keinen Alkohol trinken mag.

Warum verstehen bloß einige Zeitgenossen kein "Nein" und beginnen gleich eine Diskussion deswegen?

Wie oft habe ich das schon erlebt... Alk trinke ich ohnehin keinen, und ich kann auch einfach nicht alles essen (weil: schmeckt mir halt nicht!)... Wiiiieeee?! Oh warum das denn? Das ist doch so gesund / lecker / etc.
Zum Glück ist meine Schwiegerfamilie da sehr easy-going... Anbieten ja, wenn man nicht mag, ist's okay.