Athma bronchiale - Corticosteroide...

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von peppina79 03.04.11 - 13:18 Uhr

Hallo.

Kennt sich wer mit Asthma bronchiale aus?
Mein Mann hat seit längerem Asthma und bekommt einen Inhalierer, den er täglich benutzen muss.

Er hat einige Nebenwirkungen, gibt es auch Medikamente, die nicht so starke Nebenwirkungen haben wie Cortison, die aber auch gut helfen?

Sein Arzt meinte, er müsste es immerzu nehmen, weil er nicht selbst merkt, dass er schlecht atmen kann. Er hat aber keine Anfälle mit Atemnot gehabt (also noch nie bisher), so dass sein Notfallinhalator nicht gebraucht wird. Seit dem Arztwechsel und der höheren Dosierung ist er immer so abgeschlagen und müde, außerdem hat er Durchblutungsstörungen bekommen.

Hat jemand ein anderes Präparat ausprobiert?

Vielen Dank schon mal.

Beitrag von frau-mietz 03.04.11 - 14:10 Uhr

Hallo!

Ich hatte mal Infektasthma, nach einer Lungenentzündung.
Ich musste auch Cortisonspray nehmen.(3-4 Monate)
Solche Nebenwirkungen hatte ich nicht. Normalerweise hat man auch kaum Nebenwirkungen davon.
Es geht ja direkt in die Lunge und nicht in den Blutkreislauf. (Ich durfte das sogar in der Schwangerschaft nehmen,wurde nämlich in dem Zeitraum schwanger)
Anders wäre es bei Cortisontabletten. Die machen oft Beschwerden.

Ich hatte davon aber ständig Soor im Mund. Das ätzte mich so an...wollte auch ein anderes Spray, aber man sagte mir es gäbe keine Alternative.

Vielleicht kommen die Durchblutungsstörungen nicht von dem Spray.
Oder hat das der Arzt gesagt?

LG

Beitrag von sunny_harz 03.04.11 - 17:52 Uhr

Hallo.

Ich nehme auch seit Jahren ein Cortison-Inhalierspray und habe keinerlei Nebenwirkungen davon. Auch habe ich das jetzt höher dosieren müssen (3x tägl.) und merke nix.

Vielleicht sollte er mal Blut checken lassen...

LG; Sunny

Beitrag von peppina79 03.04.11 - 19:26 Uhr

Erstmal danke für Eure Antworten.

habe gerade berichte gelesen, nach denen viele Patienten auch Nebenwirkungen haben, allerdings eher Kopfschmerzen und Schwindel usw.

Ein Medikament, dass in die Lunge eingeatmet wird, kann schon Nebenwirkungen haben. Nicht umsonst soll man so ein Madikament nicht einfach absetzen, sondern ausschleichen. Eigentlich sollten auch Ärzte wissen, dass es egal ist ob man ein Medikament oral einnimmt oder auf der Lunge direkt anwendet. Wirken tut es ja trotzdem. Wieso sollte man da Nebenwirkungen ausschließen? (das würde ja bedeuten, dass man nur Krebs bekommen würde, wenn man Zigaretten essen würde, statt sie zu rauchen).

Das mit dem Blut werden wir mal vom Arzt klären lassen...

Beitrag von frau-mietz 03.04.11 - 19:49 Uhr

Tabletten muss man ausschleichen,TABLETTEN!
Es ist nicht egal ob oral eingenommen oder als Spray!


Die Dosierung in dem Spray ist sehr gering gehalten.(Auch wenn er jetzt eine höhere Dosierung hat)
Es wird nur ganz ganz wenig über die Schleimhaut absorbiert.

Außerdem brauch er das Medikament um die chronische Entzündung in Schach zu halten.Da würd ich mir über das Absetzen erstmal keinen Kopf machen.

Ich musste nix ausschleichen.
Ich war zum Lungenfunktionstest beim Pneumologen. Meine Atmung war wieder gut und sollte das Spray einfach weglassen. Nix mit langsam runterdosieren.

Die Dosierung ist nicht so hoch wie in Tabletten.Es wirkt direkt dort wo es soll.
Das mit dem Rauchen ist kein Vergleich.Klar kommen so die Gifte und Kohlenmonoxyd ins Blut, aber das kannst Du einfach nicht miteinander vergleichen.

Falls Du mir nicht glaubst:
http://www.gesundheitsberatung.de/Sprechstunde/erkaeltung/10767016



LG

Beitrag von peppina79 03.04.11 - 19:54 Uhr

Alles so verwirrend.
Ich hab auch andere Sachen gelesen (hätte die Links mal speichern sollen).

Also ich denk mal, er sollte da noch mal anrufen und fragen, ob es einen Zusammenhang geben kann.
Trotzdem danke

Beitrag von frau-mietz 03.04.11 - 20:07 Uhr

Ja, ist es auch, da gebe ich Dir Recht.
Viele Leute bringen das durcheinander.

Was meinst Du was ich für nen Schock bekommen habe, als ich erfuhr das ich schwanger bin und die ganze Zeit das Zeug eingeatmet habe!
ABER:Mein FA, mein HA und der Pneumologe haben mir gesagt, das davon so gut wie nichts ins Blut gelangt und das Baby davon nichts abbekommt.

Ja, das ist das Beste.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend!

Beitrag von frau-mietz 03.04.11 - 19:58 Uhr

Wegen dem Rauchen fällt mir noch ein:

Man raucht ja nicht nur 1 mal am Tag einen Zug von der Zigarette.

Beitrag von geli0178 03.04.11 - 23:00 Uhr

Hallo,

ich habe zwei Patienten mit Astma. Mein kleiner Sohn nimmt seit Jahren Cortisonspray - vorwiegend aber bei Wetterumschwüngen- und er hat nie Porbleme gehabt. Mein Mann hat die Behandlung mit den Cortisonspray abgebrochen (zum Leidwesen der Ärztin), da er mit dem Spray überhaupt nicht klargekommen ist. Jetzt hat er für den Notfall ein Spray das auch mein kleiner Sohn bekommt wenns arg wird.

Alles Gute

Geli

Beitrag von peppina79 04.04.11 - 08:34 Uhr

Warum ist dein Mann nicht damit klargekommen?

Nebenwirkungen oder einfach Anwendungsprobleme??

Beitrag von geli0178 04.04.11 - 11:07 Uhr

Hallo,

er hatte einen dauerhaften Mundpilz, was ihm das Essen extrem erschwerte. Pilzmittel haben nur wenig geholfen, nur das Absetzen des Sprays hat den gewünschten Erfolg gebracht. In Absprache mit unserer Hausärztin wurde das Spray dann abgesetzt, der Pullmologe gab sein io erst nach dem Lungenfunktionstest. Der Wert hatte sich trotz Spray nicht verbessert und ist jetzt seit Jahren konstant.

VG Geli

Beitrag von peppina79 04.04.11 - 11:26 Uhr

Okay, danke für die Antwort.

Das mit den Pilzenh hab ich schon öfter gehört. Klingt erschreckend, aber das scheint hier nicht vorzuliegen.

Also, nächster Termin erst 1.6.

Mannmann