Hörsturz, seit Wochen ohne Besserung!

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von milkaly 03.04.11 - 19:50 Uhr

Hallo!

Ich habe seit Karneval einen Hörsturz auf dem linken Ohr. Seit Dezember habe ich Beschwerden auf dem Ohr (Rauschen Piepsen, Druck und Taubheitsgefühle). Der HNO hat es immer runtergespielt und mir gesagt ich müsse lernen wegzuhören. Als dann der Hörsturz diagnostiziert wurde, verschrieb er mir Ginkotabletten, die überhaupt nichts brachten. Ich konsultierte einen neuen HNO, dort bekomme ich jetzt seit 1,5 Wochen Infusionen, mit Kortison. Der Hörtest blieb gleich, ich höre wirklich schlecht auf dem linken Ohr, es fühlt sich an wie Watte, irgendwie taub! Was kann ich tun, es ist Wochen her, dass ich den Hörsturz hatte, so langsam bekomme ich Angst!? Ich bekomme jetzt ab morgen nochmal 5 Infusionen, da der HNO meint, es sei das einzige was etwas bringen könnte. Wer hat Erfahrungen? SOS!

Beitrag von myimmortal1977 03.04.11 - 23:52 Uhr

Ich kann Dir noch einen Tipp dazu geben. Wenn nichts wirklich anschlägt, würde ich mal ein MRT vom Schädel machen lassen.

Mein Onkel hat einen gutartigen Hirntumor. Dieser machte sich durch einen vermeintlichen Hörsturz, welcher keiner in dem Sinne war, bemerkbar.

Wenn Tumore auf bestimmten Hirnventrikeln sitzen, können sie sich als "Hörsturz" bemerkbar machen.

Kannst Du auch bei Wikipedia nachlesen, wenn Du Hörsturz aufrufst.

Ein HNO ist dabei nicht der korrekte Ansprechpartner.

Sorry, ich habe Dir jetzt wahrscheinlich Angst gemacht. Aber Du hast gefragt! Und ich habe Dir nur diese mir bekannte Möglichkeit genannt.

Wenn da jetzt keine Therapie von Erfolg gekrönt ist, würde ich das Problem anderweitig erörtern.

Dir alles Gute, Janette

Beitrag von 5678901234 04.04.11 - 08:04 Uhr

huhu,

mein bruder hat auch seit ca. 8 wochen diese probleme. bei ihm war es berufsbedingt dass es dazu gekommen ist. er hat auch kortisoninfusionen bekommen und war bei mehreren guten hnos und anderen fachärzten.
er bekommt noch für abends beruhigungsmittel, damit er einschlafen kann wenn es ganz schlimm ist.

er ist auch psychisch sehr mitgenommen von zeit zu zeit. es gibt tage da geht es besser, dann wieder sehr schlecht.

ach ja, er hat noch blutverdünnende und gefäßerweiternde medis bekommen.

die ärzte machen ihm zwar noch hoffnung dass es wieder weggehen kan, allerdings kann dass dauern und es muss auch nicht sein. deswegen kommt dieser sie-müssen-damit-leben-lernen schrott immer...

ich wünsch dir alles gute!!!

Beitrag von milkaly 04.04.11 - 18:06 Uhr

Danke für eure Antworten!#liebdrueck Werde morgen, nochmal zusätzlich zur Hausärztin gehen, bin Donnerstag mit den Infusionen durch, und so kann das nicht bleiben! Höre sehr schlecht, und habe ständiges Druckgefühl im Ohr!
Blööööööööd! Möchte das auch geklärt haben, da wir im nächsten Zyklus eigentlich die Pille absetzen wollten, und ich dann nicht noch ständig Medis nehmen will oder zum Röntgen.....
#winke#winke#winke