Früchen - Essverhalten sehr schwierig! Erfahrungen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sansdouleur 03.04.11 - 22:34 Uhr

Ihr Lieben,

meine Zwerge sind bei 34plus6 gekommen. Hanna ging es von Anfang an super, Moritz brauchte CPAP, Infusionen etc...

Nun macht sich aber unser einstiges "Sorgenkind" total super und Hanna baut total ab, das größte Problem bei ihr ist das Thema essen. Sie muss ständig dazusondiert werden. Sie soll 60 ml 6xtäglich schaffen. Sie wiegt jetzt 2100 gramm (Geburtsgewicht 2160)...

Moritz trinkt nur von der Brust, muss also nachts zusondiert werden, deswegen werde ich wohl doch versuchen müssen wieder ein Muttizimmer zu bekommen, damit ich alle sechs Mahlszeiten ihn stillen kann, will ja nicht, dass er nur deswegen sondiert wird..

hanna macht uns wirklich Sorgen und auch die Schwester sagt, dass sie nicht weiß, wie sich das entwickelt...Wäre das "Problem" nicht, müssten sie nur noch ne woche drin bleiben...

Wie war das bei euch? Hat es wirklich irgendwann "Klick" gemacht?

Wenn es nur noch am Essen scheitert (Wärmebetten werden wohl übermorgen aus gemacht, wenn sie sich nun weiterhin so super mit der Temperatur machen sollten - seit zwei tagen halten sie diese), sie also statt 60 ml nur 45 isst, dann wieder 60 und dann mal wieder nur 40, ist das wirklich ein Grund die dort zu belassen? Kann man das nicht dann auch zuhause peppeln und durch einen Kinderarzt kontrollieren lassen, ob sie denn trotz allem zunimmt weiterhin?

Die Ärzte sind da sehr optimistisch, die Schwestern leider gar nicht. Und ein paar Schwestern dort sind "unter aller Sau" und ich weiß schon gar nicht mehr, was ich nund avon halten soll..

Grüße

Beitrag von marjatta 03.04.11 - 22:50 Uhr

Warum stellst Du die Frage nicht im Früchenforum? Ich glaube kaum, dass Dir hier so viele weiterhelfen können.

Grundsätzlich verstehe ich Dein Problem. Mein Grosser ist auch ein Frühchen gewesen, hat aber keinerlei Probleme gemacht, kam 35+3 und hatte nach 3 Monaten alles aufgeholt.

Ich kenne es auch, dass man sich den Schwestern und Ärzten in ihren Einschätzungen hilflos ausgeliefert fühlt. Vor allem, wenn dann noch der Babyblues dazukommt. Letztlich gab waren es aber die ein oder zwei guten Schwestern, die mir dann geholfen haben, das Stillproblem zu lösen und damit auch die Trinkschwäche meines Sohnes schnell zu überwinden.

Wie gesagt, frag nochmal im Frühchen Forum.

Gruss
marjatta

Beitrag von tina1406 04.04.11 - 06:58 Uhr

Hallo,
mein Sohn wurde vor 4 Jahren bei 33+6 per KS geholt.
Er hatte Anpassungsschwierigkeiten, brauchte aber keinen Sauerstoff.
Die ersten Tage wurde er durchgehend sondiert, und mit der Flasche versucht zuzufüttern. Aber wirklich viel trank er nicht. Zum trinken von der Brust hatte er irgendwie keine Kraft....hab abgepumpt.
Wenn er dann mal getrunken hat, dann hat er vor lauter schlucken aufs atmen vergessen, und wurde total blau. War echt nicht schön anzusehn.
Langsam wurde es ein wenig besser, aber es war sehr mühsam. Wenn er seine vorgeschriebenen ml nicht trank, bekam er sofort wieder eine Sonde.
Bei der Geburt hatte er 2288g, nahm dann auf 2034g ab, und ganz langsam hat er dann wieder auf 2140g zugenommen. Mit diesem Gewicht sind wir dann nach 2 Wochen auf der Neugeborenenüberwachung heim gegangen.

Und ob du es glaubst oder nicht, kaum zuhause, enwickelte er einen enormen Apettit, daß er in 10 Tagen 0,5kg zugenommen hat. :-)
Wir haben uns einfach zuause beide sichtlich wohler gefühlt. Ich hab das meinem Kleinen auch gleich angemerkt.

Das mit den Schwestern kenn ich! Ich hatte das Gefühl, daß ihre Arbeit nur darin besteht, Milch ins Kind zu stopfen.

Ich denke mal, solange sie ohne Sonde nicht zunimmt, wirst du sie nicht mit nachhause bekommen. Aber ich drück dir die Daumen, daß es ganz schnell klappt, und du deine beiden Süßem mit heim bekommst. :-)

lg
Tina