Bin geschockt und traurig...

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von lewie 03.04.11 - 22:43 Uhr

Hi Mädels,

meine beste Freundin rief mich vorhin an:

Ihre Arbeitskollegin hatte ihr erzählt, dass die Tochter ihrer Nachbarin (2,5 Jahre), als die Mama grad Mittag gemacht hat, sich rausgeschlichen hat, auf den Kompost geklettert und in die Regentonne gefallen ist. Sie ist ertrunken. Sie konnte wiederbelebt werden, aber es sah nicht gut aus.

Das Ganze ist vor zwei Tagen passiert.

Heute nun der Anruf meiner Freundin: Die Kleine wird überleben, ist aber blind und schwerstbehindert! #heul

Ist das nicht einfach nur schrecklich? Einen unbeobachteten Moment...

Mein Sohn ist nun knapp 20 Monate alt und ich habe gestern, nachdem ich davon erfahren habe, mich zu ihm gehockt (er schlief), ihn ganz doll in den Arm genommen und geweint. Es tut mir soooooo leid und ich finde, man merkt dann immer, wie schnell so etwas gehen kann und man sein Kind verliert oder dieses gesunde kleine Menschlein plötzlich kaum noch lebensfähig ist, weil es einen Unfall gab...

Sorry, will hier niemanden erschrecken, aber musste es mal loswerden und noch mal an alle appelieren: PASST AUF EURE KINDER AUF UND SCHAFFT ALLE WIRKLICHEN GEFAHREN AUS DEM WEG!!!!!!

Gruß Lena

Beitrag von mido0310 03.04.11 - 23:02 Uhr

Oh mein Gott, das ist ja schrecklich.
Das arme Kind und natürlich auch die Familie.
Man denkt bei solchen Sachen immer an sein Kind und wird ganz traurig.
Furchtbar, man kann nur hoffen, das man selbst nie (am besten niemand auf der Welt) in so eine grausame Situation kommt.
Habe auch bei allem Angst um Tim, denke es ist oft schon übertrieben, aber ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn was passieren würde.

Liebste Grüße und versuch die traurigen Gedanken zu verdrängen und nicht auf deinen Schatz zu projezieren.#liebdrueck

Michelle mit Tim 19 Monate#verliebt und Krümel 18. Woche#verliebt

Beitrag von knutschy 04.04.11 - 07:20 Uhr

Hallo,

genau so seh ich das auch mit dem aufpassen und den Gefahren aus dem Weg schaffen.

Den solche schrecklichen Sachen sollen und dürfen nicht passieren. Deshlab werd ich auch oft angeschaut und für "überbesorgt" abgestempelt.

Weil ich ebend nicht auf der Bank sitze wenn mein 2 1/2 Taps (er ist echt tapsig) auf einem 2Meter hohen Klettergerüst turnt. Oder wenn er zwischen den gestutzen Ästen der Büsche, also es sind nur noch die Äste aber die stehen teils oben so "angespitz" aus der Erde und dicht beisammen halt.
Da will er immer zwischen drin rum rennen, es geht dort aber auch leicht schräg runter. Er darf es nicht.

Ich werd jedesmal doof angeschaut wenn ich ihn da weg hole. Grad gestern erst fiel dann wirklich ein Kind und dicken Kratzer ... 3 mal dürft ihr raten .... genau 2mm neben dem Auge.

Wenigstens DIESE Mutter verstand hinterher meine Sorge.

Den komischerweise sehen es die anderen nicht so das es dort im wahrsten Sinne des Wortes "Ins Auge gehen kann" besonders da die rausstehenden Äste so dicht beieinander sind das man nur drauf fallen kann.

Ich denke mir immer
#verliebt

ICH HABE NUR DIESES EINE KIND, DIESES WUNDER LEBEN !!! UND ICH WEDE ES SCHÜTZN VOR GEFAHREN WO ES MIR MÖGLICH IST !!!

Natürlich darf er auch tollen und hinfallen etc das gehört ja einfach dazu, und Unfälle passieren auch beim größten Aufpassen, aber schlimme Sachen will ich nunmal verhindern.

Liebe Grüße Anja

Beitrag von amadeus08 04.04.11 - 13:05 Uhr

so gehts mir auch! Ich werde auch manchmal als überbesorgt hingestellt, aber ich habe auch nur das eine, werde auch wohl nur das eine Kind haben und es kann immer was passieren, auch wenn man alles weggeräumt hat, aber ich will wenigstens das verhindern, was ich durch Aufpassen verhindern kann.
Was ich zum Beispiel überhaupt nicht verstehe ist, dass manche Mütter bei uns im Turnen die Kinder völlig alleine turnen lassen, mit zwei oder zweieinviertel Jahren. Klar, manche sind so sicher, dass sie locker alleine ne Bank auf einen Kasten hochlaufen, aber kann man nicht wenigstens nebenher gehen? Muss man "Kaffeeklatsch" auf dem Boden halten und die Kinder machen was sie wollen? Was ist denn, wenn ein Zweijähriger mal von einem hohen Kasten fällt?? Da kann sonst was passieren. Meiner darf auch versuchen die Bank alleine hochzukommen. Er soll es ja auch üben, aber meine Hände sind drunter, bereit ihn aufzufangen und manchmal wars auch gut so.

Lg