ich habe angst dass meine mädels sich bei uns nie zu hause fühlen

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Hier könnet ihr euch gegenseitig Rat und Unterstützung geben. Lest gern auch in unserem Magazin nach. 

Beitrag von aubergine 03.04.11 - 23:41 Uhr

...meine beiden sind jetzt 2,5 wochen alt (31. ssw woche geboren) und müssen noch ca 4 wo in der klinik bleiben....

jedes mal wenn ich nach hause fahre zerreißt es mir das herz....

vorallem werden sie von tag zu tag fitter, hören schon die stimmen und folgen den stimmen....

ich habe jetzt total angst dass sie sich wenn wir endlich nach hause dürfen sie sich hier nicht zu hause fühlen und die schwestern vermissen, ich bemühe mich fast jeden tag von halb zehn bis halb 6 rum in der klinik zu sein, aber mien mann und mein sohn wollen mich auch mal sehen...

ich habe total ansgt dass sie sich nur im krankenhaus wohl fühlen udn zu sehr den schwestern eine bindung aufbauen !!!?!?!

hat jemand erfahrung damit??

Beitrag von montana82 04.04.11 - 00:34 Uhr

Hallo,


Mache Dir keine Gedanken! Ich denke nicht, dass es möglich ist, zu den Schwestern einbe Bindung aufzubauen. Zu einem sind es ja immer verschieden und zu anderem, haben sie die Kleinen nie länger auf dem Arm wie nötig. Ich denke, du bist die Person, die sie die meiste Zeit auf dem Arm hat. Außerdem erkennen die Kleinen ihre Bezugspersonen am Geruch.

Deine Mädchen werden sich bestimmt zu Hause daheim fühlen, denn du bist ja da!

Unsere Maus wurde bei 33+6 geboren und war 3,5 Wochen in der Klinik.

Ich hatte mir ständig Gedanken gemacht, ob sie mich auch erkennt und merkt, dass ich ihre Mama bin. Mittlerweile ist sie 5,5 Monate alt. Sie ist ein Mama-Kind und lässt sich am besten auf meinem Arm beruhigen.
Ich denke auch, dass Stillen und das Schlafen in unserem Bett ihr gut getan haben. (sie schlief ca. 4,5 Monate bei mir und jetzt hole ich sie in zu mir, wenn sie nachts ihr Flasche haben möchte).

LG und alles alled Gute!

Anastasia mit Jasmin

Beitrag von junisonne10 04.04.11 - 01:03 Uhr

hi,meine kleine kam fast sieben wochen zu früh und seit dem 03.03 sind wir daheim. Hätten sie schon eine woche früher mit heim nehmen können,aber ich hatte noch einen arzttermin bei einem spezialisten 2 1/2 stunden von hier entfernt und da wollte ich sie nicht mitnehmen,wegen dem streß. Ich selbst wurde durch meine erkrankung auch erst am 01.03 entlassen. Nach ihrer geburt musste ich sogar mehrfach operiert wwerden und konnte so mehrere tage nicht bei ihr sein,bzw. wenn überhaut nur wenige stunden.

Ich hatte solche angst mit ihr heim zugehen. Dachte,dass sie mich schließlich kaum kennt und ob ich das alles schaffe...

Aber der tag,an dem wir sie nach hause holten war aufregend und schön! Hier angekommen hat sie gleich mal die flasche verlangt und danach haben wir gekuschelt und geknutscht. Es war und ist einfach unbeschreiblich. In der klinik hat sie sich beim trinken permanent verschluckt und getrunken wie eine irre,aber hier daheim, schon bei der ersten flasche, war sie so ruhig und hat so super getrunken.

Sie fremdelt kein stück,ganz im gegenteil,sie will viel auf den arm, ich darf kaum das zimmer verlassen,will kuscheln und immer "up to date" sein. Alles hört auf ihr kommando. Nachts muss sie im eigenen bett schlafen, aber ab 6 darf sie dann zu mir ins bett und du kannst die uhr nach stellen,punkt sechs quackt sie und beruhigt sich erst, wenn sie auf meinen arm mit mir schlafen darf. Man merkt richtig,dass sie die nähe und wärme braucht!

Also du siehst, ohne uns geht mal gar nichts. Wir haben sie unter unserem herzen getragen, uns kennen sie,dein herzschlag haben sie monatelang gehört und wenn sie auf deiner brust liegen,dann wird das vertraute geräusch sie beruhigen. Hab keine angst, sondern freu dich auf viele kuschelstunden,denn die kleinen haben viel nachzuholen und wir schließlich auch!

Beitrag von lamington 04.04.11 - 06:52 Uhr

Hallo!

Mach Dir keine Sorgen! Meine Zwillinge kamen 3 Monate zu früh und waren auch so lange noch im KKH. Da ich auch noch einen älteren aber noch kleinen Sohn habe konnte ich nach dem ersten Monat nur noch nen halben Tag bei ihnen sein, das hat mir das Herz zerissen aber es ging nicht anders.
Sicher müssen sie sich an ihr neues Zuhause dann gewöhnen aber ich denke nicht das sie die Schwestern vermissen werden.

LG

Kerstin

Beitrag von marta100 04.04.11 - 07:52 Uhr

#liebdrueck Deine Mäuse wissen genau, wer du bist!!! :-D

Mein neffe lag insgesamt (26 SSW) 13 Wochen auf der Frühchenstation, mene Schwester hatte auch noch einen Großen zuhause und die Zeit war schwierig.:-(

Aber der Kleine war vom ersten Moment an sofort zuhause!:-D

(Wenn er überhaupt irgendwas vermisst hat, dann höchstens die Geräusche der ganzen Piepsanlagen....;-) , aber zu wem er gehört, dass wissen die Mäuse sicher ganz genau!

Alles Gute für euch!

Beitrag von usajulie 04.04.11 - 08:17 Uhr

Hallo,
Hach neee, mach dich da mal nicht verrueckt.
Cenley(25+1) war 16 Wochen auf Intensiv und die meiste Zeit 150km weit entfernt(er wurde verlegt wegen zu schlechter Lunge.)

Und die Schwester die ihn dort meistens hatte hat ihn wirklich geliebt kann ich so sagen. Sie ist fuer mich auch eine Freundin geworden, wir haben noch kontakt.Sie hat ihn keineswegs nur auf dem Arm gehabt wenns noetig war.
Und ich selber konnte, da ich keinen Fuehrerschein hab und immer warten musste bis mein Mann von der Arbeit kam, ausser Wochenends nur nachts fuer 1-2 Stunden bei ihm sein.

Aaaaaber mein Sohn und ich sind ein Team vom ersten Tag an. Und er ist so ein tolles Kind, von Anfang an gewesen und trotz der langen Phase in der wir getrennt sein mussten und uns nur selten sehen,hoeren und spuehren konnten, haben wir eine sehr starke Bindung.

Ich denk sie wissen schon wo sie hingehoeren. Sie merken ja auch wer sie liebt.
Ich fuer meinen Teil war immer totaaaal froh das "seine" Krankenschwester fuer ihn da war und in ihn so verliebt war. Ich haette eher mit ner schwierigen Anfangsphase was die Bindung betrifft leben koennen als zu wissen dass ausser mir und meinem Mann(und wir waren ja nur kurz da) ihn keiner liebt und er wirklich nur ein "Patient" ist.
Ich denke Anja(so heisst die Schwester) hat dazu beigtragen dass er so ein tolles, liebes, lebensfrohes, crazy :-p Kind ist.
Dem man ansieht wie sehr er schon immer geliebt wurde und der das auch weitergeben moechte.

Allerdings gibts auch Kinder die nicht so eine Bindung zu den Eltern haben, dass denke ich liegt aber nicht an dem KH aufenthalt oder weil sie nicht merken dass man sie liebt. Manche sind einfach so, ich denk das ist eine Charaktersache. Oft legt es sich auch wieder. Kinder veraendern sich ja eh staendig und auch das aendert sich meistens.

Liebste Gruesschen
Julie


Beitrag von svejuma 04.04.11 - 08:37 Uhr

Hihi,

mach Dir keinen Stress...
ich hatte genau die gleiche Angst wie Du. Nur das Matti ja sogar 4 Monate im KH lag.
Aber unser Kind weiss genau, wer seine Mama ist und wer Papa ist.
(Mein kleines Mamakind!! :-p)
Das klappt ganz sicher!!

LG
Julia

Beitrag von hsi 04.04.11 - 15:29 Uhr

Hallo,

bei uns im KH findet einmal im Monat ein Frühchen-Treffen statt wo auch eine Psychologin dabei ist und die Psychologin hat uns erklärt, das die Kinder das Urvertauen erst Entwickeln wenn wir sie mit nach Hause nehmen, also wenn sie eigentlich zur Welt gekommen wären. Weil vorher haben sie sooo viel zu tun alles anderen zu lernen. Aber ich kenne die angst, mein Sohn wird noch knapp 8 Wochen in der Klinik sein! Am Mittwoch ist der Süße schon 5 Wochen alt.
Aber momentan stecke ich in einem Tiefen Loch, könnte nur heulen weil ich den Kleinen gerne hier hätte, er fehlt mir und hier steht schon fast alles bereit für ihn! Aber es sind noch 2 Monate die er im KH bleiben muss!

Lg,
Hsiuying + May-Ling 4 J. & Nick 3 J. mit Tim 1 M.

Beitrag von minkabilly 04.04.11 - 15:31 Uhr

Da kann ich dich beruhigen, Lara war 5 1/2 Monate in der Klinik und sie ist super zuhause angekommen und fühlt sich hier pudelwohl ;-)

Beitrag von fruehchenomi 04.04.11 - 18:08 Uhr

Du machst Dir vollkommen unnütz Sorgen und Gedanken. Deine Mäuse wissen sehr gut, wer sie im Arm hat.
Enkelschatz Leonie lag 3 Monate im Krankenhaus und ist ein Mamakind hoch drei :-p
Die Schwestern haben garnicht so lange Zeit, sich um jedes Kind zu kümmern, auch wenn sie lieb zu denen sind.
Aber die Kleinen kennen Dich, Deinen Herzschlag, Deine Stimme nicht erst seit der Geburt, sondern schon viel länger. Wichtig ist eben, viel reden. Meine Tochter hat Leonie sogar vorgelesen, ich glaube, die hat sich manchmal gedacht, ogott die quatscht mir noch ein Ohr ab #rofl
Ich glaube, deswegen schnattert sie heute auch soviel.
Nee nee freu Dich ruhig aufs Heimkommen, das wird schon alles.
LG von Moni

Beitrag von dingens 04.04.11 - 21:41 Uhr

Babies können schon vier Stunden nach der Geburt das Gesicht ihrer Mutter von dem anderer unterscheiden;-)


#liebdrueck

Beitrag von arkangel 04.04.11 - 22:30 Uhr

ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschliessen. 27 + 2 und 2 1/2 Monate KH!!! ich war jeden Tag da. gut ich hatte keinen Grossen daheim, aber ehrlich, die merken das total. Die kennen Deine Stimme aus dem Bauch Deinen Geruch und alles. und bestimmt, wenn du mal die Schwestern fragst, werden die Mäuse schon unruhig, wenn du mal nicht pünktlich kommst.
"Du du MAMA!" :-p


Bitte bitte glaub mir, Du tust Dein allerbestes. Ich habe Kinder auf der Intensiv liegen sehen wo die eigene Mama vielleicht einmal die Woche für 20 min da war. also mach dir keine sorgen BITTE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Deine Mäuse werden schon an deiner Ruhe, wenn alle zu Hause sind, merken das sie zu Hause sind.

Ich bin stolz auf dich. Du machst das super!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ehrlich!!!!!


Ganz liebe Grüsse

Arkangel#liebdrueck

Beitrag von aubergine 05.04.11 - 07:58 Uhr

danke für die lieben worte!!!

ja manchmal sind ie sogar schon wach wenn ich komme....und sie folgen auch meiner stimme mit den augen....aber ich habe einfachangst dass nicht genügend bnidung jetzt aufgebaut werden kann weil ich sie ja immer dirt lassen muss...

aber den schlimmsten teil haben wir schon geschafft, das weiß ich auch....beide mädels sind nun auf 8 mahlzeiten umgestellt und trinken die hälfte davon aus der flasche und brust.... und in 2 tagen liegt unsere kleine auch im wärmebettchen und dann heißt es arsch zusammenkneifen und die letzten wochen aussitzen.....

danke!!

Beitrag von susa31 05.04.11 - 09:05 Uhr

das beste, was ich nach der geburt meines sohnes gemacht habe, war alle bücher in die ecke zu schmeißen, die mir was vom bindungsaufbau in den ersten minuten nach der geburt erzählen wollten. mein kleiner war ganze drei sekunden bei mir, dann kam er auf die intensiv, wo ich ihn erst stunden später ganz kurz sehen konnte. und dann gings mir wie jeder frühchenmama; ich war tagsüber ein paar stunden da und bin jeden abend heulend nach hause gefahren und habe mich gefragt, was ich meinem kind antue. heute ist er fast zwei und das glücklichste, zufriedenste kind, das ich mir vorstellen kann. seine bindung an seinen papa und mich ist so eng wie bei allen anderen kindern, die einen normalen start hatten.
mach dir keinen kopf - in ein paar monaten wünschst du dir, die mäuse würden mal für eine stunde ein bisschen weniger an mamas rockzipfel hängen. ;-)