Hilfe meine Tochter nervt!!!!

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von angelsgarden 04.04.11 - 08:22 Uhr

Hallo! Gott sei dank habe ich schon weiter unten Postings gesehen, denen es ähnlich geht. Allerdings ist meine Tochter erst zehn.
Hat aber schon volle Behaarung und Brustwachstum :-(
Und anscheinend fällt die Hälfte ihres Gehirnes aus.
Das geht jetzt seit einem Jahr. Sie macht nichts, aber auch wirklich nichts was man ihr sagt. Sie ist sowas von vergesslich, Hygiene gleich null.
Es sind so viele Kleinigkeiten. Ich hoffe, dass sich das alles wieder von alleine gibt. Da ich aber alleinerziehend bin und noch nen Kleinen von zwei Jahren habe und im Haus wirklich ales alleine machen muss, ist es manchmal ganz schön nerven zerreibend.
Ich weiß aber, dass ich mit motzen und schimpfen, überhaupt nicht weiterkomme. Ich sage mir auch immerwieder...trage es mit Fassung und Humor. Klapt nur leider nicht.
Ich bitte Euch um viele Tipps, wie ich damit entspannt Umgehen kann.
Bitte erzählt mir, wie ihr das so Handhabt, was ihr Euch da so sagt.

Lg Saskia

Beitrag von manavgat 04.04.11 - 11:13 Uhr

und im Haus wirklich ales alleine machen muss,


Aha. Musst Du das?



Wenn Du jetzt nicht durchgreifst, dann tanzt sie Dir spätestens mit 13 auf dem Kopf rum.


Mach einen Plan mit festen Aufgaben. Wenn sie ihre Aufgaben nicht erfüllt, dann gibt es

kein Taschengeld

kein Fernsehen

keinen Service (Küche bleibt kalt)

keine Fahrtdienste

kein Eisessen mit Mama

usw.


Sag ihr nett und freundlich: wenn Du hier nichts machst, dann habe ich für die Sachen die Du brauchst, keine Zeit/kein Geld.

Gruß

Manavgat

Beitrag von angelsgarden 04.04.11 - 12:23 Uhr

Hi!
Wie schön dass du hier auch bist. Hast mir auch schon öfter tips gegeben zwecks Uterhalt. Waren super.
Sie tanzt mir bereits auf der Nase rum. Vieles merke ich glaube ich nicht.
Ich bin auch ein totales weichei und lass mich immerwieder rumkriegen.
Aber ich werde das mal so versuchen.
Sie ist das ganze WE bei einer Freundin und sobald sie zu hause ist, Gesicht ziehen und sie sei ja so kaputt und ihr ginge es ja gar nicht und gut und sie könne ja gar nichts machen. OMG...

Lg Saskia

Beitrag von trollmama 07.04.11 - 23:12 Uhr

>>Ich bin auch ein totales weichei und lass mich immerwieder rumkriegen.<<

Ich denke eher, daß Du den Konflikt scheust. Es ist einfacher ständig nachzugeben (und auch *sorry* bequemer), als der Tochter die Stirn zu bieten.
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von darkangel70 14.04.11 - 19:13 Uhr

mh würde bei meiner Tochter nichts nützen. Sie interessieren Strafen nicht. wird dann einfach ausgessen. und wenn sie nur ein buch hat zum lesen und keine weiteren medien. dann ist es eben so, dann schläft sie halt den ganzen tag und warte bis die strafe vorbei ist..ich finde es ganz schwer an teenis ranzukommen, sie irgendwo zu treffen, ist so schwer..glaube denen ist alles egal. bin auch noch auf der suche nach rat wegen meiner tochter..naja..anscheind muss ich es aussitzen.

Beitrag von merdl 04.04.11 - 11:49 Uhr

Ich kann mit dir fühlen allerdings ist meine schon 15 und seit 12 steckt sie da drin. ich kann sagen was ich will, es muss alles immer gerechtfertigt werden, es kommen ausreden, gemotze, blöde kommentare..nix hilft..egal mit was ich sie dann bestrafe. das problem dabei ist..der kleine ( 6) muss sich an regeln halten usw und ich bekomme mit meinem partner ärger weil er das nicht einsieht das die grosse das dann einfach nicht muss oder nicht will.

mir fehlt da auch ein rat leider
viel glück und starke nerven

Beitrag von angelsgarden 04.04.11 - 12:25 Uhr

Danke!!!

wünsche ich dir auch :-)

Beitrag von masinik 04.04.11 - 13:47 Uhr

Hallo - meine auch!!!!!!!!

Denn - mit 10 weiß man ja alles besser, hat immer das letzte Wort, ist sofort eingeschnappt und das Lieblingswort ist: Is so!!! (= das ist so, aber mehr geplärrt als gesagt)

Halt die Ohren steif!!!

Bei meinem Sohn (jetzt 16) gab es auch eine Phase in der duschen fast tödlich war, jetzt wäre ich froh er würde auch mal auf das duschen verzichten#augen

lg masinik#winke

Beitrag von jazzbassist 04.04.11 - 19:35 Uhr

Bei uns ist das eher ein reines geben und nehmen. So »pflegeleichter« unser Sohn im Alltag ist, desto großzügiger können wir Eltern, was z.B. Grenzen, Regeln o.ä. angeht, im Alltag einfach sein. Also unser Kurzer hat da durchaus eine Motivation, seinen Eltern nicht täglich mit der Pubertät auf dem Keks zu gehen. Klappt zwar auch nicht immer; ich denke - dass gehört zu dieser Phase einfach dazu, dass die ab und an mal unausstehlich sein müssen; aber, diese kurzen Phasen kann man dann ziemlich leicht mit Fassung und Humor nehmen - denn, man sieht ja, dass es im Alltag eigentlich funktioniert. Welche Motivation hat ihre Tochter denn, im Alltag ausnahmsweise mal das zu tun, was sie gerne hätten?

Das mit der Hygiene - da würde ich eine 10-Jährige einfach ins kalte Wasser springen lassen, wenn Erklärungen da nicht mehr helfen. Irgendwann wird da ein Junge schon »ihhh, die stinkt« sagen, und, bei den meisten Mädchen hat das dann einen sehr prägende Wirkung. Klappt bei Jungs genau so gut :-p. Was die Vergesslichkeit angeht, so würde ich mir einfach einreden, dass das ihr Problem ist. Wenn es irgendwelche wichtigen Termine o.ä. sind, würde ich mir am Tag vorher einfach ihr Handy geben lassen und den Termin dort mit Weckfunktion eingeben. Und - wenn die ihre Jacke bei der besten Freundin vergessen hat; kein Problem - kann sie doch nochmals hinfahren und die Jacke holen.

Motzen, Schimpfen etc. haben wir im Alltag auch schon seit sehr sehr langer Zeit aufgegeben. Bei Sachen, die uns täglich auf den Keks gegangen sind, haben wir mit unserem Sohn einfach eine klare Absprache getroffen, z.B. was bis wann gemacht werden muss. Und zu dieser Absprache hat dann auch gehört, welche Konsequenz eintritt, wenn z.B. das Fahrrad ab einer gewissen Uhrzeit noch immer im Vorgarten liegt. Sie müssen hier nur was finden, wo sie dann nicht mehr direkt in die Konfrontation mit einem Teeny gehen müssen. Notfalls - machen sie es ungefragt selbst (so müssen sie da erst gar nicht hinterherrennen und motzen) und vereinbaren da einfach irgendeine erfundene Konsequenz/Strafe o.ä. Andersrum funktioniert es natürlich auch, wenn sie hier einfach mit einer positiven Verstärkung arbeiten, wenn diese Sachen (ungefragt und selbstständig) getan werden. Das hilft der Eltern-Teenie-Beziehung wesentlich mehr als drakonische Strafen. Denn ich denke, solche Machtkämpfe sind durchaus ein Beziehungsproblem, und, die kann man drakonischen Strafen auch recht gut noch verschlimmern.

Ich würde mir einfach mal am Abend bei einem schönen Glas Rotwein alle Punkte aufschreiben, wie ihnen gerade so bei Ihrer Tochter negativ aufstoßen. Geben Sie diesen einzelnen Punkten eine Priorität: Was wäre einfach nur schön, wenn es besser klappen würde; welcher Punkt ist ihnen wirklich wichtig. Und, dann würde ich mir für diese wichtigsten Punkte überlegen, wie man jeden einzelnen davon am effektivsten und fairsten lösen kann - ohne hier täglich in eine Konfrontation gehen zu müssen. Versuchen Sie nicht alle Punkte auf einmal anzugehen, sondern, einen nach den Anderen. Die Pubertät ihrer Tochter dauert nämlich noch ein paar Jahre - sie haben da also viel Zeit und müssen nicht alles von heute auf morgen schaffen. Wenn Sie so die ersten 2-3 »Hammerpunkte« mehr oder minder eliminiert haben, werden sie plötzlich feststellen, dass es plötzlich viel viel besser läuft. Denn viele anderen Punkte sind oftmals nur irgendwelche »Folgeerscheinungen«, weil der Alltag ohnehin schon nicht stressfrei läuft. Und, wenn eine 10-Jährige dann mal ihren Schulrucksack vergisst, ist dass plötzlich auch kein Weltuntergang mehr.

Was die Arbeit im Haushalt angeht; sofern Sie das alleine nicht schaffen, eine 10-Jährige kann ihnen da sicherlich das ein oder andere abnehmen. Sie müssen eigentlich nur die Frage beantworten: Warum sollte Ihre Tochter ihnen - ohne zu nörgeln - helfen wollen?

Beitrag von angelsgarden 05.04.11 - 19:27 Uhr

Ja, super vielen Dank! Erst mal für die Zeit, die Sie sich hier nehmen und dann für die tollen Tipps. Ich denke, ich sollte tatsächlich vielleicht mal wieder ein Gläschen Rotwein trinken. Habe ich schon ewig nicht :-)
Und alles mal aufschreiben und in Ruhe überdenken.
Sie muss gar nicht im Haushalt helfen. Sie soll vorallem lernen, dass wenn Sie sich was zu Essen macht, es auch wieder sauber zu machen. Z.b., die geschälte Apfelschale auch wegwerfen. Ihren Teller selber wegstellen usw.
Mal gucken was dabei rauskommt. Vielleicht braucht sie es auch einfach mal schriftlich.
Lg

Beitrag von babybaer4 04.04.11 - 22:26 Uhr

Hallo,

meine Tochter 10j macht das gleiche mit uns.Regeln was ist das???
Das halbe Hirn selber nutzen geht in der Regel auch nicht.Wir kommen uns vor wie so ein Feldwebel.
Hast du das schon gemacht?Hast du es jetzt gemacht?Anna jetzt!
Schulisch ist es besonders schlimm.Lernen ist eine absolute verpönnte Sache und dort haben wir jetzt feststellen müssen sie hat eindeutig die Macht übernommen
Den ganzen Tag verbringen wir eigendlich damit ,sie zu kontrollieren ,das sie es endlich macht und unser 5j bleibt auf der Strecke.
Mein Mann und ich sind an unsere Grenzen gestoßen und haben uns wieder einmal an den Tisch gesetzt wie wir es ändern.
Unser neuster Versuch wird sein,das wir eine bestimmte Zeit zur Verfügung stehen um ihr bei Fragen der Hausaufgaben zu helfen .
Ist die Zeit um ,machen wir unser Programm und es liegt an ihr ob sie mitmachen kann oder darf.
Waschen tut sie sich Gott sei dank schon.Jedesmal wenn sie sich wie ein Clown schminkt und wir sie lachend ins Bad schicken.
Ja ,ich wünsche meiner Tochter ,wenn sie alt genug ist ,eine Tochter wie sie es ist#schein.Ach dann finde ich meinen Humor wieder #rofl


Lg Sabine

Beitrag von starshine 05.04.11 - 11:18 Uhr

Klare Pläne machen. Zur Unterstützung haben meine kids jeweils eine Schiefertafel an der Zimmertüre. Da schreibe ich ihren "Wochenplan" punkto Hygiene und Aufräumen, Hund ausführen etc. drauf. Wenn es nicht geklappt hat, dann besprechen wir das.

Mit Strafen arbeite ich generell nicht und wir kommen mehr oder weniger gut zurecht so :-)

Ich bin auch alleinerziehend und meine kids sind 9 und 13. Keine tanzt mir auf dem Kopf herum und trotzdem musste ich noch nie Taschengeld kürzen oder ähnliche Strafen anwenden.

Beitrag von angelsgarden 05.04.11 - 20:21 Uhr

Huhu, kannst du mir das mal näher beschreiben, wie du das machst?
Ihr setzt Euch hin und klärt, wieso es nicht funktioniert hat und dann...????
Danke :-)

Beitrag von starshine 06.04.11 - 11:52 Uhr

Ich erkläre ihnen dann, dass ich auch auf manche Dinge keine Lust habe, sie aber mache, damit wir hier alle stressfrei zusammen leben können. Z.B. habe ich manchmal keine Lust zur Arbeit zu gehen, aber dann hätten wir kein Geld.

Oder ich mache ihnen klar, dass ich nicht voll arbeiten gehen kann, wenn sie zuhause nicht mithelfen, weil es dann einfach zu viel wird. Ich kann nicht an 2 Orten gleichzeitig sein und wenn sie einen Hund wollen (und das wollten sie), dann muss der halt auch rausgehen.

Es gibt aber keine Aufgaben, die nur die Kinder erledigen. Wir teilen uns auch den Hund und jeder trägt seinen Anteil bei, auch ich. Wir rechnen nicht auf nach dem Motto jeder muss 3 Mal mit dem Hund raus, denn ich will nicht, dass meine Kinder nur nach Plan mit helfen. Wir machen das eher nach "Gutdünken". Wenn es bei mir stressiger ist, dann müssen die kids auch mehr ran. Wenn die kids aber nächste Woche z.B. Ferien haben, dann fällt für mich der Hund ganz weg, denn ich habe keine Ferien.

ist schwierig zu erklären.... ich versuche es über "Gleichberechtigung". Ich finde das immer so erschreckend, wenn Kinder in einem Belohnungs-/Bestrafungssystem aufwachsen. Das gibt es bei uns nicht. Ich versuche eher klar zu machen, was die Auswirkungen ihres Handelns sind und dass man so leben sollte, dass es eben für alle stimmt und nicht damit man eine Belohnung bekommt oder eine Strafe vermeidet.

Ein System steckt da bei mir nicht dahinter, ich mache das eher nach Bauchgefühl und versuche meine kids dort abzuholen wo sie gerade stehen. Und wenn ich sie manchmal bisserl verwöhne, dann weiss ich, dass da dann auch ganz viel zurück kommt :-) Aber das kommt dann nicht zurück weil es auf einem Plan steht oder weil man sich dabei 1 Euro verdienen kann :-)) Ich erzähle meinen Kindern aber auch, wie es mir mit ihren Handlungen oder auch in der Firma z.B. geht. Was andere Menschen so alles machen und wie man (ich) sich dabei fühlt. Sie sollen ja lernen auch ihr eigenes Tun einzuordnen.

Hmm... hört sich wohl alles etwas wirr an!!! Aber es funktioniert und hat auch funktioniert als sie noch klein waren. Kinder verstehen die Wahrheit immer am besten. Und heute kommen manchmal auch Kommentare von meiner grossen: Tja, so ist das halt wenn man Kinder hat! *lol* Darauf antworte ich dann immer: ich warte auf den Moment, in dem auch Du Kinder hast und werde Dich dann an diesen Satz erinnern!

Sind wir doch ehrlich: so lange dauert die Zeit doch gar nicht, bis sie nicht mehr so viel zuhause sind und ihre eigenen Wege gehen. Diese Zeit möchte ich nicht mit Strafen verbringen! Das Leben wird von ihnen früh genug abfordern was alles getan werden muss :-)

Beitrag von happy1520 05.04.11 - 15:46 Uhr

Hallo, ich denke dem wird jetzt schon schwer beizukommen sein. Du hast wohl schlicht und einfach was in der Erziehung verpasst. Hast ihr, aus Zeitmangel oder wie auch immer, zu oft nachgegeben. Ich für meinen Teil kann nicht verstehen wie ein Kind so unhygienisch sein kann das es sich nicht duscht oder wäscht. Das sind doch Grundsätze der Erziehung, die fangen beim Kleinkindalter an. Bei uns kommen da gar keine Diskussionen auf. Wenn abends Zeit ist sich fürs Bett fertigzumachen, fängt das mit dem Duschen an und hört beim Zähneputzen im Schlafanzug auf. Punkt!
Ich will auch nicht behaupten das unsere Kinder nicht mal den Aufstand proben. Da wird auch schonmal gestöhnt und gemault, aber der Ton macht die Musik. Respektlosigkeit oder Schimpfwörter hör ich da keine. Würden sich die Kinder nicht trauen. Wir sind die Eltern! Unsere Kinder wissen ganz genau was sie wann sagen dürfen und zu wem.
Das ich alles mehrmals sagen muss bis es erledigt wird ist allerdings auch bei uns ein Thema. Genauso wie das liegenlassen von Klamotten oder Spielzeug. Ich sag´s meistens 2x im Guten und beim dritten Mal ändern sich Lautstärke und Stimmlage. Das zieht dann meistens#schein. Wenn nicht...überhör ich dann auch wenn die Kinder was von mir wollen.
Wir kommen ganz gut klar bei uns. Ich bin echt froh, denn was man hier manchmal liest, da sträuben sich mir die Nackenhaare.
Vielleicht liegt es schlicht und einfach auch an den Genen;-)
Zur TE möcht ich noch sagen...probier es mit Konsequenz ehe es zu spät ist! Wenn deine Tochter mal 13 ist und in die Pubertät kommt, ist es ganz vorbei. Und mach dich, trotz Zeitmangel, ab und zu für deine Tochter frei.

LG Olivia

Beitrag von angelsgarden 05.04.11 - 20:31 Uhr

Also erstmal Herzlichen Glückwunsch ! Scheinst ja ne Heilige zu sein ;-)
Volle Behaarung, Brustwachstum...meiner Meinung nach ist sie bereits in der Pubertät. Mal gucken wie es ist, wenn Deine Kinder erstmal in die Pubertät kommen :-)
Bis vor ca. einem Jahr, war meine Tochter noch ein Engel und hat alles brav gemacht.

LG Saskia

Beitrag von happy1520 06.04.11 - 20:34 Uhr

Nö, heilig bin ich nicht..konsequent allerdings schon. Meine Kinder wissen wo ihre Grenzen sind. Und deine Tochter ist 10, meine sind 9 und 11.
Will mir auch gar nicht anmaßen zu behaupten das meine Erziehung die einzig Richtige ist. Aber sie funktioniert...bis jetzt:-p

LG Olivia

Beitrag von angelsgarden 07.04.11 - 07:38 Uhr

:-p

Beitrag von darkangel70 14.04.11 - 19:16 Uhr

"Sie macht nichts, aber auch wirklich nichts was man ihr sagt. Sie ist sowas von vergesslich, Hygiene gleich null. "

oh ja..wie ich das kenne und meine ist 15, wir bald 16. Das mit der Hygiene, wie lange bete ich ihr das schon vor...ich weiß gar nicht...aber sie begreift es nicht. Und vergesslich...ich glaube das ist nur ne Masche, nur ne Ausrede weil sie nichts zugeben können. Ich höre das laufen..hab ich vergessen...sorry....aber so vergesslich sind die nicht..Denn wenn es um Sachen geht, die nur sie betreffen, da sind sie nämlich ganz und gar nicht vergesslich..

Denke man muss es aussitzen, die Zeit, das Alter. Habe jedenfalls auch Probleme mit meiner Tochter und alles mögliche versucht. Man kommt sich vor wie ein Clown und der Teenie denkt, "na was versucht die Alte nun wieder"

Beitrag von jasahe 14.04.11 - 21:37 Uhr

Mein Sohn wird 12, keine Ahnung wie wir das machen. Wir reden und reden und reden. Und erklären alles damit, dass wir eine Familie sind, zusammenhalten und das ganze System nur funktioniert, wenn es aus Geben und Nehmen besteht. Er hilft, wenn man ihn bittet, manchmal bietet er Hilfe selbst an. Es gibt eine Sache, die ich aufgegeben habe; ich glaube nicht, dass er im jetzigen Zustand fähig ist, außer Schule (denn da klappt es perfekt) an die Aufgaben selbst zu denken. Nach monatelangem Streit, weil ich erwartet habe, dass er von selbst duscht, die Zahnspange trägt, den Sondermüll runterbringt, habe ich aufgegeben und erinnere ihn einfach dran. Ich habe keine Lust, stänsig mit ihm zu streiten. Die zweite und eigentlich einzige Sache, die zwischen uns Konflikte auslöst, ist sein Ton. Diese ständig genervte Tonlage raubt mir den letzten Nerv. Aber auch das steh ich durch.