Schreck pur

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von netti73 04.04.11 - 08:55 Uhr

Hallo,

ich habe eine Tochter die im Juni 15 Jahre alt wird und eine Tochter die im Juni 4 wird. Wir haben 7 Jahre gebraucht bis ich zum zweiten Mal schwanger wurde. Dann habe ich in der Schwangerschaft einen massiven Schwangerschaftsdiabetes entwickelt und ziemlich viel Insulin gespritzt, somit war klar das neben Platz und finanziellen Aspekten auch die gesundlichen Probleme ein drittes Kind ausschließen.
Jetzt hatte ich im Januar wieder so einen unregelmäßigen Zyklus und im Februar auch. Wir haben in den letzten Wochen einmal! (ich weiß das reicht aus ) sexuellen Kontakt gehabt. Jetzt wartete ich auf meine Periode, als diese ausblieb ließ ich von meiner Chefin (Internistin) einen Ultraschall machen und sie stellte eine Ovarialzyste fest und meinte ich soll das gynäkologisch abklären lassen. Jetzt war ich am Samstag beim Gyn und sie fand die Zyste sagte das die Schleimhaut hoch aufgebaut ist und das es schon mal sein könne das so eine Zyste alles durcheinander bringt. Sie wolle zur Sicherheit aber einen Schwangerschaftstest machen. Für mich war das bis dahin eigentlich gar kein Thema, da dies eine Mal für mich in einer völlig unbedenklichen Zeit stattfand.
Der Test war positiv! Ich weiß gar nicht mehr wie ich nach Hause gekommen bin, ich bin völlig fertig. Eine Abtreibung kommt für mich nicht in Frage!! Allerdings habe ich furchtbare Angst das die Schwangerschaft wieder genauso schwierig wird, wie die zweite. Hat jemand hierzu Erfahrungen?

Beitrag von ungeheuerlich 04.04.11 - 09:56 Uhr

Hallo,

geht es Dir jetzt um Diabetes den Du wieder bekommen könntest?

So klang es nämlich in Deinem Post.

Mein Mann hat Diabetes Typ 1 und muß sich jeden Tag um die 6 mal spritzen und das den Rest seines Lebens.

Also von einer Schwangerschaftsdiabetes würde ich das nun wirklich nicht abhängig machen. Oder welche Bedenken hast Du?

LG

Kerstin

Beitrag von netti73 04.04.11 - 10:38 Uhr

Ja, in erster Linie habe ich schon Angst wegen des eventuell erneut auftretenden Gestationsdiabetes.
Verständlicherweise ist das für dich (so lese ich das zumindest) kein Schrecken, da du das Procedere ja von deinen Mann kennst.
Für mich ist das jetzt etwas anders, der Diabetologe der mich in der Schwangerschaft betreute sagte damals das mit abgelaufenen Geburtsvorgang eigentlich alles ausgestanden sei. Bei mir waren die Werte leider noch eine ganze Zeit schlecht und wurden erst besser als ich Gewicht reduzierte. Ich habe halt die Angst das sich das ganze jetzt manifestieren könnte.
Im Moment purzeln bei mir halt alle Gedanken durcheinander, ist jetzt einfach noch so frisch und überraschend das ich völlig überfordert bin!

Liebe Grüße Annette:-)

Beitrag von reethi 04.04.11 - 11:52 Uhr

Hallo!

Spontan fällt mir dazu ein: was für ein Glückstreffer... :-)
Ich bin in keinster Weiste esoterisch angehaucht, aber wenn so etwas passiert was eigentlich unmöglich scheint-dann hat es auch einen Grund.

Ich kann Deine Ängste verstehen, wenn Deine letzte Schwangerschaft schwierig war. Und natürlich mache man sich dann auch Sorgen. Ich kann Dir nur von einer Freundin berichten. Sie hat in der ersten Schwangerschaft auch Diabetes bekommen und es war eine wirklich schwierige Zeit. Auch danach war es nicht einfach.
Jetzt ist sie mit dem zweiten Kind schwanger und es ist alles ganz anders. Sie ist kurz vor der Geburt und hat keine Diabetes bekommen und eine ganz unkomplizierte Schwangerschaft gehabt.

Ich wünsche Euch alles Gute!
Neddie

Beitrag von netti73 04.04.11 - 13:39 Uhr

Oh, vielen Dank für deine Antwort! Musste deine Freundin in der ersten Schwangerschaft auch Insulin spritzen und hat sie bis zur zweiten Schwangerschaft Gewicht reduziert? Für eine Antwort wäre ich echt dankbar!

Ganz liebe Grüße Annette

Beitrag von vanillekipferl75 04.04.11 - 21:19 Uhr

Hallo #winke

ehrlich gesagt beneide ich Dich ein bisschen um Deine Situation. Bei Dir ist es "nur" der Schwangerschaftsdiabetes.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber wir hätten soooooooo gerne, wenn unsere Maus, die jetzt fast 6 Monate alt ist, etwas älter ist, noch ein Kind, aber dieser Wunsch ist utopisch. #heul

Ich habe in der SS wieder eine Cervixinsuffizienz entwickelt (wie in der ersten schon, bei der wir aus diesem Grunde unseren Sohn kurz nach der Geburt in der 23. SSW verloren haben) und mußte insgesamt über 20 Wochen strengste Bettruhe einhalten. Davon viele Monate in der Klinik am Wehenhemmer.

Bei einer weiteren SS würde es aller Wahrscheinlichkeit wieder so sein und mit einem Kleinkind an unserer Seite nicht zu realisieren. Von der psychischen Belastung, die wir wahrscheinlich auch nicht mehr durchstehen könnten, mal zu schweigen.

Also würde ich gerne mit Dir tauschen und gerne die Spritzerei und das Diäthalten auf mich nehmen.

So ein Schwangerschaftsdiabetes ist doch in den Griff zu bekommen. Ich würde Dir raten, such Dir einen guten Diabetolgen und eine gute Ernährungsberatung von Anfang an. Es heißt doch nicht, daß Du wieder so etwas entwickelst, gerade wenn Du diszipliniert auf die Ernährung achtest.

Wünsche Dir viel Glück, daß Deine SS gut und Sorgenfrei verläuft

LG
Vanillekipferl

Beitrag von hoffnung2011 04.04.11 - 21:21 Uhr

ich verstehe deine Ängste vollkommen. Für Ängste existieren Psychologen, wenn man sie nicht im Griff haben sollte.

Ich lache laut und sage. herzlichen Glückwunsch, leibe zukünftige dreifache Mami!

Meine erste Tochter kam nach 7 jahren per künstliche befruchtung zur Welt. Da ich kein Es habe und mein Mann OAT III gab es auch kein Grund zur Verhütung. meine SS war die reinste Hölle, ich lag ununterbrochen von der 6ssw bis zur 35ssw im Bett, dav on 2 Monate im KH...

Jo, ich wollte keine Kids mehr, durftr auch nciht.

Ich glkaube am 10.4. ist das kind gezeugt worden..jo. Die zweite SS war komplett anders. Es endete zwar wieder im Trauma und wieder vorzeitig, es hatte aber nichts mit SS zu tun. ich habe auch keinen einzigen Tag gelegen..( na ja zum Schluss konnte ich nicht mehr...aus einem vollkomen anderem Grund)...

Jede SS ist anders.

Kriege deine Ängste in Griff...ich hatte die ganze Zeit eine Begleitung (psychologische)...

Kopf hoch, ein Wunder ist geschehen