Kennt ihr das?

Archiv des urbia-Forums Liebesleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Liebesleben

Ob Liebeslust oder Liebesfrust, ob erotische Freuden oder "technische" Probleme: Hier ist Platz für Fragen, Sorgen und Tipps. Für das Thema Verhütung gibt es ein eigenes Forum Verhütung.

Beitrag von grünschreiber 04.04.11 - 08:58 Uhr

Guten morgen,ich weiss auch nicht wie ich das sagen soll....ich fühl mich unten rum einfach sowas von häßlich...ich finde meine kleinen Scharmlippen zu groß schon Jahre lang.War vor kurzem beim Arzt deswegen.Er meinte wenn sie 4cm raus hängen würden könnte man operativ was machen.Und bei mir wären es nur 2cm.Man könnte zwar den zipfel abschneiden aber er würde es nicht beführworten und ich müsste auch erstmal jemand finden der das machen würde...Und ich war auch schon immer der Meinung das meine großen Scharmlippen auch komisch sind.Und das meinte der Arzt dann auch auf einmal.Die sind vor allem nach dem rasieren (sonst auch nur nicht ganz so schlimm) immer geschwollen empfindlich und haben überall so knubbel auch am Scheideneingang als wie wenn da überall so kugeln drin wären.Ich finde es sieht unmöglich aus.Kennt das jemand und kann ich bei den großen Scharmlippen irgendwas drauf schmieren.Mit den kleinen Scharmlippen das kann ich mir wohl abschmieren.Der Arzt meinte ich sollte das mehr pflegen könnte verhärtung der plattenepithelien sein.Ja toll aber was soll ich denn noch machen außer eincremen.

Naja vielleicht kennt das jemand und kann mir mal Tipps geben

Danke schonmal

Beitrag von dodo0405 04.04.11 - 09:14 Uhr

Wenn es dich stört, kannst du sie operieren lassen.

http://www.mybody.de/lexikon-schamlippenplastik.html

Beitrag von grünschreiber 04.04.11 - 09:20 Uhr

Ja der Arzt beführwortet das ja nicht.Und er denkt kein Arzt würde das durch führen weil es nicht sooooo ausgeprägt sei....Und wenn der Arzt das auch nicht beführwortet würd die Kosten schon gar nicht die Krankenkasse übernehmen und ich kann mir das so nicht leisten.

Beitrag von ??????? 04.04.11 - 13:18 Uhr

Ich denke die Krankenkasse wird das sowieso nur übernehmen, wenn du deswegen gesundheitliche Probleme hast.
Aus rein ästhetischen Gründen wirst du das wahrscheinlich selber finanzieren müssen.
Das dein Arzt das nicht befürwortet hat wahrscheinlich den Grund weil eben keine medizinische Notwendigkeit besteht.

Ehrlich gesagt habe ich mich noch nie so intensiv mit meinen Schamlippen auseinandergesetzt. Sie sind einfach da, stören nicht und mehr Beachtung (außer bei der normalen Körperhygiene) bekommen sie nicht von mir.
Die einzigen die denen wirklich Beachtung schenken sind mein Mann und meine Depiladora beim waxen. Und das ist das einzige was zählt finde ich :-)

Also lerne sie zu lieben, sie sind ein Teil von dir.

LG #winke

Beitrag von ayshe 04.04.11 - 13:29 Uhr

Sind dir denn alle Risiken eigentlich völlig egal?

Beitrag von binnurich 04.04.11 - 09:23 Uhr

ich kann das Problem nicht nachvollziehen - ohne www wäre ich nie auf die Idee gekommen, meine Vagina einem Vergleich zu unterziehen mit anderen - mit www hab ich es aber auch noch nicht getan - weshalb auch? Ich hatte nie den Eindruck, dass da ein Mann irgendwelche Probs damit hatte

ich glaube, ich würde mich auch nicht mit dem Arzt über die Schöneheit von Schamlippen unterhalten


aber wenn es dich stört.... kosmetische Operationen (die ich da für völlig sinnlos halte) sind doch möglich,

Beitrag von grünschreiber 04.04.11 - 09:34 Uhr

Wenn du eine schöne Scheide hast und es dich nicht stört ist doch schön.Und mich hat es als Kind schon immer gestört und da hatte ich von Intim ops und Vergleich hier und da und geschweige denn www nicht mal die geringste Ahnung ja...

Beitrag von binnurich 04.04.11 - 12:18 Uhr

genau... ist ja alles subjektiv ;-)

ich weiß nicht, ob ich eine schöne oder eine nicht so schöne habe, aber ich weiß, dass sie bisher noch jeden Mann geil gemacht hat und sie perfekt funktioniert, aber ich weiß, wenn einen was stört dann schaut man auch genauer hin und wird dadurch nicht zwangsweise zufriedener

Beitrag von ayshe 04.04.11 - 13:33 Uhr

Als Kind? #kratz

Ich will ja nichts sagen, aber kann es sein, daß du dich echt reinsteigerst?
Manche leiden auch als Kind unter einer großen Nase, unter O-Beinen, unter einem Leberfleck, ihrer Haarstruktur und allem möglichen.

Es gibt 1000 Sachen, sichtbare Sachen, die einen stören können.
Aber man sollte auch versuchen, sich so zu akzeptieren, wie man ist.

Und mal ehrlich, ich habe mir letztens mal Bilder von Modells und diversen Promidamen angesehen.
Perfekt sind sie auch nicht gerade, viele hatten echte Mankos, wenn man so will, viel wird zurechtschminkt usw.


Was wollen wir Menschen denn eigentlich?

Beitrag von mansojo 04.04.11 - 13:36 Uhr

du wusstest als kind wie deine scheide aussieht

und konntest einordnen das sie anders ist als andere???


da stimmt doch was nicht



bevor du an dir rumschneiden läßt horch in dir rein ob das wirklich dein problem ist

Beitrag von augenroll 04.04.11 - 09:32 Uhr

Am besten Du machst uns allen mal ein Foto, setzt es ins Netz und wenn wir es dann alle bildlich vor Augen haben können wir besser diskutieren.

Mensch, manche Leute haben Sorgen...

Freu Dich das Du gesund bist und alles funktioniert!

Beitrag von purpur100 04.04.11 - 11:03 Uhr

hier mein Tipp:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=38&tid=2969014

lies dir bitte die pdf-Datei durch.
#klee#klee

Beitrag von elofant 04.04.11 - 11:16 Uhr

Und was erzählste dann Deinen Freundinnen?

"Ich hab meine Schamlippen pimpen lassen?" #augen

Beitrag von .nashter. 04.04.11 - 11:18 Uhr

Mein Tipp: lerne deinen Körper lieber anzunehmen, als an ihm rumzuschnibbeln!
Wieso möchtest du deine Vagina operieren lassen? Wenn du keinen Partner hast, der das abstossend oder hässlich findet, dann lasse es doch einfach. Oder du denkst, dass du deswegen keinen abbekommst.
Wann schaut sich eine Frau schon ihre eigene Vagina so intensiv an?
Oder sitzt du regelmäßig mit einem Spiegel zwischen den Beinen und betrachtest dich?

Beitrag von OP 04.04.11 - 11:58 Uhr

Hey,

ich kann Dich gut verstehen.
Ich hab auch lange mit meinen zu langen, inneren Schamlippen zu kämpfen gehabt. Zum einen hatte ich dauernd wunde und entzündete Stellen durch Reibung und zum anderen sah es einfach schlimm aus, dass da so "tote Hautlappen" aus mir raus hingen.
Ich habe mich dann auf den OP-Tisch gelegt. Aufgrund der Entzündungen hat die Krankenkasse die Kosten dafür übernommen.
Es war sehr schmerzhaft und gab auch danach Wundheilungsprobleme, aber ich würde es immer wieder machen.


Viele Grüße

Beitrag von gretchens.armee 04.04.11 - 13:12 Uhr

Hallo,
ich finde es ganz ehrlich eine reichlich verkorkste Welt in der wir leben. Da werden u.a. auf dem afrikanischen Kontinent kleine Mädchen unter grauenhaftesten Bedingungen an ihren Genitalien verstümmelt und hier gibt es Frauen, die sich allen Ernstes Gedanken darüber machen, sich ihr funktionierendes Genital auf "schick" zurechtzustutzen ohne dass es eine medizinische Indikation dafür geben würde.
Ist mir auch schnurz, wenn ich jetzt den Moralapostel raushängen lasse.

Beitrag von .neo 04.04.11 - 13:17 Uhr

Die persönlichen Probleme oder Komplexe eines Menschen lassen sich doch nicht durch noch schlimmere Probleme vieler Menschen erklären/relativieren/schönreden.

Erinnert mich an Eltern, die ihren Kindern predigen, sie sollen den Teller leer essen, weil in Afrika die Kinder verhungen.

Die eigenen Probleme sind nun mal die relevanten.

Insofern habe ich volles Verständnis für die Threaderstellerin.

Beitrag von purpur100 04.04.11 - 13:23 Uhr

#kratz hhmmm

also hauptsache gut aussehen? So aussehen, wie man es für hübsch hält? (Egal, wie es zu dieser Ansicht jetzt kam).

Und eine Einschränkung der Funktionalität dafür in Kauf nehmen?

Gibt ja auch Jungs, die sich die Haltebänder am Penis durchtrennen lassen, weil dann ihr Dödel im Ruhezustand größer/länger wirkt. Dafür hat dann das Teil auch im errigierten Zustand keinen Widerstand mehr, spricht, Frau hat weit weniger Spaß damit.

Und das nur wegen der Optik?

Da klatsche ich mir doch mal gepflegt vor den Kopp #klatsch

Beitrag von .neo 04.04.11 - 13:35 Uhr

Nein, ich habe ja geschrieben "Insofern habe ich volles Verständnis für die Threaderstellerin". Also bezugnehmend auf die Vergleiche mit anderen.

Was die Einschränkung der Funktionalität angeht: Darauf habe ich mich ja gar nicht bezogen. Und da hast Du natürlich recht.

Also: Ästhetische Chirurgie ja, wenn ein so gravierendes (seelisches) Problem vorliegt, dass nichts anders hilft, um glücklich zu werden (eben auch keine Vergeiche mit beschnittenen Frauen in Afrika).

Beitrag von purpur100 04.04.11 - 13:46 Uhr

"Ästhetische Chirurgie ja, wenn ein so gravierendes (seelisches) Problem vorliegt, dass nichts anders hilft, um glücklich zu werden"

Na und genau diese Garantie kann dir eben kein Operateur geben. Es sei denn, der/diejenige, die sich operieren läßt, legt ausschließlich Wert auf Äußerlichkeiten. Dann könnte es mit dem glücklichenwerden vielleicht hinhauen.

Nein, keine Haarspaltereien, aber "beschnitten" bedeutet nunmal, das an etwas rumgeschnitten wird. Ob da nun die Klitoris selbst oder aber Nervenstränge, empfindsame Stellen etc. durchgeschnitten/weggeschnitten werden, macht für mich keinen Unterschied.

Schonmal darüber nachgedacht?

Beitrag von .neo 04.04.11 - 14:08 Uhr

Nachgedacht schon. Aber ich schreibe ja nicht alles auf, über das ich schon nachgedacht habe.

Aber ja, ich stimme Dir natürlich zu. Eine Garantie sollte eh nicht gegeben werden. Höchstens eine Empfehlung. Und die sollte von einem Psychotheapeuten, nicht von einem Chirurgen kommen.

Beitrag von gretchens.armee 04.04.11 - 13:35 Uhr

Man kann sich aber auch Probleme machen, wo gar keine sind. Und in Anbetracht der aufgezeigten Verhältnismäßigkeiten rangiert die Beschäftigung mit der Größe der Schamlippen für mich unter "Luxusproblemchen, die die Welt nicht braucht"- höchstens die Schönheitsindustrie, die wieder ein neues Geschäftsfeld eröffnet hat und so hübsch an den erzeugten Komplexen verdient... Oder bist du der Ansicht, man solle seine eigenen Unzulänglichkeitsgefühle besser nicht in Frage stellen? Wie will man dann vorankommen? In dem man alles mitmacht, jedem noch so kleinen Ideal nacheifert?

Beitrag von .neo 04.04.11 - 13:39 Uhr

"Man kann sich aber auch Probleme machen, wo gar keine sind."

Ich gehe ja von dem Fall aus, dass die Probleme schon da sind. Siehe auch meine Antwort an purpur100
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=3095407&pid=19603145&bid=38

"Oder bist du der Ansicht, man solle seine eigenen Unzulänglichkeitsgefühle besser nicht in Frage stellen? Wie will man dann vorankommen? "

Das habe ich jetzt nicht verstanden.

Beitrag von gretchens.armee 04.04.11 - 14:07 Uhr

Ich würde niemals jemanden den Rat geben, ein psychisches Problem durch ein eventuell viel größeres Problem zu substituieren, was noch viel schlimmere psychische Folgen haben kann: Nämlich Einbußen bei der sexuellen Funktionsfähigkeit.
Und ja...
Ich frage mich, was das für ein Mensch ist, der wirklich meint, er würde glücklicher, wenn er dieses Risiko in Kauf nimmt. Für mich hat das den Anschein einer viel tiefer liegenden Ursache, die durch hinterfragen eher zu erreichen ist als durch blindes Umsetzen einer fixen Idee wie dieser.

Beitrag von ayshe 04.04.11 - 13:41 Uhr

Der Trend zeigt sich jedenfalls schon. Echt erschreckend ist das.

  • 1
  • 2