Sollte sie (7 Monate) nachts lieber im eigenen Bettchen schlafen?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von nutellabraut 04.04.11 - 11:11 Uhr

Morgens schläft unsere Maus (7 Monate) allein in ihrem Bettchen, mittags machen wir meist zusammen Mittagsschlaf u. nachts schläft sie auch bei uns im BEtt in der Mitte... naja, langsam wirds schon ziemlich eng u. sie wacht auch schnell auf, wenn ich z.B. aufstehe... aber irgendwie ists auch schön, sie neben sich zu haben... #verliebt und mit dem Stillen nachts ists eben auch praktisch... u. ich seh eben gleich, was sie grad macht...
muss mir aber immer wieder von versch. Leuten anhören, dass es nicht gut sei dass sie immernoch bei uns schläft u. es so schwer abzugewöhnen wäre...
aber wann ist der richtige Zeitpunkt dafür?
Neulich wollt ichs abends einmal versuchen, dann hat sie eine Stunde in ihrem Bett geschlafen u. war danach aber wieder "top fit"... ;-)
Hab abends auch oft nicht mehr das nötige Durchhaltevermögen u. bin dann oft selbst zu bequem, sodass ich sie doch wieder mit in unser Bett nehme... ;-)
PS: In unserem Schlafzimmer ist nicht wirklich Platz für ein Bett für sie - sie müsste dann ganz allein in ihrem Zimmer schlafen... habe auch Angst, ich könnte sie nachts - trotz Babyphone- nicht hören oder es passiert ihr irgendwas... (hab ihr ins Bett als "Begrenzung" das Stillkissen gelegt u. hab da Angst, sie könnte drin ersticken oder so...)

Beitrag von nadja.1304 04.04.11 - 11:39 Uhr

Hi,

mit all deinen Überlegungen hast du dir doch deine Antwort schon selbst gegeben: Sie sollte zumindest vorerst noch bei euch bleiben. Nur ihr als Familie müsst euch damit wohlfühlen, ist doch egal, was die anderen sagen. Und ganz ehrlich, schon mal nen Teenager gesehen, der noch bei Mami und Papi in der Besucherritze pennt? Mein Freund und sein Bruder haben auch mit ihren Eltern im Familienbett geschlafen und sind irgendwann ausgezogen in ihr Bett. Darunter hat weder die Ehe der Eltern noch die Psyche der Kinder gelitten. ;-) Lasst euch nicht reinreden. Ach, und evtl. wäre ja noch ein Beistellbett eine Alternative, wenns bei euch zu eng wird.
LG Nadja mit Mikaela 9 Wochen

Beitrag von qrupa 04.04.11 - 14:23 Uhr

Solche Tipps komen doch in der Regel von Leuten die nie ein Familienbett hatten oder beschlossen haben wann ihre Kinder alt genug für's eigene Zimmer sind. Wenn es für dich in Ordnung ist solange zu warten bsi dein Kind von allein auszieht wird das in aller Regel ohne große Schwierigkeiten funktionieren. Das kann aber unter Umständen dauern bis es soweit ist. Unsere Tochter ist mit 2,5 Jahren ausgezogen. Von heut auf morgen wollte sie in ihrem Zimmer ins bett gebracht werden. Meist schläft sie dort durch oder will wenn sie wach wird dort wieder in den Schlaf begleitet werden, an wenigen Abenden will sie direkt bei uns schlafen oder kommt nachts zu uns rüber. Für uns ist das völlig ok so und das ist das einzige was zählt.

LG
qrupa

Beitrag von heifried 04.04.11 - 23:11 Uhr

Hallo,

das Familienbett - mein Lieblingsthema im Bekanntenkreis ;-)

Nur mal so...

Es ist noch gar nicht sooo lange her, dass es völlig üblich war, dass Kinder und Eltern in einem Zimmer geschlafen haben und sogar in einem Bett und sogar mit mehreren Kindern. Ging aus Platzgründen einfach auch nicht anders!

In Skandinavien und den Niederlanden (und in vielen anderen Ländern - auch westlichen) ist es normal, dass die Kinder im elterlichen Bett schlafen.

Nur hier wird das total verteufelt! Es sei furchtbar gefährlich für das Kind. Blödsinn! Kein Mensch erdrückt im Schlaf seinen Partner oder schlägt seinen Partner oder ähnliches - warum sollte man das also mit seinem Kind machen?! Wenn man keine Drogen nimmt oder Alkohol konsumiert, arbeitet das Gehirn völlig normal und sorgt dafür, dass so etwas nicht passiert! Das Gehirn sorgt i.ü. auch dafür, dass wir nicht aus dem Bett fallen!!! Und das klappt doch auch Nacht für Nacht, oder?!?

Ach ja, die Kinder bekommt man nicht mehr aus dem Schlafzimmer. Also ich kenne kein Kind über 14 Jahre, welches dauerhaft bei den Eltern schläft. Irgendwann will jedes Kind selbständig werden und fängt an, sich von den Eltern zu lösen.

Unser Sohn (3 Jahre) darf immer zu uns kommen, wenn er möchte - möchte er im Moment aber gar nicht. Unsere Tochter (9 Monate) liegt ab dem ersten nächtlichen Wachwerden bei uns in der Mitte. Ist doch super bequem - ich steh nur einmal auf und dann ist sie bei mir. Und wer weiß, vielleicht schläft sie sogar irgendwann mal durch...

Lass Dich nicht verrückt machen, am besten ist es so, wie Ihr Euch damit wohlfühlt!!

Liebe Grüße

#winke

Beitrag von klaerchen 05.04.11 - 21:30 Uhr

Naja, wenn dein Kind zwischen euch nicht mehr gut schläft, solltest du das schon beachten!
Blöd halt, dass ihr keinen Platz für ein eigenes Bett in eurem Zimmer habt.
Wie sieht es denn in dem Kinderzimmer aus? Könnt ihr da ein Bett für euch reinstellen?

Wir haben gemerkt, dass das Baby unruhig wurde bei uns im Bett. Also haben wir sie die erste Nachthälfte in ihr Bett gelegt und wenn wie wach wurde, haben wir sie zu uns geholt. Irgendwann habe ich sie dann nach dem Stillen wieder zurück gelegt und noch später haben wir auf dem Gästebett geschlafen. Als wir das Gefühl hatten, dass wir das im Griff haben, haben wir ihr ein eigenes Zimmer gegeben.

Probier das Babyphone doch mal mittags aus. Als Mutter hört man Flöhe husten!


Ich persönlich finde aber auch, dass ein Baby nicht zwischen einem Paar liegen sollte.