KiGa - ärgere mich so sehr....

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sunny_harz 04.04.11 - 11:42 Uhr

Hallo,

ich muß mal meinen Ärger über unseren KiGa loswerden...wir haben einen Mini-KiGa, mit gerade mal mom. 13 Kindern und 2 Erzieherinnen. Eigentlich müßten die doch sonst was mit den Kids machen können - aber nein, dazu haben die keine Energie. Gebastelt wird irre selten, man bekommt nie was mit nach Hause, es wird immerzu nur ausgemalt.

Ich habe beim Elternsprechtag mal gefragt, ob man mal Brandschutz- oder Verkehrserziehung machen könne - das passe nicht ins Programm, hätte man ja auch erst vor 2 oder 3 Jahren gemacht:-[ Dafür ist das jetzige Thema: Leo Lausemaus....da gibts die Wurst zum Thema beim Aldi.

Man weicht nie von Schema F ab, nie was neues, alles genauso, wie vor 25 Jahren zu MEINER KiGa-Zeit.

Heute ist der Fotograf da. Mein Mann hat darum gebeten, daß man unserer Tochter vorher mal die Haare einfach kämmt, Bürste war in der Tasche. Ich konnte wg. Arbeit nicht dahin kommen. Meine Freundin hat meine Tochter dann gerade noch schnell mal übergekämmt, als sie schon dran war, die Erzieherinnen haben alle Kinder so reingeschickt, einige hatten wohl noch Zahnpasta am Mund und Krümel vom Frühstück an den Klamotten.

Wenn die Kids draußen sind, dann stehen die beiden Damen nur daneben und unterhalten sich, ich habe noch nie gesehen, daß die sich draußen mit den Kids beschäftigen....

Mich ärgert das alles so...hätten wir damals bloß den anderen KiGa genommen....mit den Elternvertretern sprechen macht keinen Sinn, die sagen nur alle Ja und Amen, zudem kann mich die eine nicht leiden, weil ich sage, was ich denke....wechseln geht nicht, da wir keinen anderen Platz bekommen...

Wenn ich überlege, daß die ab Juni noch 5 Kinder unter 3 aufnehmen, dann wird da endgültig nichts mehr mit den Kindern gemacht....

Sorry, das mußte alles mal raus.
LG; Sunny

Beitrag von tomama 04.04.11 - 11:46 Uhr

Hallo,

ich glaube nicht, dass Du da viel ändern wirst. Klingt alles ziemlich eingefahren.

Was sagt denn Dein Kind? Leidet es auch darunter oder sind es die Bedürfnisse der Eltern, die dort kein Gehör finden.

Ich sag mal so, ich wäre jetzt von so einem Kindergarten auch nicht wirklich begeistert. Aber wenn ich keine wirkliche Alternative hätte und mein Kind zufrieden wär, dann würde ich es so hinnehmen und die Defizite zu Hause auffangen.

lg Tomama

Beitrag von sunny_harz 04.04.11 - 11:51 Uhr

Naja, die Kids fühlen sich wohl, aber es wird halt nichts gefördert, das machen wir alles zuhause.

Selbst Defizite werden im KiGa immer nur festgestellt, und wenn man als Mutter aktiv wird, bekommt man da keinen Rückhalt. Meine Tochter hat einen Sprachfehler, der KiA weiß Bescheid, Logopädie in 6 Monaten, wenns nicht besser wird. Er meinte, man solle meiner Tochter in Ruhe vorsprechen, wie es sich richtig anhört, aber das ist denen im KiGa schon zuviel. Sie wären ja keine Logopäden.#klatsch

Im Winter sind die Kids nur halb angezogen draußen, der Popo wird nicht richtig abgewischt bzw gar nicht. Meine Tochter hat nach dem Stuhlgang oft noch Probleme, das wissen die und trotzdem habe ich ständig dicke Streifen im Schlüppi.

Alles so Sachen, die wir auch beim Sprechtag angesprochen haben. Sie haben es sich notiert - und nicht umgesetzt.

Beitrag von tomama 04.04.11 - 12:59 Uhr

Hallo,

das richtige Vorsprechen passiert doch automatisch. Ich gehe mal davon aus, dass die Erzieherinnen das sowieso machen und meistens doch auch in Ruhe.

Kinderm, die im Winter nur halb angezogen sind, kann ich mir so nicht wirklich vorstellen. Die sagen doch, wenn sie frieren. Und manch einer friert weniger. Meine Tochter ist zum Beispiel so eine.

Das mit dem Steifen in der Unterhose, das passiert einfach mal. Das hatten wir auch schon. Finde ich nicht so schlimm. Habe meiner Tochter nochmal erklärt, wie man abwischt. Und wenn dann doch noch mal etwas drin war, dann eben abduschen und umziehen.

Ich habe an die Erzieherinnen meines Kindes genauso wenig den Anspruch der Perfektion, wie an mich selbst. Das vereinfacht das Miteinander ungemein.

lg Tomama

Beitrag von sunny_harz 04.04.11 - 13:10 Uhr

Nein, die Erzieherinnen verbessern sie nicht, erinnern mich aber 1x die Woche an Logopädie.

Wir sind im Freundeskreis 5 Mütter...alle haben immer wieder gesagt, daß darauf geachtet werden muß, daß die Jacken im Winter richtig zu sind und daß der Schal richtig umgebunden ist und das Hemd in die Unterhose gesteckt ist - wieder und wieder und wieder...und jeden Tag haben wir die Kinder nur halb angezogen geholt...

Ich erhebe keinen Anspruch auf Perfektion, nur darauf, daß mein Kind so betreut wird, wie es sich gehört. Dazu gehört nun mal im KIGa ein gewisses Maß an beruflichem Interesse und Fürsorge, besonders wenn man oft auf Mängel hinweist.

Beitrag von nudelmaus27 04.04.11 - 13:06 Uhr

Hallo!

Also ich kann deinen Unmut verstehen!

13 Kinder und 2 Erzieherinnen und nichts groß wird gemacht und mit Zahnpasta zum Fotograf UNMÖGLICH!

Meine Tochter geht in eine 18 Kinder Gruppe mit einer Erzieherin und selbst dort wird mehr gemacht.

Gut man kann nicht alle Sachen ändern und wenn nicht andauernd gebastelt wird, nunja bei uns wird auch z. B. nie was zum Muttertag gemacht was ich persönlich total ärgerlich finde aber es kann halt nicht alles so laufen wie jede einzelne Mama möchte.

Das die aber nur quatschen und nichts Sinnvolles tun, geht nicht und da würde ich was dagegen unternehmen. Ist den anderen Eltern das denn so egal? Wenn nein, schließt euch zusammen und sucht euch nen anderen Eltervertreter.

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von sunny_harz 04.04.11 - 13:14 Uhr

ja, den anderen Eltern ist es im Großen und Ganzen egal, wir sind 5 von 13 Eltern, die nicht zufrieden sind. Die sind halt etwas gleichgültiger...

Naja, in den fat 2 Jahren, die meine Tochter da ist, haben wir 3x was gebasteltes mit nach Haus bekommen, aber weder zu Weihnachten noch zu Ostern, nicht mal ein angemaltes Ei.

Aber das mit der Verkehrserziehung und der Feuerwehr ist echt ein Hammer...zumal der Sohn des stellv. Ortsbrandmeisters auch in der Gruppe ist. Der Vater würde sofort die Kids mit zur Wache nehmen, aber den Damen ist das zu umständlich und es paßt ja nicht in den Plan...

Beitrag von nudelmaus27 04.04.11 - 13:24 Uhr

WAS du machst das schon 2 Jahre mit????#schock#schock#schock

Sorry aber du schreibst die anderen Eltern sind gleichgültig, was bist du dann?
Ich habe schon nach 2-3 Monaten gefragt, warum kaum was gebastelt wird und mich mit anderen Eltern zusammengetan. Als am Anfang andauernd Unfälle passierten weil die nicht richtig geguckt haben, habe ich sofort mit der Erzieherin gesprochen, als die es nicht hinbekam war ich ne Woche später bei der Leitung und wenn es da nicht geklappt hätte wäre ich an den Träger gegangen. Als meine Tochter mittags nicht mehr schlafen wollte und 2 Stunden abliegen sollte, tja da war ich wieder da mit dem Elternsprecher im Gepäck bei der Leitung und der Erzieherin und siehe da meine Tochter bekommt ne Extrawurst und neuerdings findet das sogar die Erzieherin gut :-p.

Ich finde ihr solltet alle ENDLICH mal den A.... hochkriegen und da Dampf machen. Keine Unternehmungen, dicke Bremsspuren, keine ordentliche Beschäftigung für was zahlt ihr für Aufwahrung. Sorry da tät mir mein Kind leid!

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von sunny_harz 04.04.11 - 13:30 Uhr

Naja, ich habe schon immer mal gefragt...es sind auch erst seit letztem Sommer so wenige Kinder (16 und seit Feb. 13 Kinder)

Mein Kind geht inzwischen da nur noch zum Pipi machen auf Klo..."groß" macht sie zuhause.

Beitrag von nudelmaus27 04.04.11 - 13:40 Uhr

Schatzi :-) nicht nachfragen, sondern drauf bestehen. Hallo die werden für ihre erzieherischen Tätigkeiten bezahlt und haben gefälligst zu arbeiten.

Du schreibst Träger ist die Samtgemeinde. Ist doch eine Gemeinschaft, die verschiedene Gemeinden verwaltet oder?!

Pass auf tue dich mit den Eltern die auch Interesse an einer Verbesserung haben zusammen, geht zusammen nochmals in die Kita und bringt dort nochmals alle Anliegen genau vor. Dann bittet um einen Termin ca. eine Woche später um dann zu erfahren, wie genau alle eure Wünsche umgesetzt werden bzw. können. Die Kita muss ja irgendeine Konzeption haben, haben alle Kitas und danach muss gearbeitet werden!
Dann sollte alles zwischen den Eltern und der Kita Besprochene umgesetzt werden. Ist das nicht der Fall würde ich mich an den Träger wenden und mich schriftlich oder persönlich beschweren und mit Einstellung der Zahlung drohen.

Ihr seit doch die Eltern, ihr bezahlt, ihr könnt was verlangen und seit nicht da um für gute Betreuung zu betteln.

Sorry die würden kennenlernen!

#winke#winke, Nudelmaus

Beitrag von donaldine1 04.04.11 - 13:26 Uhr

Hallo!

"Die sind halt etwas gleichgültiger... "

Es muß nicht immer zwingend was mit Gelichgültigkeit zu tun haben.
Manche setzen vielleicht auch einfach die Priritäten anders, sind z.B. vieelicht einfach froh, überhaupt einen Kindergartenplatz bekommen zu haben.

"Der Vater würde sofort die Kids mit zur Wache nehmen, aber den Damen ist das zu umständlich und es paßt ja nicht in den Plan... "

Sowas ist aber auch eine versicherungstechnische Frage. Was ist wenn was passiert? Dann schreien auch wieder alle. Und ind er haut von dem Vater oder der Kita möchte ich dann auch nicht stecken.

Am entscheidensten finde ich: geht Dein Kind gerne hin? Danach würde ich in erster Linie mal gehen.

LG
donaldine1

Beitrag von nudelmaus27 04.04.11 - 13:42 Uhr

Also ich glaube nicht, dass das Kind da gern hingeht! Es traut sich ja nicht mal mehr groß aufs Klo zu machen da!!!

Und was die versicherungstechnische Sache da angeht. Bei Kitaausflügen sind die Kinder doch über die Versicherung der Einrichtung versichert.

Für mich haben die Erzieherinnen dort keinen Bock. Ja nicht anstrengen, nichts machen, nur aufbewahren. Da kann sich kein Kind wohlfühlen!

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von donaldine1 04.04.11 - 16:19 Uhr

"Also ich glaube nicht, dass das Kind da gern hingeht! Es traut sich ja nicht mal mehr groß aufs Klo zu machen da!!! "

Sorry, habe ich überlesen.

Beitrag von momplonoel 04.04.11 - 13:12 Uhr

Hallo Sunny,

das geht ja gar nicht!!!!Wofür werden die Damen denn bezahlt?Wenn alles reden nichts nützt und auch der Elternrat nicht mitzieht,wende Dich an den Träger des Kiga!


Die werden schon reagieren.Und bis dahin-immer wieder nachhaken bei den Erzieherinnen.Das sind ja alles Sachen,die auch gesundheitliche Schäden hervorrufen können.(Im Winter nicht richtig angezogen rausgehen,nicht richtig abwischen...)
Sagen denn die anderen Eltern nichts dazu?#kratz Finden die das so normal?Vielleicht tust Du Dich mal mit ihnen zusammen-oft erreicht man zusammen mehr#klee


Viel Glück, Mompi

Beitrag von derhimmelmusswarten 04.04.11 - 13:20 Uhr

Traurig. Ist das denn ein privater Kindergarten? Hab noch nie gehört, dass ein staatlicher oder kirchlicher Kindergarten so klein ist. Könnt ihr euch ansonsten nicht mal den Träger wenden? Ich finde das auch sehr traurig. In unseren Kindergarten gehen 85 Kinder. In die Gruppen der größeren Kinder jeweils 25 Kinder, in die Krippengruppe maximal 10 Kinder. Und die gehen spazieren, backen, basteln, gehen in den Sandkasten, Dreirad fahren, machen einen St. Martinszug etc. etc.

Beitrag von sunny_harz 04.04.11 - 13:26 Uhr

Ist ein KiGa der Samtgemeinde. Wir haben auch noch eine Zwergenschule im Ort.

Sie machen ja auch so übliche Sachen wie rausgehen, mal spazieren, 2x die Woche kommt jmd von der Musikschule, aber was die macht???
Es werden zu Weihnachten auch mal Kekse gebacken und ein Laternenumzug gemacht, aber halt nichts darüber hinaus.

Jeder KiGa wäre glücklich, so einen Betreuungsschlüssel zu haben, weil man dann viel mehr mit den Kids machen könnte, was sonst aufgrund der größeren Gruppe schwierig wäre, aber hier entwickelt man sich nicht weiter.

Beitrag von lilly1981 04.04.11 - 13:37 Uhr

Hallo,
hab eben einen ähnlichen Beitrag gepostet.
Ich kann dich verstehen. Bei meinem Sohn ist es so ähnlich plus noch mehr.
Es wird schwierig von heute auf morgen zu wechseln.
Die Erzieherinnen meines Sohnes stehen auch nur rum und machen nichts.
Ich drücke dir die Daumen, dass da was geändert wird.
LG Lilly

Beitrag von selen27 04.04.11 - 14:30 Uhr

Hi,

meine Tochter ging vom januar 2010 bis Oktober 2010 in einem Mini KiGa. und es war genau so, wie du es von eurem erzählst. Die Erzieherinnen unterhielten sich nur den ganzen tag. Okay, die Simone war eigentlich in Ordnung. Sie hat die Motivation nicht gehabt, aber stand auf, wenn ein Kind Pipi musste und brachte sie in die Toilette oder sang Kinderlieder zwar gelangweilt und gezwungen (dafür sang die andere nie) oder brachte in schneckentempo das Frühstück für Kinder (während die andere da saß) Was ich an ihr gut fand, das sie bestimmte Kinder die wegen Trennung geweint haben, sich mit Herz und Seele gekümmert hat und andere sachen. Die andere saß den ganzen tag mit ihrem breiten fetten arsch und ist selten aufgestanden. du kannst nix machen, außer dein Kind dort rausnehmen.

Selen