Übertreibe ich? Kita :(

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von lilly1981 04.04.11 - 13:32 Uhr

Hallo,

ich bin sonst eine stille Leserin, aber ich benötige unbedingt einpaar Meinungen.

Mein Sohn (4) geht seit letzen Sommer in eine katholische Kita.
Ich habe mich für diese Kita entschieden, weil sie klein ist (nur 2 Gruppen) und bei uns in der nähe ist.
Am Anfang war er nur bis 12 Uhr dort und seit 1 Monat kann er auch dort zu Mittag essen.

Da er von Anfang an ein schlechter Esser war, hat er wohl auch dort nicht zu Mittag essen wollen.
An einem Tag hat er keinen Nachtisch bekommen, weil er seine Pizza nicht gegessen hatte.
Als ich ihn abgeholt habe, hat er fürchterlich geweint. Die Erzieherin hat es natürlich runtergespielt.
Ich habe jedoch von einer anderen Erzieherin (heimlich) erfahren, dass es dort so üblich ist.

Natürlich habe ich dann meinen Sohn vom Mittagessen abgemeldet, weil er so den ganzen Tag nichts gegessen hätte.

Jetzt verlangt die Kitaleitung, ich solle noch einen ganzen Monat für das Mittagessen bezahlen, weil der Koch es nicht einrichten kann für ein Kind weniger zu kochen. #kratz

Das 2. Problem ist: ich habe die Kitaleitung gebeten mir an den Tagen, an denen sie mit den Kindern in die Kirche gehen (gleich neben Kita) mir bescheid zu sagen, damit ich selber entscheiden kann, ob ich meinen Sohn dahin schicke oder ihn zu Hause lasse.

Für mich ist das nichts verwerfliches, da wir nicht katholisch sind und ich selber darüber entscheiden möchte, wie oft mein Sohn in die Kirche gehen soll.

Die Leiterin hat gesagt, dass das nicht möglich sei und sie eh nur selten in die Kirche gehen.

Seitdem geht sie mir aus dem Weg. Wenn ich in die Kita reinkomme, verlässt sie ihr Büro und grüsst noch nicht mal (was vor dem Gespräch anders war).
Ist das nicht komisch? Ich war weder unhöflich, noch habe ich ihnen irgendwelche Vorwürfe gemacht.

Ich bin am überlegen, ob ich die Kita wechseln soll.
Nicht nur aus diesen Gründen, sondern auch, weil die Erzieherinnen so unfreundlich und kalt sind. Die Gruppenleiterin meines Sohnes kann noch nicht mal richtig deutsch sprechen und es wird zu wenig gebastelt usw.......

Muss aber dazu sagen, dass mein Sohn gerne in die Kita geht.

Was soll ich tun?#schmoll bin so durcheinander...

LG Lilly

Beitrag von misses_b 04.04.11 - 13:39 Uhr

Hallo!

Wenn Du nicht willst, das Dein Kind mit in den Gottesdienst geht, darfst Du ihn nicht in einem konfessionellen Kindergarten anmelden nur "weil er bei euch in der Nähe ist".

Dann gehört Dein Kind in einen städtischen Kindergarten.

So blockierst Du einen Platz der bei einer anderen Familie, die Kirche mit in ihr Leben einbezieht wahrscheinlich willkommener wäre.

Melde Dein Kind um.

Es ist nicht machbar, für jeden Eltern-Sonderwunsch anzurufen.

Gruß

misses_b

Beitrag von sparrow1967 04.04.11 - 13:39 Uhr

Bei uns müssen die Kinder wenigstens probieren - und wenn es nur eine Gabel voll ist.

Keinen Nachtisch- geht gar nicht. Dann müßte sie ihn dir mit nach Hause geben- schlielich bezahlst du ja dafür, oder?

Unsere Kinder gehen auch ab und zu in die Kirche. Junior ist nichtgetauft und wir gehen nicht zur Kirche. Aber nur, weil ICH nichts von der Kirche halte,muß ich siemeinem Kind ja nicht vorenthalten, oder? ;-)


Ach ja- sprich doch mal den Elternbeirat auf die "Mißstände" an ( zu wenig basteln etc.)


sparrow

Beitrag von sillysilly 04.04.11 - 13:42 Uhr

Hallo

wenn du dich nicht wohl fühlst - dann schau dir Kindergärten in der Umgebung an.
Die Gründe die du nennst, wären für mich zu wenig - aber ich denke dir gefällt es nicht und du fühlst dich nicht aufgehoben.

Das mit dem Mittagessen ist normal - z.b. wird bei uns das Essen schon im vor raus bestellt ........
oft sind solche Wechsel nur immer zum nächsten Monat üblich
in unserem Buchungssystem könnte ich auch immer nur zum nächsten Monat den Vertrag wechseln - hat mit dem Buchungs- und Bezahlsystem zu tun

das mit in die Kirche gehen finde ich schwierig - denn dann würdest du dein Kind ja von Gruppenaktivitäten ausschließen.
Wir hatten auch islamische Eltern die das nicht wollten - aber gerne im kath. Kindergarten sein.
Wir haben die Erfahrung gemacht, daß wenn sie die Kinder bei sowas dann aus der Gruppe holen, nicht mitgehen lassen es echt blöd für die Kinder ist. Die verstehen ja nicht, warum sie von solchen Aktionen ausgegrenzt werden sollten.
Inzwischen gehen alle Kinder mit in die Kirche .......... dort wird ja nur ganz offen über ein Thema erzählt, mit dem Pfarrer geredet, ein Fest gefeiert ......... das prägt doch die Kinder nicht fürs Leben - ist doch nur ein Angebot
Überlege halt ob du dein Kind wirklich ausgrenzen willst, nur weil du vielleicht was anderes vermitteln willst - was du ja trotzdem machen kannst. Du hast mehr Einfluß auf dein Kind als 4 -5 Besuche in der Kirche


Wenn dir die Erzieher nicht gefallen, sie zu hart sind, du dich abgelehnt fühlst würde ich wechseln, denn das Gefühl wirst du auch dem Kind vermitteln
Du wirst nach Fehlern und unguten Situationen suchen .....

überlege doch mal wie das auf die Kindergartenleitung wirkt, wenn du ein Kind bewußt in einer kath. Einrichtung anmeldest, aber dann nicht willst das es die paar Mal mit in die Kirche gehst .......... die denken ja auch, daß du kein Vertrauen in sie hast ................
hast du ja auch nicht


Grüße Silly

Beitrag von anyca 04.04.11 - 13:42 Uhr

Ich finde Deine Ansprüche eigenartig, ehrlich gesagt. Essen ist eine soziale Sache, wieso meldest Du Dein Kind da ab, nur weil es mal die Pizza nicht mochte? Gerade bei schlechten Essern wirkt Kindergarten-Mittagessen oft Wunder.

Und bei einem kirchlichen Kindergarten das Kind nicht mit in die Kirche zu lassen, finde ich auch sehr befremdlich.

Beitrag von engelchen28 04.04.11 - 13:43 Uhr

hallo lilly!

zu 1: bei uns gibt's auch keinen nachtisch, wenn nicht auch etwas gegessen worden ist. ob pizza nun SO wichtig ist, wage ich zu bezweifeln - aber pizza kann (!) auch gesund sein. ich finde, der kindergarten entscheidet richtig, den nachtisch vorzuenthalten, wenn das kind kein mittagessen isst.

du hast deinen sohn für den betreffenden monat angemeldet - also musst du auch bezahlen, ist doch klar.

zu 2: dein sohn geht bewusst in einen katholischen kindergarten, da sollte man damit rechnen, dass die kinder christlich erzogen werden (zumindest im kiga) und natürlich auch in die kirche gehen. was sollte es ihm schaden, mit den anderen kindern zu gehen - unabhängig davon, ob du gläubig bist oder nicht? wer nicht hinter dem konzept (in diesem fall ein christliches) steht, das der kiga anbietet, sollte sein kind lieber woanders betreuen lassen.

die gruppenleiterin kann "noch nicht mal" richtig deutsch sprechen? kannst du denn ihre sprache? für mich wäre es ein grund, mein kind extra in diese gruppe zu geben - wie toll, wenn das kind die möglichkeit hat, einen teil des vormittags spanisch / türkisch / russisch oder was weiß ich zu lernen oder zumindest lieder zu singen in der sprache...!

"zu wenig gebastelt" - warum bastelst du nicht am nachmittag mit deinem sohn? ein kindergarten deckt nur einen teil der betreuung ab, die meiste verantwortung liegt in elternhand. "zu wenig draußen" - na dann gehe ich eben nachmittags / am wochenende kräftig raus mit meinen kindern! ist doch logisch, oder?

ich denke, ihr habt euch die wahl des kindergartens sehr einfach ("in der nähe") und euch über das konzept wenig gedanken gemacht.

vg

Beitrag von aquene 04.04.11 - 13:43 Uhr

Hallo Lilly,

Ich würde an deiner Stelle wechseln.

Nicht, weil ich die Gründe jetzt ganz schrecklich finde oder sagen würde, um Himmels Willen, was für Zustände....
aber einfach, weil du dich bei dem Gedanken daran, dass dein Kind dort ist, nicht mehr gut fühlst.

Wenn man mit Erziehern kein gutes Verhältnis aufbauen kann, ist in meinen Augen einfach keine gute Grundlage da.

Das mit der Kirche wäre jetzt für mich kein Problem, bin auch konfessionslos und mein Sohn geht in einen katholischen Kindergarten....und ich finde es eigentlich schön wenn sie in die Kirche gehen. Aber das ist ja auch Jedem selbst überlassen.

Ich muss sagen, ich hab mit unserem Kindergarten hier halt auch einen Glücksgriff gemacht....bisher fand ich noch keinen einzigen Punkt der für mich negativ belegt wäre.

Aber wie gesagt....wenn du dich nicht mehr gut dabei fühlst....dann schau dich nach etwas Anderem um.

LG

Beitrag von schullek 04.04.11 - 13:43 Uhr

hallo,

das mit dem nachtisch ist dumm. dumme ansicht von erziehung. ich würde die erzieher ernsthaft darum bitten deinem kind kein essen aufzuzwingen und ihm dementprechend auch keins vorenthalten. du bist gegen diese art der erziehung und bittest sie das zu respektieren.

zur kirche: du hast dein kind in einen katholischen kiga gegeben. also muss dir doch klar gewesen sein, dass dort auch religiöse dinge eingebracht werden. jetzt dein kind davon ausnehmen zu wollen finde ich albern. ihr hattet ja offenbar die wahl bei der kigaauswahl und das hättest du da beachten können.

das mittagessen so lange weiterzahlen zu müssen ist unfair, allerdings könnte ich es verstehen, wenn es darum geht, dass der koch ja in der planung dein kind mitbedacht hat. sorich: er hat bereits eingekauft und beliebt auf den waren sitzen.

generell fühlt sich dein kind wohl, also würde ich nun keine veränderung vornehmen und mich speziell da einbringen, wo es nötig ist, siehe oben, und andere dinge einfach mal ruhen lassen.

lg

Beitrag von claudi2712 04.04.11 - 13:44 Uhr

Hallo Lilly,

ja, ich finde Du übertreibst - in allen Dingen, die Du hier schilderst.

1. melde ich mein Kind nicht einer kirchlichen Einrichtung an, wenn ich mit der Kirche nichts am Hut habe - es sei denn, ich kann mit den Gepflogenheiten gut leben, es akzeptieren. Das wäre dann nur ehrlich. Sie aber zu wählen, weil es so hübsch bequem ist, sich dann aber aufzuregen, wenn kirchliche Dinge gemacht werden ist - schlicht - frech - entschuldige! Das wäre ja so, als wäre z. B. die Türkei mit Lieblingsurlaubsziel, mich die vielen Türken, die dort wohnen, aber unheimlich stören.

2. sagt die Anzahl der Basteleien, die mein Kind mit nach Hause bringt, nichts - rein gar nichts - über die Güte einer Einrichtung aus. Du schickst ihn doch nicht arbeiten...

3. finde ich es in Ordnung, wenn Du diesen Monat noch das Essen bezahlen musst, aus dem einfachen Grund, dass es nicht immer Hü und Hott gehen kann.

Meiner Meinung nach muss nicht nur Dein Sohn lernen (wenn nicht vernünftig gegessen wird, gibt es keinen Nachtisch - mache ich auch so) sondern auch Du. Ein wenig mehr Geduld, ein etwas längerer Atem - ich denke, das fehlt Dir. Nichts klappt auf Anhieb. Gerade nicht mit Kindern.

Du gibst zu schnell auf - jedenfalls habe ich durch Deinen Text diesen Eindruck gewonnen.

Viele Grüße,
Claudia

Beitrag von schullek 04.04.11 - 13:48 Uhr

"Meiner Meinung nach muss nicht nur Dein Sohn lernen (wenn nicht vernünftig gegessen wird, gibt es keinen Nachtisch - mache ich auch so)"

das ist der punkt, den ich im kiga auch nicht akzeptieren würde.
mein kind wird nicht zum essen gezwungen, es kann selber entscheiden ob udn wieviel es ist. und dann unter erpressung zu essen finde ich absolut kontraproduktiv.
wenn es mal bei uns dessert gibt, dann für alle. egal wer wieviel gegessen hat. und wir haben keinerlei probleme beim essen.

lg

Beitrag von sillysilly 04.04.11 - 13:55 Uhr

Hallo

das ist echt Ansichtssache

meine Tochter ißt z.B. fast gar nix
und schon gar nichts gesundes

die würde nur auf die Nachspeise warten und nichts, aber auch gar nichts anrühren vom normalen Essen und das täglich

da fänd ich es nicht gut, wenn sie quasi damit durch käme, denn ich finde wenn sie Hunger hat, muß sie auch mal was normales Essen
Ich hätte kein Problem damit, wenn sie nur Nachspeise bekommt wenn sie sich wenigstens irgendwas genommen hat.
Das Essen besteht im Kiga meist aus 3 Teilen und wenn sie davon gar nix findet - und das täglich - braucht sie auch keine Nachspeise



Grüße Silly

Beitrag von claudi2712 04.04.11 - 14:02 Uhr

So wie Du es schreibst, klingt das auch sinnig.

Ich meinte jetzt ständig mäkelnde Kinder, die nix normales zu sich nehmen wollen und nur heiß auf Nachtisch sind - also wo süsses immer geht und normales nicht oder nur unter Stress.

Lieben Gruss,
Claudia

Beitrag von donaldine1 04.04.11 - 18:11 Uhr

#pro#pro#pro

Beitrag von sillysilly 04.04.11 - 13:45 Uhr

Hallo

hier noch ein Denkanstoß

nochmals ich - da wir ja mit manchen Eltern ähnliche Probleme hatten - mit religiösen Hintergrund eines Festes erklären, in die Kirche gehen ect.
müssen die Eltern tatsächlich inzwischen unterschreiben, daß sie mit einer christlichen Glaubensrichtung und dementsprechenden Aktivitäten einverstanden sind

eben wegen solchen Eltern wie Dir

Grüße Silly

Beitrag von sue20 04.04.11 - 13:49 Uhr

Hallo,

auch du bist wieder ein gutes Beispiel, wie Kommunikation schief gehen kann: das Zauberwort wäre REDEN gewesen.

Es sollte eine generelle Kündigungsfrist geben, für Essen, das bezahlt wird!
Mit ein bisschen Überlegung, wirst auch du dahinter kommen, warum du das Mittagessen noch bis Ende des Monats zahlen kannst/sollst

Zur Kirche:

Warum meldet man sein Kind in einer Einrichtung an, die vom Grundprinzip gar nicht für einen gemahct ist?
Die von dir genannten Gründe, nenne ich Bequemlichkeit!

Aber dennoch, würde ich mein Kind ummelden: Du wirst immer wieder auf Entscheidungen, die der KiGA trifft, ein zu kritisches Auge werfenoder einfach nur Rumnörgeln, wie an den Beispielen zu sehen.

Vg Sue

Beitrag von nudelmaus27 04.04.11 - 13:50 Uhr

Hallo!

Also was das Mitgehen in die Kirche betrifft, nunja kirchliche Kita da ist das ja logisch und da bestimmt halt die Kita drüber und nicht du, meine Meinung!

Was das Mittagessen betrifft. Falls es keinen Vertrag mit einem Monat Kündigfrist dafür gibt, verstehe ich die Sache nicht. Wenn mein Kind morgen nicht in die Kita geht rufe ich z. B. bis 7:30 Uhr da an und dann bezahle ich für den Tag auch kein Mittagessen. Der Koch bei euch muss sich doch nicht erst 1 Monat drauf einstellen, dass einer weniger mitisst oder?!

Was die "Nachtischregelung" betrifft, das handhabt jeder anders. Bei uns daheim gibt es auch keinen süßen Nachtisch wenn am Essen rumgemäckelt wird obwohl man es vorher essen wollte. Logisch ich würde meiner Tochter keinen Spinat hinstellen wenn sie keinen mag und ihr dann noch als Strafe den Pudding verweigern, das finde ich schon unmöglich!

Ich denke bei euch solltest du in erster Linie gucken, wie es deinem Kind da gefällt. Du solltest abwägen, mit was du halbwegs klarkommen kannst und wo Klärungsbedarf besteht. Danach solltest du entscheiden wie es weiter gehen soll.

LG, Nudelmaus

Beitrag von lilly1981 04.04.11 - 14:02 Uhr

Ich danke allen die geantwortet haben, sowohl für als auch gegen "mich".

Ich weiss, dass ich ihn bewusst in einer kirchl. Einrichtung angemeldet habe.
Vor der Anmeldung hat mir die Leiterin gesagt: wir respektieren alle Glaubensrichtungen und wir missionieren nicht.
Ich habe ihr geglaubt.

Letztens kam mein Sohn nach Hause und machte "im Namen des Vaters, des Sohnes...." #schock

Wer offenbach am Main kennt, weiss warum wir uns gegen eine städtische Kita entschieden haben.
Zumal ich sagen muss, dass wir letztes Jahr spontan aus beruflichen Gründen nach Offenbach a.M. ziehen mussten und keine andere Wahl hatten (es war schon zu spät für die Kitaanmeldung).

Wie kommt das, dass man keine Zeit hat mit den Kindern kreativ zu sein, aber so etwas können sie den Kindern beibringen.

Zu der Meinung wegen der Erzieherin und die deutsche Sprache: ich finde eine Erziehrin sollte die deutsche Sprache beherrschen.
Vor allem, wenn es in dieser Kita so viele Kinder aus Migrantenfamilien gibt.
Die Kinder müssen kein türkisch, russisch usw lernen, sondern sollten in erster Linier deutsch sprechen können, weil sie in DEUTSCHLAND leben!
Bevor jetzt alle denken, ich wäre ausländerfeindlich: ich bin keine Deutsche und mein Sohn kann sowohl deutsch, als auch seine Muttersprache und JAAA: ich fasse es nicht, dass die polnische Erziehrin meines Sohnes mit den polnischen Kindern auf polnisch spricht!

Beitrag von sillysilly 04.04.11 - 14:07 Uhr

Hallo

wir wohnen im Multi-Kulti Stadtteil überhaupt

und meine Tochter singt beim Einkauf im Norma - Kyrie Eleison und Hallelujah ........... das bringt Lacher ........... die glauben alle wir sind in einer Sekte .........
und ? :-p

das sagt doch nichts über unsere Glaubensrichtung, die Intensität aus
er betet mit ........ und ?

Auch wenn du nichts vom Beten hältst
sollen 24 Kinder kein Vater unser mal beten - nur weil dein Kind sich versehentlich den Text merken könnte

da habe ich echt Null Verständnis


Grüße Silly

Beitrag von anyca 04.04.11 - 14:13 Uhr

"wir respektieren alle Glaubensrichtungen und wir missionieren nicht.
Ich habe ihr geglaubt. "

Drängt sie Deinen Sohn oder Dich zur Taufe bzw. zum Kircheneintritt? Nein? Dann missioniert sie auch nicht.

Und wenn Du schon einen Schock kriegst, wenn Dein Sohn christliche Grundbegriffe und Formulierungen aufschnappt, dann bist Du wirklich falsch bei einer kirchlichen Einrichtung.

Beitrag von kawu84 04.04.11 - 14:19 Uhr

Letztens kam mein Sohn nach Hause und machte "im Namen des Vaters, des Sohnes...."
#schock

Ich glaub wohl du hast da einiges nihct verstanden. Da es sich um einen katholischen Kindergarten handelt, wird doch bestimmt auch mal gebetet. Da sagt man dann auch schon mal Im Namen des Vaters und des Sohnes und es kommt sogar noch: des heiligen Geistes!!! Aaaaahhhhhhh!!! Wie kann dein Sohn nur auf die Idee kommen, sich sowas zu merken!!

Also echt, melde dein Kind dort ab. Du hast ja ne Einstellung!!! #augen

Beitrag von lilly1981 04.04.11 - 14:23 Uhr

stell dir vor, er sagte: im namen des vaters, des sohnes UND des heiligen geistes! und machte einen Kreuz (oder so).

hahaha

vielleicht wusste ich nicht, dass die so viel beten.
Ich ging selber in eine kath. kita und wir haben selten gebetet.

LG

Beitrag von lilly1981 04.04.11 - 14:09 Uhr

Was die Kommunikation betrifft: ich suche das Gespräch auf, aber die Leiterin geht mir aus dem Weg! #schock

Elternbeirat: das bin ich! :-p der andere Teil (eine andere Mutter) ist kaum ansprechbar und sagt zu allem JA und Amen.

Das grösste Problem ist, dass mir eine Erzieherin heimlich Dinge aus dieser Kita erzählt hat.
Ich weiss zwar, dass diese Frau Probleme mit der Einrichtung hat und abgemahnt wurde, weil sie zuviel plaudert.

Jetzt habe ich so ein schlechtes Gefühl #schmoll

Beitrag von sillysilly 04.04.11 - 14:10 Uhr

Hallo

sag ich ja - wechseln


Grüße silly

Beitrag von lilly1981 04.04.11 - 14:14 Uhr

Ja... vielleicht übertreibe ich.

Vielleicht denke ich, dass mein Kind dort nicht gut aufgeboben ist. Die Kita liegt im Erdgeschoss eine Wohnhauses. Die Mieter dieses Hauses könnten freien Zugang zu Kita haben... und als Mutter malt man sich die schlimmsten Dinge aus.
Hatte heute so ein mulmiges Gefühl, als mein Sohn in der Kita war.

Das Gefühl muss stimmen... oje oje...#schmoll:-[#zitter

Beitrag von anyca 04.04.11 - 14:17 Uhr

Wenn da so viel zusammenkommt, womit Du Dich nicht wohlfühlst, dann wechsle ...

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