Mutterschaftsgeld die 2.

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von terryboot 04.04.11 - 13:55 Uhr

hab da mal ne frage zum mutterschaftsgeld.

ich stehe in einem festen arbeitsverhältnis, bin aber jetzt schon im 3.elternzeitjahr. außerdem hab ich einen kleinen minijob solange ich nicht voll arbeiten kann.

wenn ich jetzt die bescheinigung vom fa bekomme für das mutterschaftsgeld und den zur kk schicke muß ich doch bestimmt den arbeitgeber eintragen. welchen trag ich da ein? mein hauptarbeitgeber wo ich in elternzeit bin oder den minijob arbeitgeber?

außerdem bin ich bei meinem mann mit familienversichert.... also was mach ich jetzt? bin total verwirrt?

Beitrag von susannea 04.04.11 - 14:42 Uhr

Wieso bist du, wenn du einen AG hats und in Elternzeit bist bei deinem Mann familienversichert. Schlechte Wahl, kostet dich viel "lehr"geld!

DAnn bekomsmt du eh nur was vom bva und kannst den AG für den Minijob eintragen!

Beitrag von terryboot 04.04.11 - 15:06 Uhr

ist es ein nachteil familienversichert zu sein?

Beitrag von susannea 04.04.11 - 15:07 Uhr

Ja, denn wer familienversichert ist, kann kein Mutterschaftsgeld von der KK erhalten.

Beitrag von maikaefer80 04.04.11 - 23:15 Uhr

Du brauchst eigentlich keine Familienversicherung.
Wenn du im Hauptberuf nicht gekündigt worden bist, besteht das Arbeitsverhältnis bzw. Versicherungsverhältnis während der Elternzeit weiter.

Mutterschaftsgeld kriegst du dann leider keines. Dir fällt ja während der elternzeit kein Einkommen aus.

Du bekommst dann nur vom BVA bis zu 210 €.

Beitrag von susannea 04.04.11 - 23:56 Uhr

Falscher Adressat. Das sie das nicht braucht habe ich vorhin schon gesagt bzw. das das wenn dem so ist mit der Familienversicherung eine sehr schlechte Entscheidung war, weil sie viel Geld verliert (mindestens zwischen 400 und 500 Euro)!

Das ist eine total falsche Auskunft. Wenn sie in Elternzeit ist und nicht familienversichert ist bekommt sie Mutterschaftsgeld von der KK und zwar die 13 Euro.

Ist die Elternzeit im Mutterschutz beendet gäbe es sogar für die Vollzeitstelle von vor der Schwangerschaft davor den AG-Zuschuss.

Beitrag von maikaefer80 05.04.11 - 09:55 Uhr

Eigentlich dürfte es ja eine Doppelverischerung garnicht geben.
Selbst wenn die Kasse mit der Familienversicherung eine andere als ihre eigene ist, muss diese die Vorversicherung prüfen. Und da hätte das ja irgendwie auffallen müssen.

Und: ja du hast recht. 13 Euro Mutterschaftsgeld kriegt sie. Aber eben nur in der Versicherung über die Elternzeit.
Ist sie nur familienversichert bekommt sie keines weil sie nicht selbst Mitglied der Kasse ist sondern "nur familienversichert".

Um also den Anspruch zu prüfen, müsste sie die Doppelversicherung klären.

Beitrag von susannea 05.04.11 - 14:57 Uhr

Wieso denn Doppelversicherung. Da du jederzeit aus der beitragsfreien Versicherung in die Familienversicherung rauskannst, machen das die Krankenkassen natürlich liebend gerne, wenn das jemand möchte.