was mach ich bloss mit meinem hund :-( silopo

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von catzyy 04.04.11 - 14:24 Uhr

hallo,

muss heute mal mein leid klagen.

wir haben vor 7 jahren unseren dackelmischling lucy mit ca. 2 jahren, aus dem tierheim geholt.

ein totaler angsthase die vor allem und jedem angst hatte.

damals war sie frisch kastriert. ein paar monate später hat die anscheinend gut verheilte wunde angefangen an ein paar stellen zu eitern.. also zum tierarzt, ergebniss: nicht auflösende nähte innen verwendet = entzündung.
also nochmal komplett auf und wieder zu gemacht..

seitdem hatte sie jedes jahr mindestens 2 mal blasenentzündungen, scheidenentzündungen etc.. waren bei ca. 7 verschiedenen tierärzten alle meinten sie hätte einen pilz der halt nicht weggeht.

letztes jahr der hammer. hund pinkelt morgens blut und lief nicht mehr. also ab nach aarau (schweiz) zur tierklinik resultat= hund in lebensgefahr und musste 2 tage dort bleiben.. jetzt hatte sich der uterus der bei der steri nicht rausgenommen wurde über die jahre bösartig verändert und immer diese entzündungen hervor gerufen. der wurde entfernt und die hochentzündete blase in ner not op sauber gemacht etc...

bei dieser op wurde sie wirklich von unten bis hoch zum brustbein aufgemacht , sah schlimm aus..

das war im september 2010,

seit gestern frisst mein hund nicht mehr und heute morgen wollte sie nicht laufen gehen. sobald ich sie auf der seite im hüft und bauch bereich anfasse fängt sie an zu zittern und quickt, springt auch nicht aufs sofa. jetzt hab ich in 2 stunden einen tierarzt termin..


punktum: seit wir die maus haben hatte sie eigentlich nur !! schmerzen, und ops ohne ende und sie tut mir soooo leid..

ich bin mit hunden aufgewachsen und die hatten nie was!! da sind wir höchstens mal zum impfen und zahnstein machen lassen zum ta gefahren und die sind uralt geworden..

ps. ich hab jetzt extra nichts von den kosten geschrieben, die natürlich sehr hoch waren aber für meinen hund würde ich auch mein auto in zahlung geben.

mfg anja

Beitrag von minimoeller 04.04.11 - 14:35 Uhr

Oh je, das klingt wirklich sehr schlimm für Deinen Hund!

Schön, dass Du nicht aufgibst und dem Tier jegliche Hilfe zukommen lässt.

Natürlich ist es immer mit endlosen Kosten verbunden, wenn so ein Tier wieder halbwegs auf die Beine gestellt werden soll. Aber welche Wahl hat man als verantwortungsbewussster Tierbesitzer denn sonst? Keine! In dem Moment, wo Du Dich für ein Tier entscheidest, musst Du Dich kümmern.

Schade nur, dass es genug andere Menschen gibt, die nicht so einen Kostenaufwand auf sich nehmen würden.

Ich drücke Deinem Hund alle Daumen und hoffe, dass er bald wieder auf den Beinen ist und lange schmerzfrei sein kann #klee

Alles Gute :-)

Beitrag von windsbraut69 04.04.11 - 15:25 Uhr

Sie ist 9 Jahre alt?
Ganz ehrlich - ich würde Ihr keine OP mehr zumuten, weiß aber auch, dass sich das so leicht daher sagt...

Ich wünsch Euch beiden alles Gute, Du triffst ganz bestimmt die richtige Entscheidung und läßt die Kleine nicht unnötig lange Schmerzen leiden.

Vielleicht ist es ja auch was nicht ganz so Dramatisches, der Rücken oder so...

LG,

W

Beitrag von anarchie 05.04.11 - 20:39 Uhr

ach je...ihr Armen!!!


ganz ehrlich?
da es vermutlich so weitergehn wird und sie 9 Jahre alt ist, würde eine weitere OP für ,mich vermutlich nicht in Frage kommen - im Sinne des Tieres:-(

lg und ganz viel Glück, dass es wieder gut wird

melanie mit 4 kids, pferd, hund und hasen