Tagesmutti oder Kita?...

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von annili 04.04.11 - 15:00 Uhr

Hallo ihr lieben,

mein Sohn Tim ( wird im Juni 4 ) geht seid seinem 1. Geburtstag in die Kita. damals natürlich noch Krippe.
Seid September 2010 geht er nun in eine neue Kita, da ich mit ihm umgezogen bin.
So wirklich angekommen ist er dort bisher aber noch nicht.
Wir waren Anfang des Jahres für 3 Wochen zur Mutter-Kind-Kur und als wir wieder da waren, wurde in der Kita die offene Arbeit durchgezogen.
In 3 Wochen...
Die offene Arbeit finde ich vom Prinzip nicht schlecht.... wenn es richtig praktiziert wird.
In der Kita von meinem Sohn klappt es überhaupt nicht und 3 Erzieherinnen werden gehen, weil sie selbst mit der allgemeinen Situation nicht mehr zurechtkommen.

Lange rede, kurzer Sinn...
Ich kenne eine Tagesmutti, die durch Zufall sogar im September einen freien Platz anbieten kann.
Meine "Sorge" ist nur, ob es eben "gut" ist, ein Kind in einer recht kleinen Gruppe zu haben und ob sich die Knirpse dann nachher in der Schule "zurechtfinden".

Meine Sichtweise ist da vielleicht sehr eingeschränkt durch unwissenheit, deshalb hoffe ich auf eure Erfahrungsberichte.

Vielen lieben Dank für hoffentlich viele Antworten

Liebe Grüße
Anni

Beitrag von anyca 04.04.11 - 15:14 Uhr

Naja, kommt auch darauf an, wie alt die anderen Kinder dort sind.

Meine Große hat sich schon mit 2,5 bei zwei Tagesmüttern und insgesamt 8 Kindern so gelangweilt, daß sie kaum noch hinwollte - im Kindergarten ist sie dann aufgeblüht!

Beitrag von hsi 04.04.11 - 15:24 Uhr

Hallo,

also ich selber arbeite als Tagesmutter und ich empfehle echt dass das Kind in den KiGa geht. Die Förderung und Forderung die im KiGa geleistert wird, wird nie eine Tagesmutter schaffen! Klar, man hat den selben Förderauftrag, dennoch nicht die möglchkeiten. Mein Mittlerer ist genau so alt wie dein Sohn (hat sogar im gleichen Monat Geburtstag), nur er blüht richtig auf seit dem er im KiGa ist, er ist viel selbstständiger geworden (war er vorher auch schon) und vor allem traut er sich jetzt endlich auch mal seine Meinung zu sagen (was er vorher nicht gemacht hat). Das sind nur kleine beispiele. Meine Grosse ist ab Sept. bei den Schulanfängern und ich denke die können sie dort besser auf die Schule vorbereiten als ich zu Hause.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 4 J. & Nick 3 J. mit Tim 1 M.

Beitrag von lena1309 04.04.11 - 15:42 Uhr

Hallo,

das mag ja bei jeder Gemeine/Stadt/Kreis unterschiedlich sein, aber hier bei uns wird den Kitas der Vorrang gegenüber den Tagesmüttern gegeben, wenn es um die finanzielle Seite geht, besonders bei den Kindern über 3.
Das heißt, die Tagesmutter wird nicht mitfinanziert, wenn die KITA einen freien Platz für das Kind anbieten kann.
Jedenfalls ist das mein letzter Stand, kann sich aber auch schon wieder geändert haben.
Aber da solltest du dich mal bei eurer zuständigen Stelle erkundigen.

LG
M

PS: ich würde übrigens die KITA für einen 4jährigen vorziehen, wenn es um eine umfassende Betreuung gehen soll.

Beitrag von pinklady666 04.04.11 - 15:45 Uhr

Hallo

Ich denke dass dein Kind in einer Kita besser aufgehoben ist als bei einer Tagesmutter.
Das, was in einer Einrichtung vermittelt wird kann eine Tagesmutter leider nicht bewältigen. Ebenso die individuelle Förderung, gerade wenn es später mal in den Vorschulbereich geht. Die sozialkompetenz wird in einer Kita natürlich ganz anders gefördert und die Erzieherinnen haben auch einen ganz anderen Blick für den Entwicklungsstand des einzelnen Kindes. Schon alleine durch die mehrjährige Ausbildung, langjährige Erfahrungen und den kollegialen Austausch.
Schade, dass bei euch das offene Konzept nicht so funktioniert.
Ich muss gestehen, ich bin selber nicht so ganz für die offene Arbeit. Und es gibt auch Kinder, für die ist diese Arbeit überhaupt nichts.
Wie lange arbeiten die Erzieherinnen denn schon so? Haben sie vielleicht erst umgestellt? Dann kommt es leider öfter mal zu Problemen.
Hast du mit den Erzieherinnen und der Leitung schonmal darüber gesprochen, dass du es nicht optimal findest? Gerade wenn schon Erzieherinnen wechseln wäre das ja ein guter Einstieg in ein konstruktives Gespräch. Du könntest ja mal anregen, dass sie einen Teamtag oder eine Fortbildung zum Thema "offene Gruppenarbeit" machen. Vielleicht ist ja sowas schon geplant.

Liebe Grüße

Bianca mit Marie Danielle (*21.06.2007) und Felix (ET 22.06.2011)

Beitrag von nudelmaus27 04.04.11 - 16:11 Uhr

Hallo!

Ich finde ein 4jähriges Kind hat nichts bei einer Tagesmutti zu suchen.

Meistens haben die ja nur Kinder bis höchstens 3 Jahre und wie soll sich da ein älteres Kind wohlfühlen? Entweder langweilt es sich zu Tode oder wird zum Herrscher über die Kleinen. Ich meine von wem soll er denn was lernen? Er ist der älteste und hat nur Kleinkinder als Vorbild, das halte ich für wenig sinnvoll.

Schick dein Kind in eine Kita die vor allem ihm gefällt, so lernt er am Besten mit vielen unterschiedlichen Kindern und Situationen umzugehen und wird so gut für die Schule vorbereitet.

LG, Nudelmaus