Kindsvater hat Haus geerbt, Unterhalt höher?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von kristinasunshine 04.04.11 - 16:14 Uhr

Hallo zusammen!

Habe ein kurze Frage:
Der Vater meines Sohnes hat vor kurzem ein Haus geerbt, wirkt sich das eventuell auf den Unterhalt aus?

Vielen Dank schonmal für eure Antworten! #winke

Beitrag von hauke-haien 04.04.11 - 16:32 Uhr

Kann er dadurch sein monatliches Einkommen erhöhen?

Beitrag von ayshe 04.04.11 - 16:41 Uhr

Wahrscheinlich zwingt sie ihn, es zu vermieten und die Mieteinnahmen zur Berechnung anzufügen.


Beitrag von ayshe 04.04.11 - 16:41 Uhr

Ist die Leiche wenigstens schon kalt?

Beitrag von karna.dalilah 04.04.11 - 18:08 Uhr

Wie bist du denn drauf?
Der Unterhalt wäre doch nicht für sie....

Beitrag von comapo 04.04.11 - 18:23 Uhr

Na und?
Ist's nicht ein bißchen armselig, aus jeder Veränderung das Maximum herauspressen zu müssen? #contra

Beitrag von karna.dalilah 04.04.11 - 18:47 Uhr

wir kennen doch die Geschichte dahinter gar nicht.
Hat der Vater sich vielleicht eine Zeit der Unterhaltsverpflichtung entzogen...
kann der Vater bisher nicht mal den Mindestsatz zahlen
kümmert er sich sonst vielleicht nicht um das Kind
hat die Mutter vielleicht grad viele Ausgaben für das Kind
verdient sie wenig
und und und

mein Ding wäre es auch , aber in manchen Fällen nachvollziehbar.

Solange das Geld auch wirklich dem Kind zugute kommt ist es doch nicht verwerflich.
Verwerflich wird es erst, wenn das Geld für die Mutter draufgeht und das Kind vernachlässigt wird.




Beitrag von hexe3113 05.04.11 - 11:04 Uhr

Hallo,

und woher weisst Du, was die TE bislang tatsächlich an Unterhaltszahlungen vom KV gesehen hat?#kratz

Gruß,

Andrea

Beitrag von elsa345 04.04.11 - 20:59 Uhr

>Der Unterhalt wäre doch nicht für sie....<

SOOOO sollte es sein, aber wer mit realistischem Blick durch die Welt geht, dem dürfte auffallen, daß es leider nicht immer so ist. Es gibt so einige Damen, die vom KU leben! Damit unterstelle ich das keineswegs der TE, aber Fragen dürften erlaubt sein.

Beitrag von hexe3113 05.04.11 - 11:32 Uhr

Hallo,

also dass einige Frauen vom KU LEBEN, glaubst Du doch wohl hoffentlich selbst nicht...und falls doch, wo lebst Du denn bitte?

Ich vermute mal, dass Du keine Kinder hast (ist aus der VK leider nicht ersichtlich), denn sonst wüsstest Du, was die lieben Kleinen so kosten und dass der Unterhalt wirklich nur ein Teil dessen ist, was Kinder monatlich so (ver-)brauchen...

Ich kenne nur solche Frauen, die monatlich noch ordentlich was drauflegen müssen, um ihren Kinder ein gutes, sorgenfreies Leben zu ermöglichen, geschweige denn, dass sie den KU auch noch für sich ausgeben könnten.

Gruß,

Andrea

Beitrag von elsa345 05.04.11 - 16:49 Uhr

Hallo,
stell Dir vor, das glaube ich nicht nur, sondern weiß es!!! Und zwar aus eigenem Erleben.
1. Kommt es immer auf die Höhe des Unterhaltes an
2. Wie wird das Kind davon versorgt
Wenn vom Kindesunterhalt keine notwendigen Ausgaben für das Kind getätigt werden, das Kind also verwahrlost, gleichzeitig die Mutter aber Urlaubsreisen unternimmt, wie nennst Du das dann bitte? Willst Du behaupten, daß ich keine Ahnung habe, was ein Kind kostet? Ich habe hier eine 16jährige im Haus und ich kann Dir genau auf den Cent sagen, was dieses Kind kostet und wieweit man mit dem KU kommen kann, wenn man am Kind fleissig spart. Habe es genau ausgerechnet.
Ich kenne auch Frauen, die jeden Monat "drauflegen", aber das finde ich auch normal, denn es gehören zwei zum Kinderkriegen und zur Kindererziehung. ABER ich kenne auch die andere Seite und wenn Du die leugnest, bist Du entweder sehr naiv oder ignorant.

Gruß

Beitrag von hexe3113 05.04.11 - 17:56 Uhr

Hallo,

weder bin ich ignorant noch naiv...

Du, ich finde es auch normal, dass Mütter noch was drauflegen müssen, nur sollte es dann nicht mehr sein als die Hälfte dessen, was so ein Kind nunmal kostet...denn wie Du so schön gesagt hast, zum Kinderkriegen gehören zwei.

..."und wieweit man mit dem KU kommen kann, wenn man am Kind fleissig spart. Habe es genau ausgerechnet."
Komisch, wenn ich vom normalen, durchschnittlichen KU ausgehe, geht der schonmal für Miete und Essen drauf...(und das reicht m.E. längst nicht) und da sind noch keine Extras wie Kleidung, Taschengeld, Geld für Schulausflüge, Handy, Strom, Wasser, Hygieneartikel oder Kosmetik (weil Du ja gerade eine 16jährige als Beispiel anführst...) usw. dabei. Glaubst Du wirklich, hier trägt der Vater die grösseren finanziellen Belastungen?#kratz

Wie gesagt, ICH kenne glücklicherweise nur andere Mütter.

Gruß,

Andrea

P.S. Wieviele Mütter kennst Du denn, die ihre Kinder verwahrlosen lassen und den KU selbst auf den Kopf hauen...#kratz
Ich gebe Dir in so weit Recht, dass es bestimmt Frauen geben mag, die den Unterhalt anderweitig nutzen mögen, aber wenn Du mir jetzt ernsthaft erzählen willst, eine Frau könnte damit in Saus und Braus leben, dann musst Du echt früher aufstehen...

Beitrag von ayshe 06.04.11 - 20:35 Uhr

Stimmt schon, hast mich wohl einfach zu sehr an meine Ex-Schwägerin erinnert, die schon nach einem erbe für ihre Tochter fragte, bevor mein schwiegervater überhaupt beerdigt war und und allen unterstellte, sie ja jetzt in geld nur noch schwimmen.

Ich bin da wohl leider negativ geprägt.
Deshalb empfinde ich diese in den raum geworfene Frage als negativ.

Beitrag von ayshe 06.04.11 - 20:35 Uhr

Und witzig ist ja besonders, daß sie sich anscheinend bis jetzt nichtmal mehr gemeldet hat, also die TE.

Beitrag von silbermond65 04.04.11 - 17:10 Uhr

Warum sollte es?
Der Vater meiner Tochter hat ein Haus,eine Eigentumswohnung,2 Autos und berechnet wird trotzdem nur nach seinem Einkommen.
Verkauft er das Haus oder vermietet er es ,könnte es eventuell anders aussehen.

Beitrag von picco_brujita 04.04.11 - 18:51 Uhr

dann solltest du es schnellstens prüfen lassen, denn eigentum in dem er auch noch selbst wohnt ist, vor allem wenn es abbezahlt ist, geldwerter vorteil und wird mit in die berechnung aufgenommen und als besser einkommensgewichtung gewertet.
so hat es mir damals meine rechtsanwältin erklärt und auch das JA hat es in die berechnung einfließen lassen als ich eine beistandschaft eingerichtet habe.

lg
brujita

Beitrag von silbermond65 04.04.11 - 20:25 Uhr

Seine Mieteinnahmen werden mit einberechnet.Und da bei uns der ganze Fall ziemlich kompliziert ist ,bin ich schon froh ,wenn das JA irgendwann endlich mal einen Unterhaltstitel zustande bringt.
Möglichst noch vor dem 18.Geburtstag meiner Tochter.

Beitrag von ajl138 04.04.11 - 17:45 Uhr

Weia, wie geldgeil ist denn das bitte?

Es is unverschömt nichtmal drüber nachzudenken,sondern einfach mal schnell geiern,ob man mehr bekommen könnte.

Logisch denke Leute kämen alleine zu dem Schluß:

Wenn es ein Mietshaus ist,bekommt er dann Mieteinahmen,also wird sich sein Einkommen erhöhen...was heißt,dass er ggf. vielleicht mehr an dich bezahlen muss/soll/könnte.

Wohnt er selbst dort,fällt diese Überlegung natürlich weg.

Beitrag von hexe3113 05.04.11 - 11:01 Uhr

Hallo,

nein, es ist nicht "unverschömt" danach zu fragen...

...oder sind Dir die Beweggründe der TE so sehr bekannt, dass Du Dir ein Urteil darüber erlauben kannst, WARUM sie diese Frage überhaupt stellt?

Denkbar wäre auch, dass der KV sich den Unterhaltszahlungen bislang entzogen hat, oder diesen nicht voll bezahlen konnte...oder, oder, oder...

Aber Hauptsache, mal draufgehauen, nicht wahr?!

Gruß,

Andrea, die sich wundert, dass hier so selten erstmal nachgefragt wird, bevor man sich ein Urteil erlaubt...#kratz

Beitrag von ajl138 05.04.11 - 11:06 Uhr

Siehste hat wieder was mit logischem denken zutun.... ;-)
Hätte er bisher keinen Unterhalt bezahlt,würde dies doch entweder beim Anwalt oder bei Gericht liegen oder es wäre schon drüber entschieden.

Beitrag von hexe3113 05.04.11 - 11:27 Uhr

Ah ja, und wenn er bisher nicht zahlen KONNTE....?

Ist halt so eine Sache, mit dem logischen Denken.;-)

Gruß,

Andrea

Beitrag von zwiebelchen1977 04.04.11 - 20:22 Uhr

Hallo

Nein, tut es nicht. Selbst, wenn er Millionen im Lotto gewinnen würde, würdest dein Kind nicht mehr Unterhalt bekommen.( evtl. wenn er es anlegt, werden die Zinsen zur berrechnung herangezogen) Denn es wird nur das Einkommen genommen

Beitrag von parzifal 04.04.11 - 21:46 Uhr

Das stimmt so strikt natürlich nicht.

Angenommen man hat Millionen auf dem Konto (auch ohne Zinseinnahmen) und ist arbeitslos muss man natürlich trotzdem Unterhalt zahlen.

Beitrag von zwiebelchen1977 04.04.11 - 21:51 Uhr

Gut, das ja. Aber wenn er den Unterhalt zahlt, den er muss vom Einkommen, ist das Ok so.

Bianca

Beitrag von manavgat 05.04.11 - 11:09 Uhr

rein sachlich:

erhälst Du den Unterhalt nach Düdo Tabelle?

Falls nicht, so ist eine Immobilie eine gute Gelegenheit Druck auszuüben, notfalls per Zwangsgrundschuld.

Sofern die Immobilie Einkommen generiert, d. h. Mieteinnahmen, erhöht das die Berechnungsgrundlage.

Ich würde eine Anwältin zwecks Beratung aufsuchen und dann entscheiden, ob und was zu tun ist.

Dieses ganze Gelaber hier von einigen geht mir mächtig auf den Zeiger. Jede/r Alleinerziehende ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihr/sein Kind den ihm zustehenden! Unterhalt in voller Höhe erhält. Auch eigener Unterhalt den sie/er erhält, sichert die Lebensgrundlage des Kindes/der Kinder.

Gruß

Manavgat

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