nach kaiserschnitt normale entbindung?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von nikki2311 04.04.11 - 17:22 Uhr

hallo ihr lieben!

ich bin jetzt 1 Jahr nach meinen Kaiserschnitt wieder schwanger geworden #huepf

ich möchte gerne normal entbinden ich mach mir aber ein bisschen sorgen das es nichts wird wegen meiner narbe obwohl ich noch nie probleme mit der narbe hatte


hat von euch auch schon mal einen Kaiserschnitt gehabt und dann normal entbunden

wie ist es euch ergangen und hattet ihr probleme

danke für eure hilfe

Beitrag von qrupa 04.04.11 - 17:52 Uhr

Bei mir lagen zwar fast 2,5 Jahre zwischen dem KS und der spontanen Geburt, aber das war kein Problem. Von der Narbe hab ich nie was gemerkt, auch nicht unter der Geburt

Beitrag von marleni 04.04.11 - 18:01 Uhr

Ich hatte das vor zwei Wochen. Erste Geburt war knapp drei Jahre her.

Leider ist es komplett schief gegangen, ich hatte einen Gebärmutterriss mit beinahe katastrophalen Folgen. Ist aber alles gut ausgegangen. Du findest meinen Bericht in "Geburtsberichte", Ferdinand.

Ich will Dir aber keine Angst machen. Es ist eher selten, was mir passiert ist.

Wie alt bist Du denn? Ich war mit 35 schon knapp unter der Obergrenze, in der man das probieren sollte.

Wichtig ist: geh in eine richtig gute Klinik und besprich das unbedingt vorher mit denen. Eine Klinik mit Neugeborenen-Intensivstation. Hätte ich das nicht gemacht, mein Kind hätte es nicht überlebt.

Aber: Ich würde es in der gleichen Lage wieder versuchen. Weil es wirklich viel Pech war.

Alles Gute
M.

Beitrag von alessa-tiara 04.04.11 - 18:39 Uhr

hallo ich hatte 18 monate nach meinem KS eine spontan geburt. lief alles gut. narbe machte keine probleme oder so

Beitrag von lebenslichter 04.04.11 - 20:48 Uhr

Hallo,

ich hatte 2007 einen KS und habe 2010 spontan entbunden. Mit der Narbe hatte ich keine Probleme, weder während der Schwangerschaft noch bei der Geburt. Nun bin ich wieder schwanger (26.ssw) und habe wieder keinerlei Beschwerden mit der Narbe. Dass etwas damit passiert ist wirklich sehr sehr selten und auch wenn man hier ab und zu liest, dass etwas passiert ist, so würde mich das nicht abschrecken, es spontan zu versuchen.

LG,
Lebenslicht

Beitrag von marleni 05.04.11 - 14:15 Uhr

So selten ist es leider nicht, dass die Narbe reißt. Immerhin passiert das bei ein bis zwei von hundert Geburten nach Kaiserschnitt.

Wichtig ist halt, dass der Entbindungsversuch wirklich gut überwacht wird. Dauer-CTG ist Pflicht, z.B., auf keinen Fall einleiten und so weiter.

Beitrag von lavy 05.04.11 - 07:24 Uhr

Huhu,

ich hatte 2002 eine NotSectio, konnte dann aber 2006 normal entbinden.

Klar liegen die nen paar Jährchen mehr zwischen, ich denke man wird aber während der SS sehen können, wie sich deine Narbe entwickelt.

Drücke dir die Daumen das dein Wunsch einer normalen Geburt klappt :-)

LG

Beitrag von kanand 05.04.11 - 09:13 Uhr

Hallo
Ich habe 15 Monate nach einem primären KS wegen BEL versucht normal zu entbinden. Laut Ärzten sprach nichts dagegen, laut US sah die Narbe gut aus. Nach noch nicht mal 1h Wehen kam es bei mir zur Uterusruptur. Zum Glück hing ich gerade am CTG sonst hätten wohl ich und meine Tochter nicht Überlebt.
Überleg dir gut ob dir das Wert ist. Es mag selten sein (obwohl ich 1,5% nicht selten finde) aber wenn es passiert ist es echt ... .

LG Kanand

Beitrag von qrupa 05.04.11 - 09:52 Uhr

wieso 1,5%. Nichtmal nach zwei KS ist es so hoch.

Beitrag von kanand 05.04.11 - 10:39 Uhr

hallo
wurde mir so gesagt.
Ich denke da kommt es drauf an welche Statistik man anschaut.
Ist aber auch egal denn wenn es passier ist es ... .
Und mir ist es ehrlich gesagt auch egal ob ich eine von 100 oder eine von 1000 war. Hätte ich einen Kaiserschnitt gewählt wären ich und meine Maus gesund.

LG kanand

Beitrag von marleni 05.04.11 - 14:13 Uhr

Die Wahrscheinlichkeit einer Uterusruptur bei Zustand nach Kaiserschnitt liegt zwischen 1 und 2%, das stimmt schon.

Aber wie von meiner Vorrednerin schon gesagt, wenn es Dir passiert, ist es egal, ob Du eine von 100 oder eine von 1 Mio bist. Es ist einfach scheiße.

Beitrag von marleni 05.04.11 - 14:18 Uhr

Was ich noch vergessen habe: Ein gutes KH weiß das, aber man sollte auf keinen Fall einleiten! Und schon gar nicht mit Prostaglandinen. Künstliche Einleitungen verstärken u.U. die Wehen und erhöhen das Rupturrisiko enorm.

Auch ob man eine PDA bekommen sollte, ist zweifelhaft. Ich habe meine Ruptur gespürt, aber nur, weil meine PDA nicht gut saß, nur halbseitig wirkte und im entscheidenden Moment gar nicht.

Die anderen Anzeichen (kindliche Herztöne gingen hoch, ich hatte ein Schocksyndrom) wurden leider nicht gleich als Ruptur-Anzeichen erkannt, weil wir dazu noch eine Infektion bekommen hatten und die Symptome da die gleichen bzw. sehr ähnlich sind.

Beitrag von tina981 05.04.11 - 16:30 Uhr

Ich habe 18 Monate nach meinem 2. KS ohne Probleme spontan entbunden.

Probleme mit der Narbe hatte ich nie,wäre allerdings nicht eingeleitet worden,wenn Töchterchen weit über Termin gegangen wäre noch hätte ich eine PDA bekommen,wenn ich gewollt hätte (hatte aber nie das Gefühl,dass ich eine brauche).

Geburtsbericht unter Geburtsberichte "(M)eine Traumgeburt nach 2 KS"

Beitrag von zh1-wirt 05.04.11 - 21:36 Uhr

Hallo,
Herzlichen Glückwunsch!

Ich habe nicht das magische Jahr gewartet. Zwischen dem KS und der 2. Entbindungen lagen knapp 19 Monate. Die Sponatne Entbindung war lang (21 h) und anstrengend (mit Wehentropf, PDA,...), aber es hat geklappt und es hat sich gelohnt.
Lennard kam mit 4.825 g, 54 cm und einem KU von 38 cm #schwitz- hätten die Ärzte das geahnt, hätten sie es mich definitiv nicht spontan versuchen lassen :-p
Es war nicht alles schön und es gab Probleme, die aber durch Lennards Größe und nicht durch den vorherigen KS begründet waren.
Ich hatte nach der Entbindung einen HB von 5,9 durch den hohen Blutverlust wegen Damm-Schnitt und -Riss und weil die Plazenta operativ geholt werden musste. Lennard musste für 24 h zur Überwachung auf die Intensiv, da er anfangs Atemprobleme hatte. Er war mit den Schultern hängen geblieben, während der Kopf schon draußen war und dadurch gab es eine Stauung. Es war aber nach einer knappen Stunde schon alles wieder ok und er wurde lediglich noch überwacht. Trotz des niedrigen HBs bin ich einige Stunden nach der Entbindung schon unter die Dusche gegangen und allein zur Intensiv gelaufen. Die Ärzte und Schwestern haben ganz schön seltsam geguckt und hatten immer Angst dass ich umkippe, aber mir ging`s gut.:-p Nach dem KS hab ich 3 Tage gebraucht um wieder auf die Beine zu kommen.

Wünsche dir alles gute und eine Entbindung an die du gerne zurück denken kannst!

LG
Eva