großer streit mit mutter weil wir beide arbeiten

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von 1972-mamalein 04.04.11 - 18:08 Uhr

ich hatte am wochenende eine schlimme diskussion mit meiner mutter
wie schon befürchtet rastete sie aus als sie erfuhr das wir ein neues nicht grad billiges auto gekauft haben ( es war notwendig!!)

sie unterstellte uns egoismus und geldgier und ist der meinung das geld meines mannes müßte ja wohl reichen und ich soll lieber zu hause bleiben und hausfrau und mutter sein

vor kurzen hatte ich ja schon mal einen beitrag zum thema neid

aber so massive vorwürfe sind echt das letzte
ich habe schon seit mein sohn 2 ist von 8 - 15:30 uhr gearbeitet und es hat meinem sohn nicht geschadet

nun ist es so das meine mutter seit 15 jahren zu hause ist und mein vater ( ist im straßenbau in einer kleinen firma tätig) noch nicht wieder eingestellt wurde nach der winterpause

es kotzt mich echt an mich derart angreifen zu lassen nur weil ich auch mit aarbeiten gehe

Beitrag von diebina 04.04.11 - 18:11 Uhr

"wie soll dir geholfen werden ?????? "








sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen.... bin halt manchmal nachtragend #rofl

Beitrag von geli0178 04.04.11 - 18:21 Uhr

Und nu? Solange die Sonne über Dir und Deinem Göga zum dem Thema scheint lass die Mutter oder auch Schwiegermutter reden. Kritisch wirds erst dann wenn Dein Mann anders denkt als Du. Sollte das der Fall sein, darfste neuen Beitrag zu dem Thema schreiben "Ich will arbeiten gehen, aber mein Mann will das nicht - meine Mutter findet das super" #rofl

Geli

Beitrag von karna.dalilah 04.04.11 - 18:21 Uhr

Ob es deinem Sohn besser geht wenn du daheim bist oder besser wenn du arbeitest , das kann keiner wissen.
Denn es kann ja nur eine Situation existent sein.

Du sagst es schadet deinem Sohn nicht- ok

Aber hat es dir geschadet dass deine Mutter Hausfrau und Mutter war und sich viel um dich kümmern konnte?

Lass doch die Meinung deiner Mutter neben deiner Meinung stehen.

Deiner Mutter war es damals wichtig ausschließlich für die Familie und den Haushalt da zu sein.
Dir ist es wichtig neben Haushalt und Familie arbeiten zu gehen aus deinen Gründen.

Je mehr du gegen die Überzeugung deiner Mutter argumentierst umso mehr werden sich Fronten verhärten.
Vielleicht fehlt deiner Mutter auch nur Anerkennung.

Es ging deiner Mutter mit Sicherheit nicht um das Auto und es ist völlig unwichtig ob das Auto teuer, wichtig, schön usw ist.
Das war nur der Auslöser...
Deine Mutter hat nur ihre Überzeugung dir aufdrücken wollen und Verständnis haben wollen, wie du deine Mutter deine Überzeugungen aufdrücken willst und Verständnis möchtest.

Wie du da raus kommen kannst.
Gib deiner Mutter Anerkennung für ihre Entscheidung und forder Akzeptanz dass du eine andere Entscheidung getroffen hast.
Weil du eben du bist und dein Leben lebst und sie eben ihre Entscheidungen trifft weil sie sie ist
Eure Leben sind nicht vergleichbar.


Karna

Beitrag von 1972-mamalein 04.04.11 - 19:11 Uhr

meine mutter hat auch immer gearbeitet
aber sie ist seit 15 jahren arbeitslos

seit dem gönnt sie keinem einen job und vergißt das keiner sein gehalt geschenkt bekommt sondern auch streß auf der arbeit hat

Beitrag von widowwadman 04.04.11 - 18:23 Uhr

Ignorier es einfach. Deine Mutter kann halt nicht ertragen dass du es anders machst als sie. Manche sehen andere Lebensweisen als Kritik an der eigenen, aber jeder muss selbst sehen wie er gluecklich wird.

Wenn sie zuhause bleiben wollte ist das ihre Sache. Wenn du arbeiten willst ist das deine. Ich arbeite auch Vollzeit und bin deshalb bestimmt keine schlechtere Mutter als ne Hausfrau.

Beitrag von isaolemerle 04.04.11 - 18:29 Uhr

...hm - kann es nicht sein, dass das Problem eher ist, dass du dich ein bisschen zu sehr um Kohle drehst? Kam so in einem der letzten Threads zu einem ähnlichen Thema rüber.

Vielleicht ist es eher das, was deine Mutter nervt - das würde mich nämlich bei einem Kind auch extrem nerven und ich würde denken, leider konnte ich dieser Tochter meine Werte nicht vermitteln, sondern sie betet Gott Mammon an.

Nix für ungut
Isa

Beitrag von oma.2009 04.04.11 - 19:42 Uhr

Hallo,

kann es nicht auch sein, dass du etwas zu "überheblich" von dem neuen Auto erzählt hast? In einem tonfall etwa, der von deiner Mutter mißverstanden wurde.......so nach dem Motto: siehste, WIR können uns ein neues Auto leisten...ihr eben nicht......

Dann ist nicht deine Mutter neidisch sondern du überheblich. Schon mal in diese Richtung gedacht?

Mein Haus, mein Auto mein........

LG

Beitrag von hannih79 04.04.11 - 20:01 Uhr

Hallo,

ich kann mir garnicht vorstellen, dass das bei deiner MAma Neid sein soll.

Früher war das mit Arbeiten der Mütter eben noch anders, und sicher denkt sie da in die Richtung - glaube, mit NEid hat das nichts zu tun.

Ich selbst finde es auch problematisch, als Mutter kleiner Kinder ganztags zu arbeiten - käme für mich nicht in Frage, wenn es finanziell nicht unbedingt notwendig ist - aber das ist ja einstellungssache

Gruß

Beitrag von cinderella2008 05.04.11 - 06:59 Uhr

Was ist daran problematisch?#kratz

Beitrag von 1972-mamalein 05.04.11 - 17:36 Uhr

verstehe ich auch nicht
ich arbeite von 7:30-15:30 ( ca.)
in dieser zeit ist mein sohn in der kita und ab august in der schule und hort

es gibt eltern die arbeiten nicht und lassen ihre kinder bis zur letzten minute in der kita ---- sowas finde ich abartig

aber wer arbeiten geht kann doch diese vollzeitbetreuung auch in anspruch nehmen

Beitrag von hannih79 06.04.11 - 14:29 Uhr

Sicher KANN man das machen - wie gesagt, ist es eine Einstellungssache.

Bei euch z.B. scheint es deinem Artikel nach so zu sein, dass ihr auch ohne deinen Verdienst ausreichend zum Leben habt, so dass du nicht GANZtags arbeiten gehen MUSST ( korrigiere mich, wenn ich falsch liege ).

Davon halte ich persönlich nichts, da ich mein Kind außerhalb des normalen Kindergartens weder in eine Kita noch nach der Schule in ein Hort geben würde.
ICH möchte einfach für meine Kinder da sein, wenn sie mittags nach Hause kommen - so hatte ich es früher und so möchte ich es meinen Kindern auch bieten.

Von Ganztagsbetreuung halte ich also garnichts ( wenn es nicht unbedingt nötig ist ) - aber jedem das Seine.
Es gibt ja sehr viele, die das so machen, und wenn es super klappt, ist es doch OK

Gruß

Beitrag von 123bhtrsfe456 07.04.11 - 07:49 Uhr

Bei euch z.B. scheint es deinem Artikel nach so zu sein, dass ihr auch ohne deinen Verdienst ausreichend zum Leben habt, so dass du nicht GANZtags arbeiten gehen MUSST ( korrigiere mich, wenn ich falsch liege ).


Ich kann das ja nicht mehr hören: Die Frau MUSS ja nicht ganztags arbeiten....


Klar, der Mann der MUSS ja immer ganztags arbeiten, damit er am Ball bleibt, Karrierechancen hat etc..
Die Frau soll mal schön zu Hause bleiben, oder ein bisschen Teilzeit arbeiten und außerdem gibt es es ja eine Menge hochqualifizierter 400Euro Jobs für diese Mütter, nicht wahr?

Dass eine Mutter in der Regel auch eine handfeste Ausbildung und oft auch einen beruflich erfolgreichen Weg bis zur Geburt hingelegt hat ist ja für eine Frau unwichtig.

Abgesehen davon, sollte doch auch der letzten hier klargeworden sein, dass dieses "ich MUSS ja nicht arbeiten, mein Mann verdient genug" der erste Schritt in den sozialen Abstieg ist, sollte man sich einmal trennen.

Beitrag von flamingoduck 07.04.11 - 13:31 Uhr

Richtig!

Ich vertrete auch die Fraktion "Kind + Karriere".
*ich Rabenmutter hier aber auch...* :-p

Ich habe hart gekämpft, um heute das zu sein, was ich bin.
Mein Schatz verdient sehr gut, aber trotzdem will ich "meine eigene Frau stehen", finanziell unabhängig sein und es tut mir gut.

Das heißt nicht, dass ich mein Kind oder meinen Haushalt vernachlässige.

Aber das Geld kann ich auf die Seite legen, und dann ist es für uns auch keine Debatte, wenn es um einen Urlaub geht oder um eine schöne Anschaffung.
Und ich will meiner Tochter auch als Vorbild dienen, dass man für seine Wünsche arbeiten gehen muss - dass einem nichts geschenkt wird.

Und sorry, aber wenn ich diese armen Weiber sehe, die sich nicht mal ein paar neue Strumpfhosen kaufen können ohne den Satz "Da muss ich erst mal meinen Mann fragen...!" fallen zu lassen, da bin ich froh, dass ich mit meiner Kohle (abzüglich unserer Fixkosten) frei schalten und walten kann.
Ich muss mir keine Absolution einholen, wenn es um Anschaffungen geht.

Beitrag von hannih79 07.04.11 - 21:17 Uhr

Wie gesagt ist dieses Thema eben Einstellungssache.

Ich finde zwar, dass man auch als Mutter den Beruf nicht vollkommen aufgeben sollte ( ich arbeite zur Zeit mit großem Spaß 2 Tage die Woche ), so dass man eben finanziell unabhängig bleibt und auch dem Kind ein gutes Vorbild ist, VOLL arbeiten gehen würde ICH jedoch nicht so schnell wieder ( wenn es nicht unbedingt Not tut ).

Dafür ist mir die Zeit mit meinem Mäuschen zu kostbar und ein übermäßig hoher Lebensstandard zu unwichtig.

Gruß

Beitrag von 123bhtrsfe456 07.04.11 - 23:21 Uhr

Man arbeitet aber nicht nur wegen Geld und Lebensstandard.

Beitrag von hannih79 08.04.11 - 13:25 Uhr

Das stimmt :-)

Beitrag von hannih79 07.04.11 - 21:07 Uhr

Das ist DEINE Meinung , und total OK.

MEINE Einstellung dazu ist eben eine andere, OBWOHL ich mal Abitur und ne gute Ausbildung gemacht habe.
ICh bin nicht Mutter geworden, um nach 2 Jahren wieder voll im Berufsleben zu stehen - arbeite seit mein Mäuschen 14 Monate ist wieder 2 Tage die Woche in meinem alten Job und KANN jederzeit mehr arbeiten, wenn ich möchte !!!!

Ich habe einen unbefristeten Vertrag , und sollte die Beziehung zw mir und meinem Partner mal auseinander gehen, kann ich wie gesagt jederzeit voll arbeiten gehen.

Da sehe ich keinen sozialen Abstieg.

Momentan bin ich eben hauptsächlich Mutter, und bin froh, dass ich die Möglichkeit habe, diese Zeit so zu genießen - arbeiten gehört für mich trotzdem dazu , ja , aber eben zur Zeit nicht VOLL - und damit bin ich mehr als glücklich.

Beitrag von 123bhtrsfe456 07.04.11 - 23:11 Uhr

ich störe mich einfach an der Formulierung "du musst ja nicht".

Ich greife hier niemanden an, weil er nicht oder wenig arbeitet. Ich würde mir nur wünschen, dass sich die Mütter besser absichern würden für den Trennungsfall.

Auf der anderen Seite erwarte ich aber auch, dass man die Berufstätigkeit der Mütter nicht immer an "müssen" oder nicht festmacht und es sich verkneift das z bewerten.
Das macht man ja bei den Vätern auch nicht, dass man sagt,"ihr würdet auch mit einem halben Gehalt auskommen, du musst ja nicht voll arbeiten und wärst mehr für deine Kinder da"



Beitrag von flamingoduck 08.04.11 - 11:56 Uhr

...ok, hierzu muss ich sagen, dass ich den Vorteil habe, meine Tätigkeit nach der Elternzeit vom Homeoffice auszuüben (Grafik-/Modedesign).

Das heißt, ich kann die Zeit mit meinem Entchen auch genießen.

Wenn ich ab und zu mal vor Ort ins Office muss, dann kann ich sie auch stets mitnehmen.

Aber nur 24/7 Hausfrau und Mutter zu sein würde mich auch nicht ausfüllen.
Dazu bin ich zu sehr die "Macherin" :-)))

Beitrag von frischerduft 05.04.11 - 11:11 Uhr

Hallo,

ich kann es echt nicht verstehen, wieso die eigene Mutter auf ihre Tochter neidisch sein soll. Eigentlich müsste sie sich doch freuen, dass es euch finanziell so gut geht.
(so ist es zumindest bei meinen Eltern - meine Mutti ist 69 Jahre geworden, ich habe 2 Brüder, sie hat nach jedem Kind nach dem Mutterschutz wieder gearbeitet - so war es in der ehemaligen DDR)

Heute haben mein Vati und sie eine auskömmliche Rente.

Kann es vielleicht sein, dass deine Mutter furchtbar bedauert, kein eigenes Geld zu haben. Denn wenn sie jahrelang nicht gearbeitet hat, dürfte es um ihre REntenansprüche wohl auch mau sein. DAs ihr jetzt erst die Erleuchtung kommt, was sie für einen großen Fehler gemacht hat.
Und sie sieht im Gegenzug, wie finanziell unabhängig du bist, deine Arbeit, dein Kind, deine Familie gemanagt bekommst.
Vielleicht doch ein wenig Neid.

Allerdings ist es dein Leben, welches du leben musst und nicht deine Mutti.

So würde ich es ihr auch sagen.
Sie kann ihre Meinung haben und du deine.

Alles Gute

Nici

Beitrag von 1972-mamalein 05.04.11 - 17:30 Uhr

ja dann nenne ich es mal unzufriedenheit

selbst bei einem türkeiurlaub vor einem jahr gabs vorwürfe das man doch nicht so verantwortungslos sein kann mit nem 5jährigen zu fliegen

und das ein campingplatz doch auch reichen würde

alles worüber wir uns freuen macht sie nieder

und es ist auch nicht so wie oben behauptet das sie so reagiert weil wir überheblich auftreten
sie hat das auto gesehen und es ging los
das das alte fast 12 jahre alt war und immer mehr an reparaturen kamen ist uninteressant

es gibt viele beispiele die ich aufführen könnte

auch was meinen sohn betrifft
er bekommt zu viel zum geburtstag und und und.....

es nervt einfach nur wenn es immer wieder zu diesem rumgehacke kommt

Beitrag von berry26 05.04.11 - 14:19 Uhr

Hi,

ich denke nicht das deine Mutter neidisch ist. Ihr habt nur einfach sehr verschiedene Lebensauffassungen. Deine Mutter ist eine Hausfrau aus Leidenschaft und denkt das du für euren Luxus (was das neue teure Auto ja ist) arbeiten gehst und damit deine Hausfrauen- und Mutterpflichten vernachlässigst. Das ist ihren Augen eben Egoismus!

So eine Einstellung kannst du nicht ändern! Du musst dich also damit arrangieren oder wirst dich von ihr abwenden müssen.

LG

Judith

Beitrag von alpenbaby711 05.04.11 - 19:51 Uhr

Mach deiner Mutter einfach mal höflich aber sehr deutlich klar das du ihre Meinung zwar respektierst aber es deine Entscheidung ist was du machst. Sie lebte oder wollte ihr Leben früher so leben gut OK. du machst es anders und darfst das auch. Wenn sie dir aber ständig ihre Meinung aufdrücken will die ganz sicher nicht die einzig richtige ist dann soll sie das für sich behalten.
Ela