Wann in die Kita mit 2 1/2 Jahre, 3 Jahre oder 3 1/2 Jahre ???

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von norii 04.04.11 - 18:08 Uhr

Hallo.

Unser Sohn wird im Winter 2013 3 Jahre alt aber da wir uns jetzt schon für den Kindergarten anmelden müßen, habe ich eine frage :)

Ist am besten mit den anderen Kindern im Jahr 2012 im Sommer mit 2 1/2 Jahre in das neue Kindergarten Jahr zu geben

oder....

mit 3 Jahre alleine einfach in eine bestehende Gruppe im Winter....

oder....

mit 3 1/2 Jahre im Sommer in ein neues Kindergarten Jahr mit anderen neuen Kindern in die Gruppe ????

vielen dank

Beitrag von engelchen28 04.04.11 - 18:10 Uhr

huhu!
in unserem kiga fangen immer nach den sommerferien alle kinder an. zwischendurch steigt keins ein, ist einfach schöner für die gruppenbildung. ob dein kind schon mit 2,5 jahren reif für den kiga ist, kann dir keiner sagen. wenn du arbeiten MUSST, ist es so und wird auch klappen. ich persönlich würde bis zum sommer warten, wenn er 3,5 j. alt ist - ein tolles alter für den kiga-start.
lg
julia

Beitrag von heimchen82 04.04.11 - 18:25 Uhr

Louis ist 1 Tag vor seinem 2 Geburtstag in den Kiga gekommen, in eine Gruppe von 2-6 Jahre!
Beim 2 Kind würde ich auch zum Kiga mit 2 Jahren neigen, allerdings würde ich auf eine Kleinkindgruppe achten. Die Mäusen gehen in einer "großen" Gruppe einfach unter.... :-(

Beitrag von kleine1102 04.04.11 - 21:32 Uhr

Hallo,

dass die ganz kleinen in einer altersgemischten Gruppe zwangsläufig "unter gehen", kann ich so überhaupt nicht bestätigen. Im Gegenteil- die Kleinen lernen und profitieren meist von den älteren Kindern. Diese lernen umgekehrt, Rücksicht zu nehmen und sind ganz stolz, wenn sie helfen und den Jüngeren etwas "beibringen" können.

Nachteil an speziellen Gruppen für Unter-Dreijährige ist z.B., dass die Kids, kaum richtig eingewöhnt, nach einem Jahr bereits wieder wechseln müssen. Und das oft nicht gemeinsam mit Anderen, sondern je nach Geburtsdatum Jeder einzeln. Viele Minis haben damit Schwierigkeiten, müssen sich oft erst neu orientieren, sind verunsichert.

Unsere Mädels sind beide mit unter drei Jahren (die Große mit 2 3/4, die Kleine mit 2) in altersgemischte Gruppen gekommen. Das ist eine bewusste Entscheidung unsererseits- und es läuft absolut gut. Beide waren bzw. sind liebevoll umsorgt, es wird sehr auf ihre persönlichen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen geachtet. Unsere "Große" betüddelt jetzt schon ihrerseits die Kleinen in ihrer Gruppe, so, wie sie es vor 1,5 Jahren selbst auch erfahren hat #verliebt. Und die Kleine ist schnell richtig gut "angekommen" und geht gern in ihre Gruppe, fühlt sich schon richtig "groß" und ist ganz stolz #verliebt.

Wir würden das jederzeit wieder so haben wollen, allerdings können wir sowohl bezüglich der Einrichtung (Konzeption) als auch des Personals von ganz großem Glück sagen. Die Fachlichkeit ist groß und da "hängt das Herz am Job" #herzlich. Mein anderer Blickwinkel ist der berufliche, auch in diesem Zusammenhang erlebe ich viele positive Aspekte altersgemischter Gruppen.

Viele Grüße #blume,

Kathrin & zwei Mädels


PS: @ TE: ich finde 2,5 Jahre das optimale Alter für den Kiga-Start und 3,5 schon fast ZU spät.

Beitrag von norii 04.04.11 - 18:54 Uhr

Habe vergessen das er ein Einzelkind bleibt ;) und sehr an uns hängt aber zb... wenn wir im Sportcenter sport machen und er in der Kinderbetreunung ist nicht die großen Probleme da hat für 3 Stunden 3 mal die Woche ...

aber 5 mal die Woche von 5 stunden ihn abgeben weiß ich nicht ;)

Beitrag von mausi5683 04.04.11 - 19:08 Uhr

alles gewohnheitssache;-)
und normal fängt man klein an...mit mal paar stunden mit mama zusammen....dann immer mehr stunden und dann mal alleine...zumindest war es hier bei uns so, als ich meinen sohn in kiga gebracht hab. er war 2 jahre und geht in eine gruppe von 2-4 jahre (10 kinder davon 4 2jährige). er hat sich von anfang an sehr wohl gefühlt und geht 5 mal die woche für 4-5std dahin...je nachdem wie ich arbeiten muß.

lg

Beitrag von engelchen28 05.04.11 - 09:43 Uhr

wenn dein kleiner im winter 2013 3 jahre alt wird, dann ist er jetzt wenige monate alt...und da gibst du ihn bereits 3 x die woche für 3 stunden ab?? just for fun? warum meldest du ihn nicht gleich in der krippe an für sofort??

Beitrag von yvschen 04.04.11 - 19:19 Uhr

Hallo

bei uns kann man einsteigen wann man will, da der kiga ab 2 jahre los geht.Und wenn jemand im januar 2 wird und mama arbeiten muss dann kann das kind auch im januar rein..Natürlich auch , wenn mama nicht arbeiten muss

Meine kamen mit 2,5 in kiga . Im september 2009. Aber war zufall das es anfang des kigajahres war
Auf alle fälle so zeitig wie möglich(meine meinung)

Lg yvonne

Beitrag von cori0815 04.04.11 - 19:24 Uhr

Ich glaube, wenn ich diese drei Möglichkeiten hätte, würde ich die wählen, ihn mit 3,5 Jahren in den Kindergarten zu geben. Denn dann hätte er immer noch 3 Jahre Kindergarten, bevor die Schule los geht. Und das finde ich ausreichend.

Ihn mit 2,5 Jahren in den Kindergarten zu geben, fände ich okay, wenn es nicht anders geht (z.B. weil du wieder arbeiten musst etc). Wir haben das zuweilen bei uns im Kindergarten auch, die Kinder gewöhnen sich i.d.R. gut und schnell ein. Aber trotz allem wird er ja wahrscheinlich erst mit 6,5 Jahren zur Schule gehen und dann sind es immerhin stolze 4 Jahre Kindergarten. Ich hätte da ein wenig zu viel Angst, dass es ihm mit der Zeit langweilig werden würde.

Die Möglickeit, ihn mit genau 3 Jahren in eine schon bestehende Gruppe zu geben, würde ich vermutlich am wenigsten in Erwägung ziehen.

Lg
cori

Beitrag von elcheveri 04.04.11 - 19:33 Uhr

Hallo
wir hatten das Glück da ein Platz aufgrund von Umzug frei wurde das Henry 2 Mon vor seinem 3ten Geb im Febr als Quereinsteiger in den Kiga kam...
Er ist in einer Gruppe von 3 bis 6 jährigen.....seine Eingewöhnung war super da er natürlich der einzige war um den Sie sich bissl mehr kümmern mußten...
Wenn ich Ihn da so erlebe war das genau die richtige Entscheidung für Ihn....denn wenn im August die neuen Kinder kommen ist er ja schon ein "alter Hase"und kennt alles schon.
Er hat sich schnell integriert und wurde von den anderen Kids auch gut angenommen,das war kein Problem.....
Wie ist Euer Kind denn zu Hause? Ich hab irgendwann gemerkt das sich Henry mit uns irgendwie langweilte,er ist ein Einzelkind und Kinder untereinander speieln halt ganz anders zusammen......
Lg Eva

Beitrag von sranda76 04.04.11 - 19:34 Uhr

Hallo

Ich musste meinen Sohn leider damals schon mit 13 Monaten in die Krippe geben, da ich wieder arbeiten musste :-( ( bin alleinerziehend).
Ich finde 3 Jahre ist ein sehr schönes Alter, um mit den Kindergarten zu beginnen.

L.G.
Sandra

Beitrag von chaospur 04.04.11 - 20:25 Uhr

Hallo,

also meine Meinung: mit 3,5 Jahren würd ich es machen. Er geht dann immer noch 3 Jahre hin, das reicht doch wirklich!! Vielleicht gibt es bei Euch eine Spielgruppe, das gab es bei uns, wo die Zwerge zwischen 2 und 3 hingehen konnten 2 mal die Woche für 2,5 Stunden... Selbst wenn es keine gibt würd ich mich nicht anders entscheiden. Meine Große kommt im Sept. in die Schule und hatte bewusst nur 2 Jahre Kiga, hab sie erst mit 4 geschickt, hätt ich in ihrem Fall jederzeit wieder so entschieden, sie war auch in keiner Spielgruppe und sie freut sich jetzt auf die Schule und es is alles bestens. Den Kleinen hab ich früher rein, jedes Kind is ja anders, er wurde im Januar 3 und im Sept. ging er dann. Er war aber ein Jahr vor dem Kiga in der Spielgruppe. Aber mehr als 3 Jahre Kiga kämen für mich nicht in Frage. Außer man muss es machen wegen Arbeit etc., dann is es ja wieder was andres...

Viele Grüße

Beitrag von chaospur 04.04.11 - 20:29 Uhr

Ach ja, noch was vergessen: du hattest ja noch gefragt wie es is wenn man unter dem Jahr einsteigt...

Hab es selber jetzt nicht gemacht, aber es in unsrem Kiga öfter mitbekommen - das war absolut kein Problem für die Kinder. Für die andren is es nämlich total toll und interessant wenn jemand neues kommt und alle wollen mit dem spielen und ihm alles zeigen etc., also die andren kümmern sich da mehr drum als wenn mehrere Neue kommen... Auch die Erzieher haben unter dem Jahr mehr Zeit um sich um ein Neues zu kümmern, wenn die Alten schon eingewöhnt sind - würd ich jetzt beides nicht als Vor- oder Nachteil sehen...

LG

Beitrag von shorty23 04.04.11 - 20:55 Uhr

Hallo,

also wenn du nicht darauf angewiesen bist wegen deiner Arbeit, dann würde ich sagen, genieße die Zeit mit ihm daheim und gib ihn mit 3,5 in den KiGa - wirst das ja nur ein Mal haben! Falls du davor das Gefühl hast, er braucht mehr andere Kinder um sich rum oder mehr Beschäftigung kannst du ja ins Kinderturnen oder dir eine Spielgruppe suchen ...

LG

Beitrag von tuctuc 04.04.11 - 21:54 Uhr

Huhu,

unser Großer wird im Oktober 2 und er ist ab 1.8 angemeldet. Das war eine bewußte Entscheidung unsererseits, ihn früh in den KiGa zu geben, da wir finden, dass Kinder zu Kindern gehören.

Definitiv gehen wird er ab 1.1 - wir hatten das Glück, dass wir das Datum wählen konnten, somit ist er dann 2 Jahre und gute 3 Monate alt. Geplant sind erstmal 2-3 Vormittag so 3 Std. und wenn es ihm gut gefällt, kann er bis zu 35 Std. in der Woche gehen. Wir bekommen nochmal Nachwuchs im Juli, und viele 2-fach Mamas die ich kenne sagen, dass sie teilweise wenn das Große Kind 2 1/2 Jahre alt sind nicht mehr in der Lage sind, ein Kind zu Hause so zu beschäftigen, wie es der Bewegungs- und Tatendrang gerne hätte,g erade, wenn man noch ein kleineres Kind hat. Ich möchte einfach nicht, dass unser Großer zurück stecken muss und ich wollte auch keine Tagesmutter und denke, dass ein Kind ruhig im Kindergarten mitreifen kann. Da ich hier alleine bin ohne weitere Familie und mein Mann viel arbeitet, wollte ich mir für das zweite Kind jetzt auch ein wenig Raum für Babymassage, PeKip oder Babyschwimmen einräumen.

Soweit die Theorie, ich werde sehen, wie die Praxis wird.

Jedoch finde ich mit 3 1/2 Jahren ein Kind in den KiGa zu geben doch etwas spät um ehrlich zu sein, ich glaube, da ist die Abnabelungsphase auch sehr anstrengend, da sie die Trennung glaub bewusster mitnehmen. Ich kenne mich da zwar nicht so aus, aber ich glaueb jetzt schon, dass mir die Trennung von meinem Prinzen mehr ausmachen wird, wie ihm -.- :(

Beitrag von diana1101 04.04.11 - 22:08 Uhr

Hi,

ich finde das ein schwierige Frage...

Meine Tochter wird im Mai 2 Jahre alt und geht ab August/September in den Kindergarten. Sie ist dann 2 Jahre und gute 3 Monate alt.

Da bei uns im laufenden Kindergartenjahr nicht gerne Kinder aufgenommen werde, bin ich umso glücklicher das es jetzt geklappt hat.
Muss im Mai 2012 ja wieder arbeiten - dann sind meine 3 Jahre Elternzeit rum - und kann nicht zuhause bleiben, nur weil ich keine Betreuung für meine Tochter habe..... und das man bis dato wieder schwanger ist, ist ja auch nicht gesagt.

Wenn ich gekonnt hätte, wäre meine Tochter schon im Dezember (mit 18 Monaten) in den Kindergarten gekommen...

Ich persönlich möchte/will/muss wieder arbeiten gehn, muss mal wieder etwas anderes sehen/hören, muss einfach wieder raus.. vermisse meine Arbeit.
Ich liebe mein Kind, keine Frage... aber mir fällt die Decke auf den Kopf.

Wenn du nach deinen 3 Jahren Elternzeit nicht wieder arbeiten musst, oder deinen Kleinen andersweitig unterbringen kannst, dann gib ihn erst mit 3 1/2 in den Kindergarten...

Wenn du keine Betreuung nach den 3 Jahren hast, dann würde ich ihn mit 2 1/2 schicken! - WENN MAN DEN EINEN PLATZ BEKOMMT - ist ja auch nicht sicher!

LG Diana