Schwiegermutter....Schlechte Nachrichten, und mein Mann....

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von der.maulwurf 04.04.11 - 21:56 Uhr

Hallo.

Der ein oder andere hat ja über die Jahre hinweg meine Beiträge, die von meiner Schwiegermutter handelten, mitverfolgt. Es gab viel Stress, Lügen, Gerüchte, viel Blabla und Theater eben. (was von der Seite SEINER Familie aus ging)

An Weihnachten kam es nun zum Showdown, der mit einem absolutem Kontaktabbruch zu Ende ging. Jetzt sind es schon 3Monate, in denen wir echt nichts, absolut NULL von der Familie meines Mannes gehört haben.

Der einzige der noch mit uns redet, weil er unparteiisch geblieben ist, ist der eine Bruder und den haben wir heute getroffen. Der hat uns berichtet, das es nicht gut um meine Schwiegermutter steht. Er meinte sogar, man müsste jetzt jeden Tag damit rechnen, das es "Boom" macht, und sie weg vom Fenster ist.

Meinen Mann hat es schon getroffen, das hat er auch gleich gesagt.
Ich hab ihm dann gesagt, das er hin gehen kann, sie anrufen kann, alles machen kann, was immer er will. Steh ihm da absolut nicht im Weg.
Dann kam er also heute Abend mit einem Bild von unserer Tochter, und der Idee, ihr das in den Briefkasten zu werfen, in einem Umschlag, und noch ein kleiner Brief dabei, auf dem ein Ostergruß von der Kleinen steht.

Absolut kein Problem für mich. Doch dann kam er an, er wolle auch noch einen Gruß von Ihm und mir drauf schreiben. Ich hab ihm dann gesagt, das er von sich aus gerne einen Gruß ausrichten kann, aber MICH soll er bitte raus lassen. Ich will mit der Ganzen Sache nichts mehr zu tun haben, und für mich ist dieser Kontaktabbruch diesmal entgültig. Da gibts nichts mehr zu rütteln.

Da meinte er, gut, dann lass es ganz. Also sprich, sein Name sollte auch nicht drauf. Ich wollte dann wissen warum, und hab halt nach gestochert, aber er hat gleich total abgeblockt und sogar richtig patzig reagiert.

Ich versteh nicht warum er dann lieber ganz verzichtet, anstatt er einfach einen Gruß von sich ausrichtet. Ich verbiete ihm nichts, kann und will ich auch gar nicht. Er soll das selber entscheiden, das ist sein Ding.
Einzige Bedingung ist echt, das er mich komplett außen vor lassen lässt.
Und in Anbetracht dessen, das es ab jetzt jeden Moment vorbei sein könnte, find ich es schon sehr komisch, das er wegen sowas so rum macht.

Soll ich noch mal mit ihm reden? Oder was würdet ihr machen?
Bin grad echt ratlos. Will halt nicht, das er es bereut, wenn sie mal nicht mehr da ist.

Gruß Mauli

Beitrag von gh1954 04.04.11 - 22:07 Uhr

Du willst ihm nichts verbieten, du solltest ihn auch zu nichts drängen.

Dein Mann ist erwachsen und soll selber entscheiden.

Ihr habt deinen Schwager erst heute getroffen, vielleicht denkt dein Mann bis morgen noch mal darüber nach.

Beitrag von der.maulwurf 04.04.11 - 22:11 Uhr

Nee, drängen ist auch nicht gut, das stimmt.
Ich hoffe irgendwie schon, das er es sich noch mal überlegt.
Das bereut er sonst bestimmt.

Als mein Opa gestorben ist, hab ich mir auch voll die Vorwürfe gemacht, weil ich mich nur selten gemeldet habe. Denke sogar heute, noch fast 3Jahre später drüber nach. Was würd ich jetzt drum geben, um das rückgängig machen zu können. Aber das merkt man halt immer erst, wenn es zu spät ist.

Beitrag von altehippe 04.04.11 - 22:08 Uhr

Und in Anbetracht dessen, das es ab jetzt jeden Moment vorbei sein könnte, find ich es schon sehr komisch, das er wegen sowas so rum macht.



Du könntest allerdings auch mal über deinen Schatten springen...

Beitrag von der.maulwurf 04.04.11 - 22:16 Uhr

Könnte ich, ja.....

Aber, meine Schwiegermutter hat mich allein beschuldigt. Ich wäre an allem Schuld, und von mir würde alles Übel kommen, dabei weis sie selber genau, das ihre eine Tochter nur Lügen erzählt, aber das ist ne andere Geschichte.
Will das jetzt auch nicht alles nochmal aufwärmen.

In ihrem letzten Telefonat meinte sie, wir sollten für uns bleiben und sie bleibt für sich.

Ich hab damals für mich entschieden, das nun Schicht im Schacht ist.
Egal was kommt. Mir hat die Familie nicht gut getan. Ich hab mich nur aufgeregt, und wir haben immer nur eine drauf bekommen von der Seite.
Irgendwann ist man es leid.

Was mein Mann macht, ist wie gesagt seine Sache. Er kann jederzeit zu ihr. Aber ohne mich, und da gibts kein Zurück mehr.

Beitrag von zb1808 04.04.11 - 22:35 Uhr

les zwar grad zum ersten Mal, um was es bei Dir geht, ABER ...
in solch einem Fall würde sogar ICH über meinen Schatten springen ... und das hat schon was zu bedeuten :-p

Aber wenn er wegen Dir nicht will, macht das mit dem Bild nur von Eurer Kleinen mit lieben Grüßen für die liebe Oma. Sie wird sich freuen und vielleicht wartet sie auf ein Zeichen von Euch, um sich entgültig von Euch zu verabschieden ... keine Ahnung.

Beitrag von zaubertroll1972 04.04.11 - 23:36 Uhr

In Anbetracht dessen daß es von jetzt auf gleich mit der Mutter Deines Mannes vorbei sein könnte kann ich Euer Verhalten gar nicht verstehen.
Ich weiß wirklich nicht was vorgefallen ist aber wenn die Mutter im Sterben lieben dann vergesse ich alle Streitigkeiten und gehe mit meinem Mann zu ihr.
Einen Ostergruß von der Tochter zu schreiben ist doch albern. Der Gruß kommt nicht von ihr und Dein Mann ist einfach zu feige und schiebt sie vor.
LG Z.

Beitrag von windsbraut69 05.04.11 - 07:10 Uhr

"Einen Ostergruß von der Tochter zu schreiben ist doch albern. Der Gruß kommt nicht von ihr und Dein Mann ist einfach zu feige und schiebt sie vor. "

Das sehe ich auch so. Außerdem ist es m. E. zu früh für einen Ostergruß, das ist ja schon fast ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass man nicht denkt, sie würde Ostern noch erleben.

LG

Beitrag von der.maulwurf 05.04.11 - 09:02 Uhr

Also das du jetzt denkst, das wäre ein Wink mit dem Zaunpfahl ist echt wieder typisch. So war das mit Nichten gedacht. Mein Mann hatte wohl einfach das Bedürfnis irgendwas zu tun, nach dem er die schlechten Nachrichten gestern gehört hat. Ich denke das kam einfach aus dem Bauch heraus ohne irgendwelche Hintergedanken.

Natürlich ist es irgendwie blöd, wenn man das Kind "vorschieben" muss, weil man selbst ja nichts mehr sagen "darf". ( wollen tu ichs aber auch nicht)

Er er hat gestern selber gesagt, die Kleine kann nichts dafür, und die Oma soll halt einfach ein Aktuelles Bild von der kleinen haben, damit sie die Entwicklung trotz allem mitbekommt. Den sie hing extrem an ihrem "Lieblingsenkel"


Beitrag von windsbraut69 05.04.11 - 09:33 Uhr

Mir ist klar, dass es keine Absicht ist (vielleicht habe ich es blöd ausgedrückt), aber versetz Dich mal in die Gegenseite, wenn Du todkrank bist und fast 3 Wochen vor Ostern eine Osterkarte vom Sohn im Kasten hast!

Dass die Kleine vorgeschoben wird, finde ich weiterhin albern. Ob sie ihre Großmutter sehen möchte, hat Euch vor der schlechten Nachricht ja auch nicht interessiert und von sich aus kann sie noch keinen Kontakt aufnehmen.

Entweder, Dein Mann oder/und Du legt den albernen Streit jetzt bei, weil er/Ihr einseht, dass es angesichts des absehbaren Todes nicht mehr so wichtig ist, oder Ihr laßt es sein.

Gruß,

W

Beitrag von der.maulwurf 05.04.11 - 10:12 Uhr

Es steht ja nirgends, das wir die Grußkarte jetzt sofort rein werfen wollten.
Mein Mann hatte gestern die Idee, da wir auch gestern Fotografenbilder der kleinen aus dem Kiga mitgenommen haben. Ich hab da jetzt nen Gruß von der kleinen drauf geschrieben, wie er es wollte, und nun liegt das Bild im Flur rum. Vielleicht verwirft er die Idee auch wieder. Kann gut sein.

Und, mich hat die Tatsache, das die Kleine nun eine Oma weniger hat sehr wohl auch schon vor der Nachricht gestern beschäftigt. Ich hab da sehr oft drüber nach gedacht. Aber ich bin immer wieder auf das gleiche Ergebnis gekommen. SIE wollte nichts mehr von uns wissen, also ist sie selber Schuld, wenn sie dadurch auch die kleine nicht mehr sieht.

Und ja, mich als Totkranke würde das auch sehr belasten, wenn ich wüsste das es da noch ungeklärte Streitigkeiten mit meinen eigenen Kindern gibt.
Und ich würde alles daran setzen die aus der Welt zu schaffen bevor ich abdanke, besonders dann, wenn ich selbst Schuld an den Streitigkeiten bin.

Beitrag von windsbraut69 05.04.11 - 10:31 Uhr

"Und ja, mich als Totkranke würde das auch sehr belasten, wenn ich wüsste das es da noch ungeklärte Streitigkeiten mit meinen eigenen Kindern gibt.
Und ich würde alles daran setzen die aus der Welt zu schaffen bevor ich abdanke, besonders dann, wenn ich selbst Schuld an den Streitigkeiten bin. "

Stimmt. Wir hatten ja schon drüber gesprochen, dass Du nie alt und krank und wunderlich wirst.

Glaubst Du ernsthaft, dass sie allein "schuld" ist an Eurem Zoff? Überleg mal, wegen welcher Lappalien (Süßigkeiten usw.) Du ein Faß aufgemacht hast...

Beitrag von der.maulwurf 05.04.11 - 10:36 Uhr

Nö, sie alleine ist nicht Schuld. Meine zwei Schwägerinnen (besonders die eine) haben kräftig mitgemischt.

Und das Fass mit den Süßigkeiten habe ich ja nicht vor ihr aufgemacht, sondern zuhause gegenüber meines Mannes. Und er hat das dann bei Besuchen angesprochen und gesagt, das wir nicht wollen das sie so viel kriegt jedesmal. Und sie hat es trotzdem gemacht. Aber das ist ein anderes Thema. Müssen wir ja jetzt nicht nochmal durchkauen oder?

Fakt ist einfach, das sie es so wollte wie es jetzt ist. Also muss sie auch damit leben. Es sei denn sie ruft an, und entschuldigt sich.

Und wer sagt, das ich nie alt und krank werde?

Beitrag von windsbraut69 05.04.11 - 11:39 Uhr

DU bist NICHT mitschuldig???

Du sagst nicht, dass Du nie alt und krank wirst, erzählst aber heute, wie DU Dich später mal verhältst, wenn Du "so alt und krank" bist wie Deine Schwiegermutter.
Ich glaube, wir haben das schon mal durchgekaut. Wenn diese alten Leute nicht schon ihr Leben lang bösartige Monster waren, haben sie sich das zu 99,99% auch nicht fürs Alter vorgenommen.
Mein Vater hat sich nach einem Schlaganfall ganz furchtbar verändert. Er war vorher immer überkorrekt und geradezu verklemmt und hat hinterher Dinge losgelassen, die überhaupt nicht zu ihm gepaßt haben...Das hat man dann einfach nicht mehr unter Kontrolle!

Beitrag von oma.2009 05.04.11 - 13:31 Uhr

Hallo maulwurf,

hast du schon mal daran gedacht, dass deine Schwiegermutter sich vielleicht überhaupt nicht melden KANN, weil sie eben so krank ist?
Oh man, wenn es so schlimm steht um die Schwiegermutter, dann sollte man wirklich Alles machen, damit sie wenigstens in Ruhe sterben kann, mit dem Gedanken, wir haben uns versöhnt/ausgesprochen.

Ich kann nicht verstehen, warum es wieder eine Schwiegertochter ist, die sich so dermaßen zur Schau stellen muß: Wir haben den Kontakt abgebrochen, sie ist ja selber Schuld, nein, wir haben keine Schuld...sie wollte es doch so, und ich verbiete meinem Mann ja garnicht, ein Bild in den Briefkasten zu werfen.....Hast du mal daran gedacht, einen netten Blumenstrauß zu besorgen, deine Tochter zu nehmen und gemeinsam mit deinem Mann eine Besuch, im Namen des Kindes, zu machen?

ohne Gruß

Beitrag von 123bhtrsfe456 04.04.11 - 23:55 Uhr

Hallo,

ich habe auch nicht verfolgt, worum es bei Dir und der Familie Deines Mannes ging, aber Du wirst sicher gute Gründe gehabt haben den Kontakt stark einzuschränken.

Nun geht es aber vielleicht um ganz andere Punkte?

Wenn erwachsene Kinder auf ihre Eltern treffen geht es oft um so viel. Manche verstehen sich einfach nur toll mit ihren Eltern, andere aber schleppen viel mit sich rum und müssten viel mit ihren Eltern klären.

Wie gesagt, ich weiss nicht was vorgefallen ist, aber wenn Du wirklich die ungeliebte Schwiegertochter bist und Dein Mann sich auf deine Seite gegen seine Eltern (Familie?) gestellt hat, dann war das sicher nicht leicht.

Und nun möchte er vielleicht nicht alleine vor seiner Mutter dastehen, sondern mit seiner ganzen Familien, also auch mit Frau und sagen können, WIR sind da, wenn es Dir schlecht geht. Denn das ist die Richtige, die ist an meiner Seite.
Vielleicht will er nicht da ankommen, ja, da ist ein Kärtchen von der Kleinen und du weisst ja mauli ist nicht so gut auf Dich zu sprechen, aber ich schau mal gerne vorbei, weil es kann ja bald vorbei sein.

Ich finde immer in solchen Situationen werden die Karten neu gemischt und wer wirklich zufrieden ist mit sich, kann da auch locker über alte Streitigkeiten hinwegsehen.



Beitrag von hedda.gabler 05.04.11 - 23:12 Uhr

Wow ... nur gut und richtig.

Wollte ich nur mal gesagt haben.

Gruß von der Hedda, die gerade auf den Erzeuger ihrer Tochter zugeht, da er sehr sehr krank ist und sich vor nicht allzu langer Zeit niemals hätte vorstellen können genau das zu tun.

Beitrag von windsbraut69 05.04.11 - 07:07 Uhr

Du hast eine sehr spezielle Ausdrucksweise zum Thema.....

Was aber Dein eigentliches Anliegen angeht, verstehe ich weder Deinen Mann noch Dich (wieder mal). Er möchte klammheimlich einen Brief in den Kasten stecken mit vorgezogenen Ostergrüßen und Du denkst, Dir etwas zu vergeben, wenn Du eine Todkranke kurz grüßt...Vielleicht ist es Deinem Mann einfach peinlich, wenn Deine Unterschrift auf der Karte fehlt?

Gruß,

W

Beitrag von juniorette 05.04.11 - 07:30 Uhr

Guten Morgen,

ich kann dich da voll und ganz verstehen. Menschen, mit denen ich absolut nichts mehr tun haben möchte, schicke ich sicher keinen Ostergruß. Ob sie mit mir verwandt oder verschwägert sind.

Dass ein Mensch, mit dem man den Kontakt abbricht, nicht ewig leben wird, ist zum Zeitpunkt des Kontaktabbruchs bekannt.
Nach der Logik vieler hier (man muss doch einer sterbenden Frau verzeihen können), dürfte man also von vornherein den Kontakt zu jemanden nicht abbrechen, man könnte es ja bereuen, wenn die Person im Sterben liegt oder tot ist.

Was deinen Mann betrifft:
er soll erwachsen werden. Er kann alleine den Brief unterschreiben oder er könnte den Brief mit Familie Soundso unterschreiben.
Wenn er gute Gründe dafür hat, dass er nur dann den Brief unterschreibt, wenn du auch unterschreibst, dann soll er dir diese Gründe nennen, anstatt abzublocken und patzig zu reagieren.

Du bist nicht dafür verantwortlich, wenn dein Mann seiner Mutter keinen Brief mit seiner Unterschrift schickt und es irgendwann mal bereut.

LG,
J.

Beitrag von der.maulwurf 05.04.11 - 09:15 Uhr

Hey :-)

Hätte ich jetzt nicht gedacht, das ich von dir Zuspruch bekomme.
Um so mehr freut es mich, das dem doch so ist.

Also, ich muss ehrlich sagen...ganz kurz hab ich drüber nach gedacht meinen Namen einfach drauf zu schreiben. Aber es ist einfach zu viel passiert. Seit ich mit meinem Mann zusammen bin, hat die Gute Frau nun schon 3mal den Kontakt abgebrochen. Es ging immer von ihr aus.

Und meistens wa'rs wegen Kleinigkeiten, die ihr halt nicht gepasst haben.
Da wurde dann einfach mitten im Telefonat aufgelegt, mit den Worten "Leck mich am Arsch" oder "Lass mich doch in Ruhe!" Und danach war jedesmal Monatelang Funkstille.

Und dann, wenn sich irgendwann alles geklärt hatte, hab ich jedesmal meinem Mann zuliebe, oder aber damit die Oma halt ihr Enkelchen sieht, nachgegeben und bin mit gegangen zu Besuchen, zu Festen hab telefoniert ob wohl ich nicht wollte usw...
Aber ich bin nicht so eine, die gerne heuchelt, und einen auf nett und happy Family mach,t wenn es in Wahrheit ganz anders aussieht, und man Angst haben muss, sofort wieder abgeschossen zu werden, sobald man was falsches von sich gibt.

Und der Finale Akt sozusagen, war echt das Telefonat in dem sie MICH beschuldigt hat, an ALLEM was bisher passierte Schuld zu sein. Alle Streitigkeiten wären immer nur von MIR aus gegangen. Dabei hat sie selber live und in Farbe mitbekommen, wie es wirklich war, und dann sowas.

Ich könnte nie wieder mit der Frau an einem Tisch sitzen, ohne böse Gedanken und ohne ungutem Gefühl. Man müsste immer Angst haben, das über einen getratscht wird, sobald man den Rücken kehrt.
Solche Leute kann ich nicht ab, und ich weis jetzt, das mein Gefühl die ganzen Jahre über richtig war. Die Familie tut mir nicht gut, stört sogar unser Eheleben (da wir sogar oft Streit hatten wegen denen)
Und sowas muss ich mir nicht geben. Ob sie nun totkrank ist oder nicht, ändert aber an den Gefühlen dieser Frau gegenüber NULL.

Das einzige was ich definitiv tun würde, wäre meinen Mann zu begleiten, wenn er Beistand bei der Beerdigung braucht, oder beim Besuch am Totenbett. Und selbst das noch mit viel Überwindung. Aber da würde ich dann auch nur an meinen Mann denken, und das er mich in der Situation braucht.

Gruß Mauli

Beitrag von windsbraut69 05.04.11 - 09:38 Uhr

Warum willst Du Deinem Mann erst beistehen, wenn sie tot ist und sich nicht mehr wehren kann?
Ein "Totenbett" gibt es heutzutage auch m. E. nicht mehr.

Beitrag von juniorette 05.04.11 - 09:47 Uhr

Hallo,

"Hätte ich jetzt nicht gedacht, das ich von dir Zuspruch bekomme.
Um so mehr freut es mich, das dem doch so ist. "

du hast schon öfter Zuspruch von mir bekommen, z.B. im Kindergartenforum ;-)

Ich kann dich wie gesagt verstehen, würde aber auch nicht an das Todesbett/zur Beerdigung von mir abgrundtief verachteten Menschen gehen. Nicht mal meinem Mann zuliebe (bei uns sind aber meine Eltern der abgebrochene Kontakt, so dass es diesbezüglich kein Problem geben wird).

LG,
J.

Beitrag von windsbraut69 05.04.11 - 09:56 Uhr

Ich finde es sogar pietätlos, sich dann am "Totenbett" blicken zu lassen, wenn davon auszugehen ist, dass der Verstorbene das nicht gewünscht hätte.

Gruß,

W

Beitrag von der.maulwurf 05.04.11 - 10:05 Uhr

Ich sagte ja, selbst DAS mit viel Überwindung. Und wenn überhaupt, würde ich das NUR für meinen Mann machen. Wenn die Schwiegermutter aber nicht will, das ich komme, würde ich selbstverständlich zuhause bleiben.
Bzw wenn die Geschwister meines Mannes sagen würden, das es besser wäre, wenn ich weg bleibe-wäre das gar keine Frage. Dann wäre ich sofort weg.

Beitrag von windsbraut69 05.04.11 - 10:27 Uhr

Auf dem Totenbett kann man keine Wünsche mehr äußern.

Es geht auch nicht um Deine Überwindung.
Ich stand vor paar Jahren neben der Schwiegermutter meiner Schwester an deren Sarg und hätte sie erschlagen können für ihr geheucheltes Gejaule um die arme arme Schwiegertochter, mit der sie vom ersten Tag der Beziehung mit ihrem Söhnchen kein nettes Wort gesprochen hat, weil sie ihr den "weggenommen" hat....

Sowas gehört sich einfach aus Anstand nicht. Versuch lieber, Deinen Mann JETZT zu unterstützen, jetzt mit seiner Mutter zu reden, solange es noch möglich ist.