Kinderreha in Wangen/Allgäu

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von baby08-09 05.04.11 - 07:32 Uhr

Hallo,

ich hier sonst meist nur stiller Mitleser, aber jetzt habe ich auch mal eine Frage.

Kurz zu unserer Geschichete: Meine Tochter ist jetzt 19 Monate alt und hatte im Dezember eine schwere obstruktive Bronchitis (Inhalation mit Pariboy, Antibiotika und Salbutamol). Mitte Januar war sie dann schon wieder obstruktiv, die Kinderärztin schickte uns ins KH zum Lunge röntgen. Diagnose: Lungenentzündung, stationäre Aufnahme (Antibiotika, Inhalation, jetzt auch mit Kortison). Nach 5 Tagen wurden wir entlassen. Nach 10 Tagen zu Hause fing das ganze wieder von vorne an. Sie hatte Schnupfen und hat leicht gehustet, waren gleich beim Arzt, weil wir dachten so das schlimmste zu verhindern. Am nächsten Tag ging es ihr trotzdem so schlecht, dass wir sofort eine Einweisung fürs KH bekamen. Erneutes Röntgenbild, Diagnose: schwere Lungenentzündung. Jetzt ging es ihr wirklich schlecht. Die Sauerstoffsättigung war nur schwer in den Griff zu bekommen (auch mit Sauerstoffbrille) und nach 2 Tagen kam dann noch blutiger Durchfall dazu. Nach einer Woche Krankenhaus durften wir wieder nach Hause. Ende Februar wurde dann eine Bronchiuskopie zur weiteren Ablärung gemacht, dabei kam raus, dass ihre Lunge extrem verschleimt ist und ihre Bronchien sehr unstabil und deshalb schnell kolabieren. Seitdem Inhalieren wir mit dem Pari Boy Mucuclair und mit dem Aero Chamber Salbutamol und Cortison (2mal am Tag). Wir hatten jetzt tatsächlich 4 Wochen Ruhe aber seit gestern ist sie wieder obstruktiv:-(.

Da ich mit meinen Nerven langsam am Ende bin (ich bin Berufstätig, mein Mann hatte im Februar, also wärend es Sophie so schlecht ging seine Doktorprüfung und hat jetzt gerade eine neue Stelle angefangen, wir haben hier niemanden, da alle Verwandten weit weg wohnen) hat meine Kinderärztin vorgeschlagen mit Sophie zur Kinderreha zu fahren.

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage: War von euch schon mal jemand in der Fachklinik in Wangen? Wurde euch dort geholfen? Oder habt ihr noch irgendwelche anderen Tipps für mich? Ich bin wirklich für jeden Rat dankbar!

Viele Grüße

Beitrag von criseldis2006 05.04.11 - 09:32 Uhr

Hallo,

ich kann dir mal von uns berichten.

Laura hatte mit 7 Monaten ihre erste obstruktive Bronchitis. Sie war immer von Oktober bis Mai dauerkrank und hat alle paar Wochen eine obstr. Bronchitis gehabt.

Wir haben mit Salbutamol über den Aero Chamber inhaliert und dann mit BudiAir (Cortison) - 3 x täglich. Dazu immer Antibiotika.

Allerdings ist es so, dass das BudiAir "erst" nach 3 Wochen wirkt und dafür noch 3 Wochen nachwirkt, wenn es abgesetzt wird. Es ist als Langzeittherapie gedacht. Immer nur ein paar Tage zu inhalieren, nützt gar nichts. Laura hat immer von Oktober bis Mai mit Cortison durch inhaliert und das Salbutamol kam nur bei einer obstruktiven Bronchitis dazu.

Mittlerweile hat es sich ausgewachsen. Sie ist die letzten 2 Winter nicht einmal krank gewesen.

LG Heike

Beitrag von baby08-09 05.04.11 - 12:12 Uhr

Danke für deine Antwort. Wir inhalieren eigentlich genau so wie du es beschrieben hast. Nur dass wir zusätzlich noch 3% Kochsalzlösung über den Pari Boy inhalieren (um den vielen Schleim in ihrer Lunge zu verdünnen). Das Budi Air bekommt sie jetzt seit Mitte Februar. Leider hat es bis jetzt nicht so viel gebracht. Ihre Lunge ist nach wie vor total zu und ich habe das Gefühl jeder Schnupfen endet in einer Lungenentzündung. Bin schon immer ganz panisch wenn ihr mal die Nase läuft.

Danke, liebe Grüße

Beitrag von criseldis2006 05.04.11 - 13:39 Uhr

Hallo,

ich kann dich gut verstehen.

Mir ist auch immer der Angstschweiß ausgebrochen, wenn Laura nur mal gehüstelt hat. Weil bei ihr auch jeder Schnupfen zu einer obstruktiven Bronchitis und in 2 Fällen zu einer Lungenentzündung geführt hat.

Aber wie schon gesagt, seit 2 Wintern haben wir Ruhe.

Helena dagegen hatte einmal mit 7 Monaten eine Lungenentzündung und war seit dem - Gott sei Dank - erst 2 mal krank.

LG Heike

Beitrag von steferl1979 05.04.11 - 12:50 Uhr

Hallo,

auch wir haben bei unserem Kleinen das Problem, dass er von Oktober bis März fast dauerkrank ist. Budiair haben wir als Dauertherapie und Salbutamol als Notfall, wenn es wieder obstr. wird. Er ist jetzt 23 Monate alt.

Wir waren nicht in Wangen, aber auf Borkum im Feb. dieses Jahr für 3 Wochen und für ihn war es super (für mich die Schulungen auch). 2 Wochen nach der Kur war er wieder krank, aber das 1. Mal ging es nicht mehr direkt auf die Bronchien. #ole.

Tipps? Das Zimmer immer schon feucht halten (Wäsche, feuchte Tücher auf der Heizung), Allergien abklären (bei uns wurde währen der Kur ein Allergietest gemacht um Z.b. Hausstaub oder Pollen auszuschließen)

LG

Steffi