Tipps für einen guten Stillstart (an die Erstlingsmamas!)

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von marleni 05.04.11 - 09:22 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich habe gerade für eine schwangere Freundin meine persönlichen Stillerfahrungen (zwei Kinder) und mein Wissen zusammengefasst und ein paar Tipps und Tricks aufgeschrieben. Besonders für die ersten Tage im Krankenhaus, wo es ja nicht immer so einfach ist, einen guten Stillstart zu erwischen.

Es ist keine Anleitung, sondern eher ein Erfahrungsbericht, und soll auch nicht die Beratung durch Hebammen, Stillberaterinnen, Bücher ersetzen! Aber es sind sicher ein paar praktische Tipps dabei, von denen man nichts wissen kann, wenn man es noch nicht gemacht hat.

Also, wer sich für das PDF interessiert, ich schicke es Euch gerne zu, natürlich kostenlos und ohne irgendwelche Hintergedanken. Einfach eine E-Mail-Adresse hier hinterlassen oder mir per PN schicken.

Liebe Grüße
M. (2-fach-Stillmama)

Beitrag von nanunana79 05.04.11 - 09:25 Uhr

Hallo,

ich geb auch mal meinen Senf dazu. Meine Hebi hat mir bei meinem ersten Sohn gesagt, das die Frauen in Afrika sich auch nicht überlegen können ob das wohl klappt und ob sie genug Milch haben. Für die ist es ganz klar das es klappt. Und so bin ich bei meinem Großen auch ran gegangen. Das hat mir echt gut geholfen.

Alles Gute

Beitrag von marleni 05.04.11 - 09:29 Uhr

Das stimmt natürlich. Aber gerade in der Hektik einer Klinik klappt das oft nicht. Lustigerweise habe ich gerade im Krankenhaus eine Mama aus Ghana kennen gelernt, die nach drei Tagen abgestillt hat, weil es nicht klappte und weil ihr keiner zeigte, was sie falsch macht, vermutlich, weil alle dachten, dass sie als Afrikanerin das sowieso instinktiv kann.

Heute wird so viel in die natürliche Geburt und die Zeit danach eingegriffen, dass es m.E. nicht immer klappt nur mit dem Instinkt. Alleine die Tatsache, dass viele Wochenstationen den Müttern die Kinder gerne in den ersten paar Nächten abnehmen, "damit Sie mal 7 Stunden schlafen können", ist doch total stillfeindlich. Da ist etwas Vorwissen sicher nicht schlecht.

Aber es wird keiner gezwungen, meinen Text zu lesen, ich mein's nur gut ;-)
M.

Beitrag von nanunana79 05.04.11 - 09:31 Uhr

Ja klar, ist ja auch nicht verkehrt sich da im Vorfeld schon mal zu infomieren. Ich finds lieb von Dir, das Du Dir die Mühe gemacht hast und das hier anbietest.

LG

Beitrag von marleni 05.04.11 - 09:33 Uhr

Danke ;-)
Wie gesagt, es bezieht sich auch hauptsächlich auf Klinikgeburten, und da auf Geburten in großen Kliniken, wo viel los ist. Ich musste leider beide Kinder in solchen Häusern bekommen. Zu Hause oder im Geburtshaus wäre das danach sicher viel entspannter gelaufen!

LG
M.

Beitrag von zapmama2003 05.04.11 - 09:56 Uhr

Ich kann jeder Frau nur dazu raten sich nicht unter Druck zu setzen und ganz entspannt an das Thema ranzugehen. Wenn man sich vorher schon zuviele Gedanken macht, setzt man sich unbewußt unter Stress. Stillen ist etwas ganz natürliches und in den meisten Fällen klappt es wunderbar.

Auch die ganzen Stillpositionen sind überflussig (zumindest für mich). Ich habe am liebsten im Sitzen oder im Liegen gestillt, das war für mich am bequemsten. Das findet man für sich dann später raus.

Entspannen und sich darauf freuen, und fest daran glauben, dass es super klappt. Das ist die beste Vorbereitung!

LG
Zap

Beitrag von marleni 05.04.11 - 11:51 Uhr

Ich kann mich leider nur wiederholen: In großen Geburtskliniken mit 3000 Geburten pro Jahr sieht die Realität des natürlichen Stillstarts leider ganz anders aus. Ich habe das jetzt zwei Mal erleben müssen.

Natürlich ist Stillen das Normalste der Welt. Aber wenn es einem durch das Krankenhaus schwer gemacht wird, ist man vielleicht dankbar für ein paar Anhaltspunkte. Das hat nichts mit unter-Druck-setzen zu tun - manche fühlen sich eben wohler, wenn sie gut informiert sind, das darf jeder selbst entscheiden.

Und leider kenne ich viele, viele Frauen, die Probleme hatten, viele von ihnen haben nur kurz gestillt und sind heute traurig drüber. Alle hatten eines gemeinsam: Sie haben in einer großen Klinik entbunden (lebe in einer Millionenstadt). Aber es kann/darf/möchte halt auch nicht jeder in ein Geburtshaus gehen oder daheim gebären.

Ist so ähnlich wie mit der Geburt. Warum macht man denn einen GVK? Wenn eine Geburt doch das Normalste der Welt ist? Schadet da diese viele detaillierte Info nicht auch?

Also, wie gesagt, es muss ja keiner lesen. Deswegen habe ich den Text auch nicht hier reingestellt, sondern verschicke ihn nur.

LG
M.

Beitrag von guelcan0 05.04.11 - 14:50 Uhr

Hallo,

wäre mal interessant zu lesen, da ich mit meinem ersten Kind solche Probleme mit dem stillen hatte...

e-mail: sevinc20@gmx.de

LG