hallo

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von bens-mama 05.04.11 - 09:41 Uhr

ich hätte nie gedacht das ich mal zu euch komme. heute war ich beim FA und er sah keine herzaktion mehr. in der 13ssw soll einfach alles vorbei sein????

wie verkraftet ihr sowas????

hätte nie gedacht das mich das so mit nimmt, gerade weil es auch nicht geplant war aber es war willkommen.............



traurige grüße


bens-mama

Beitrag von bens-mama 05.04.11 - 09:43 Uhr

Kann ich einer ausschabung irgendwie entkommen????? wisst ihr was???

Beitrag von yvisunshine 05.04.11 - 10:29 Uhr

Erst einmal drück ich dich ganz dolle#liebdrueck

Eine Ausschabung wird wohl das sinnvollste sein, da deine SS in der 13. Woche schon recht fortgeschritten ist. Es wird nicht schlimm sein, da dies unter Vollnarkose gemacht wird. Hinterher habe ich mich gefühlt, als hätte ich starke Regleschmerzen und nach 1-2 Tagen fühlt man sich körperlich schon wieder ganz gut.
Dein Frauenarzt wird doch aber mit dir besprochen haben, wie es jetzt weitergehen soll???
Das schlimme ist eigentlich das tiefe Loch in das man hinterher fällt...ich habe einen ganz lieben Partner, eine tolle Familie und gute Freunde, die mir sehr viel Kraft geben...
Ich wünsch dir alles Gute
Lg Yvonne

Beitrag von adlina 05.04.11 - 11:50 Uhr

Hallo,

tut mir leid, dass es dir passieren musste. Habe im Januar auch in der 13. SSW das gleiche erlebt.

Meine Hebamme hat ein KRH organisiert, wo ich Medis zur Einleitung bekommen habe. Das Krümmelchen ist dann auf normalem Wege gekommen, musste trotzdem noch ausgeschabt werden. Aber die Chance bestand, dass es oohne klappen kann. Deswegen, und weil ich nicht wollte, dass sie unser Krümmelchen einfach rauskratzen, habe ich diesen Weg gewählt.

Auch gint es die Möglichkeit laut meiner Hebi zu warten, bis es von alleine kommt. Das kann aber Wochen dauren und langfristige Bluntungen nachsichziehen. Allerdings ist die AS nach meiner "inleitung" sehr oberflächlich und nur noch punktuell gewesen, also nicht, wie bei einer "normalen".

Ganz viel Glück, und wenn du noch Fragen hast, schick mir einfach eine Mail.

Ganz viel Kraft wünsche ich dir...

Adlina

Beitrag von kirin27 05.04.11 - 14:24 Uhr

wo kommst du denn her?
ich hatte im november ne stille geburt in der 14 ssw
im kh wurde uns auch erklärt, dass sie es dort schon am liebsten ab ca. der 10 ssw so ist, weil es wohl schonender ist als einfach nur ne AS

wir durfte unsere kleine danna uch sehen und haben sie im Familiengrab beigesetzt

wenn du magst, meld dich einfach

lg

Beitrag von cookie109 05.04.11 - 14:32 Uhr

Hallo,
ich hatte auch ne Fehlgeburt in der 14. SSW. Es hätte auch eine stille Geburt sein sollen, aber es ging leider nicht. Ich war wegen der Geburtseinleitung 5 Tage im Krankenhaus. Keine Tabletten und kein Wehentropf haben bei mir Wehen ausgelöst.

Sowas haben die Ärzte noch nie erlebt und am Schluss haben sie mich doch operiert, um mich nach 5 Tagen endlich zu erlösen. Mein Körper hat sich einfach dagegen gewehrt, das Baby abzustoßen, weil es nun mal noch nicht Zeit war.

Beitrag von babs99 05.04.11 - 09:44 Uhr

das tut mir so leid für dich

lass dich#liebdrueck

Beitrag von dydnam 05.04.11 - 10:02 Uhr

Tja, damit rechnet wohl kaum einer, der das bisher noch nicht erlebt hat. #schmoll Tut mir leid, dass es dich jetzt auch erwischt hat.

13.SSW ist ja schon ganz schön weit, inwiefern da noch die Möglichkeit auf einen natürlichen Abgang gegeben ist, weiß ich nicht. Vielleicht mit Medikamenten. Aber ich bin da eher skeptisch. Würde wahrscheinlich sehr, sehr lange dauern... wenn es denn überhaupt von allein abgeht. Von der Menge an Blut mal ganz abgesehen.

Kann dir aber sagen, dass eine AS bei weitem nicht so schlimm ist, wie sie von vielen dargestellt wird. Klar, es ist ein kleiner operativer Eingriff, der jedoch innerhalb weniger Minuten erledigt ist. Ich hatte danach keine Schmerzen und nur ein paar Tage eine leichte SB. Nach einem Zyklus Verhütung üben wir jetzt schon wieder. Für mich allemal leichter zu ertragen, als wochenlange auszubluten.

Aber die Entscheidung liegt natürlich ganz bei dir. Da kann dir keiner reinreden. #liebdrueck Dein Arzt wird dir sicher den besten Weg vorgeben.

Alles Gute für Dich! #klee

Liebe Grüße

Mandy mit
Silas (*06.12.08) und Tamino (*12.06.10) an der Hand und 3 #stern (Okt. 2007, April 2009, Februar 2011) im Herzen

Beitrag von cookie109 05.04.11 - 10:16 Uhr

Hallo,

ich kann dir auch sagen, dass die Ausschabung überhaupt nicht schlimm war. Bei meiner OP hat es allerdings 45 Min. gedauert. Ich war recht schnell wieder fit und auch keine Schmerzen. Die OP ist auch schon 23 Tage her.

Beitrag von boujis 05.04.11 - 11:04 Uhr

Mein Beileid,

ich kann gut nachvollziehen, wie Du jetzt fühlst.#liebdrueck
In der 13.SSw wirst du leider um eine Ausschabung nicht rum kommen, gerade bei einer MA, dass Risiko für starke Blutungen und Infektionen ist dafür zu hoch.
Aber Du kannst mit dem FA reden, ob Du es versuchen kannst.
Ich wünsche Dir viel Kraft.
Die nächste Zeit wird nicht leicht, wenn Du jemanden zum "reden" brauchst, kannst Du mir eine PN schicken.
#kerze

Beitrag von almararore 05.04.11 - 11:24 Uhr


Lass Dich drücken! #liebdrueck

Habe in der Nacht auf Samstag die Diagnose MA in der 11. SSW bekommen und bin dann noch mal nach Hause gefahren mich zu verabschieden. Habe meinen Freunden und der Familie eine Email geschrieben, was passiert ist.
Sonntag Nachmittag wurde ich im KH aufgenommen. Gestern Morgen bekam ich dann ein Medikament, dass die GM weicher macht. Es kamen dann auch leichte Blutungen, habe aber auch ein Psychopharmaka in Tropfenform bekommen, dass ich in der Zeit bis zur Cürr nicht viel mitbekommen habe. Meine Hebamme hat mich ebenfalls besucht.
Ich habe mich für die OP entschieden, da es auch so noch lange genug dauert bis der Hormonspiegel unten ist. Also ich denke es reicht mir, wenn ich in den nächsten zwei Wochen noch mit SS-Zeichen herumlaufe und nicht länger. Weiß nicht wie es Euch damit geht/ging?

Es ist meine 4. FG und habe trotz aller Tragik bis jetzt das Gefühl, dass ich von tollen Menschen umgeben war und bin. Die Ärztin hat sich nach der Diagnose sehr viel Zeit genommen. Mein Mann und ich haben eine Kiste geholt, verziert und mal alle "Spuren" , die dieses kleine Wesen, schon in unserem Leben hinterlassen hat, verpackt.

Seit zwei Stunden bin ich wieder zuhause. Meine erste "Amtshandlung" war noch eine Email zu schreiben (an die Neugierigen und Lästigen. Ich muss mir nicht noch mehr Schmerzen antun, als ich schon habe.), die Phrasen, die man im Umgang mit mir unterlassen sollte: Wie geht es Dir? Kopfhoch, Du hast ja schon drei Kinder! Du kannst es ja noch mal versuchen! Das Leben geht weiter!" und zwar aus folgenden Gründen: Es war DIESES Kind, dass ich im Oktober im Arm gehalten hätte, dieses Kind habe ich jetzt gespürt und es war vor 24 Stunden noch in meinem Bauch. Es lässt sich nicht einfach so mit dem nächsten Kind austauschen! WIR (mein Mann und ich) entscheiden, wie lange wir traurig sind und entscheiden dann wann und wie unser Leben (Kinderwunsch) weitergehen wird.

Ich fühle mich im Moment mal sehr leer. Am Morgen ist es immer ganz schlimm, wenn der Druck auf die Blase noch da ist und die Brust immer noch schmerzt. Mein Mann und ich haben vorhin wieder telefoniert und darüber gesprochen, was im Moment am meisten schmerzt, die sichtbaren Erinnerungen werden wir mal weiter in Babys Kiste geben und die Kiste dann für eine Zeit außer Sichtweite geben. Mein Plan wird sein, bis zur nächsten Mens einfach keine Pläne haben. Ich war nicht mit einem Rums "Schwanger" und bin jetzt nicht mit einem zweiten Tusch "Nicht schwanger". Ich darf traurig sein und werde es einfach so plätschern lassen. Vielleicht Dinge, für die ich mir keine Zeit genommen habe, nach Lust und Laune erledigen. Ab der ersten Mens werde ich vielleicht wieder andere Pläne haben und bin froh, dass ich so einen tollen Mann an meiner Seite habe mit dem ich diesen Verlust gemeinsam verarbeiten darf.

Liebe Grüße und viel Kraft für die nächsten Monate
Alex

Beitrag von crazy-29 05.04.11 - 11:37 Uhr

hallo bens-mama,

erst mal lass dich #liebdrueck es tut mir leid das du das auch durchmachen musstest.

jetzt zu deinen fragen:

wir verkraften es nur sehr schwer,nur dein mann kann dir den nötigen halt geben(er macht das gleiche durch wie du,auch wenn er sich für dich stark zeigt und nicht so drüber redet)

und helfen kann es dir(hat es zumindest mir) hier mit denen zu reden die das gleiche durchmachen wie du.

niemand von uns hätte gedacht das ihm das passiert,oder uns das so mitnimmt.
aber egal ob geplant oder nicht,in dem moment wo du wusstest du bist SS,habt ihr es ins herz geschlossen und euch die zukunft mit dem baby vorgestellt und drauf gefreut.!

hatte AS am 1.03. in der 11 SSW. kein herzschlag mehr.
allerdings hatte ich 1 tag vor der AS eine natürliche "geburt"

GLAUBE mir bitte, das möchtest du nicht erleben,nicht in diesem stadium der SS.

ich bekam starke wehen,es hat geblutet wie s..., und du quälst dich lange rum. ich hielt unser baby in der hand,sah die 2 augen,die 2 arme,die 2 beine,und es sah alles aus wie es aussehen soll. es verfolgt mich im schlaf,habe immer alpträume.

tu dir das nicht an.!!!!!!!!!!!!!!!

die AS ist NICHT schlimm (bei mir wurde sie gemacht,weil in diesem stadium der SS immer noch gewebsreste zurück bleiben)
lass sie dir vom durchführenden arzt erklären,frag alles was du wissen möchtest das beruhigt.
bei mir hat es 30 min. gedauert. danach wurde ich direkt wieder wach,kreislauf war ok, hab mich 15 min. später aufgesetzt,sollte was essen, hab ich gemacht, keine probleme. bin aufgestanden danach blutdruck war ok und ich hatte keine schmerzen.
die nächsten tage hatte ich beschwerden wie bei dem stärksten tag der periode,mehr nicht, wirklich nicht. geblutet,ganz minimal, nur 3 tage.
am 3 tag nach op hatte ich den kontroll termin und da war auch auf dem ultraschall nix mehr von blutung zu sehen.
haben auch wieder das üben angefangen.

also hab keine angst vor der op,es ist nicht schlimm.

Beitrag von suena1978 05.04.11 - 12:07 Uhr

Hallo Bens-Mama

Lass' dich erst mal drücken #liebdrueck

Es braucht Zeit um so was zu verkraften, du alleine entscheidest, wie lange du dazu brauchst.

Das Kleine war schon ein Teil eurer Zukunft und ihr habt es bereits in euer Leben aufgenommen, umso schwerer ist es, nun loszulassen.

Mir hat es sehr geholfen mit anderen betroffenen Frauen zu sprechen, es kommt öfter vor, als man annimmt, leider....

Für mich habe ich ein Ort gesucht (in meinem Fall ein Baum im Wald), wo ich jeweils hingehen konnte, wenn es mir nicht gut ging und dort habe ich dann mit meinem Krümelchen gesprochen und ihm erzählt, wie es mir ging...

Vielleicht hilft dir auch ein "Abschieds-Ritual" (Ballon aufsteigen lassen mit einem Brief für das Krümelchen, im Wald oder sonstwo eine Kerze anzünden und an ihn denken....)

Es kann sein, dass dein Partner anders trauert als du, dann versuche das zu akzeptieren (war bei mir jedenfalls so), bitte ihn darum, dich öfters mal zu umarmen und dir so eine Stütze zu sein, wenn er seine Gefühle nicht in Worte ausdrücken kann.

Ich wünsche dir viel Kraft!

Herzlich
Suena

Mit #stern (8. SSW Mai 2009) und #stern (12. SSW Dez. 2009) und Kleinem Prinz (heute 10 Monate)

Beitrag von mikka11 05.04.11 - 13:11 Uhr

Hallo
tut mir leid für dich , ich hatte im letzten November auch eine AS in der 13 woche hat plötzlich das herz nimmer geschlagen, bemerkt beim Routine US.

Ich hatte die AS gleich am nächsten Tag, ich glaube das kann Wochen dauern, bis es von alleine anfängt zu bluten. Außerdem ist es schon sehr groß in der 13. SSw.

Ich war "froh" als es rum war, hätte nicht noch Wochen mit einem toten Kind im Bauch sein wollen. Frag einfach dein Ärztin oder eine Hebamme, die dich begleitet.

LG und alles Gute
Mikka