mit 8 Monaten aufs Töpchen ? Schwägerin spinnt..

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Beitrag von mikes 05.04.11 - 09:55 Uhr

Hallo,
meine Schwägerin spinnt ja total. Die kleine wird es in 2 Wochen 8Monate alt.Nun hat sie mich gefragt,ob ich ihr das Töpchen von meiner Tochter schenken kann.Ich war schockiert..jetzt schon?Sie ist nicht mal 8 Mon...
Darauf meinte sie,"ich war mit 7 Monaten aufs Topf und laufen habe ich mit 8 Monaten gelernt...." grosse Klasse..dachte ich...#schock
Ich hab meine Tochter erst ab 2 Jahren auf Töpchen gelernt,und es hat auf Anhieb geklappt.
Was denkt ihr über so vieel frühzeitiges Anlernen?Ich denke,daß schadet eher dem Kind...
LG Jana

Beitrag von alexm1988 05.04.11 - 10:00 Uhr

Hallo,

Ich finde es auch nicht gut und es schadet dem Kind. Hab da mal was gesehen dass in Amerika viele auch versuchen mit nem halben Jahr die Kinder aufs Töpfchen zu kriegen und auf jedenfall hieß es , dass es der Entwicklung schadet (ich glaube es war, weil die Kinder in dem Alter noch kein gefühl dafür haben wenn sie müssen)

LG jes

Beitrag von munre 05.04.11 - 10:01 Uhr

Hallo Jana,

ich kann die nur sagen das mein großer bereits mit 13monaten komplett trocken war, er war ziemlich eklig was das in die Hose machen war und somit haben wir Ihm ein Topf gekauft denn er wollte immer aufs Klo gehen.
Wir erlernen es unseren Kindern je nach Neugierde und Interesse an bestimmten Sachen.

Lg

Beitrag von dominiksmami 05.04.11 - 10:09 Uhr

Huhu,

Laura ( 9 Monate) lieb ihr Töpfchen.

Aber...ich weiß nicht wo da der Zusammenhang zum "Anlernen" ist.

Sie ahm mich einfach nach, wenn ich aufs Clo gehe dann "MUSS" ( nein sie will *g*) sie mit und dann sitzt sie da freudestrahlend drauf...macht Mama ja auch, so rumsitze eben.

Ist sie sowiso grad ausgezogen, dann sitzt sie auch schonmal so drauf..sonst einfach mit Hose und allem.

Einmal war sogar schon was im Töpfchen *lach*...aber das war natürlich Zufall.

Laufen lernt sie sich auch grad, also hochziehen und an der Tischkante/Sofakante entlang staksen...kann ich ihr ja nicht verbieten, oder?

Gezielte Training halte ich aber auch für nicht so gut.

lg

Andrea

Beitrag von nicikiki 05.04.11 - 10:12 Uhr

Also mit 8 Monaten ist es reine Glückssache und ein reines Trimmen des Kindes wenn es aufs Töpfchen soll. Die kleinen sind noch bei weitem nicht in der Lage überhaupt ihre Blase und Darm zu kontrollieren. Zudem kommt ja noch hinzu dass sie wenn sie dann mal weiter entwickelt sind oftmals einfach vergessen auf die Toilette zu gehen.

Empfiel deiner Schwägerin lieber ein gutes Buch zur Entwicklung ihres Kindes. Die kleine im Sommer ohne Windel zu haben und ab und an mal zu fragen ob sie aufs Töpgchen will ist ja dann was anderes, da ist es auch nicht so schlimm wenn was daneben geht aber bis 1,5Jahre ist es fast(bis auf wenige Ausnahmen) nicht möglich das Kind schon windelfrei zu bekommen.

Beitrag von widowwadman 05.04.11 - 10:16 Uhr

Wir hatten auch in dem alter schon ein Toepfchen rumstehen, da konnte die Kleine spielerisch drauf sitzen, mit richtigem Toepfchentraining hat das nichts zu tun, ausser dass das Kind halt das Toepfchen als normalen Haushaltsgegenstand sieht, und nie grossartig dran gewoehnt werden muss.

Das ist kein Druck machen und auch nicht schaedlich.

Beitrag von sockikatze 05.04.11 - 10:18 Uhr

Unsere Maus geht auch schon seit dem Alter aufs Töpfchen. Aber nicht um trocken zu werden. Wir haben sie anfangs draufgesetzt um sie einfach daran zu gewöhnen udn uns gefreut wenn was drinnen war!! Ohne Zwang. Allerdings hat unsere Kleine seitdem ihr großes Geschäft fast ausschließlich auf dem Topf gemacht. Einfach so, weils ihr besser gefällt. Und für uns ist das super. Ich kann es nur jedem empfehlen und finde das von deiner Schwägerin total in Ordnung, wenn es ohne Zwang und spielerisch passiert!

LG

Beitrag von moeriee 05.04.11 - 10:20 Uhr

Hi Jana! #winke

Ich habe hier neulich mal einen interessanten Artikel eingestellt, den ich für recht schlüssig erachte: http://bit.ly/idYsZH

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (17 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von simplejenny 05.04.11 - 12:55 Uhr

sehr schöner Artikel ... der beschreibt ja hervorragend genau das, worüber im Kleinkindforum immer erbittert gestritten wird.

Danke

Beitrag von mamafant 05.04.11 - 10:23 Uhr

Hallo,

ich find, es kommt darauf an, wie deine Schägerin damit umgeht.
Manche Kinder zeigen ja schon sehr früh, dass ihnen eine volle Windel unangenehm ist und dann ein Töpfchen hinzustellen und die Kleinen damit vertraut machen und auch mal draufsitzen und testen lassen ist ja nicht verkehrt.

Es gibt aber leider dann auch Mütter, die ihre Kinder ständig "topfen" aber das halte ich dann auch für quatsch. Klar, landet dann was drin, aber das ist dann eher Zufall und liegt wohl daran, dass das Kind die meiste Zeit des Tages auf dem Topf verbringt.

Mein Sohn war im ersten Lebensjahr sehr viel windelfrei, mir ging es dabei aber nicht ums trockenwerden, sondern einfach darum, ihm das Gefühl dafür, wann er muss (oder auch nicht) nicht zu nehmen. Ihn hat es aber auch von anfang an schon immer wahnsinnig gestört, wenn die Windel auch nur ein bisschen nass war. Meine Große hingegen wäre sogar noch stundenlang mit der Stinkewindel am Po rumgelaufen, wenn ich sie nicht zum wickeln "gezwungen" hätte. So unterschiedlich sind Kinder!

LG

Beitrag von anarchie 05.04.11 - 10:34 Uhr

Kommt ganz drauf an...

Will sie das Kind dressieren, dasses nun eben dahin machen muss?
oder macht sie vielleicht windelfrei und braucht es zum Abhalten(oder bene auf draufsetzen)?

Wichtig istm was sie damit vorhat und wie sie es erreichen will.

lg

melanie mit 4 Kindern(2 davon ab geburt phasenweise windelfrei)

Beitrag von wir3inrom 05.04.11 - 10:55 Uhr

Gib ihr den Topf.
Sie wird früh genug feststellen, dass man das nicht erzwingen kann..
Ich habe heute gelernt, dass die meisten Mütter beratungsresistent sind und man sich nur die Nerven ruiniert, wenn man versucht, ihnen etwas zu vermitteln.

Beitrag von aurora-borealis 05.04.11 - 11:11 Uhr

Es gibt Länder, da sind Windeln ein Fremdwort. Wie machen die Babys dort wohl ihr Geschäft??

Die Kinder haben einfach einen Schlitz in der Hose, werden bei Bedarf abgehalten und die Kinder haben auch keinen Schaden.

Zudem gibt es viele Mütter die "Windelfrei" praktizieren und das erfolgreich.

Die Windel ist eine Erfindung der Industrieländer und dort wird sie auch hauptsächlich genutzt, ob das nun von Vor,- oder Nachteil für das Kind ist, sei mal dahingestellt.
Sicherlich schadet es dem Kind aber nicht wenn es mit 8 Monaten an den Topf gewöhnt wird.



Beitrag von mama-02062010 05.04.11 - 11:27 Uhr

Meine Mutter hat uns mit sobald wir von alleine sitzten konnten, war wohl mit 10 Monaten immer nach dem Essen, nachdem Aufstehen und vorm zu bettgehen auf Töpfchen gesetzt damit wir auch mit 1 Jahr keine windeln mehr brauchen hat auch funktioniert.

Beitrag von emeri 05.04.11 - 11:43 Uhr

hey,

solange das kind selbstständig sitzen kann und kein druck ausgeübt wird, finde ich das nicht so tragisch. bei uns steht der topf auch schon über ein jahr lang herum, der große hat spaß daran, sich drauf zu setzen und so zu tun als ob. von "sauber" sind wir allerdings noch meilenweit entfernt. ist aber auch egal.


aber, mal ehrlich. ein töpfchen kostet wie viel?! 5 Euro? muss man sich sowas wirklich gebraucht ausborgen? ist ja so, als würde ich mir die klobrille meiner schwägerin ausborgen. DAS würde mir ehrlich gesagt mehr zu denken geben... #rofl

lg

Beitrag von pfirsichbacke 05.04.11 - 11:56 Uhr

ich finds voll in ordnung! es geht auch um die gewöhnung. umso angenehmer der gegenstand und das sitzen darauf umso stressfreier die sauberkeitserziehung. werde es auch so machen, ab sitzalter (also wenn sie ohne hilfe sitzen können).

früher und auch in vielen krippen heute werden sie kinder mit 1 jahr regelmäßig getöpft. sicher hat das nicht immer was mit stuhlkontrolle zu tun, aber ist doch viel angenehmer, als die olle windel vom pops zu kratzen.
sobald mal was im topf gelandet ist, sollte natürlich positives feedback der eltern kommen. da lernen die kiddis schnell was sie auf ihrem thron machen.

kinder lernen dinge in vielen dingen erstmal weil sie den eltern eine freude machen wollen. ein kindergartenkind wischt einen tisch nicht unbedingt deswegen ab weil er ihn schmutzig findet, sondern weil er positive aufmerksamkeit seiner eltern ernten möchte. das ist was ganz natürliches. und so lernen die kleinkinder, aufs töpfchen gehen macht spaß, da freut sich mutti, das mach ich jetzt öfters.#winke

Beitrag von mamavonyannick 05.04.11 - 12:27 Uhr

Hallo,

warum grundsätzlich so ablehnend? Weil es nicht DEIN Weg ist? Prügelt sie ihr Kind drauf? bindet sie es fest. Meiner saß mit 10 Monaten bei jedem Wickeln und vor und nach dem aufstehen drauf. Er war mit 21 Monaten tagsüber und mit 27 Monaten auch nachts.
Solange kein Zwang dahinter ist - was soll daran schlimm sein?

m.

Beitrag von simplejenny 05.04.11 - 13:13 Uhr

Warum es einem Kind schaden soll, nur weil man es mal auf den Topf setzt, das werde ich wohl nie verstehen.

Ich meine es kommt ja jetzt auch keiner auf die Idee einem Kind das Löffeltraining zu verbieten, nur weil es vielleicht noch nicht so gut die Hand-Mund-Koordination hinbekommt.

In der aktuellen Ökotest ist ein Leserbrief drin. Da beschreibt eine ältere Frau wie resisstent ihre Schwiegertochter auf Rat oder Hinweise ihrerseits reagiert. Sie ist darüber sehr betroffen, weil die jungen Hühner immer glauben alles besser zu wissen und irgendwelchen Blödsinn aus der Forschung glauben.

Ich meine im Kleinkindforum wird beinahe alle 2 Tage darum gestritten. Aber mal ehrlich, da stellen sich Muttis hin und erzählen, dass Wickeln bis zum 3. oder 4. Geburtstag kein Problem ist. Ich meine Frauen praktizieren das bestimmt seit 2.000 Jahren (wenn nicht gar länger) anders und die Muttis im Kleinkindforum behaupten, dass muss man heutzutage anders machen? Ist das nicht ein bissl arrogant diese Haltung?

Liebe Grüße
Jenny