Könnt ihr eine Versicherung empfehlen welche Zahnspangen beinhaltet?

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Beitrag von glueck2005 05.04.11 - 11:01 Uhr

Hallo,

mir ist bei meiner Tochter (5 Jahre) aufgefallen, dass die unteren zwei Schneidezähne leicht nach innen knicken. Das hat sich erst in den letzten Wochen oder Monaten so bewegt.

Meine Zähne stehen unten auch sehr eng und sind nach innen verschoben. Außerdem habe ich noch Milchzähne, weil unter diesen Zähnen keine neuen gekommen sind. Eigentlich hätte ich dafür eine Spange gebraucht, aber meine Eltern haben sich da nie gekümmert.

Also habe ich jetzt bei der Zahnärztin erfragt, ob sie absehen kann, ob meine Tochter auch ein Zahnspangenkandidat ist. Sie meinte, da die Kleine ähnlich wenig Platz hat und das mit den fehlenden zweiten Zähnen vererbbar sein kann, glaubt sie schon an eine Zahnspange.
Ich sollte mich schon jetzt bemühen, denn wenn die ersten Untersuchungen in diese Richtung gelaufen sin, ist es zu spät.

Meine Frage: Kann jemand eine solche Versicherung empfehlen?

Danke

Beitrag von bambolina 05.04.11 - 12:08 Uhr

Zugegeben, ich war immer der Meinung, dass sobald die Behandlung VOR dem 18. Lebensjahr beginnt, diese von der KK übernommen wird.
So war es zumindest bei meiner Großen, ist allerdings schon ein paar Jährchen her.

Bezahlen hast du nur müssen, wenn du Sonderwünsche gehabt hättest (wie z.B teureres Material) was die KK nicht übernahm.

Wir mussten nur "anteilig" etwas bezahlen, von jeder Rechnung glaube ich 10% vielleicht auch mehr. Die kam dann immer zum Quartalsende per Post. Den "Eigenanteil" bekam man aber von der KK nach abgeschlossener Behandlung zurück erstattet, waren in Summe zwischen 800 und 900€

Eingeführt wurde diese Regelung, weil immer mehr Kinder oder Eltern die Behandlung mitten drin abgebrochen hatten.

Mein Sohn (9) ist im übrigen auch schon mitten in der Voruntersuchungen (Zahnfehlstellung / OP) mir wurde nichts gesagt, dass man eine Versicherung benötigt, werde aber beim nächsten Termin Anfang Mai nachfragen.

lg bambolina

Beitrag von tammyli 05.04.11 - 12:45 Uhr

Hallo,

also bei meinem Sohn (7) stehen die Zähne auch schief. Mein Zahnarzt meinte, der Kiefer wächst noch und deswegen werden in dem Alter noch keine Kosten für eine Zahnspange übernommen. Es ist ja auch fragwürdig eine Behandlung zu beginnen, die nach dem Wachstum hinfällig ist. Oder?

Später (weiß jetzt nicht genau wann) werden die Kosten übernommen. Einen Teil musst Du selber bezahlen, den Du aber bei erfolgreich abgeschlossener Behandlung zurück bekommst!

Wozu dann eigentlich eine teure Zahnspangenversicherung? Geldschneiderei.

Am besten fragst Du erst einmal bei der Krankenkasse nach.

Beitrag von bambolina 05.04.11 - 12:56 Uhr

Laut meinem Kiefernorthopäden wird die Behandlung i.d.R. von der KK übernommen, sobald alle Milchzähne draussen sind.

Bringt ja auch nix einen Teil der Zweiten jetzt zu richten und der Rest in 3 oder 4 Jahren, wenn die dann auch schief raus kommen...

lg bambolina

Beitrag von th.mm. 05.04.11 - 13:31 Uhr

Hallo

empfehlen kann ich dir keine Versicherung,(Da ich noch keine Leistung bezogen habe) Abgeschlossen habe ich eine bei der Bayrischen Versicherungskammer und sie kostet für unseren Sohn (6 Jahre) knapp 12 Euro monatlich. Es gibt nicht allzuviel Versicherungen die Spangen absichern.

Wir sichern normalerweise nur das nötigste ab, doch in diesem Fall machte ich aus folgenden Grund eine Ausnahme.

1)Er hat bereits mit 2 Jahren einen Milchzahn verloren und lt. Zahnarzt kann der neue zwar krum kommen muß aber nicht. Eins zwei neue Zähne wirken auch nicht so 100% grad.

aber weder mein Mann noch ich hatten je eine Spange

2) Fehlstellungen werden von der Krankenkasse bezahlt (wie vorgänger bereits erwähnt) bis auf die 10%. Was aber evtl neuer ist, daß die Fehlstellung in 4 verschiedene Grade eingeteilt werden. Bei Grad 1 und 2 zahlt die Krankenkasse garnichts. Erst ab 3 und 4 wird es übernommen.

3) Wir können es uns nicht leisten eine Spange (einfache lose) voll zu bezahlen und deren Behandlung. Deshalb wenn ich die Versicherung nicht abgeschlossen hätte, hätte mein Sohn mit Fehlstellungen im kleinen Bereich 1+2 leben müssen und das wollte ich nicht.

Hoffe konnte dir info geben

Liebe Grüße :-)

Martina


Beitrag von bambolina 05.04.11 - 13:49 Uhr

Die 10% habe ich bei abgeschlossener Behandlung von der KK zurückerstattet bekommen

Beitrag von th.mm. 05.04.11 - 14:04 Uhr

Sorry, ja ist mir bewußt, daß man die wieder zurück bekommt.
Die 10% muß ich auch trotz Versicherung bezahlen.

Nur halt nicht die Behandlung bei Grad1 u. 2



Beitrag von bambolina 05.04.11 - 14:23 Uhr

ok, 10%-Problem gelöst #freu

Weißt du, wie die Zähne aussehen müssen, bei 1. und 2. Grad ?
Wonach wird entschieden?
Mein Sohn hatte einen Zahn zuviel, der wurde herausoperiert. Dennoch kam durch den Platzmangel der Schneidezahn sehr schief raus, schätzungsweise 30° gedreht. Vermute mal, er bekommt seine Zahnspange bezahlt. Bei meiner Tochter kommen die bisher wenige Zähne relativ gerade raus.
Ich überlege gerade, ob eine Versicherung bei ihr sinnvoll wäre...

lg bambolina

Beitrag von th.mm. 05.04.11 - 15:07 Uhr

Ich weiß es auch nicht genau, und genau da fängt das Problem für mich an.
Denn der, der es genau weiß ist der Kiefernarzt, aber ist das Kind einmal dort, ist es zu spät.

Ich hab wirklich auch lange gekämpft und am schluß hat ein Bauchgefühl entschieden. Für unsere Tochter (5) habe ich bisher noch nichts gemacht.

LG Martina

Beitrag von bambolina 05.04.11 - 21:03 Uhr

Hm, meine Tochter ist auch erst 6 Jahre und hat erst 4 neue Zähne, die allerdings für mich Laien sehr gerade aussehen.
Aber zumindest gut, dass ich Bescheid weiß, dass nicht alles bezahlt wird. Werde bei meinem nächsten Termin mit meinem Sohn mal wegen meiner Tochter ihrer Zähne nachfragen.
Danke und lg bambolina

Beitrag von hezna 05.04.11 - 14:36 Uhr

Es gibt zwei Behandlungsarten.

Einmal die Frühbehandlung, die bereits am Milchgebiß oder auch am Mischgebiß vorgenommen werden kann.

Dann gibt es die "normale" Behandlung, die erst begonnen wird, wenn die Milchzähne den Geist aufgegeben haben.

In beiden Fällen trittst du mit 10% in Vorleistung, die du nach erfolgreicher Behandlung zurück erhältst.

Allerdings KANN es sein, das die KK nur eine der beiden Behandlungen übernimmt. Wenn du also die Frühbehandlung machen mußt, und deine Tochter auch die weitere Behandlung benötigt, ist es möglich, das die KK bei der zweiten Behandlung streikt.

Ich bin gerade nämlich mitten drin in diesem Dilemma. Wir haben uns daher (weil die 2. Behandlung wesentlich länger dauert) dafür entschieden, die Frühbehandlung NICHT machen zu lassen.

Insofern ist eine Versicherung eigentlich nicht notwendig. Ich kann dir dahingehend auch keine empfehlen, wollte dir nur sagen, das in jedem Fall die KK eintritt.

Gruß Hezna #klee

Beitrag von gestresst79 07.04.11 - 01:35 Uhr

Hallo,

Ist ja witzig, ich hab heute grade die letzte Quartalsabrechnung von Juniors Zahnspange bekommen...
Zugegeben, Junior ist jetzt 15, mit der Behandlung haben wir vor anderthalb Jahren begonnen.
Wir zahlen 20%, 80% übernimmt die KK. Nach Abschluss der Behandlung bekommen wir unseren Anteil (alle 3 Monate zwischen 20 und 80Euro)zurückerstattet.
Wenn du dir nicht sicher bist, stell dein Kind doch einfach mal beim Kieferorthopäden vor. Der wird dir genau sagen können, was wann wie auf euch zukommen könnte und eventuell schon einen Behandlungsplan aufstellen. Wann ihr dann beginnen wollt und ob ihr noch eine Zusatzversicherung braucht, solltet ihr danach entscheiden.

LG
Gabi