Anbau an ein Fertighaus aus dem Jahre 1978 ( Streif) und Baderneuerung

Archiv des urbia-Forums Haushalt & Wohnen.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei "Finanzen & Beruf" aufgehoben". Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service "Die besten Haushaltstipps".

Beitrag von mica2 05.04.11 - 14:26 Uhr

Hallo,
wollen einen Anbau an ein Fertighaus machen.
Der Anbau soll auf die Terasse ( die schon auf der Doppelgarage besteht),
die Terasse ist 40 qm gross und der Anbau soll ca 20 qm werden.

Jetzt die Frage soll es Massiv oder Holzständerbauweise gemacht werden?
Welche kosten sind einzuplanen?

Hat schon jemand ein Bad in einem Fertighaus erneuert und kann uns sagen was auf uns zukommt?

L.G.

Beitrag von wolke151181 05.04.11 - 21:39 Uhr

Hallo!

Ich kann dir leider keine 100 %-ige Antwort geben, aber:

Meine Eltern haben auch ein Fertighaus der Firma Streif. Und es wurde auch 1978 aufgestellt. Sie wollten auch vor Jahren schon anbauen, aber es wäre irrsinnig teuer gekommen. Du musst dir vorstellen, du brauchst sämtliche Genehmigungen, einen Architekten, Statiker usw.

Eine Baderneuerung gestaltet sich bei meinen Eltern auch schwierig. Sie haben noch die gräßlichen Fliesen in grasgrün mit einem Retromuster :-p. Da die Türe zu nah an der Wand ist, können sie die Fliesen nicht (sagt man dazu?) überfliesen. Also müsste man komplett die Altfliesen entfernen. Und die kleben direkt an den Spannpressplatten. Diese könnten unter Umständen recht beschädigt werden.
Dann ist kein normaler Heizkörper drin, sondern so eine Art Badewannenheizung. Also, die Heizung in die Badewanne integriert, um Platz zu sparen. Das müsste auch alles neu verlegt werden...
Dann hörten die Überlegungen auf, das Bad neu zu machen :-(. Ich denke, das bleibt dann später meinem Mann und mir, wenn wir das Haus mal bekommen werden (ich hoffe erst in 35-40 Jahren).


Liebe Grüße,


Claudia

Beitrag von mica2 06.04.11 - 08:42 Uhr

Vielen Dank für die Anwort.
Ich glaube nach deiner Beschreibung ist es genau das selbe Bad:-)

Wir haben nächste Woche einen Termin mit ner Firma die auf alte Fertighäuser spezialisiert sind - mal schaun was da für ein Preis zustande kommt
L.G.

Beitrag von wolke151181 06.04.11 - 12:19 Uhr

Würdest du mir dann bitte nochmal schreiben, was rausgekommen ist?

Wär die sehr dankbar und würde mich wahnsinnig interessieren!


LG und viel Glück!

Beitrag von mica2 06.04.11 - 12:46 Uhr

Klar mach ich
L.G.

Beitrag von bipi168 05.04.11 - 22:40 Uhr

hallo,
also wir haben gerade einen anbau abgeschlossen aber haben massivhaus und daran holzständerbauweise gemacht.
ich denk es gibt ja mehrere faktoren.
meine eltern haben einen ehemaligen anbau auf einer etage nochmal aufgestockt und musst einiges ändern da der anbau nicht zum aufstocken geeignet war.

ich kann dir jetzt nur sagen wie es bei uns war. erst haben wir uns für ca. 30qm entschieden nachdem wir einige kostenvoranschläge hatten haben wir dann nun 50qm angebaut weil es eigentlich kein großer unterschied war #augen .
wir haben unter unseren anbau noch viel platz da er auf stahlbeinen steht und wir eine mauer darum ziehen und und und. bad haben wir auch drin ABER was seit ihr denn bereit selbst zu bauen und zu machen?

unser anbau hat gekostet 37.000€ +4.500€ bagger+2.100€ stahlstutzen+3.000€ dach. ( anbau ist auf eine etage+ unterbau und flachdach).fenster, türen, elektrik, bad ect.pp haben alles wir alleine gemacht und kam auf nochmal ca. 10.000€ +/- .

wie gesagt was wollt ihr ausgeben, was seit ihr bereit selbst zu machen und was sagen denn die firmen zu euren projekt?

liebe grüße und viel spaß bianca

Beitrag von urmel0203 11.04.11 - 14:31 Uhr

auf jeden Fall einen Statiker zuziehen und einen Architekten für die Genehmigungsplanung! vorab prüfen, ob eine Grundflächenerhöhung in eurem Gebiet zulässig ist.
bei dem Baujahr aus den 1970er Jahren muss man (leider) auch immer mit jeder Menge Schadstoffen rechnen, sobald man die Wände öffnet (Formaldehyd in den Press-Span-Platten, Künstlicher Mineralfaser etc.).
Wie eine Vorschreiberin schon meinte, ist es letztlich egal, ob man 20 oder 40qm baut, weil der Raumgewinn in keinem Kostenverhältnis mehr steht, d. h. mehr Fläche nur geringfügig teurer ist.
mit der Problematik Badausbau/ Tür zu nah/ Badewannenheizung etc. muss man einen guten Planer haben, der sich Detaillösungen ausdenken kann.
grundsätzlich stellt sich dann auch die Frage, ob nicht das ganze Haus neu durchstrukturiert werden sollte im Hinblick auf die heute gültige Energieeinsparverordnung.
spannende Aufgabe mit vielen Tücken...
wünsche gutes Gelingen.
LG A