Das ewige Schlafproblem... Sohn 18 Monate

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von moehnchen 05.04.11 - 14:34 Uhr

Hallo

ich weiß manchmal einfach nicht mehr was man noch probieren kann!
Mein Sohn war eigentlich schon immer ein schlechter Schläfer. Schon als Säugling war er verhältnismäßig viel wach und vom Durchschlafen weit entfernt. Mit 10 Monaten hat er das erste mal Durchgeschlafen. Aber diese Nächte sind nachwievor extrem selten und unregelmäßig. Ich muss dazu sagen dass das EInschlafen meistens kein Problem ist. Wir machen unser Abendritual (lesen, kuscheln, etc) und dann wird er hingelegt und wir können raus gehen auch wenn er noch wach ist. Aber er wacht eigentlich immer mindestens 2-3 mal die Nacht auf. Eine gute NAcht ist, wenn man nur schnell den Schnulli "nachlegen" muss, aber oft wird er so wach, dass man dann gut und gerne mal 1-2 Stunden braucht, damit er wieder einschläft.
Er schläft seit dem er ca. eins ist in seinem Bett in seinem Zimmer. Die ersten Monate hab ich ihn in diesen "schlimmen" Nächten zu mir geholt. ABer wirklich besser war es dadurch auch nicht.
Also hole ich ihn nur noch zu uns, wenn er wirklich krank ist oder so.
Aber meistens kann er dann nur einschlafen wenn mein Mann oder ich neben ihn sitzen. Haben da quasi schon ein zweites schlaflager, weil das manchmal echt ewig dauert. Sind wir da zu Locker?
es kommen ja ab und an gerade aus dem verwantenkreis so tolle vorschläge wie schreien lassen! Und das möchte ich nicht.
Wobei wir schon immer erst abwägen wenn wir ihn hören, denn ab und an schläft er tatsächlich plötzlich wieder ein, ohne dass wir hin müssen. Aber ich bin der Meinung ich/wir hören mittlerweile raus, ob aus dem gequake gleich ein bitterböses geweine wird und wir doch hin müssen.
Sorry, ist wirklich viel geoworden.
Wollt nur mal hören wie es euch so geht, und was ihr so macht.
Ach so, Mittags schläft er zur zeit gut und gerne 2-3 stunden.

Danke schon mal für eure Antworten!

Gruß

Simone

Beitrag von andrea761 05.04.11 - 14:59 Uhr

hallo
lia (17Mon.) war und ist auch schon immer eine schlechte Schläferin gewesen. Sie hat noch NIE auch nur eine Nacht durchgeschlafen. In seltenen Fällen kommt sie "nur" 3-4mal in der Nacht, aber häufiger bis zu 10mal. Sie schläft bei uns mit im Familienbett, damit ich überhaupt mal zum schlafen komme, denn wenn ich auch noch jedes mal aufstehen müsste, wäre ich wohl die komplette Nacht wach.
Schreien lassen kommt für mich auch nicht in Frage und deshalb habe ich auch keine Lösung, wie ich sie zum durchschlafen bekommen kann-Ich warte auch noch auf den ultimativen Tipp und hoffe es wird bald besser, denn solangsam komme ich an meine Grenzen.
lg

Beitrag von missy0675 05.04.11 - 16:35 Uhr

So gehts mir mit Berni (14 Monate) auch. Er wird teilweise schon nach 45 Minuten wieder wach, wenn er 3 Stunden am Stück schläft dann mach ich schon fast Purzelbäume vor Freude (kommt alle paar Wochen vor, normal ist daß er alle 1-2 Stuinden wach wird und sich dann bei mir wieder einnuckeln muß, was teilweise schon ne halbe Stunde dauert).
Mein Arzt méinte, ich hätte ihn verwöhnt und ich solle ihn einfach schreien lassen a la "jedes kind kann schlafen lernen"...hätten seine Frau und er auch mit ihrer Tochter gemacht...
Mach ich aber nicht, denke auch nicht daß ich ihn verwöhnt habe, kenne keien Mutter die ihr baby oder Kleinkind so schreien lassen würde oder gemacht hat wie mein Sohn schon als kleinstes baby geschrien hat wenn er allein im bett lag...
Bei meinem Sohn denke ich ist es vielleicht so, daß er einfach sehr sensibel ist, der Tag vielleicht zu unruhig ist..das wär auch mein einziger Tipp an Dich..schau vielleicht ob genug Ruhe und Routine in eurem Alltag ist und ob Du grundsätzlich entspannt bist, das Kidn merkt ja wie die Stimmung der Mutter ist und bei sensiblen Kindern übertraägt sich zb Nervosität aufs Kind.

Grüsse,
missy

Beitrag von andrea761 06.04.11 - 09:41 Uhr

Danke für deine Antwort!
Ja das sagte mein KiA und Verwandte/Bekannte auch, aber ich lasse Lia auch definitiv nicht schreien-das würde ich nie übers Herz bringen!
Nein ich bin gar nicht nervös, eher die Ruhe in Person-Am Tagesablauf kann es auch nicht liegen, der gestaltet sich zwar unterschiedlich (ausser Mittagsschlaf) aber sie liebt es, wenn wir viel Unternehmen und action angesagt ist-In der Winterzeit waren die Tage eher ruhiger und das Schlafverhalten hat sich überhaupt nicht verändert-Im Gegenteil an Silvester kam sie nur 3mal #huepf, obwohl wir ca.25Gäste hier hatten und bis morgens um 6Uhr gefeiert haben-Sie fühlt sich unter sehr vielen Leuten wohl und ist diesbezüglich keines Wegs sensibel.
Ich hab immer mal wieder die Tage anders gestaltet, aber es ändert nichts. Ich denke da hilft nur Geduld und abwarten, bis sie von alleine besser schläft.
Es ist aber schön zu lesen, dass mein Kind kein Einzelfall ist :-D
Lg

Beitrag von irene82 05.04.11 - 21:08 Uhr

Ich wäre froh,wenn es ihm reichen würde dass ich bei ihm sitze oder liege.Bei uns kommt es vor dass ich nachts 1-2 Stunden mit ihm auf dem Arm laufen muss.Der Nosh ist 12 Monate.
LG Irene

Beitrag von zh1-wirt 05.04.11 - 22:06 Uhr

Also unsere beiden Kids waren ganz unterschiedliche Schläfer, folgende Dinge haben bei dem einen oder anderen geholfen:

Bei beiden:
Mittagschlaf verkürzen,
auch wenn es die ersten Tagen nach dem Mittagschlaf dann etwas anstrengender war, sie hatten sich ruckzuck daran gewöhnt und haben besser (durch)geschlafen. Das hat auch geholfen, wenn sie abends zwar gut und schnell eingeschlafen sind, aber nachts wach wurden.

Nachts: Trinken (Wasser) anbieten


Bei Lennard:
mehr Abendessen

eincremen
er hatte ein ganze Zeit Probleme mit trockener Haut, die ihn nachts wohl gejuckt hat

WIr haben zudem immer nur kurz geguckt ob alles ok war, haben den Schnuller nachgeschoben und die Kids kurz gestreichelt und sind dann wieder raus. Habe das mit eingen Minuten abstand dann immer wiederholt, und versucht die Abstände größer werden zu lassen - kostet Nerven.


Hoffe ich konnte helfen
LG
Eva