KiGa Start - Wie einfacher machen?

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von teufelchendani 05.04.11 - 18:17 Uhr

Hallo zusammen!

Seit gestern geht meine kleine in den KiGa. Sie wird im mai 3 jahre alt. wir waren schon davor 2 mal zum schauen dort. und gestern ists dann los gegangen.

wir waren so um 9 dort und ich war bei ihr. nach knapp einer stunde habe ich mich dann verabschiedet. zuerst hat sie nicht geweint, aber ich habe wohl gehört dass sie dann angefangen hat bevor ich unten raus bin. es hat mir #heul. habe dann 10min. später angerufen. sie hatte sich beruhigt und war bis ich dann kam gegen 11 zufrieden mit einer erzieherin.

heute konnte sie sich kaum von mir trennen. dann habe ich versucht zu gehen und sie hat #heul dann bin ich zurück und habe sie getröstet. das hat den abschied nur rausgezögert. ich bin dann nach 1h gegengen und sie hat geweint. bin zum auto und habe auch erstmal #heul habe wieder angerufen, und es war alles ok. sie war zufrieden in der schaukel. als ich kam kurz nach 11 hat sie mich gar nicht bemerkt sie war so vertieft im sand.

ich brauche eine strategie. bitte helft mir. ich bin so traurig wegen dem abschied. aber es scheint ihr doch zu gefallen. sie hat beim abholen sogar vor sich her gesungen. weiß welches ihr handtuch ist usw.

ist das alles normal? was soll ich machen? ich vertraue auf die erfahrung der erzieherinnen, aber ist es wirklich richtig?

als ich sie gestern gefragt habe, b es denn schön war, ihre antwort: ich hab viel weint#heul

vg dani

Beitrag von meto 05.04.11 - 19:21 Uhr

Hallo,


dem Mamaherz tut es meist mehr weh, als dem Kind.
Für die Kinder macht es oft noch schlimmer, wenn die Mama nicht geht und noch zurück kommt und tröstet. Mit dieser Methode ist es häufig so, dass die Kinder dann morgens immer mehr weinen und sich schlechter lösen. Wichtig, ist, dass du selbst auch nicht weinst und sie somit verunsicherst und wichtig ist auch für viele dass du sagst, dass du sie wieder abholst aber nehme bitte nicht das Wort "gleich" in den Mund!

Mein Sohn hatte auch am Anfang mal eine Phase, wie er geweint hatte und auch mal zwischendurch, nach Ferien oder KH - Aufenthalt meiner Tochter, kam es schon mal vor.
Als er neu im Kiga war, wollte ich auch nicht gehen und sein Weinen war für mich eine Qual und ich zwang mich zu gehen, setzte mich ins Auto und heulte erstmal. Seine Erzieherin ist in solchen Fällen gleich zur Stelle und nimmt die Kinder ab, geht mit ihnen auch mal noch ans Fenster zum Winken oder versucht ihn gleich zu einem Spiel zu motivieren.

Ich hatte mal ein Kind, welches immer weinte bis die Mama außer Sichtweite war und wieder anfing, sobald er Mama sah. Wir hatten das Gruppenzimmer im Eingangsbereich und wir konnten, wenn wir nicht draußen waren, die kommenden Eltern draußen am Tor schon sehen. Es hat lange und einige Gespräche gebraucht die Mutter zu überzeugen, dass ihr Kind nicht den ganzen Vormittag im Kiga weint. Er hat meist angefangen zu lachen und zu spielen, sobald Mama vom Parkplatz gefahren ist. Wenn ich der Mama heute begegne, lachen wir heute zusammen drüber.#freu


LG Mella

Beitrag von meto 05.04.11 - 19:26 Uhr

Habt ihr Bilderbücher zum Thema Kiga zu Hause?
Ich hatte, als ich auf die Erzieherschule ging das bekommen:
http://www.amazon.de/Conni-kommt-Kindergarten-Liane-Schneider/dp/3551082758

Damit habe ich meinen Sohn drauf vorbereitet und ihm den Kiga noch schmackhafter gemacht. Allerdings muss es auch von den Erzieherinnen passen.
Die 2. Erzieherin in der Gruppe mochte er die ersten Monate überhaupt nicht.