Meinung über Mutter schwer zuerklären

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von orchi-dee 05.04.11 - 20:19 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich wende mich an euch weil ich gerne eure Meinungen hören möchte.Weil ich mich auskotzen möchte weil ich,ach ich weiß auch nicht.Seuftz wo fange ich an.Also meine Mutter hat mich immer schon verlassen seit ich denken kann.Sie ist abgehauen ,hat mich bei anderen Männern gelassen und hat selbst keine gute Vergangenheit soviel dazu.Mehr sag ich einfach mal nicht.
So ich liebe sie sehr aber leide halt auch unter meiner Kindheit soweit ich eine hatte.Habe ein gestörtes Verhältniss zu Menschen ect.ich bin dann damals vor 7 Jahren in den Ruhrpott geflüchtet.So in der Zeit gab es viele hochs und tiefs mit meiner Mutter.Sie meinte immer sie zieht zu uns ect (muss sagen durch ihr Borderline zieht sie immer um ist rastlos,männer ect)
so nun ist sie nach 7 jahren im sommer zu uns geflüchtet weil es bei ihr wieder nicht gut lief.Ich war trotz allem sehr froh sie um mich zu haben weil ich hier niemanden habe außer meinen Kids und meinen Partner.Die Kids lieben ihre Oma abgöttisch und sind super glücklich.So und nun hat meine Mutter über WKW(wer kennt wen) eine Jugendliebe wieder gefunden und es kommt wie es kommen muss.Sie haben nun seit 1 monat kontakt und heute sagte sie.Das sie zum 1.5 kündigt wohnung ect und weg zieht(hier läuft es auch nicht gut für sie) 111 km.Bum ich wusste es ja schon,hab es ihr auf den Kopf zugesagt aber es schmerzt,es tut so weh.Wieder geht sie,wieder lässt sie mich alleine.
Aber andererseits,sie ist erwachsen und es ist ihr Leben.Aber ich sitzte hier und fühle mich wieder alleine gelassen,sie geht wieder und ach keine ahnung.
Was meint ihr dazu.

lg

Beitrag von zuckerguss86 05.04.11 - 20:25 Uhr

Ich denke nicht dass das Problem ist dass deine Mutter weg zieht. Viele Familien wohnen hunderte Kilometer auseinander. Ich denke die Probleme sind absolut in deiner Kindheit zu suchen. Du gibst dir die Antwort eigentlich selbst. Du fühlst dich alleine gelassen, wieder geht sie weg und lässt mich alleine usw.
Du bist nicht alleine, du hast deine Familie ( Mann und Kinder) das Problem das ich sehe ist ein gestörtes Verhältniss zu deiner Mutter und du leidest vermutlich unter schweren Verlustängsten was ich nach deiner Geschichte auch verstehen kann.
Ich denke du musst mit ihr sprechen und evtl auch mal einen Psychologen zu Rate ziehen. Lg

Beitrag von schokostreusel 06.04.11 - 10:22 Uhr

Hallo!
Mir ist aufgefallen, dass Du schreibst :

"Aber andererseits,sie ist erwachsen und es ist ihr Leben."
Klar, dass es Dir leid tut, wenn Deine Mutter plötzlich nicht mehr so nah bei Dir wohnt.

Ich hätte trotzdem erwartet zu lesen : Aber andererseits, ich bin erwachsen und ich führe mein eigenes Leben"

Du hast Dich nicht richtig von Deiner Mutter abgenabelt. Das mag bestimmt in Deiner schwierigen Kindheit liegen, an der Krankheit Deiner Mutter und dass sie Dich in ihren Tiefs immer wieder benutzt hat. Ändern wirst Du Deine Mutter nicht, Du kannst nur Dich ändern : wie Du mit dem Problem umgehst, wie nah Du das Verhalten an Dich ran lässt. Mitgefühl zeigen ja, aber Du bist nicht verantwortlich für die Probleme Deiner Mutter. Habe das im Hinterkopf, wenn es bei ihr mal wieder nicht gut läuft. Ich würde Dir auch raten, professionelle Hilfe zu suchen und die Geschehnisse aufzuarbeiten.

Beitrag von orchi-dee 06.04.11 - 11:09 Uhr

hallo

stimmt das habe ich nicht geschrieben,komisch.
Recht hast du,ich habe mich auch schon länger mit dem Thema Psychologen auseinander gesetzt aber ich bekomme keinen Platz die sind alle überfüllt.

Mensch wie etwas einen prägen kann,ich hab sogar das Gefühl das ich mein Leben nicht schaffe werde.Was nicht stimmt das weiß ich aber ich denke so.

lg

Beitrag von schokostreusel 06.04.11 - 11:54 Uhr

Trotzdem solltest Du es um deinetwillen anpacken und dich vielleicht auf eine Warteliste setzen, es wird dich sonst immer wieder einholen.
Klar, wird das kein Spaziergang sondern ein längerer Prozess:

Verhaltensmuster erkennen und erklären, Auswege finden, mit Problemen abschließen, Erkenntnisse auf neue Probleme anwenden und letztendlich auch Verzeihen und Versöhnen.Du wirst gestärkt aus einer Therapie heraus kommen.

Beitrag von orchi-dee 06.04.11 - 15:43 Uhr

hallo

also ich hab mich eben nochmals an meine liste gewendet aber niemanden erreicht.Morgen sind einige Telefonsprechstunden und dann ruf ich bei den Therapeuten nochmals an und lass ich auf eine Liste setzten hoffe ich,die einen hatten 100 leute und nahmen niemanden mehr auf.Ich rufe auch gleich mal bei meiner KK an und frage mal da nach.

lg