Darf er das ALLES vom Kindesunterhalt abziehen?

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von wildcat75 05.04.11 - 20:30 Uhr

Hallo Zusammen,
mein Ex soll zahlt Unterhalt an unsere zwei Kinder (2-5). Mir noch Trennungsunterhalt bis Juni (3. Geburtstag von Kind 2. Danach gehe ich wieder voll arbeiten und es bleibt der Kinderunterhalt... Wir hatten damals schon etwas Stress wg dem genauen Betrag des Kindesunterhaltes und da er dann mehr Trennungsunterhalt zahlte habe ich klein beigeben ( aber nichts schrifl. festgehalten) Nun fällt ja ab Sommer der Trennungsunterhalt weg... Da mein Mann gesagt hat er würde freiwillig dann mehr zahlen (da ich VIEL weniger verdiene als er) wären wir gut über die Runden gekommen... Nun ja meistens kommt es anders und man ist zu gutgläubig... Kurzum es bleibt der Kindesunterhalt
vom dem er sich folgendes abzieht seit April 10....

1. ein Drittel abziehen will, weil die Kinder ja ein Drittel bei ihm wären im Monat ... sie sind jede zweite Woche von Donnerstag abend bis montag morgen bei ihm und 2 x im Monat von Mittwoch abend auf Donnerstag morgen

2. die Hälfte des Kindergeldes abziehen will

3. die Hälfte der privaten Krankenversicherung (die Kinder sind über ihn privat versichert, ich bin gesetztlich)

Was darf er davon gesetztlich wirklich abziehen? Und falls irgendwas davon nicht legal ist, kann ich das zurückfordern?

Und könnt ihr mir sagen, wie oder wo ich den genauen Kindesunterhalt berechnen kann? Ich hab eine Gehaltsabrechnung von ihm hier... ich hab echt pammel da irgendwas falsch zu berechnen... Und ich möchte einfach einen Richtwert mal haben um zu sehen wie ich ab Sommer klarkomme, wenn der Trennungsunterhalt wegfällt...

Viele Fragen ich hoffe ihr könnt mir helfen...
lg Wildcat

Beitrag von comapo 05.04.11 - 20:35 Uhr

Moin,

1. nein, darf er nicht.
2. ja, darf er
3. nimm die Kinder in die Gesetzliche und Ruhe ist.

Du brauchst Lohn und andere Einkünfte der letzten 12 Monate plus Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld sowie Steuererstattungen (aber auch Nachzahlungen!).

Dann addierst Du alles und teilst es durch 12, das ist das Durchschnittsnetto. Davon kann er (wenn er Arbeitnehmer ist) 5% vom Netto für berufsbedingten Aufwand abziehen, wenn er mehr nachweisen kann, auch mehr und 4% vom Brutto für die priv. Altersvorsorge, hier aber nur so viel, wie er auch tatsächlich aufwendet.
Die Summe die dann raus kommt ist maßgebend für die Einstufung in die Düsseldorfer Tabelle. Wenn er nur für 2 Kinder zahlt, bleibt es bei der Stufe, bist Du auch noch berechtigt, darf eine Stufe niedriger angesetzt werden.

Wichtig: es muss die Zahlbetragstabelle genommen werden.

Comapo

Beitrag von zwiebelchen1977 05.04.11 - 20:51 Uhr

Seine private KK kann er auch abziehen,

Beitrag von badguy 05.04.11 - 23:23 Uhr

Aber doch nur vom Nettogehalt und nicht vom Unterhalt!

Beitrag von zwiebelchen1977 06.04.11 - 10:37 Uhr

Ja natürlich vom Nettogehalt. Aber dadurch kann sich unter Umständen auch der Unterhalt reduzieren, wenn er dann eine Gehaltsstufe tiefer rutscht

Beitrag von badguy 06.04.11 - 12:45 Uhr

Das wiederum ist klar, dass sich eventuell durch die Gehaltsstufe etwas verändert, während der Abzug des Beitrages vom Unterhalt m. E. unverhältnismäßig hoch wäre. Das kanns nicht sein.

Weißt du, ob Unfallversicherungen für Kinder ebenfalls vom Gehalt abzugsfähig sind? Meine Ex ist da was spröde, sie sieht nicht ein, die Kinder zu versichern, also hab ich das gemacht und ziehe die Beiträge ebenfalls von meinem Gehalt ab. Ist das zulässig?

Beitrag von zwiebelchen1977 06.04.11 - 12:57 Uhr

Hallo

DAs weiss ich nicht. Aber wenn du eine private Rentenversicherung für dich hast, kannst du die auch abziehen.

BIanca

Beitrag von badguy 06.04.11 - 13:47 Uhr

Die Altersversorgung ist abgezogen, keine Frage. Ich werde dann mal so weiter machen wie bisher. Prinzipiell finde ich es immer besser, wenn so etwas in der Hand desjenigen liegt, bei dem die Kinder leben und allenfalls eine Abstimmung zwischen den Eltern erfolgt, wie hoch die Kids abgesichert sind.

Trotzdem Merci!

Beitrag von windsbraut69 06.04.11 - 07:01 Uhr

Es geht um Abzüge vom UNTERHALT.

Beitrag von pfirsichbluete81 06.04.11 - 07:20 Uhr

Hallo,

über die Beistandschaft beim Jugendamt kannst du dir den Unterhalt ausrechnen lassen der deinen Kindern zusteht. Die Einrichtung der Beistandschaft ist kostenlos für dich.
Sollte sich der Kindesvater irgendwann mal querstellen mit den Unterhaltszahlungen hilft die Beistandschaft dir den Unterhalt von ihm zu bekommen und zwar bis zur Volljährigkeit deiner Kinder.
Die Beistandschaft kann z.B. auch Lohnpfändungen veranlassen, wenn er sich weigert zu zahlen.
Bei der Beistandschaft könnt ihr die Unterhaltszahlungen auch schriftlich festlegen lassen, wenn er kooperativ ist.

LG #winke

Beitrag von zuckerschneggle 06.04.11 - 23:43 Uhr

Ja wenn die Damen und Herren vom Jugendamt auch mal in die Pötte kommen. Bei mir hat das JA 5 Jahre und 10 Monate verstreichen lassen ohne das wirklich was geschehen ist. Beistandschaft aufgelöst, Anwalt genommen und Schwupp hat der feine Herr die Vorderung mit Ultimatum zum Zahlungseingang auf seinem Tisch, mit Ankündigung das bei Missachtung die nächste Stufe ( gerichtliche Schritte ) eingeleitet wird

Beitrag von thea21 06.04.11 - 10:29 Uhr

Hallo,

kurzer Einwurf.

Wenn du nicht ausschliesslich für die Betreuung zuständig bist

30 Tage Monat - seine Anteile (die schon recht erheblich sind).

Über 12 Tage gesamt (und bei der Konstellation wie beschrieben, kommt das hin) ist er eigentlich nicht mehr in der Pflicht.

Der Vater meiner Tochter und ich betreuen unsere Tochter 50:50, keiner von uns zahlt Unterhalt, da wir gleichwertig für sich aufkommen!

Mach dich mal schlau.

Und ehrlich, ohne Vorwurf.

Hätte ich meine Kinder 10-11-12-13 Tage vom Monat bei mir, wäre ich auch stinkig, für die restlichen Tage 300 Euro an die Mutter/ respektive den Vater abzudrücken!

Beitrag von manavgat 06.04.11 - 11:23 Uhr

Wende Dich an eine Anwältin, die den Unterhalt berechnet und eintreibt.

Es kann im übrigen gut sein, dass er mehr zahlen muss, wenn der Trennungsunterhalt wegfällt. Im übrigen kann es gut sein, dass er danach noch weiter Unterhalt zahlen muss, wenn Du nicht genug verdienst. Das klärt die Anwältin, bzw. musst Du einklagen!

Hälfte des Kindergeldes kann er abziehen, wenn er mindestens nach Düdo Tabelle zahlt.

Du hast jedoch Anspruch darauf, dass er mindestens hälftig die Kinderbetreuung bezahlt.... Auch nett, oder?

Achte darauf, dass die Umgangszeit nicht! mehr wird. Ab 50 % muss er keinen Unterhalt mehr zahlen und Du hast ja trotzdem Kosten für die Kinder.

Mach die Gegenrechnung auf und zeig ihm wo der Bertl den Most holt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von manavgat 06.04.11 - 11:31 Uhr

ach so, vergessen:

es gibt ein ziemlich neues BGH-Urteil, nach dem Vollzeit nicht verlangt werden kann, wenn die Kinder noch nicht in der weiterführenden Schule sind, da der erziehende Elternteil sonst übermäßig belastet wäre, da er die Erziehung und Plfege gewährleistet.

Heißt: der Unterhalt für die KM endet nicht automatisch, weil das jüngste Kind 3 Jahre alt ist!

Gruß

Manavgat

Beitrag von dharma8 06.04.11 - 11:31 Uhr

Aber Kosten hat er doch auch, wenn die Kinder bei ihm sind. Und da die Mutter ja das Kindergeld bekommt, ist es, meiner Meinung nach, nur gerecht, wenn der Vater in dem Fall dann nix (mehr als 50%) und eben weniger zahlen muss.

Beitrag von manavgat 06.04.11 - 11:37 Uhr

Unfug.

Die Rechtslage ist klar.

Gruß

Manavgat

Beitrag von dharma8 06.04.11 - 11:39 Uhr

Mh, das mag wohl sein. Aber ich finde, dass man sich als erwachsener Mensch auch ohne auf irgendwelche Rechte zu pochen, einigen kann. Vielleicht bin ich auch nur verwöhnt. Mein Mann und seine Ex können prima so reden und haben sich ohne Anwalt und so geeignet. Aber ok. War ja auch nur meine Meinung.

LG

Beitrag von thea21 06.04.11 - 12:04 Uhr

Manavgat, ich schätze deine Posts sonst, aber das hier

<<<Achte darauf, dass die Umgangszeit nicht! mehr wird. Ab 50 % muss er keinen Unterhalt mehr zahlen>>>

geht doch wohl garnicht oder?

WENN der Vater die Kinder real eben zu ziemlich genau gleichen Teilen betreut, wo bitte ist denn da die Ehrlichkeit und Gerechtigkeit?

Würde meine Tochter bei ihrem Vater leben, müsste ich Unterhalt zahlen.
Würde meine Tochter bei mir leben, müsste der Vater Unterhalt zahlen.

So einfach ist das.

Jetzt schlaue Ratschläge alá: Achte mal drauf den Umgang bis dahin einzuschränken, das er ja unterhaltspflichtig bleibt, ist ein Witz oder?

Weißt du wie schäbig ich mir vorkäme dem Vater meiner Tochter Unterhalt abzuknöpfen, wo wir zB unsere Tochter 50:50 betreuen?

Wir haben gleiche Kosten was unser Kind angeht und diese werden dann jeweils getragen.

Vater:

Klamotten kauft er ihr
Spielzeug
ect.pp

Mutter:

gleiches!

Kita/Medizin/außerordentliche 50/50

Beitrag von manavgat 06.04.11 - 13:28 Uhr

Das Problem ist, dass die meisten Frauen, wenn sie 50 % der Betreuung übernehmen und daher nicht Vollzeit arbeiten können zu wenig verdienen. Die zusätzlichen Kosten (größere Wohnung, Bedarf der Kinder usw.) bleiben aber. Wovon soll das finanziert werden?

Der Gesetzgeber hat hier gepennt. Wer solche Regelungen gut findet, der muss auch eine Finanzierungsgrundlage herstellen oder für equal pay sorgen.

Wenn die betroffene KM dann einen Antrag auf ergänzendes ALG 2 stellt, dann fährt sie Karussell, bzw. muss sich noch mit denen rumschlagen. Wieviel Wohnungsanteil steht einem 50 % -Kind denn zu?

Die 50-50 Regelung hat auch noch andere negative Aspekte. Dieser Hin- und Her-Zirkus tut den Kindern nicht gut, am schlimmsten ist es, wenn die getrennt lebenden Eltern nicht in der selben Gegend leben. Keinen Lebensmittelpunkt zu haben macht oft bindungsunfähig. Leider gibt es zumindest in Deutschland hierzu noch keine Langzeitstudien, was daran liegt, dass so tolle "moderne" Ideen gerne mal ungefiltert (meist aus Amerika) übernommen werden.... Das was ich mitkriege (und das ist aufgrund meiner Arbeit eine ganze Menge) reicht mir, um dieses Modell sehr kritisch zu sehen und in den meisten Fällen abzulehnen. Aber ich bin da nur Beobachter, manchmal haben die Eltern ein Einsehen, wenn sie merken, dass es schief läuft.

Dein Kind ist noch nicht schulpflichtig. Du kannst erst sagen, ob es das richtige war, wenn Dein Kind erwachsen ist. Was nützt es, wenn Du es dann bereust?

Gruß

Manavgat

Beitrag von thea21 06.04.11 - 13:39 Uhr

Was nützt es, wenn ich es bereue, hätte ich die andere Methode gewählt?

Ich bin kein eingefahrener Mensch, fahre selten nach Schema F!

Unsere Tochter war sonst am Wochenende beim Papa (10 Minuten mit Auto entfernt), DAS war kein Zustand für sie.

Völlig durch den Wind. Angekommen und schon wieder rausgerissen, weder Alltag noch Freizeit mit Papa, ebenso wenig mit Mama!

Unser Plus ist, das wir uns verstehen, keine "persönliche" Bindung haben. Alles ausschliesslich zum Wohl unserer Tochter entscheiden und uns diese Entscheidungen auch nicht leicht machen.


Da gilt es nicht nur Entscheidungen für das Kind zu treffen (wie geht es ihr am besten), sondern auch seinen eigenen Egoismus in den Hintergrund zu stellen (welche Mutter sieht ihr Kind schon gerne 7 Tage nicht)...

Seit August machen wir das so und im Gegensatz zu der vorherigen Regelung, blüht sie regelrecht auf!

Der Vater hat mit der Freundin 2 Kinder (ihre) reingebracht, Sophia sieht sich als: große Schwester

Mit meinem Partner hat sie ein freundschaftliches Verhältnis.

Die Oma, väterlicherseits liebt ihr Enkelkind, versteht sich mit mir gut!

Ich weiß sie ist bei der Freundin von Papa gut aufgehoben/andersrum bei meinem Partner.

So what?

Keine Entscheidung ist leicht im Leben und man kann nur aus einer Situation heraus entscheiden.

Wie es ist, wenn sie schulpflichtig wird, kann heute niemand sagen.

Das sie aber "heimatlos" ist, stimmt nicht!

Ihr fehlt es weder bei mir, noch bei Papa an etwas, sei dies materiell oder immateriell.

Und bezüglich der Finanzen: Warum, solange es unserer Tochter gut tut, beide Elternteile zu gleichen Teilen für sich zu "beanspruchen" sollte ich ihn nackig, oder er mich nackig machen?

Ich verdiene gut, mein Partner.

Der Papa verdient gut, die Partnerin.

Beide haben ausreichend finanzielle Mittel um dem Kind ein sicheres und stabiles Umfeld zu bieten.

Beitrag von my-opinion 06.04.11 - 12:10 Uhr

" Achte darauf , dass die Umgangszeit nicht mehr wird. Ab 50% muss er keinen Unterhalt mehr zahlen und Du hast ja trotzdem Kosten für die Kinder"

Wow , so ehrlich habe ich die Motivation für das Begrenzen der Umgangszeit selten gelesen. Es geht nur um die Kohle.

Bei 50% der Umgangszeit hat der Vater ja auch trotzdem Kosten für die Kinder , oder? Zählt aber nicht , oder?

Ich bin fassungslos.

Beitrag von manavgat 06.04.11 - 13:31 Uhr

Vergleiche Gehälter/Löhne von Männern und von Frauen.

noch dazu, wenn die Mutter einige Zeit ausgesetzt hat.

Hinzu kommt:

Dieses Modell erhöht die Gesamtkosten für ein Kind erheblich.

Mehr Miete (2 Zimmer)

Fahrtkosten

doppelte Anschaffungen.

usw.

Ein billiges Kind kostet statistisch gesehen 7000 Euro/Jahr. Da ist kein Luxus drin.

Hat das Kind 2 Wohnsitze, so würde ich mal schätzen: 10.000 Euro/Jahr.

Macht für jeden 5000 Euro.

Da sind 7000 Euro mithilfe von Unterhalt immer noch schwierig zu finanzieren, aber es ist leichter.

Wer solche Sachen fordert, muss auch klar über die Finanzierung sprechen. Vom Unsinn dieser Regelung - meine bescheidene pädagogische Meinung - mal ganz abgesehen.


Gruß

Manavgat

Beitrag von my-opinion 06.04.11 - 14:04 Uhr

Ich arbeite in einem relativ großen Unternehmen.
Die Gehälter werden hier nicht geschlechterspezifisch sondern leistungsbezogen bezahlt .
Du hast aber Recht damit daß der Part der anfangs Zuhause bleibt , beruflich benachteiligt ist.

Zu den Kosten.
Wenn der Vater die Kinder zu 50 % bei sich hat , dann ist er auch nicht mehr in der Lage vollzeit zu arbeiten , oder muss entsprechende Betreuungskosten bezahlen.

Grundsätzlich zur 50 / 50 Regelung.
Ich denke es hängt in ganz großen Maße davon ab wie die Beteiligten Personen diese Regelung umsetzen ob diese Regelung nun unsinnig oder sinnig ist.
Nehmen wir mal an das diese Regelung unsinnig ist , wieviele Frauen würden denn zurückstecken und Ihr Kind bei dem Kindsvater hauptsächlich aufwachsen lassen ? Weniger als fünf Prozent?


Gruß
my-opinion


Beitrag von thea21 06.04.11 - 14:06 Uhr

Ehrlich gesagt, verstehe ich auch dieses "Benachteiligt" nicht?

Ich arbeite 7-15 Uhr

Papa arbeitet 7-16.00 Uhr.

Morgens Kita, nachmittags abholen.

WER ist da benachteiligt?

Beitrag von my-opinion 06.04.11 - 14:24 Uhr


Der Partner der Anfangs für das Kind zuhause bleibt , kommt beruflich halt nicht weiter.
Wenn sich da über mehrere Jahre hinzieht dann wird man rein karrieretechnisch halt ausgebremst , benachteiligt.
In der Regel ist das ja die Frau.

So wie Du es beschreibst habt Ihr alles ziemlich gut hinbekommen , viele andere haben vielleicht nicht die Möglichkeit , Kraft oder den Willen dazu.

Da entsteht dann vielleicht auch die Motivation des Geldes wegen dem Kind den 50 % Umgang mit dem anderen Elternteil nicht zu ermöglichen.
Sonst würde man Ansprüche verlieren für die man in der freien Zeit dann erbeiten gehen müsste.

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