Nachnamen? Verzwickte Frage...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von jenny111 05.04.11 - 21:57 Uhr

Hallo,

ich frage im Auftrag meiner Freundin...

Also meine Freundin hat ein Kind von Ihrem Ex Freund (ich nenn den mal Hr. Maier) jetzt hat Sie einen neuen Freund (ich nenn Ihn mal Hr. Bauer)der hat auch ein Sohn aus erster Beziehung und Sie nenn ich mal Frau Schulze... das es etwas einfacher wird ;-)

Frau Schulzes Sohn heißt auch Schulze hat also Ihr Nachname bekommen... Herr Bauer Ihr jetztiger Freund möchte dass, das Baby Bauer heißt also seinen Nachnamen trägt. Sie meint es geht aber nicht weil das erste Kind ja schon wie sie heißt. An Ihrer Stelle würde ich auch meinen Namen angeben wollen sonst hab ich ja zwei Kinder mit Zwei verschiedenen Nachnamen... angenommen die würden sich mal trennen...

Wisst Ihr wie das läuft. Kann das Baby überhaupt den Namen vom jetztigen Papa bekommen?

Danke

LG

Beitrag von lisa1990 05.04.11 - 21:59 Uhr

natürlich ihren namen,es ist ja nicht sein kind sondern das vom ex-freund!!
mit welchem recht möchte er, dass das kind seinen namen bekommt??#kratz

Beitrag von feroza 05.04.11 - 22:04 Uhr

Es geht hier wohl um ein noch-nicht-geborenes, 2.Kind .... also, das "nächste"....

Beitrag von lisa1990 05.04.11 - 22:06 Uhr

ach soooooooooo...ich dachte das ungeborene ist noch vom ex:-D

Beitrag von aires 05.04.11 - 22:08 Uhr

glaub du hast das falsch verstanden, es geht um ein kommendes baby und nicht um das kind des Ex

zur TE:

also ich meine, dass das baby schon seinen Namen bekommen kann (hat ja mit dem Namen des 1.Kindes nichts zu tun), genauso kann es aber auch den nachnamen der mutter (sie sind nehm ich mal an nicht verheiratet) bekommen
ich würde auch die variante wählen in dem beide Kinder denselben Nachnamen erhalten (in diesem falle den der mutter, weil sie ja quasi auch die "verbindung" der beiden ist

wenn sie und ihr jetziger freund dann doch noch heiraten können sie ja dann immernoch einen Familiennamen "aussuchen"

hoffe ich konnte dir helfen

LG
aires

Beitrag von feroza 05.04.11 - 22:02 Uhr

Heutzutage ist es recht einfach, einen beliebigen Eltern-Nachnamen zu nehmen, also ob verheiratet, oder nicht.

Sie (die erziehungsberechtigte!!) kann entscheiden, wie das Kind mit Nachnamen heißt, und ehrlich, ich würde den Kindern schon zuliebe das 2.Kind nach Ihr und ihren ersten Sohn nennen.

Wenn der neue "Herr Vater" denn sein Kind mit seinem Nachnamen haben möchte, dann soll er doch Fr. Schulze heiraten, dann können alle den gleichen Namen tragen!! ;-)

so mache ich es jetzt auch mit meinem Lebengefährten:
Meine beiden großen tragen meinen Nachnamen, und wenn er möchte, das sein noch-ungeborenes so heißen soll wie er, soll er mich eben heiraten, oder nicht. :-p

Beitrag von widowwadman 06.04.11 - 01:34 Uhr

Immer wieder schoen wenn Kinder als Hochzeitsdruckmittel benutzt werden.

Beitrag von feroza 06.04.11 - 08:33 Uhr

Das kann man sehen wie man es sich grad zurecht legt, oder aber den (individuellen) Hintergrund beleuchten:

meine beiden ersten Kinder sind unehelich aus erster Beziehung,
und ich habe meinem jetztigen Partner von Anfang an gesagt, das
ich kein uneheliches Kind mehr möchte. Das fand er gut.

Da wir nun nicht-verheiratet schwanger sind, KANN er uns heiraten,
muss es aber nicht. Nur, danach brauche ich auch nicht mehr zu heiraten.


Meine Mutter war damals auch alleinerziehend mit mir und hat (als ich 13 war) jemanden geheiratet und seinen Namen angenommen. Ich DURFTE von ihr aus nicht "mit in die neue Familie" und den Namen des neuen Familienvaters annehmen.
Ich habe sie dafür gehasst, das ich als einzige in der Familie einen anderen Nachnamen hatte. Fühlte mich dadurch ausgeschlossen.
Mit 13 Jahren in der Pupertät!!

Verstehst Du?

Beitrag von sweety2010 05.04.11 - 22:02 Uhr

Auf jeden Fall ihren Namen...also Schulze! Ihr erstes Kind hat sie ja auch nicht Maier genannt, sondern ihren Namen gegeben.


Klar kann das Baby auch Bauer heißen, es müssen halt nur beide zustimmen...:-)

Beitrag von corry275 05.04.11 - 22:03 Uhr

jap kann es.

Hab auf Arbeit zwei Kinder von der selben Mutter mit unterschiedlichem Nachnamen (insgesamt sind es glaub ich fünf Kids mit fünf verschiedenen NAchnamen, wenn ich die Leutz von der Familienhilfe richtig verstanden hab).

Beitrag von siem 05.04.11 - 22:07 Uhr

hallo

die patentante meiner großen hat 4 kinder. drei davon aus erster ehe.
das 4 war ein nachzügler mit dem neuen lebensgefährten.
baby wurde geboren und da eltern heiraten wollten irgendwann mal bekam der sohn den nachnamen des vaters.
es kam wie es kommen kann:eltern trennten sich.
es kam aber noch schlimmer: kindsvater starb.
nun hat sohn als einziger in der familie einen anderen nachnamen.
ändern wäre prinzipell kein problem, aber: dafür müßte der kindsvater eine einverständniserklärung unterschreiben und das kann er tot nicht mehr.

das ist reiner behördenscheiß. der sohn muß sein 10 jahren seinen anderen nachnamen behalten und könnte ihn später bei einer hochzeit ändern wenn er den namen seiner frau annimmt. aber er kann nie den namen seiner mutter und geschwister annehmen. schwachsinnig,oder? vielleicht, wenn sie vor gericht klagt weil er darunter leidet. aber ob sie damit chancen hätte weiß ich nicht.
daher würde ich nie meinem kind einen anderen nachnamen geben als meinen bzw dem der restlichen familie.

so sind zumindest die behörden in deutschland. du lebst doch in der schweiz, oder? da weiß ich nicht was im todesfall des kindsvaters möglich wäre.
lg texas

Beitrag von widowwadman 06.04.11 - 01:36 Uhr

Warum sollte das Kind darunter leiden wenn es so heisst wie sein verstorbener Vater? Der Vater wurde ja durch Trennung nicht weniger Vater, oder?

Beitrag von siem 06.04.11 - 10:49 Uhr

nein, er wurde nicht weniger vater-er war nie vater für ihn.sie hatten sich ziemlich schnell getrennt und außer mal tür eintreten und vor dem haus rumbrüllen war kein weiterer kontakt.
und es ist einfach so, dass er sich am telefon mit maier melden muß und die meisten denken dann sie sind falsch, oder er muß sich mit :bei schneider melden obwohl er da zuhause ist. und selbst von den halbgeschwistern und großeltern von papaseite (die alle den selben nachnamen haben) interressiert sich niemand für ihn.
er lebt ja auch damit, aber trotzdem wäre es für ihn schöner, wenn er den selben nachnamen hätte wie seine familie mit denen er lebt.

eine bakennte von mir hatte mit 16 ih erstes kind bekommen (nun9).7 jahre später mit dem neuen freund einen sohn knapp 2 und danach noch zwillis 10 monate.ihren freund hatte sie geheiratet und seinen namen angenommen.seine kinder haben natürlich auch sinen familiennamen und selbst die große hat den nachnamen mit übernommen, damit sie alle gleich heißen. finde ich persönlich echt schön.und dem vater der großen ist es eh banane wie seine tochter heißt. er hat keinen kontakt und mittlerweile schon 4 kinder mit seiner neuen.

klar, anders wäre es sicher wenn es eine vater-kind-bindung gegeben hätte.
lg siem

Beitrag von ludmilla.duesentrieb 05.04.11 - 22:17 Uhr

Also diese Frau Schulze sollte ihr 2. Kind auch Schulze nennen.

Falls ihr Neuer sie dann mal heiraten möchte, dann können ja ALLE (also sie und ihre beiden Kinder) immernoch den Nachnamen des (dann Ehe-) Mannes annehmen.

So würde ich es zumindest machen.

Ich bin mit meinem Freund nicht verheiratet und mein Kind wird definitiv MEINEN Nachnamen bekommen (auch wenn er das nicht so will).
Ich hab ihm gesagt, dass, falls er mal gedenkt mich zu heiraten (mir einen Antrag zu machen und ich den auch annehmen würde *ggg*... Ich wills ihm ja net zu einfach machen *ggg*), dann werden wir alle 3 (oder 4... ich möchte gerne 2 Kinder) den selben Namen haben.
Ich hab ihm nicht versprochen, dass dass dann sein Nachname sein wird :-p Aber ich denk schon. So fies könnte ich dann doch nicht sein. Obwohl ich mich so an meinen Nachnamen gewöhnt habe ;-)