Beleghebamme ja oder nein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von asti-82 06.04.11 - 09:38 Uhr

Hallo ihr #winke,

hab mal ne Frage, weil ich mich grad auf die Suche nach ner Hebamme mache. Habt ihr ne Beleghebamme oder keine? Was sind für euch die Vor- und Nachteile?

Beschäftige mich da schon länger mit, und dachte, ich will auf jeden Fall ne Beleghebamme, nun bin ich mir aber auf einmal gar nicht mehr sicher, ob das notwendig ist.
Was meint ihr?

LG, Asti mit #ei 16+5

Beitrag von fortuna-baby 06.04.11 - 09:43 Uhr

Huhu,
da gehen die Meinungen sicher auseinander.
Ich persönlich möchte eine Beleghebamme! Da ich ein Mensch bin der sich viele Sorgen macht und eher unruhig ist, kann ich es glaub ich gut gebrauchen intensiver betreuut zu werden. Ich stelle mir es außerdem für mich viel schöner vor, dass eine Frau die ich gut kenne mein Kind zur Welt bringt. Gibt mir bestimmt Sicherheit. Mein Freund findet die Idee auch sehr gut.:-)
Notwendig ist dies sicher nicht. Muss jeder für sich entscheiden.
Viele Grüße von mir und #ei 13ssw

Beitrag von nigree 06.04.11 - 09:49 Uhr

Hallo,

also wir hatten bei unserer 1. Geburt eine Beleghebamme. Ich würde es jederzeit wieder so machen. Sie hat uns vor der Geburt ca. ab der 20. Woche regelmäßig besucht. Ich konnte sie bei Problemen jederzeit anrufen und sie ist vorbei gekommen sowohl vor als auch nach der Geburt. Der ganz klare Vorteil ist, dass Du unter der Geburt nur eine Bezugsperson hast. Wenn man keine Beleghebamme hat... kann es sein, dass du je nach Dauer der Geburt zwei oder drei Hebammen kennenlernst und Dich immer wieder neu drauf einstellen musst. Eine Beleghebamme bleibt bei dir von Geburtsstart bis zum tatsächlichen Ende.
Ich fand es super und sollten wir noch ein 2. Kind bekommen würde ich mich auch wieder für eine Beleghebamme entscheiden.

LG
Nigree mit Kathi *23.05.08

Beitrag von mieze77 06.04.11 - 09:50 Uhr

Hallo!

Ich habe keine und das ist für mich auch ok. Ich habe eine Hebamme für vorher und nachher und das war schon ein Glücksfall das sie noch Platz hatte. War schon in der 9.SSW bei ihr und das war schon spät.

Jeder entscheidet das so wie er sich wohlfühlt. Ich gehe davon aus das ich eine kompetente und nette Hebamme bekomme und verlasse mich einfach drauf das alles in Ordnung ist.

Bin eh eher eine entspannte Schwangere und mache mir nicht so viele Gedanken. Habe aber schon gehört das es hier mit einer Beleghebamme nicht einfach ist, wohne sehr ländlich, und du mußt das Krankenhaus nehmen in dem sie arbeitet.

Wünsch dir alles gute und viel #klee!

Lg
Mieze77 18+5

Beitrag von zazazoo 06.04.11 - 09:57 Uhr

Ich wollte auch ne Beleghebamme, aber als ich dann hörte, dass das locker so um die EUR 500 kosten kann, haben wir uns doch auf die "normale" Hebamme geeinigt. Ich will - solange alles gut läuft - eh nur ambulant entbinden und wieder nach Hause - dann kommt meine Hebi schon wieder. Und wer mich bei der Geburt schreien hört, ist mir egal :-)

Beitrag von juliz85 06.04.11 - 10:02 Uhr

Ich find eine Beleghebamme auch sehr sinnvoll! Leider hab ich mich zu spät dafür entschieden. Unter anderem auch wegen der Kosten für die Rufbereitschaft. Mittlerweile hab ich sogar eine KK, die das bezahlt, meines Wissens nach die einzige. Die is auch sonst super für Schwangere und Familien und hat tolle Zusatzleistungen, falls ihr mal schauen wollt:

http://www.securvita.de/krankenkasse-securvita/leistungen/schwangerschaft-und-geburt.html

LG

Beitrag von stiwi 06.04.11 - 11:46 Uhr

Die Securviat zahlt die Beleghebamme bis 250 Euro.

In der Regel nehmen Hebammen 250-300 Euro für den Bereitschaftsdienst.

Beitrag von trinitie 06.04.11 - 10:05 Uhr

Ich hab z.Zt. zwei Hebammen, eine für die Vor- und Nachsorge und eine für den GVK (ist die Schwiegertochter meiner regulären Hebamme). Eine Beleghebamme habe ich nicht genommen da mir das zu teuer ist. Außerdem auch gar nicht nötig: ich kenn inzwischen fast alle Hebammen in dem KH, in dem ich entbinden möchte. Lag dort 2mal ne Woche und die kamen täglich zu mir um Herztöne abzuhören bzw. beim 2. Aufenthalt um täglich das CTG anzulegen.