BEL-Kinder bzw. Erfahrung mit Moxen

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Beitrag von hibbel-elena 06.04.11 - 09:46 Uhr

Hallo Mütter,
ihr habt Eure Kinder ja schon.
Meine Frage richtet sich an Mamis, deren Kinder bis zum Schluss in BEL blieben und an Mamis, deren Kinder sich durchs Moxen gedreht haben.

- Wer hat es mit Moxen versucht und wieviel Sitzungen muss man machen, damit es was bringt?

- Bei Kindern, die in BEL geboren (KS der spontan) wurden, gab's hinterher Probleme?

Vielen Dank schon mal im Voraus!
Elena

Beitrag von hardcorezicke 06.04.11 - 09:53 Uhr

Hallo

Meine Maus 10mon.. lag schon immer in BEL.. sie kam per Kaiserschnitt auf die welt... keine probleme..

eine Bekannte 7 mon hatte auch BEL... hatten MOxen versucht.. hat sich nicht gedreht.. also auch KS.. aber auch keine probleme..

es wird schon seine gründe haben wieso die kinder sich nicht drehen..

mein Frauenarzt hat mir sofort abgeraten als erstgebärende das kind auf normalen wege zu bekommen.

LG

Beitrag von jiminy87 06.04.11 - 10:03 Uhr

Huhu#winke,

meine kleine kam vor knapp 7 Monaten per "ungeplantem" geplantem ks zur Welt( der ks war erst für eine Woche später geplant, aber die Kleine hatte keine Lust mehr;-)), da sie in BEL lag.

Sie muss jetzt noch regelmäßig zur Krankengymnastik und wird nach vojta behandelt#schmoll.

Da sie ja mit dem Kopf oben lag und der Schnitt ja immer unten gemacht wird, wurde der Hals total überstreckt undd verbogen, dabei haben sich sämtliche Halswirbel blockiert und ein Muskel am Hals, der dafür sorgt das sich der Kopf dreht, ist entzwei gerissen. Leider hat man das erst nach 4 Monaten festgestellt. Nachdem ich 2x beim Osteopathen war, damit er die Halsblockaden löst, die Kopfplatten wieder richtig schiebt, die Tränengänge frei macht das Zwerchfell lockert, und die Hüfte wieder richtig schiebt (bis zum 3.monat), hat die Kleine den Kopf immer noch schief gehalten. Wir sind dann mal ins kh zu einem Arzt gefahren der sich auf das KISS-Syndrom spezialisiert hat. Der hat festgestellt das die Blokaden weg waren und hat dann ein Ultraschall vom Hals gemacht, dabei hat er das mit dem Muskel festgestellt und gesehen das er wieder zusammen gewachsen ist aber er ist total vernarbt. Und diese Narbe hat den Hals steif gemacht. Deshalb muss ich jetzt noch mit ihr zur Krankengymnastik.

#sorry das ich nichts gutes berichten kann.

lg#winke

Beitrag von lumidi 06.04.11 - 12:24 Uhr

Unser Kleiner kam auch eine Woche vor dem geplanten KS! :-D

Beitrag von kipferl 06.04.11 - 10:25 Uhr

hi,

meiner lag auch in bel. hab moxen probiert (34.-36. ssw) und diverse turnübungen. hat alles nix gebracht. hab auch pulsatilla-globuli genommen, aber die haben bei mir wehen ausgelöst. deshalb hab ich die dann auch gelassen...
hatte mich dann schon auf eine entbindung mit dem po voran eingestellt, aber in der 38. woche hat er sich doch noch mit dem kopf nach unten gedreht.
Geboren wurde er dann bei 39+5 mit 4810g und 56cm #schwitz
Er ist fast 4 Monate alt und die BEL hat ihm nicht geschadet.
lg#winke

Beitrag von krischi-1508 06.04.11 - 10:28 Uhr

Hallo Elena,

mein Kleiner war eine BEL und ich habe auch das Moxen versucht. Ich glaube es waren 4 Sitzungen jeweils 20 min, es hat leider gar nix geracht, außer einer Brandblase am kleinen Zeh.
Meine Hebi meinte aber, dass sie schon Erfolge gehabt hat.

Wie schon eine Vorrednerin sagte, es gibt immer einen Grund, warum sie so liegen. Bei uns war es zu wenig Fruchtwasser. Deswegen würde ich nie eine äußere Wendung machen lassen.

Ich wollte spontan entbinden und bin auch bis zu den Presswehen gekommen, dann hat mein Spatz ein Knie in den Geburtskanal fallen lassen und ich lag binnen von wenigen Minuten auf dem OP Tisch. Notkaiserschnitt in Vollnarkose.

Zum Glück gab es keinerlei Komplikationen, weder bei mir, noch bei meinem Kleinen.

Unschön war aber, dass ich mein Baby erst 3 Stunden später sehen konnte, weil ich total niedergeknüppelt mit Medis war. Damit habe ich heute noch zu kämpfen. Mir fehlen diese ersten Kennenlernminuten ganz sehr #heul

Aus heutiger Sicht würde ich sagen, nie wieder...
Bei einer BEL immer Kaiserschnitt.

Liebe Grüße, Krischi #winke

Beitrag von krumlfy 06.04.11 - 10:40 Uhr

Hallo

meine Süße lag auch in BEL. Es wurde aber so lange bis zum errechneten Geburtstermin gewartet ob sie sich noch dreht. Hat leider nicht geklappt so wurde sie 2 Tage nach ET per Kaiserschnitt gehohlt. Eine spontane Geburt in BEL war leider nicht möglich, da mein erstes Kind schon per KS kam.

Leider hat sich meine Kleine bei der Geburt irgendwo verhakt und sich dabei das Schlüsselbein gebrochen. Was aber nicht weiter schlimm ist, da die Knochen bei Babys noch weich sind und ganz schnell verheilen. Musste also nicht geschient werden oder so. Und bei einer spontanen Geburt kann das genauso passieren, wenn sie am Becken hängen bleiben.

Aufjedenfall hat sie trotz KS aus BEL keine Probleme auch nicht mit dem Bruch. Musste also keine Übungen ec. mahen

lg krumlfy mit zwei KS-Kindern#verliebt

Beitrag von pregnafix 06.04.11 - 11:06 Uhr

Miriam wurde wegen BEL per KS geboren. Die Geburt ging 6 Tage vorm KS-Termin los, so hab ich die Eröffnungsphase fast komplett miterlebt, bevor es in den OP ging. Dafür bin ich sehr dankbar!
Miriam hatte anfangs Atemprobleme, das legte sich aber blitzschnell. Es ging dabei nur um die ersten Minuten...

Miriam hatte starke Koliken und 2 blockierte Wirbel. Das Ganze wurde womöglich durch den Kaiserschnitt verstärkt, es wurde aber alles gut ;-)

LG Pregna mit Miriam Naemi (10 Monate) #verliebt

Beitrag von pregnafix 06.04.11 - 11:08 Uhr

Achso, ich habe nichts versucht, damit Miriam sich dreht. Ich bin der Meinung, dass sie einen Grund hatte sich nicht in Schädellage zu begeben, immerhin lag sie schon "immer" so, also ab der 16. Woche wurde es so in den MuPa eingetragen, ab ca der 22. Woche hab ich gespürt, wie sie liegt.

Beitrag von skyp 06.04.11 - 11:13 Uhr

Hallo :)
Ich habe nicht moxen lasse, meine Hebi hatte mir davon abgeraten weil es meisten einen Grund gibt warum das Baby sich nicht gedreht hat.
Ich habe eine Termin für einen KS bekommen aber 2 Tage vorher ist die ist die FB geplatzt und man musst also den KS vorverlegen.
Alles hat super geklappt (auch das Stillen, man sagt ja immer das sei ein Problem bei KS-Mamis). Töchterlein hat absolut kein Trauma vom KS und ich würde es wieder so machen. Nach 3 Tage konnten wir schon das KH verlassen :-)

LG :-)

Beitrag von emeri 06.04.11 - 11:15 Uhr

hey,

mein kleiner lag bis zur 38. ssw BEL, habe erst in der 37. woche mit moxen begonnen (meine FÄ meinte ja bis zur letzten untersuchung "ach, die können sich bis zum letzten tag noch drehen!"...). wir hatten eine sitzung mit der hebi, die meinem freund gezeigt hat, wie man moxt. daheim haben wir dann auch noch 3 tage jeweils 10min pro kleiner zehe gemoxt. achja, gemoxt wurde in "hündchen-stellung", damit der kopf währenddessen aus dem becken rausrutschen kann.

außerdem hat mir die hebi dehnungsübungen gezeigt, um den beckenboden geschmeidiger zu machen. habe auch noch viel das becken hochgelagert (z.b. abends beim fernsehen einen dicken polster unter den po).

und, ich denke das war auch ganz wichtig, ich habe seeeehr viel begonnen, positiv auf mich und mein ungeborenes kind einzureden. ala "du darfst dich drehen", "die mama freut sich auf die geburt" etc. BEL hätte ich nämlich nicht spontan entbunden, sondern per sectio. hatte sogar schon den termin dafür, der aber gsd hinfällig wurde.

ich bin froh, dass es spontan in SL geklappt hat. die geburt meines großen war zwar sehr schnell und unkompliziert, aber dennoch etwas traumatisch für mich. ich denke, ich hatte mich auch ziemlich vor der geburt des kleinen gefürchtet. aber die zweite geburt war echt super. kein vergleich zur ersten. auch sehr schnell (1h45min nach blasensprung) und unkompliziert und im kopf war die geburt mit der tatsächlichen geburt vorbei (und nicht so wie beim großen erst monate später, wenn du weißt was ich meine).

wünsche dir ganz viel glück

lg

Beitrag von emeri 06.04.11 - 11:43 Uhr

ach ja. bei einer voruntersuchung lag er mal SL von daher wusste ich, dass das grundsätzlich möglich ist. gibt ja auch gründe, warum sich kinder nicht in SL drehen (zu kurze nabelschnur, etc.).

Beitrag von hibbel-elena 06.04.11 - 11:43 Uhr

Vielen, vielen Dank für eure Berichte!
soviel positives zu hören, tut echt gut!

Jiminy, das tut mir echt leid, dass das ganze bei euch so ein doofes "nachspiel" hat. ich hoffe, dass sich die probleme sehr schnell erledigen und dein kind ganz schnell beschwerdefrei wird und ihr die zeit genießen könnt!

alles liebe und nochmals vielen dank!

Beitrag von jiminy87 06.04.11 - 17:56 Uhr

#winke

Beitrag von lumidi 06.04.11 - 12:16 Uhr

Hallo,

unser Kleiner lag auch die ganze Zeit in BEL. Er kam per KS, da ich nicht pressen durfte.

Unser Spatz hatte nach dem KS keine Probleme. Bei mir hatte sich aber die Narbe entzündet und ich musste zwei Monate lang fast alle zwei Tage ins KH zum Spülen und Verbandswechsel.

Alles Gute!

LG

Lumidi

Beitrag von emmy06 06.04.11 - 12:21 Uhr

nach dem 3. mal moxen, hatte mini sich gedreht.


lg

Beitrag von petra2504 06.04.11 - 12:48 Uhr

Hallo Elena,
mein Kleiner (8 Monate) lag ab der 24. SSW in BEL. Habe Moxen und diverse Übungen probiert und nichts ging. Ich wollte spontan entbinden, da es unser einziges Kind bleiben wird (ICSI + TESE). Mein GYN hat mir auch abgereaten (o-ton "wollen Sie Ihr KInd umbringen"). Ich hab mich dann mal schlau gemacht und es sind, wie mit vielen anderen Dingen auch, wieder mal nur Fehlinterpretationen und falsch Aussagen im Netz zu finden, die wiederum dazu führen, dass Frauen verunsichert werden. Es gab im Jahr 2000 (+- 1 Jahr) eine Studio wo BEL Geburten mit KS Geburten verglichen wurden und da schnitten lt. dieser Studio die BEL Geburten in Bezug auf Mortalität und Morbidität signifikant schlechter ab. Diese Studio wurde in einem der wichtigsten englischen Journals (Name ist mir entfallen) veröffentlicht und das ging in Europa wie der Blitz. Daraufhin wurde geraten bei bEL nur noch KS zu praktizieren, auch aus versicherungstechnischen Gründen. Im Jahr 2004 wurde die Studio neu ausgewertet und siehe da. Es gab massig Fehler in den Auswertungen, es wurden z.b. Zwillingsgeburten mit Einlingsgeburten verglichen. Ethnische Unterschiede wurden gar nicht berücksichtigt usw. Daraufhin wurde alles wieder revidiert, nur konnte man leider die Meinung der Ärzte usw. nicht mehr revidieren. Ausserdem wurde bereits den Geburtshelferin nicht mehr gezeigt, wie so eine BEL Geburt funktioniert.

Lange Rede kurzer Sinn, ich hab mich dann schlau gemacht und bin nach Großhadern in die Uniklinik und habe meinen Arzt Dr. Hassbargen gefunden, der nach wie vor BEL Geburten praktiziert. ABER BEL Geburten spontan sollte man immer nur dann durchführen, wenn 1. die Frau positiv motiviert ist, 2. das Kind nicht zu groß und zu schwer und 3. zuvor ein MRT gemacht wurde, auf dem man sieht, ob das Kind durch das Becken passt - spricht Kopf - Becken - Verhältniss.

Ich würde mich in meinem Fall immer wieder für eine spontane Geburt entscheiden. Ich hatte zu wenig Fruchtwasser und desshalb eine Einleitung 10 Tage vor ET. Um 8.00 Uhr ging ich ins KK, dann das Gel, bis 15.00 Uhr war gar nichts, dann wurde mir die FB geöffnet und ich an den Wehentropf gehängt, dann wurde es heftig. Um 19.00 Uhr PDA (sollte man bei BEL immer bekommen, da bei Komplikationen schnell ein KS gemacht werden muss) und um 22.15 Uhr war der Kleine da. Es gab keinen Grund, warum er sich nicht gedreht hatte. Es war eine wunderbare Geburt und ich schwärme heute noch davon. Ich würde es immer wieder machen, vor allem aus dem Grund, da wir kein weiteres Kind bekommen könnten, ABER wie geschrieben, nur unter Abklärung der oben genannten Punkte, so bald ein Punkt davon nicht erfüllt wird, würde ich den KS vorziehen.

Falls Du noch Fragen hast, kannst Dich gerne melden.

LG
Petra

P.S. Mein Kleiner musste für 6 Wochen in den Spreizhose, da er aufgrund der langen BELseine Beine hinter dem Kopf hatte und eine Hüftdysplasie. Heute (seit gestern 8 Monate), robbt, krabbelt er und zieht sich dauernd hoch zum stehen. Lass Dir gleich im KK bei der U2 den Hüftultraschall machen, denn falls das Kleine eine Spreizhose benötigt, dann sofort und nicht erst nach der U3. Je eher desto weniger genörgel.

Beitrag von nina1511 06.04.11 - 13:14 Uhr

Hallo Elena,

beide Kinder waren BEL, beide wurden per KS geholt.

Beim 1. Kind wurde ich noch gemoxt, habe die indische Brücke versucht, Akkupunktur wurde gemacht und mit der Taschenlampe geleuchtet - hat alles nix gebracht.

KS wurde 12 Tage vorm eigentl. ET gemacht - Simon hatte keinerlei Anpassungsprobleme.

Beim 2. Kind habe ich das ganze Primbamborium nicht mehr gemacht, da aus medizin. Sicht ohnehin ein KS angeraten war und eine Drehung des Kindes bei so fortgeschrittener SS ein Risiko darstellte.

Josephine wurde 8 Tage vorm eigentl. ET geholt - hatte kurzzeitig Anpassungsschwierigkeiten und daher eine Sauerstofftherapie bekommen. Nach nicht mal 10 min. war der Spuk vorbei und alles in Butter.

Viel Glück für die Geburt und LG
Nina mit den BEL-KS-Kids Simon (4) und Josephine (5 Monate)

Beitrag von hibbel-elena 06.04.11 - 14:09 Uhr

Vielen Dank auch euch für die Antworten.

Eine spontane BEL-Geburt möchte ich nicht, solange es die Alternative KS gibt. Auch wenn die Studien verfälscht waren - das logische Risiko der Sauerstoffunterversorgung während der Geburt ist bei BEL-Geburt höher als bei Schädelgeburt und davor hätte ich zuviel Angst.

Also ich versuch es jetzt weiter mit Taschenlampe, Vierfüßler und Wärmekissen an den Zehen. Klingt doof, aber durch das Nachdenken übers Moxen kam ich heute auf die Idee, dass die Hitze am kleinen Zeh evtl. generell Auswirkungen auf das Baby hat. Egal ob durch Beifußzigarre oder durch andere Wärme. Habe mir ein Kirschkernkissen heiß gemacht und auf die Zehen gelegt und Zufall oder nicht, in meinem Bauch ging die Post ab :-)

Beitrag von emeri 06.04.11 - 18:23 Uhr

mir wurde auch gesagt, man könne auch die außenseite der kleinen zehen ganz leicht durch streichen stimulieren. schaden kanns ja nicht ;-)

ja, ich hatte auch bammel vor BEL geburt, obwohl in meinem KH sehr wohl die hebammen noch BEL entbinden. mir wurde dort auch dazu geraten, aber meine angst (hat allerdings mit etwas anderem als einer verfälschten studie zu tun) davor war einfach zu groß. ich denke, du musst einfach die entbindungsform wählen, mit der du dich am wohlsten fühlst. obwohl: der aufklärungszettel über KS ist auch nicht von schlechten eltern. bhä, da hab ich aber schon sehr viele wünsche ans universum geschickt damit dieser kelch an mir vorüber zieht... ;-)

lg

Beitrag von yozevin 06.04.11 - 19:56 Uhr

Hallo Elena

Unsere Tochter lag bis zur 28. Woche in Schädellage und hat sich dann noch in Beckenendlage bequemt, in der sie dann bis zur Geburt bei 37+2 blieb.... Unser ortsansässiges Krankenhaus ist eines der führenden der Umgebung, was Beckenendlagengeburten angeht und deshalb haben wir uns entschieden, dass unsere Kleine spontan zur Welt kommen sollte! Die Geburt dauerte lange (trotz 2. Geburt spontan) und es war wirklich langwierig, aber es war eine wunderschöne Geburt, die ich immer wieder machen würde!

Von den Ärzten wurde vorher natürlich abgeklärt, ob eine Spontanentbindung möglich ist, gewisse Faktoren (richtige Kindslage, Größe und Gewicht der Kindes, Länge der Nabelschnur, Nabelschnur um den Hals, Beckenbreite der Mutter etc) spielen dabei eine sehr große Rolle! Aber eine Spontanentbindung aus Beckenendlage ist eine völlig normale Geburtslage, welche genauso Risiken mit sich bringen kann wie jede andere Geburt auch! Die Risiken verändern sich nur je nach Geburtsart, aber ein Risiko ist jede Geburt!

Unsere Tochter hatte durch die Geburt Probleme mit dem Rücken, sie hatte eine Blockade im Halswirbelbereich und eine Blockade im Darmbeingelenk, welche allerdings sowohl orthopädisch als auch osteopathisch schnell auszugleichen war.... Unser Sohn, welcher aus Schädellage spontan kam, hatte übrigens die gleichen Blockaden! Eine Geburt aus Schädellage ist also nicht unbedingt besser....

Ansonsten hatten wir keinerlei Probleme, sondern eine wie gesgat wunderschöne Geburt und eine tolle Anfangszeit!

Such dir ein gutes Krankenhaus, welches mit Beckenendlagen-Spontanentbindungen Erfahrung hat (die gibt es und sind an sich gar nicht mal soooo selten) und lass dich da gut beraten! Lass dir alles genau erklären und wäge dann ab, was du dir und deinem Kind zutraust! Ich würde im Nachhinein jeder Frau eine Spontanentbindung aus Beckenendlage empfehlen, wenn die Ärzte grünes Licht dazu geben! Und ich bin einer der größten Schisser unter der Sonne, hatte vorher irre viel Angst um alles! Aber trotzdem war es echt schön!

LG