ab wann richtig sprechen /ausprechen ? 3,3 jahre

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von mutschki 06.04.11 - 09:54 Uhr

hallo

mein mittlerer,am 2. januar 2011 3 jahre geworden,war zwar in sachen krabbeln,laufen,sauber werden etc flott dabei,aber beim sprechen gar nicht.
er hat spät damit angefangen,quasi richrig erst als ich ihn letztes jahr im september im kiga angemeldet hab,da gings dann langsam bergauf und ,man kann sagen,seit dezember hat er richtig angfangen zu reden.
mittlerweile sagt er alles,unterhält sich in richtigen sätzen mit einem,kann sich gut ausdrücken etc (früher war er immer sehr schnell wütend,hat viel geschrien und gemotzt,da er sich wohl über sich selbst geärgert hat weil er sich nicht ausdrücken konnte was er will/hat ) das hat sich auch schon sehr gebessert.temperamentvoll ist er aber immernoch ;-)

nun ja,er spricht aber viele wörter nicht richtig aus,zb zu kommen sagt er pommen,warte=lade,kuscheln=tuscheln etc
ok,dafür das er ja erst mit richtigem sprechen angefangen hat,mag das ja noch ok so sein oder? er war ja später dran.doch wann sollte auch er die wörter richtig können?
ich hab mich gestern mit meinem mann darüber unterhalten,und ich bin der meinung,das er ruhig bis 4 jahre zeit damit hat,bevor man da was unternehmen muss (logopäde etc) er sieht das genauso.
trotzdem macht man sich ja gedanken.

lg carolin

Beitrag von cori0815 06.04.11 - 10:14 Uhr

hi Carolin!

Warst du mit deinem Sohn schon mal beim Ohrenarzt? Denn wenn Kinder sehr spät anfangen zu sprechen und dann viele Laute einfach falsch/nicht aussprechen können, liegt es oft daran, dass sie es falsch/nicht hören.

Beispiel "BROT": das R bei Brot ist im Grunde relativ stumm, weshalb Kinder, die nicht richtig hören, daraus gern schlicht und einfach "BOOT" machen.

Oder auch typisch "Pommen": das soll - nehme ich ja an - KOMMEN heißen. Aber vielleicht hört er das K so nicht und macht ein P draus.

Da aber gerade solche Laute wie K schwierig im Mund zu bilden sind, kann es auch schlicht und einfach fehlende Mundmotorik sein, die dazu führt, dass er die Begriffe falsch ausspricht. Hier könnte schon eine Logopädin helfen. Ab welchem Alter, das sollte der Kinderarzt entscheiden. Vergiss dabei bitte nicht, dass so eine schlechte Aussprache Kinder ja auch ausgrenzt (z.B. im Kindergarten) und zum Spottobjekt macht (Kinder können grausam sein).

Mein Sohn hatte das gleiche Problem, er sprach bis 2,5 Jahren wirklich extrem schlecht, war jähzornig und schlecht zufrieden, unruhig und schwer zu händeln. Dann sind wir auf sein Ohrenproblem (Paukenerguss) aufmerksam geworden und haben nach einigen anderen Versuchen Röhrchen einsetzen lassen. Seitdem war das Kind wie ausgewechselt, sprach innerhalb einer Woche sooooo viel besser und war soooo ausgeglichen. Es dauerte wirklich nur wenige Wochen und er hatte alles an Sprachrückstand aufgeholt. Mittlerweile ist er so sprachgewandt, dass er etlichen Schulkindern schon was vormacht.

LG
cori

Beitrag von mutschki 06.04.11 - 10:39 Uhr

danke für deine antwort.
ja,wir dachten anfangs auch,sas es vielleicht was mit den ohren zu tun haben könnte.aber wir waren letztes jahr im sommer bei einem hno ,der meinem grossen die ohren operiert hat (er hatte abstehende ohren9 und da haben wir den hno drauf angesprochen,darauf wurde bei dem mittleren ein hörtest gemacht und er hat sich die ohren auch angesehn da er sich zeitgleich auch mit einem ohrenstäbchen verletzt hatte,aber es war alles ok.

Beitrag von cori0815 06.04.11 - 11:49 Uhr

hmm, letzten Sommer.... das ist lange her.

So ein Paukenerguss kann sich ja praktisch über Nacht entwickeln, z.B. im Zuge einer Erkältung oder nur eines Schnupfens. Darum würde ich die Ohren bei einer "Sprachverzögerung" regelmäßig (spätestens alle 3 Monate) kontrollieren lassen, um den Punkt dauerhaft ausschließen zu können. Letzten Sommer, da war er 2,5 J. Wenn Kinder mit 2,5 Jahren noch nicht viel sprechen, finde ich das nicht bedenklich. Aber mit 3,5 ist das schon etwas anderes...

Was sagte denn der KiA bei der U-Untersuchung mit 3 Jahren zu seinem Sprachvermögen?

LG
cori

Beitrag von mutschki 06.04.11 - 11:59 Uhr

hmm das wusste ich nicht,der hno sagte da auch nichts das wir das öfter mal nachschauen lassen sollten.
er spricht ja jetzt alles,nur eben nicht alles richtig ausgesprochen.
aber die ohren werde ich sicher nochmal nachgucken lassen,sicher ist sicher.
also bei der u7 wollte die kiä ihm ja ein buch zeigen mit bilder,die er dann benennen sollte (blume,auto etc) damals sagte ich ihr gleich,das sie es sich sparen kann,da er es noch nicht kann.sie meinte dann,das sie im heft ncht ankreuzen kann das er zeitgerecht entwickelt ist und man dran bleiben muss,und kontrolle in 3 monaten und man dann weitersieht.
aber seitdem hat sie dazu nichts mehr gesagt,bzw schon mal nachgefragt und da er sich ja schon die letzten monaten gut gemacht hat und sie es ja auch gemerkt hat,hat sie deswegen bis jetzt nichts mehr angedeutet.
aber ich werde sie nächste woche wieder drauf ansprechen was sie jetzt meint zu seinem sprechen.

Beitrag von cori0815 06.04.11 - 13:53 Uhr

Wenn du sagst, er hat sich grundsätzlich gut entwickelt in Sachen Sprache, ist es vielleicht wirklich einfach so, dass er einige Laute wie "K" nicht bilden kann. Das sind schon Sachen, die sich mit der Zeit "verwachsen" können, die aber sicher auch logopägisch behandelt werden können. Wann da der richtige Zeitpunkt ist, kann dir sicher ein Logopäde sagen. Frag doch deine KiÄ mal, ob sie dir eine Überweisung bzw ein Rezept zu einer Beurteilung beim Logopäden ausstellen kann. Wenn der Logopäde sagt, dass das noch Zeit hat: gut. Wenn nicht, dann könnt ihr die Sache doch auch gleich angehen.

Mein Sohn lispelt z.B. etwas. Und der Kinderarzt sagte, dass das bei einem 5-Jährigen normalerweise nicht mehr sein sollte. Nun werde ich ihn bei einer Logopädin vorstellen und wir werden die Sache angehen. Ich möchte nicht, dass er in der Schule deshalb gehänselt wird.

LG
cori

Beitrag von twins 06.04.11 - 10:54 Uhr

HI,
wir sind schon mit 2,5 Jahren zum Logopäden gegangen und die sagt mir auch immer, alle Buchstaben reichen bis zum Schuleintritt. Wenn es sich hier um 2-3 Buchstaben handelt, würde ich mit 5 - 51/2 anfangen zum Logopäden zugehen.

Es kann auch einfach sein, das Dein Sohn sich mehr auf andere Dinge konzentriet hat als aufs Sprechen.
Unsere Tochter ist super schnell gewachsen, gelaufen und ist schon 1 Jahr ihrer Entwicklung voraus - nur bei der Sprache hängt sie und alle sagen das ist bei ihr recht normal. Sie redet zu schnell und ist daher recht unverständlich. Sie kommt nächstes Jahr in die Schule (hätte sonst auch dises Jahr kommen können) und die Logopädin sagt auch, das bekommen wir bis dahin in Griff.

Grüße
Lisa

Beitrag von mutschki 06.04.11 - 11:36 Uhr

ich muss nächste woche eh zur kiä.da werde ich das thema einfach mal ansprechen.
gekrabbelt und gelaufen ist er auch früh,gewachsen jetzt nicht so,normal eben.einige kinder in seinem alter sind sogar eher noch paar cm grösser ;-) aber mein grosser sohn ist auch eher klein für sein alter,wir als eltern sind ja auch nicht so gross.

Beitrag von yamie 06.04.11 - 11:01 Uhr

hi,


du sagst, er hat bis 4 jahre zeit und dann würdest du erst zum logopäden gehen. das ist spät. sehr spät.

unsere kleine geht etwa seit beginn ihres 3. lebensjahres zur logo. in dem frühen alter kann man kleinen noch spielerisch ranführen. sie lassen sich noch gut leiten und haben sich die "falschen" worte noch nicht SO eingeprägt wie vllt. mit 4 jahren. dann wirds schwieriger. (O-ton unserer logopädin)

ich würde an deiner stelle nicht länger warten. in dem alter beginnen die anderen kids ihn schon zu verbesseren oder gar zu lästern. muß doch nicht sein.

unsere tochter hat sich sprachlich sehr gut entwickelt. zusammen mit der logopädin sind wir auf ihr geleistetes total stolz!

nutz die zeit, geh jetzt.




lg
yamie



_________________________

dies ist KEINE signatur!

Beitrag von mutschki 06.04.11 - 11:33 Uhr

hallo,danke für deine antwort!
ich muss mit dem kleinen und auch mit romeo (um den es geht) nächste woche eh zum impfen,dann werde ich die kiä mal drauf ansprechen.
mein bedenken ist eben nur,das er momentan noch sehr,sagen wir mal,eigenwillig ist.sprich,ich befürchte,das er da bei der logopäde/in nicht mitmachen wird,verweigert oder eben nur rumbockt.ich weiss ja nicht wie die das dort angehen.aber wenn du sagst,das sie das auch spielerisch angehen,würde er vielleicht doch "warm" werden ;-)
wie läuft das denn bei euch so ab? was machen sie da bzw wie war der start,die ersten stunden?

also bis jetzt hat er keine probleme im kiga,er ist recht beliebt bei den kindern.aber wie du auch schon sagtest,es kann sich ja auch noch ändern :-(

Beitrag von yamie 06.04.11 - 12:16 Uhr

als erstes: es kann gut sein, daß eure kiä eine verordnung für logo ablehnt. bleib dran! euch steht eine zu. viele ärzte sehen mit 3 jahren noch keinen behandlungsbedarf.
aber: welcher arzt entscheidet über das wohlergehen meines bzw. deines kindes? also... und die kassen zahlens! es gibt einen heilmittelkatalog, dein sohn (so les ich das raus) fällt unter den begriff "dyslalie".

http://de.wikipedia.org/wiki/Dyslalie

solche diagnosen stellt dann der logopäde.

unsere kiä hat sich anfangs gegen die verordnung quer gestellt. wollte mir dann wiederwillig eine geben: nö, brauchen sie nicht mehr. hab dann den kia gewechselt. ging alles!


weißte, ich hatte anfangs auch bedenken, ob unsere maus mitmacht. das gute: wir sind zusammen zu einer schnupperstunde gegangen.
ich hab leise in einer ecke gesessen und die logopädin hat sich mit ihr beschäftigt.
erstmal wurden einfache bilder angeschaut und jessi mußte sagen was sie drauf sieht.
die logopädin hat sich immer notizen gemacht, somit konnte sie sehen, wo anfangs der größte behandlungsbedarf besteht und ob sie überhaupt ein fall für die logopädie ist.

jessi geht 1x/woche für 1 stunde zu ihr.

bei jeder sitzung macht sie notizen. und letztes mal zeigte sie mir alles: was hab ich augen gemacht!! diese fortschritte! unglaublich.


bei der 2. sitzung konnte ich jessi schon allein lassen. durch das spielerische üben macht ihr das so ein spass. und die logopädin kommt gut an sie ran, geht gut mit ihr um. und ich hab einen guten draht zu ihr. sie ist ehrlich, sagt auch jedesmal wenn was nicht gut lief.


sie verbessert jessi auch nicht (soll man sowieso nicht) sondern, ich sag mal ein bsp.:

sie schauen sich bilder an.
logo fragt: und was macht das kind auf diesem bild?
jessi: das kind spielt mit dem ...rachen.
logo: genauuu, das kind spielt mit dem Drachen.

naja, muß man mal gehört haben. total niedlich.

sie üben auch am pc. für 5-10minuten. die logopädin richtet sich aber immer nach den kindern. wenn sie merkt, eine übung klappt gar nicht, hält sie sich kurz.
wenn das kind gar nicht gut drauf ist... bespricht sie mit ihr andere dinge.

absolut klase. so fühlt sich jessi nie unter druck gesetzt.

wir kriegen auch hausaufgaben. das gröbste was dran war, wird in einen hefter abgeheftet und mit nach hause genommen. und mal für 5 minuten schauen wir uns, ganz zwanglos, den hefter an. so bekräftigen wir das geübte nochmal.

nicht jede/r logopäde/in ist gleich. kann gut sein, daß ihr vllt. wechseln müßt, weil z.b. die chemie nicht stimmt. (zw. kind und logo.) das ist das wichtigste.


ist jetz bissl viel geworden. mußte mich auch arg kurz halten. ;-)
möchtest du noch was wissen?

Beitrag von mutschki 06.04.11 - 15:31 Uhr

hey danke dir,das hört sich ja echt gut an!
ich denke nicht,das meine kiä sich da quer stellen wird,sie ist so eine,die eher mehr handelt als zu wenig ;-)sie wollte damals ja schon das ich nach 3 mon komme zur kontrolle ansonsten müssen wir was machen,so sagte sie...aber ich habs dann auch irgendwie umgangen bzw nicht wieder angesprochen da er ja fortschritte machte....

Beitrag von angietoao 06.04.11 - 15:22 Uhr

Mach dir keine Sorgen!

Ich bin Erzieherin und es ist völlig normal, das ein gerade 3 jähriges Kind bestimmte Laute noch nicht aussprechen kann. Da "g" und "k" hinten am Gaumen gebildet werden, ist es sehr schwer für die Kinder diese Dinge auszusprechen und fangen erst mit wörtern an, die in der vorderen Mundpartie gebildet werden ("T", "M", "L", "B"). Diese Buchstaben kann man auch wunderbar von den Mitmenschen nachahmen :-)

Wenn er dies allerdings bis Mitte/Ende des 4.Lebensjahres noch hat, dann bitte einen Logopäden suchen (Immer lange wartezeiten!)

Grüßle
Alex

Beitrag von angietoao 06.04.11 - 15:25 Uhr

Außerdem kannst du ihn unterstützen, in dem du ihn unauffällig verbesserst. sagt er zB. "Wann tommt Oma?" Kannst du sagen: "Oma KOMMT bald" und das "K" betonen. schöön unauffällig, aber wirksam :-)

Beitrag von mutschki 06.04.11 - 15:34 Uhr

ja danke,das machen wir auch schon.wir verbessern ihn nicht,indem wir sagen nein, das heisst so oder so,sondern wiederholen den satz eben richtig,wie du schon ein beispiel nanntest :-)

Beitrag von sunflower.1976 06.04.11 - 15:24 Uhr

Hallo!

Wenn noch kein Hörtest gemacht wurde, wäre das aus meiner Sicht der nächste Schritt. Denn manchmal bleibt nach einer (möglicherweise unentdeckten leichten) Mittelohrentzündung Flüssigkeit hinterm´Trommelfell zurück, was das Hörvermögen einschränkt. Einzelne Worte werden dann nicht mehr so deutlich gehört und dadurch falsch ausgesprochen.

Wird Dein Sohn denn von Fremden gut verstanden?

Die paar Wörter, die Du oben geschrieben hast (pommen, lade, tuscheln) benötigen eher geringe Zungen- und Lippenmotorik. Anhand der paar Wörter lässt sich das jetzt schwer sagen... Aber überprüf mal die Sprache Deines Kindes dahingehend, ob bei seinen Wörtern insgesamt eher wenig Lippen-/Mundbewegung ötig ist. Wenn Du den Eindruck hast, dass "komplizierte " Wörter deutlich vereinfacht werden, könnte (!) das auf eine eingeschränkte Mundmotorik hindeuten. Und das wäre ein Grund, auf jeden Fall bald eine logopädische Behandlung zu beginnen weil das Problem tiefer liegt als nur die fehlerhafte Aussprache einzelner Buchstaben.
Wie viele Buchstaben spricht Dein Sohn denn falsch. Spricht er sie dann grundsätzlich falsch aus oder z.B. nur am Anfang des Wortes oder in der Mitte?
Beispiel meines kleinen Sohnes: Er hat G/K erst ganz ersetzt durch D/T, konnte diese Buchstaben dann nur in der Mitte des Wortes richtig sprechen und später auch am Wortanfang. Die Gurke heiß also bei ihm erst "Durte", später "Durke" und jetzt "Gurke".
Sollten einige Buchstaben betroffen sein und diese auch konstant falsch ausgesprochen werden, ist eine Diagnostik bei einer Logopädin meiner Meinung nach sinnvoll.

Ich bin der Meinung, dass man bei Sprachproblemen lieber rechtzeitig Unterstützung sucht (wenigstens Diagnostik), so dass die Probleme sich nicht zu lange hinziehen. Mein großer SOhn hat eine Sprachentwicklungsverzögerung und begann um den 3. Geburtstag herum mit Logopädie, wir hatten einen Aufenthalt in einer Sprachheilreha-Klinik und jetzt mit 5 3/4 Jahren ist er soweit, dass er die logopädische Behandlung bald beenden kann und die Regelschule besuchen wird. Hätten wir auf unsere damalige KiÄ und den ersten HNO-Arzt gehört und die Therapie erst mit 4 Jahren begonnen, wäre er jetzt nicht so weit und er hätte höchstwahrscheinlich eine Sprachheil-Förderschule besuchen müssen.

LG Silvia

Beitrag von mutschki 06.04.11 - 15:43 Uhr

also es gibt schon einige wörter,sie er anfangs nicht richtig aussprechen konnte,es aber jetzt kann.spiderman oder batman zb,dazu sagte er anfangs mänmään.
es ist auch nicht so,das er diese buchstaben in jedem wort anders spricht.
gucken kann er zb sagen.bei blume lässt er das l weg.sein grosser bruder heisst leon,ihn nannte er anfangs lopa,jetzt sagt er leon.
aber sein kleiner bruder nennt er immernoch mick oder micki,aber er heisst nick/nicki.
verstanden wird er aber in der regel gut.selbst die erzieherinnen im kiga freuen sich jedesmal wenn er spricht und sagen es mir auch oft wie schön es ist das er so schnell solche fortschritte gemacht hat.
ach ja,beim ohrenarzt waren wir schon,allerdings war das letztes jahr im sommer,da haben wir ein hörtest machen lassen da wir auch dachten es hätte damit vielleicht was zu tun. und er hatte sich zeitgleich mit einem ohrenstäbchen verletzt und der hno schaute auch noch danach.aber da war alles ok mit den ohren.

Beitrag von zahnweh 06.04.11 - 23:27 Uhr

stimmt, meine sagte auch gerne "m" statt "n".

jedenfalls am Anfang eines Wortes und/oder wenn sie aufegeregt ist.

Wenn sie mir schnell etwas mitteilen möchte, dann verheddert sie sich öfter mal bzw. die Aussprache ist sehr undeutlich.

wenn wir mal richtig Ruhe haben und Zeit und sie fit ist ohne mir schnell was erzählen zu wollen, dann merke ich einige Sprünge am Besten.

Dann ist das Nilpferd auch wirklich ein "Nilpferd".
In unruhigen Momenten "Nil-ferd"

seit sie "NEIN" brüllen kann, hat sich das "N" stark gefestigt. Bei anderen Wörtern kommt es drauf an.
Ihren eigenen Namen kann sie bis heute nicht. Und ihre Freunde teilweise auch nicht mit 4 Jahren. Andere Namen kürzt sie gern ab oder verändert sie etwas. Wer gemeint ist, ist ja klar. Der restliche Inhalt muss betont werden ;-)

Beitrag von zahnweh 06.04.11 - 23:18 Uhr

Hallo,

meine ist 3,5 Jahre. Hat zeitig/ganz gut angefangen zu sprechen.

Riesiger Wortschatz, lange Sätze. Aussprache bei der U7a noch sehr schwer verständlich. Kurz vor dem Kindergarten noch ein Sprachlicher Sprung.

Inzwischen versteht man sie ganz gut.

Was oft noch ist

k <-> t
g <-> d
sch <-> s (mal ja, mal nein)
r (lässt sie oft weg) oder ersetzt es durch "j"

wer sie kennt, versteht sie gut, wer sie nicht kennt unterschiedlich.

gemacht wird noch nichts. Bei der U8 mit 4 Jahren fragt der Kinderarzt noch mal (der sich die gesamte!!! sprachliche Entwicklung dokumentiert) und dann sehen wir weiter.
Wichtig ist, dass sie sprachliche Sprünge/Entwicklungen macht.

Dieses Jahr hat sie sehr an Wortendungen und Verben/Zeiten gefeilt ;-)

Ich konnte als Kind sehr lange kein "r" eine Freundin kein "sch". Die meisten aus dem Kindergarten hatten ihre "Lieblingsbuchstaben". Bis zur Einschulung mit 7 Jahren wars bei allen weg.
Nur ein Kind hatte Logopädie. Aber das war schon sehr stark hörbar, mit 4 oder 5 Jahren noch kaum verständlich (also auch für Verwandte außer Mama). Bei allen anderen gab es sich allein.