hallo,
montag hat man mir gesagt meine reha kann nicht mehr weitergehen. ich bin zu instabil.
ich bin so unendlich traurig! was soll jetzt aus mir werden? ich bin so unendlich traurig! ich wollte doch endlich wieder arbeiten. und nun?
ich konnte es nicht akzeptieren, bin so aufgebracht gewesen, das sie den notarzt riefen...das machte alles noch schlimmer...die polizei kam und ich wurd mit handschellen zwangsweise in die geschlossenen gebracht.
ich bin so dankbar das der richter mich gehen ließ.
aber was soll jetzt aus mir werden?
ich bin so verzweifelt. es fühlt sich alles so leer an :o( so sinnlos :o( bin nur noch am weinen.
sorry fürs jammern. aber ich weiß sonst keinen platz zum jammern.
schluss mit reha
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Beitrag von martiena - 06.04.11 - 10:53 Uhr
Beitrag von jennykannsauch - 06.04.11 - 11:10 Uhr

vielleicht wärste mal besser ein weilchen drin geblieben
Beitrag von stellamarie99 - 06.04.11 - 11:49 Uhr
Der Meinung bin ich auch.
Beitrag von cunababy - 06.04.11 - 13:17 Uhr
Auch wenn den Insider hier keiner Verstehen wird, aber die heißt bestimmt KRAMER =)
Oh Man Leute gibt es...
Beitrag von schwilis1 - 06.04.11 - 13:48 Uhr
jenny... weißt du wie es in der geschlossenen zugeht? halbtote laufen da durch die Gänge, zugedröhnt bis nach oben... keine Gesichtsmimik, tote Augen... und da soll jemand freiwillig drinnen bleiben?
eine Krisenstation würde es mit Sicherheit auch tun!!!
Beitrag von gothic- - 06.04.11 - 11:15 Uhr
also wenn das wirklich wahr ist was du hier schreibst,solltest du lieber in eine psychische ganztagsklinik gehen.denn anders kann dir nicht geholfen werden.
lg und alles gute
Beitrag von polar99 - 06.04.11 - 11:37 Uhr
Hallo,
wenn Du auf der geschlossenen Station eingeliefert wurdest, was sagt denn da der behandelnde Arzt wie es weitergeht. Sie haben Dich doch wieder entlassen, richtig?
Wer ist dein behandelnder Hausarzt? Kannst Du nicht bitten in eine Tagesklinik oder stationär in Behandlung zu gehen?
lg polar
Beitrag von martiena - 06.04.11 - 20:47 Uhr
hallo
ich soll auf jeden fall in die tagesklinik. das will ich ja auch machen. aber da sind die elendig langen wartezeiten. bis dahin...keine ahnung. aber einen kleinen lichtschein gibt es schon. ich kann ehrenamtlich bei unserer pfarrerin im büro arbeiten. das gibt mir ein bisschen hoffnung.
Beitrag von schwilis1 - 06.04.11 - 13:47 Uhr
es gibt nur eins was du machen kannst. Stabil werden. Gesund werden.
im Endeffekt verliert das BfW Geld wenn sie einen "kunden" nicht mehr behalten und so wird die Entscheidung sicherlich einen guten Grund haben und nicht aus dem nichts getroffen sein.
Hast du schonmal darüber nachgedacht in frührente zu gehen? ich hab eine Gute Freundin sie ist aufgrund von psychischen Krankheiten seit 2 jahren in Frührente (befristet zwar aber immerhin) allerdings kann sie es sich doch irgnedwie "leisten" da sie Beamtin ist und auch im Rentenstand ein gutes auskommen hat...
Also arbeite daran dass du stabil wirst, fang evtl in einer Behindertenwerkstatt wieder an zu arbeiten (ich weiß... nicht der hit, aber dennoch hilft es dem Selbstwertgefühl auf die Sprünge) und wenn du irgendwann soweit bist, dann fängst du halt wieder von vorne an.
Beitrag von martiena - 06.04.11 - 20:55 Uhr
hallo,
ja mir wurde sowas in der richtung schon gesagt. erwerbsunfähigkeitsrente. genau.
das werd ich wohl machen müssen, dran arbeiten und dann von vorn beginnen. jetzt gehts mr auch schon bissl besser. ich darf ehrenamtlich bei unserer pfarrerin im büro arbeiten. ich muss jetzt unbedingt was tun, sonst fall ich nach hinten zurück.
martiena
Beitrag von not-for-sale - 06.04.11 - 14:55 Uhr
"die polizei kam und ich wurd mit handschellen zwangsweise in die geschlossenen gebracht. "
Bevor SO ETWAS passiert, musst du ziemlich gefährlich ausgerastet sein, bzw. komplett die Kontrolle verloren haben. Begib dich bitte umgehend in Therapie.
VG
Beitrag von martiena - 06.04.11 - 20:59 Uhr
hallo
ja es ist alles außer kontrolle geraten. ich kann mich auch nicht mehr an alles erinnern. aber alle waren sehr erschrocken... aber ich war nur wegen der eigengefahr eingeliefert worden. also ich hab niemandem etwas getan. nur mir...wäre fast was passiert.
ich warte seit monaten auf einen platz bei einer therapeutin. is eben überall wartezeit. aber ich hoff die längste zeit hats gedauert.
gruß
Beitrag von oma.2009 - 06.04.11 - 16:02 Uhr
Hallo,
wenn dir die Reha nichts mehr bringt dann sollte dir von der Stelle aus geholfen werden einen Antrag auf EU-Rente zu stellen. Du wirst dann aus der Reha als nicht mehr arbeitsfähig entlassen und du hast dann Anspruch auf Rente.
Ansonsten trete einem der großen Sozialverbände bei (VDK oder SoVD) und lasse dir von dort helfen deine Ansprüche durchzusetzen.
LG und gute Besserung
Glaube mir, man kann sich daran gewöhnen als Rentner durchs Leben zu gehen.
Beitrag von martiena - 06.04.11 - 21:02 Uhr
hallo,
ja genau, sie haben gesagt ichsei nicht arbeitsfähig. zumindest für normalen arbeitsmarkt. mal ein paar stunden ehrenamtlich is kein ding. da wird ja nichts großes verlangt, sozusagen.
danke für den hinweis mit der eu-rente. sie hatten mir sowas auch gesagt. ich werd sie nochmal drauf ansprechen. wobei es mir mit dem gedanken nicht sonderlich gut geht. eu-rente. das zeigt mir irgendwie...krank...und damit hab ich mich bis heut nicht anfreunden können. das ist meine erste aufgabe die ich bekam. mich damit abfinden das es so ist. schwer 
lg
Beitrag von lelou83 - 07.04.11 - 06:39 Uhr
ich selber bekomme die sogenannte erwerbsunfähigkeitsrente.
es ist tatsächlich kein tolles gefühl auf so eine absicherung angewiesen zu sein aber mir blieb auch nichts anderes übrig.
es ist eine rente auf zeit....d.h. sie wird erst mal für 2 jahre bewilligt und dann kann der betroffene entweder einen folgeantrag stellen oder bei genesung wieder sein leben selber finanzieren.
nur bedenke das ein antrag auf oben genannte rente einige monate in anspruch nimmt und nur unter bestimmten vorraussetzungen beantragt werden kann.
wende dich an die rentenberatung der deutschen rente.die können dir vorab schon sagen ob du die versicherungstechnischen anforderungen erfüllst.
wenn ja geht es dann mit gutachten weiter.
bei mir hat es beim 2.antrag über ein halbes jahr gedauert....der 1.antrag wurde aufgrund eines berechnungsfehlers der rente abgelehnt und dauerte fast 1 jahr.
alles gute
l.
Beitrag von jennykannsauch - 07.04.11 - 11:33 Uhr
"ich selber bekomme die sogenannte erwerbsunfähigkeitsrente"
Ja aber hauptsache noch ein Kind in die Welt setzen 
geht gar nicht
Beitrag von lelou83 - 07.04.11 - 18:45 Uhr
was bitte hat das damit zu tun?
darf jemand der von geburt an an einer chronisch entzündlichen darmerkrankung leidet keine kinder bekommen?
erstmal mehr wissen bevor man meint cool rüber zukommen.
sei jeden tag an dem du gesund bist dankbar!!
grußlos
Beitrag von lelou83 - 07.04.11 - 18:47 Uhr
frischling...war ja klar.und dann mit 32 jahren nicht mal grips im kopf.
Beitrag von oma.2009 - 08.04.11 - 19:08 Uhr
Hallo,
mache NICHT den Fehler und stelle den Rentenantrag über den Rentenversicherer.....das dauert ewig bei denen. Ich habe meinen Erstantrag zusammen mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD) gestellt, das hat grade mal 8 Wochen gedauert bis ich meinen Bescheid erhalten habe,, rückwirkend und befristet auf 2 Jahre. Dieses Jahr mußte ich die Verlängerung beantragen, ab August 2011. Meinen Antrag habe ich Ende Januar, wieder mit Hilfe vom SoVD, gestellt und hatte nach 6 Wochen meinen Bescheid in Händen, unbefristet!!!
Ich glaube nicht, dass mein Rentenbescheid so schnell gekommen wäre, wenn ich mich an die Leutchens von der Rentenversicherung gewandt hätte. Außerdem hat der SoVD versierte Anwälte, die hätten sofort Klage eingereicht und es würde mich keinen Cent kosten. Der Beitrag für den Sozialverband ist mit ca. 80 Euro im Jahr für Ehepaare dafür nicht zu hoch.
LG
Beitrag von leonie133 - 07.04.11 - 11:44 Uhr
Du bist zu instabil: hast dich darüber so aufgeregt, dass du derart ausgerastet bist? Dann hast du es genau damit gezeigt, DASS du total instabil bist. Und dass es gerechtfertigt ist, dass die Reha abgebrochen wurde. Entschuldige bitte, dass ich wenig Verständnis aufbringe, aber wenn du in anderen Posts davon berichtest, wie du mit deinem Mann am neuen Haus herumwerkelst, dann finde ich das komisch.
Entweder bist du so krank, dass du ganztags betreut werden musst. ODER du bist es eben nicht, kannst am Haus herumwerkeln und dein Kind betreuen. Also was?
Du hast geschrieben, dass du keinen Bock mehr auf Therapien hast. Hier auf einmal bist du auf der Warteliste?! Dann verweigerst du strikt Medikamente, weil du dann ein Zombie sein wirst. Ähm, das bist du ja auch so schon, ohne Medikamente, wenn man dich schon fesseln musste 
Es ist alles so inkonsequent, Martiena. Es kommt keine Inititative, wirklich etwas zu ändern. Es sind immer die Anderen, die Therapeuten, die Ärzte, die Betreuerin...
Du bist es. Du musst was tun, und zwar nicht vorm PC hocken, sondern dich umgehend einweisen lassen. ein paar Stunden ehrenamtlich arbeiten, ist ja schön und gut, aber es heilt dich nicht!!!!!!!
